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Bound to you

Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P16 / Het
Megumi Fushiguro Ryomen Sukuna Satoru Gojo Yuji Itadori
24.06.2021
24.06.2021
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»Oi, Bengel. Ich will, dass wir wechseln«, verlangt Sukuna, der wie gewohnt auf Yujis Wange erscheint.

»Tu es nicht, Yuji.« Megumi funkelt Sukuna an, der sich gerade nichts Sehnlicher wünscht, als Megumi das Herz aus der Brust zu reißen.

Er muss geduld haben.

Wenn er richtig liegt, dann würde diese Kraft die er spürt, in der Lage sein, ihm Freiheit zu schenken. Nicht grenzenlos, aber länger als das Zeitlimit, dass er mit den Itadori Bengel festgelegt hatte.

Diese Chance darf er sich nicht entgehen lassen, komme, was wolle.

»Misch dich nicht ein, Rotzgöre. Das ist eine Sache zwischen ihm und mir «, knurrt Sukuna.

»Okay, aber wehe du tötest jemand.« Kaum hat Yuji das ausgesprochen, tauschte er mit Sukuna den Platz.

Sofort fängt Sukuna an zu lächeln und streicht die Rosa-Schwarzen Haare zurück. »Wenn du mich entschuldigst, ich habe es eilig.« Er zögert nicht lange und setzt sich sofort in Bewegung, um die Quelle zu finden, die ihm einen vorübergehenden Ausweg zeigen würde.

Es dauert nicht lange, da glaubt er die Quelle gefunden zu haben, die nach ihm ruft.

Eine junge Frau kniet vor einem kleinen Kind und klebt diesen ein Pflaster aufs Knie.

Unmöglich.

Diese Frau kennt er, aber es liegt schon sehr lange zurück und eigentlich müsste sie tot sein. Er hatte sie damals umgebracht und nun, hockte sie dort, um sich, um ein Kind zu kümmern.

Sie konnte es nicht sein, aber dennoch scheint sie es äußerlich zu sein.

Überfordert greift sich der König der Fläche an die Stirn und muss verarbeiten, dass sie doch lebt. Vielleicht ist sie eine Wiedergeburt, die nach Jahrhundert, erst in Erscheinung getreten ist.

»(D/N). Dieser Junge guckt dich ganz böse an«, hört Sukuna den kleinen Jungen sagen und genau, in diesem Moment dreht sie sich um.

Deine (A/F) Augen treffen auf rote Augen und als du sein Blick siehst, weißt du, wer vor dir steht. Instinktiv greifst du nach der Hand deines Neffen und ziehst ihn zu dir heran.

Panik steigt in dir hoch, weil du weißt, wer er ist, und zu was er Imstande ist.

»Es ist lange her, nicht wahr? Sag bist  du die, für die ich dich halte, oder bloß eine Wiedergeburt?«, verlangt der Fremde von dir zu erfahren.

»Ich habe keine Ahnung, wer du bist. Also, warum jagst du meinen Neffen so eine Angst ein?«, sagst du ahnungslos und siehst ihn gleichgültig an.

Du wusstest, dass du ihn eines Tages treffen würdest, allerdings hast du gehofft, dass das in ferner Zukunft liegen würde, und du ihm nicht ausgerechnet in Tokyo begegnen würdest.

Dein Instinkt sagt dir, dass du (DN/N) und dich schleunigst in Sicherheit bringen solltest, allerdings kannst du die böse Aura spüren, die du diesen Jungen umgibt.

Er ist es, ohne Zweifel.

Sukuna, der König der Flüche und der Mann, der deine Ahnin auf den Gewissen hat.

»Ich sagte, dass du mit mir kommen sollst«, knurrt er.

»Nein.«

»Nein? Willst du, dass ich da weitermache, wo ich aufgehört habe?«, droht er dir.

Du öffnest deinen Mund, aber schließt ihn wieder. »Nein, noch nicht, Bengel.« Sukuna scheint mit jemand zu reden und wie, aus dem Nichts scheint der Junge vor dir, wie ausgewechselt zu sein.

»Ähm, er hat dir doch nichts getan, oder? Ich entschuldige mich hiermit«, entschuldigt er sich bei dir.

»Nein, hat er nicht, aber wer bist du?«, willst du von den Fremden wissen.

»Ich bin Yuji Itadori. Du scheinst zu wissen, wer Ryomen ist, oder? Bist du eine Jujuzistin?«, löchert dich Yuji mit fragen.

»Nein, bin ich nicht, aber sagen wir mal so, dass meine Familie mit ik schon Bekanntschaft gemacht hat. Ich würde ihn an deiner Stelle, nicht mehr raus lassen«, gibst du ihm den Ratschlag und wendest dich von ihm ab.

»Oh, ähm, du wirst doch niemand etwas davon sagen, oder? Wie heißt du eigentlich?«, stellt er dir mehrere Fragen auf einmal.

»Nein, das werde ich nicht. Ich heiße (D/N) (N/N)«, meinst du und gehst mit deinen Neffen nach Hause.

•••

Es ist einige Wochen her, dass du Sukuna getroffen hast, und seitdem träumst du immer öfters von ihm.

