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Ein Schicksal kann sich immer in ein Wunder verwandeln du musst nur an Magie glauben!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P18 / Gen
25.06.2021
15.01.2022
6
17.065
1
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10.07.2021 2.333
 
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Hi Liebe Finnie! Endlich ist das neue Kapitel fertig ich hoffe sehr es gefällt dir! <3 Und euch natürlich auch liebe Leser! <3 Viel Spaß! :*




Eure Mäggie Chan<3
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Tauriel und Legolas unterdessen suchten passende Kleidung für Finnya aus. Ja Elben hatten auch ein Klamottenlager. Finnya brauchte schließlich Klamotten um sich weiterhin im Königreich bewegen zu können. „Sieh mal hier…denkst du blau steht ihr?“ fragte Legolas nach und hielt seiner Kameradin ein langes Blaues Kleid mit silbernem Gürtel entgegen. Tauriel drehte sich zu ihm um. „Du hast einen guten Geschmack für Kleidung und ich glaube Finnya würde das sicher auch stehen, aber denkst du nicht das Kleid könnte vielleicht ein bisschen zu lang für sie sein?“ fragte Tauriel ihn und zog eine Augenbraue nach oben. „Ich hatte fast vergessen dass sie nicht laufen kann, du hast natürlich recht..“ meinte er nachdenklich.




„Nun ich würde sagen das hier ist sicher viel Besser!“ meinte Tauriel und holte ein Kurzes weißes Kleid hervor. Es hatte eine silberne glitzernde Schnalle. Legolas sah sie an. „Ich finde da fehlt was, sie soll ja nicht frieren.“ Meinte er. „Eine Leggins und eine Strickjacke wären da sicher gut.“ Meinte Tauriel ihn anschauend. „Dann hab ich hier genau das richtige!“ er hielt eine schwarze Leggins und eine Schwarze etwas dünne aber flauschige Strickjacke hoch. „Das müsste doch passen oder?“ er sah seine Kameradin etwas verwirrt an. „Erinnert mich an Ying und Yang ich finde das hat was.“ Gab Tauriel zu. „Vielleicht hättest du ja Modeberaterin werden sollen.“ Scherzte Legolas und grinste sie an. „Ich…also…das ist vielleicht keine so gute Idee.“ Tauriel war anzusehen dass sie ein wenig peinlich berührt zu sein schien. „Wieso nicht etwa weil du lieber mit mir gegen Orks kämpfst?“ er lächelte sie an. „Ich ähm…ich hatte…mir nur vorgestellt was ich vorschlagen würde wenn ich eine nun ja…Freundin hätte..“ gab sie zu. „Zu den Elbenfrauen hier hast du nicht wirklich eine Beziehung oder?“ wollte er wissen. „Nein…wie könnte ich das auch…ich bin Heerführerin der Wachen deines Vaters…da hatte ich bisher nicht viel Zeit Freundschaften zu knüpfen…“





„Nun ich könnte mit ihm sprechen.“ Schlug er vor. „Nein schon gut das musst du nicht…ich kämpfe gern an deiner Seite, ich wollte nur ehrlich zu dir sein.“ Gab sie zurück. „Verstehe, das ist in Ordnung, wer weiß vielleicht freundest du dich ja mit Finnya an.“ Er lächelte wieder. „Fänd ich schön ja, ich meine immerhin wurde ich ausgewählt von jetzt an an ihrer Seite zu sein.“

„Tauriel, weißt du was wir vergessen haben?“

„Hm..was denn?“

„Wir waren so damit beschäftigt uns Gedanken um die Kleine zu machen dass wir völlig vergessen haben  ihr zu sagen wer wir eigentlich sind…“ er schmunzelte. Tauriel sah ihn errötend an. Wie peinlich! Na klar jetzt wusste sie auch weswegen sie so ein Gefühl hatte als ob sie etwas vergessen hätte. „Nun also ich denke das lässt sich sicher schnell beheben wenn wir sie erstmal versorgt haben.“ Gab sie zurück. „Du wirst dich aber zurückhalten und den Heiler seine Arbeit machen lassen.“

„Natürlich werde ich das, ich werde ihr aber nicht von der Seite weichen, ich möchte deinen Vater nicht enttäuschen.“