Deine Mutter hat dir mal vor langer Zeit erzählt, dass deine Ahnin, die wie du denselben getragen hatte, seine Gefährtin war.

Er liebte sie nicht, aber sie ihn. Sie hätte alles für ihn getan und das wusste er.

Jedenfalls hatte er sie getötet, einfach aus einer Laune heraus, ohne zu wissen, dass ihre Blutlinie irgendwann man ein wichtiger Bestandteil sein würde, um wieder frei zu kommen.

Hätte er gewusst, dass das so kommen würde, hätte er sie nicht frühzeitig getötet, aber was er nicht wusste, war das deine Ahnin schon bereits Kinder in die Welt gesetzt hatte, und so blieb diese Blutlinie bestehen.

Allerdings war die Liebe deiner Ahnin zu stark, dass sie wohl gebetet haben muss, um wieder bei ihn sein zu können.

Sie vergötterte ihn.

Du bist nicht vollständig die Wiedergeburt dieser Frau, aber tief in deinen Inneren kannst du spüren, dass du nur mit ihn vollständig sein wirst.

So, wie du jetzt lebst, merkst du immer wieder, dass ein Teil in dir fehlt. Nur zu gut, weißt du, dass er das Abgrundtiefe böse ist.

Du darfst dich nicht auf ihn einlassen. Egal, was er tut.

Er wird dir das gleiche antun, was er ihr angetan hat, sobald er dich nicht mehr braucht. Frustriert lässt du dich auf deiner Couch fallen und fluchst innerlich, weil dein Leben so beschossen läuft.

»Ich hoffe, dass du tot umfällst, Ryomen.«

»Das ist aber nicht nett von dir, (D/N).« Erschrocken zuckst du zusammen und siehst nach rechts, wo er neben dir auf der Couch Platz genommen hat.

»Wie bist du hier herein gekommen?«, bohrst du wütend nach.

»Das war ein Kinderspiel. Ich weiß immer, wo du bist. Jetzt, wo ich weiß, dass du die Quelle bist, die mich befreien kann. Deine Ahnin war an mich gebunden und du bist es auch. Es gibt sogar ein Beweis dafür«, erklärt er dir, während er ein Stück zu dir rückt.

»Vor ein paar Wochen dachtest du noch, ich sei sie, oder eine Wiedergeburt«, erwiderst du schnippisch.

»Das bist du auch, aber nicht vollkommen. Du kannst mir widerstehen, aber ich frage mich, was passiert, wenn ic-«, sagt er und zieht dein T-shirt ein Stück von deine Schulter herunter.

Deine Augen weiten sich, als er deine Narbe zum Vorschein bringt und mit seinen Finger über diese streicht.

Als hätte dich ein Stromschlag getroffen, zuckst du zusammen, wobei du dich von ihm wegbewegen willst, aber dein Körper will sich einfach nicht bewegen.

Das sind nicht deine Gefühle, sondern ihre.

Du liebst ihn nicht.

Er ist ein Monster, dass zerstören will.

Sukuna wird dich benutzen und dann töten, wenn du nicht mehr gebraucht wirst.

Nie und nimmer würde er deine - ihre Gefühle erwidern und das weißt du, aber dein Körper weigert sich, dir zu gehorchen.

»Fass sie nicht an.«

»Ich habe dich genau da gebissen, (D/N). Ein Biss und wir waren verbunden, du trägst sogar ein kleinen Teil meiner Kraft in dir«, erzählt er dir, während er mit seinen Zeigefinger die Narbe nach fährt.

»Pass auf, wie du mit mir sprichst, Weib.«

»Du kannst mich mal am Arsch lecken, warum weißt du über alles so gut Bescheid? Hast du mir etwas vorgemacht«, fauchst du wütend.

»Es ist so lange her, dass das hier«, sagt er und tippt mit seinen Finger auf die Narbe.

»Entstanden ist. Ich dachte, dass diese Frau doch nicht die richtige für meine Pläne sei. Darum, habe ich sie getötet«, beendet er seinen Satz.

»Und was hast du mit mir vor? Wirst du mich auch benutzen und dann töten?«, fragst du.

Eigentlich wäre dir zu heulen zumute, aber das kannst du dir nicht, vor ihm erlauben. Du darfst keine Schwäche zeigen, weil das ein gefundenes fressen für ihn wäre.

Sukuna rutscht noch ein Stück näher zu dir und packt deinen Kinn, um dich an Ort und Stelle festhalten zu können.

Automatisch fängt dein Herz höher an zu schlagen und innerlich hoffst du, dass er einfach geht. Er soll dich in Ruhe lassen.

Wenn du könntest, hättest du schon längst das Band zwischen euch gekappt, aber dein Gewissen flüstert dir zu, dass es falsch sei.

Er ist dein Gefährte und braucht dich.

Du liebst ihn und musst ihn unterstützen. Egal, bei was.

»Hör auf! Das sind nicht meine Gedanken«, sagst du aufgebracht.

»Oh, sie scheint dir den Weg zu zeigen, den du gehen sollst. Nein, besser gesagt, musst«, gibt er belustigt von sich.

»Niemals.«

»Du hast keine Wahl, weil du dich nicht ewig gegen sie Gefühle wehren kannst, die Tief in dir schlummern«, raunt er dir zu.

»Leiste keinen Widerstand und gib dich deinen Gefühlen hin. Du könntest, so oder so keinen anderen, als mich lieben«, verklickert er dir und fängt an zu lachen.

»Nein.«

Gib dich ihm hin. Er braucht uns.

»Nein.«

Du würdest deinen eigenen Gefährten im Stich lassen?

»Deiner. Er ist nicht mein Gefährte«, knurrst du.

»Sie ist also erwacht, aber kann keine Kontrolle übernehmen, wie bedauerlich.«

»Halt die Fresse! Das ist alles deine Schuld«, beleidigst du ihn, aber er ignoriert deine Beleidigung und übt starken Druck auf deinen Kinn aus, sodass du vor Schmerzen aufkeuchen musst.

»Ich werde dir das Herz aus der Brust reißen, wenn du weiterhin so respektlos bist. Hör zu, ich versiegel sie, damit du ihre Stimme nicht mehr hören musst, und dafür wirst du bereit sein, mit mir zu kommen. Kapiert?«, schlägt er einen Deal vor, der sehr verführerisch ist.

Nein, er darf das nicht tun. Ich liebe ihn. Wir lieben ihn. Er und wir gehören zusammen!

»Versiegel sie und ich denke darüber nach, wenn du mir erzählt hast, was du vorhast.« Natürlich lügst du ihn eiskalt an, aber was der gute nicht weiß, macht ihn auch nicht heiß.

»Hintergehst du mich, werde ich dich töten und sie frei lassen. Jetzt, schließ die Augen und halt still«, befiehlt er dir.

Misstrauisch tust du, was er dir befohlen hat, und wartest darauf, dass er deine nervige Ahnin weg sperrt. Als du spürst, wie dir jemand in die Schulter beißt, schreist du vor Schmerzen auf und reißt deine Augen vor Angst auf.

Er beißt dir in deine Narbe und du bereust es, dass du den Deal mit Sukuna eingegangen bist.

Was ist, wenn er dich hinters Licht führt, um dich noch viel mehr an sich zu binden, als du es schon bist?

Ein Schrei entweicht deinen Lippen und du legst deine Hand auf seine Brust, um ihn wegzudrücken. »Schrei noch ein kleines bisschen mehr für mich, (D/N). Das macht mich an«, verlangt er und schnappt sich eine Haarsträhne von dir.

»Fick dich.« Du legst eine Hand auf deine Schulter und musst feststellen, dass deine Narbe blutet.

»Sei gefälligst dankbar und hör zu, was ich zu sagen habe. Der Plan ist folgen-«, will er dir erzählen, aber als ein Knall ertönt, verstummt er.

»Sukuna. Gib sofort Itadori seinen Körper zurück«, verlangt der Schwarzhaarige, der mit Satoru in das Wohnzimmer kommt.

»Nein.«.

»Willst du es wirklich darauf, ankommen lassen, König der Flüche?«, will der Weißhaarige von ihm wissen.

»Lasst uns spielen, Jujuzisten.« Sukuna lässt von dir ab, und steht auf, um sich Kampfbereit zu machen.  

Auf einmal siehst du, wie Sukuna ins Schwanken gerät und er fällt nach hinten, genau auf dich.

»Was ist passiert?«, hört ihr Yuji fragen, der anscheinend seinen Körper zurück erlangt hat.

»Sukuna ist verschwunden. Du hast nicht mit ihm gewechselt?«, will Gojo von seinen Schüler wissen.

»Nein, das habe ich nicht. Ähm, hi, (D/N). Lange nicht gesehen«, meint Yuji, als er bemerkt, dass er auf dir liegt.

»Ist das die Frau, die mit Sukuna zutun hat, Yuji?«, bohrt Gojo nach.

»Ja.«

Yuji steht von dir auf und reicht dir seine Hand, um dich wieder aufzusetzen.

»Das ist äußerst interessant. Ich heiße Satoru Gojo und würde nur allzu gerne, deine Geschichte hören«, meint der Weißhaarige, der mit ein Schwarzhaarigen Platz nimmt, der geschätzt in Yujis Alter sein musste.

»Ich bin (D/N) (N/N).«

»Megumi Fushiguro.« Der Schwarzhaarige sieht von Yuji zu dir.

»Das ganze fing so an.« Du erzählst den dreien alles, was du über Sukuna und deine Ahnin weist, die einmal mit ihm verbunden war, bis hin zu deine Beziehung zum König der Flüche.

Tief in deinen Inneren weißt du, dass er wiederkommen wird, er hat dir geholfen und wird eine Rückzahlung verlangen. Du kannst dir allerdings nicht erklären, wieso er so plötzlich verschwunden ist.

»Also gut, du kommst mit uns und wirst eine Jujuzistin. Ich werde auch herausfinden, wie wir dich von Sukuna trennen können«, beschließt Gojo und steht grinsend auf.
 
 
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