„Ich bin stolz auf dich Tauriel.“ Sagte der Prinz mit sanfter Stimme. „Das bedeutet mir sehr viel.“ Sie lächelte ihn an. „Jetzt geh zu ihr.“ Er sah sie ebenso lächelnd an. Sie nickte, nahm die Klamotten und verschwand. Finnya zitterte immer noch vor Schmerz. „Keine Sorge Finnya wir werden uns um deine Wunden kümmern, mein Name ist Lumiel.“ Sagte der Heiler mit sanfter Stimme. Schüchtern sah Finnya ihn an. Wie gern würde sie ihm sagen: „Freut mich auch aber meine Stimme ist weg..“  alles was sie zusammenbrachte war jedoch nur ein schüchternes Lächeln. „Ich werde mich jetzt um deine Wunden kümmern.“ Meinte der Heiler ruhig und sah sie an. Sie nickte zurückhaltend. Finnya hoffte das alles schnell vorbei war.



Sie fühlte sich hilflos ohne die Fähigkeit sprechen und mitteilen zu können was sie wollte. Zuerst kümmerte sich der Heiler um die Schramme an ihrem Kopf. Vorsichtig tupfte er diese ab und wusch sie sanft mit warmem Wasser aus. Finnya bemerkte dass es erst ein wenig brannte, hatte aber keine andere Wahl als sich die Behandlung gefallen zu lassen. Er tupfte dann ein wenig Kräutersalbe auf die Wunde. Sie verzog leicht das Gesicht. „Keine Angst das lässt gleich wieder nach.“ Meinte er ruhig. Finnya spürte Lumiels Aura. Als er vorsichtig ihren Kopf verbunden hatte begann er an einer Großen Holztheke einen Tee zu mischen. Er holte den Honig und Zucker aus dem Holzschrank über der Theke und lief mit beidem in der Hand zu Finnya hinüber. „Da du jetzt unser Gast bist finde ich ist es fair wenn du selbst wählst also möchtest du lieber Honig oder magst du Zucker mehr?“ fragte er sie freundlich.




Leicht überfordert sah Finnya Lumiel an. So viel Gastfreundschaft obwohl sie fremd war hatte sie gar nicht erwartet. Zögerlich richtete sie ihren Finger zum Honig. „In Ordnung dann soll es so sein.“ Meinte Lumiel und bereitete schnell den Tee zu. „So bis der fertig ist behandle ich deine Wunden weiter…er muss 10 Minuten ziehen.“ Er lächelte sie an. Aufmerksam nickte sie. „Wir bekommen deine Stimme schon wieder.“ Er lächelte und legte ihr sanft die Hand auf Finnyas Schulter. Sie fühlte selbst wie sie nicht mehr so angespannt auf der Liege saß sondern ihre Muskeln sich zu entspannen begannen.



Der Raum war angenehm warm also sollte er auch nach geringster Zeit ihre Verkrampfungen lösen. Ihr Herz klopfte natürlich immer noch doch sie fand es freundlich und war innerlich ein wenig glücklich wie fürsorglich sich doch um sie gekümmert wurde. „Ich kümmere mich jetzt um dein Knie, wenn ich fertig bin werde ich Tauriel holen, sie wird dir dann beim wechseln deiner Klamotten helfen.“ Erklärte Lumiel ruhig. Finnya dachte nach. Ob sich die Elben wohl noch bei ihr vorstellen würden. Es amüsierte sie  ein wenig dass sie es vor lauter Stress vergessen hatten. Tja Elben waren ja auch nicht perfekt! Sie schob ihr Hosenbein nach oben soweit es ging. Er bemerkte dass sie wohl Schmerzen hatte die nicht nur von ihrer Verletzung auszugehen schien. „Lass mich kurz dein Bein anschauen das ist ja total angeschwollen.“ Meinte er mit besorgter Stimme und sah sich vorsichtig die Verletzung an. Ängstlich wich Finnya zurück. „Schon in Ordnung ich tu dir nichts alles ist gut.“ Seine sanfte Stimme hatte etwas dass Finnya nicht verstand.




Sie verspürte keinen wirklichen Drang sich zu wehren außer sie spürte Schmerzen im Körper. „Ich versorge die Wunde an deinem Knie und gebe dir Heilsalbe auf dein Bein, es ist eine Prellung, du solltest es erstmal schonen.“ Erklärte er ihr , mit sanfter Stimme. Auch seine Berührungen waren sanft und vorsichtig. Finnya sah dem Heiler prüfend zu. Sie zweifelte nicht an ihm, doch nachdem was Finnya schon alles passiert war und wie sie teilweise schon behandelt wurde von manchen Ärzten ließ sie doch ein wenig vorsichtig werden. Sie wusste natürlich Lumiel würde ihr helfen und nie etwas tun um sie zu verletzen doch so einfach schwand die Angst eben auch nicht. Er fing vorsichtig an das Knie abzutupfen. Plötzlich hielt finnya ihn ab und ergriff sein Handgelenk. „Ich hab doch noch gar nichts gemacht.“ Meinte der Elb ein wenig unschuldig. Finnya sah ihn nur ängstlich an. Er blieb ruhig. Lumiel konnte gut verstehen wie viel Angst Finnya haben musste. Immerhin kannte sie ihn überhaupt nicht. „Finnya ist dein Name nicht wahr?“ fragte er sie. Finnya sah ihn an als wollte sie sagen: „Woher weißt du das, wer hat dir das erzählt?“  „Finnya auch wenn das für dich jetzt komisch klingt, ich bin so vorsichtig wie möglich versprochen du kannst mir vertrauen.“ Sprach er sanft. Jetzt sah sie ihn an als wollte sie sagen: „Ach so kann ich das?“  „Ehrlich ich möchte dir helfen, du hast also nichts zu befürchten, im Moment hast du schmerzen und das verstehe ich…lass mich dir helfen die Schmerzen zu verscheuchen.“ Redete er sanft auf sie ein und legte seine Hand sanft auf ihre. Finnyas krampfende Hand lockerte sich und zögerlich ließ sie ihn los. Sie wollte ihm ja vertrauen…wenn er nur wüsste wie viel furchtbare Dinge ihr schon passiert waren und sie nur dank diesen Menschen auf der Erde im Rollstuhl gelandet war.



Sie wusste doch längst dass ihre Angst bei den Elben nicht nötig war aber abstellen ließ sich dies nun mal nicht. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie sah ihn an als wollte sie ihn um Verzeihung bitten. Ihre Tränen tropften herunter. „Schon gut du musst nicht weinen, ich verstehe dass du Angst hast.“ Sprach Lumiel sanft und tupfte ihr mit einem Stofftaschentuch die Tränen aus dem Gesicht. „Wollen wir es noch mal versuchen?“ fragte er sie und lächelte aufmunternd. Finnya nickte ihm mit einem winzigen lächeln zu. Sie konnte seine Ehrlichkeit im Herzen fühlen und sie war froh dass er verstand was in ihr vorging. Er wusste zwar nicht die Gründe warum sie erst lernen musste jemandem zu vertrauen doch ihm reichte zunächst das Wissen was er hatte damit er ihr helfen und auf sie eingehen konnte. „Sieht aus als hättest du viel durchgemacht oder Finnya?“ fragte er sie sanft während er so vorsichtig er nur konnte ihr Knie ausspülte. Sie nickte schüchtern. „Was du auch durchgemacht hast, ich bin mir sicher hier wird dir keiner etwas tun.“ er wollte sie aufmuntern. Finnya war ein wenig verwirrt. So intensiv wie bei den Elben hatte sie noch nie eine Aura gespürt.



Die Auren der Elben waren voller Reinheit und Licht dies faszinierte sie total. Nachdem er fertig war das Knie zu reinigen begann er eine Salbe aufzutragen welche nach verschiedenen Kräutern duftete. Die Salbe brannte nicht..sie fühlte sich eher heilend an. „Spätestens in Drei Tagen sollte alles verheilt sein.“ Meinte der Heiler und verband das Bein mit ein paar Hilfen. Fragend und gleichzeitig verwirrt schaute Finnya ihn an. Dauerte das nicht normalerweise länger? Lumiel schmunzelte als er das leicht verwirrte Gesicht Finnya’s sah. „Nun du musst wissen dank unserer Magie die wir besitzen können wir dafür sorgen dass Wunden schneller verheilen, deshalb wird unser König auch oft von den Menschen um Hilfe gebeten außerdem Handeln wir auch mit der Seestadt.“ Erklärte Lumiel ihr. Finnya sah ihn an als wollte sie sagen: „Achso verstehe..“ er lächelte. „Herjeh du hast ja deinen Schmutzigen Mantel noch an.“ Fiel es ihm plötzlich ein. „Ich finde du solltest ihn vielleicht erstmal reinigen lassen.“ Schlug er vor. Kostenlose Reinigung? Warum nicht.



Sie war ja nun immerhin auf seine Hilfe angewiesen. Finnya befreite sich also mit Lumiels Hilfe aus dem Stehkragenmantel und er legte diesen erstmal beiseite. Finnya trug ein rosafarbenes T-Shirt. Leider waren auch ihre Arme aufgeschlagen. „Oh nein dich hat es aber echt erwischt…“ stellte Lumiel besorgt fest. Finnya musterte ihn und seine braunen langen Haare. Sie stellte erst jetzt fest dass er seine Augenfarbe wechseln konnte. Zeigte er so vielleicht seine Emotionen? „Ich muss mich unbedingt noch um deine Arme kümmern, also ich würde echt gern mal wissen was dir überhaupt zugestoßen ist.“ Er sah sie mit blauen Augen an. Finnya dachte kurz nach. „Na toll wenn der mir noch mehr Verbände anlegt seh ich ja aus wie ne Mumie.“ Diesen Satz in ihren Gedanken konnte Finnya sich nicht verkneifen und ihr kam auch noch eine andere Idee. Etwas abseits von ihr auf einem kleinen runden Holztisch lag ein Block und ein Stift der einem Füller ähnelte. Sie deutete auf den Block. „Hm?“ „Was ist mit dem Block?“ wollte er etwas verwirrt wissen. Finnya versuchte ihm mit Zeichensprache zu erklären dass sie mit ihm Kommunizieren könne wenn sie vielleicht schreiben könnte. „Achso ich verstehe…du willst schreiben um mit mir zu kommunizieren.“  Meinte Lumiel und holte den Block und den Stift zu Finnya rüber. Zuerst natürlich säuberte er vorsichtig die kleine Platzwunde am Ellenbogen.



Finnya ließ ihn einfach machen. Schließlich hatte sie ja nun wirklich nichts zu verlieren. Diese verband er dann auch nachdem er Salbe aufgetragen hatte. Die salbe war leicht grünlich. Woher das wohl kam? Auch den Linken Arm mit ein paar Schrammen säuberte Lumiel vorsichtig und verband diese dann. Jetzt fühlte Finnya sich wirklich wie eine Mumie. Nun begann Finnya zu schreiben. Lumiel hatte den Tee völlig vergessen. Unauffällig erhitzte er denn mittlerweile kalt gewordenen Tee erneut und stellte ihn vor Finnya auf einen weiteren Tisch. Finnya hielt ihm nun den Block vor die Nase. Lumiel las: „Mein Name ist Finnya, ich komme nicht von hier…danke dass sie sich um mich kümmern und mir geholfen haben…und danke für den Tee..ich bin von einem Hügel gestürzt und dann irgendwie hier gelandet tut mir leid wegen der Umstände die ich gemacht habe…“ er musste Schmunzeln. „Oh Finnya ich glaube nicht dass du dich dafür entschuldigen musst, und…wie ist das mit dem Hügel passiert…?“ „Ich konnte ja unmöglich zulassen dass deine Wunden sich entzünden.“ Fügte er hinzu. Finnya schrieb erneut etwas auf. „Ach und noch was, sag doch Du zu mir.“ Meinte Lumiel. „Ich bin schließlich schon einige Jahre alt ich möchte mich nicht noch älter fühlen.“ Scherzte er. Finnya musste leicht lachen. Als Finnya erneut geschrieben hatte las er wieder: „Gut dann danke ich dir dafür dass du mir geholfen hast und..ich wurde von jemandem geschubst…deshalb bin ich gestürzt.“

„Ah ok verstehe…möchtest du sagen wer es war?“ fragte Lumiel sie. Finnya sah ihn schüchtern an. „Ist schon gut musst du nicht…“ er sah sie mitleidig an. „Ich werde jetzt Tauriel holen sie wird dir beim umziehen helfen warte hier.“ Sagte er und ging dann. Als ob Finnya irgendwo ohne ihren Rollstuhl hin konnte. Das sollte ja wohl ein  Witz sein. Sie hatte doch gar keine andere Wahl als hier zu warten. Also wartete sie und schlürfte derweil ihren Tee. Dieser schmeckte echt lecker und wirkte irgendwie heilend. Einige Minuten war Finnya in den Geschmack des Tees vertieft bis Tauriel dann endlich kam.
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