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Clary- Ein Neuanfang in der normalen Welt?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Mix
Clarissa "Clary" Fray Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Simon Lewis
23.06.2021
23.06.2021
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768
 
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23.06.2021 768
 
Nach jahrelanger Zusammenarbeit im Institut waren sie alle eine Familie geworden. Nicht einmal Alec konnte es leugnen, selbst er vermisste die rothaarige Nervensäge  fast jeden Tag. Sie hatte ihm sogar verziehen als er, von einem Dämon besessen, ihre Mutter umbrachte. Clary hatte so ein großes Herz, dachte Alec. Als er aufsah trafen seine Augen auf den fragenden Blick von Izzy, die ihn offenbar beobachtet hatte.

"Na großer Bruder, bist du etwas überrascht?", fragte sie und lächelte ihn vielsagen an.
"Warum denn überrascht?", wunderte sich Alec.
"Du hast nicht damit gerechnet, dass du sie so sehr vermissen würdest. Das ist völlig in Ordnung..", schaltete sich nun Magnus ein.
Er stand da, an den Türrahmen gelehnt. Die beiden hatten ihn nicht bemerkt, sie wollten sich nach der letzten Mission ausruhen. Alec lag auf dem Sofa mit einer Hand hinter dem Kopf und bemerkte wie Magnus' Blick über ihn glitt. Er wurde rot und als er Izzy ansah, war diese schon am gehen.

"Dann lasse ich euch mal allein", sagte sie und ging grinsend in ihr Zimmer. Sie wollte später Max beim Umzug helfen. Dafür musste sie dringend etwas schlafen, seit sie mit Simon zusammen kam, waren ihre Nächte nur bedingt erholsam. Trotzdem begrüßten sie beide die Ablenkung, denn auch sie vermissten Clary als wäre sie ihre Schwester gewesen.

Anders als Alec, Izzy und Magnus, die versuchten sich mit der Situation abzufinden, waren Simon und Jace fest entschlossen um Clary zu kämpfen. Beide sollten nachts Aufträge ausführen um die Sicherheit in New York aufrecht zu erhalten, doch da seit Liliths Niederlage und Jonathans Tod, der auch zu Clarys Strafe geführt hatte, keine größeren Vorkommnisse zu verzeichnen waren, wurde ihnen eine Auszeit gewährt. Diese nutzten Jace und Simon beinahe Tag und Nacht. Mittlerweile verstanden sie sich so gut, dass sie schmunzeln bei dem Gedanken an Früher.
Manchmal schaute Magnus sie fasziniert an und wusste selbst nicht was er davon halten sollte. Die Streitereien der beiden hatten immer für Unterhaltung gesorgt, aber man wusste sich im Institut auch anders zu beschäftigen, dachte er mit einem Blick zu Alec.
Dieser schaute ihn fordernd an. Er liebte Magnus katzenartige Augen und genoss seine Nähe unverändert. Ihre Hochzeit war das Ereignis des letzten Jahres gewesen und seitdem hatte sich so vieles zum Guten verändert. Das sonst sehr traditionelle New Yorker Institut war nun für seine Toleranz und Weltoffenheit bekannt. Daher störte sich auch keiner daran, dass Magnus hier nun ein und aus ging wie er wollte.
Magnus wusste nur zu gut woran Alec gerade dachte, denn auch seine Gedanken schweiften zurück zu letzter Nacht. Nachdem der routinemäßige Rundgang ruhig verlief, wurde Alec Aufmerksamkeit von zwei katzenartigen Augen gefesselt. Er war ihnen in eine dunkle Gasse gefolgt bis er sie aus den Augen verlor. Doch er war sich sicher, dass er etwas gesehen hatte. Etwas verunsichert drehte er sich langsam um, konnte im Dunkel aber nur wenig erkennen. Seine Sinne nahmen die Umgebung überdeutlich war, um sicherzugehen, dass keine Gefahr drohte. Die Luft war warm und sommerlich, es roch nach Kaffee und es regnete leicht. Eigentlich eine entspannte Situation, vielleicht hatte er sich die Augen doch nur eingebildet, weil er seinen Partner vermisste? Er wollte gerade zur Hauptstraße zurückkehren, als er von zwei starken Armen zurückgehalten wurde. Alex verkrampfte sich und dachte er wäre in eine Falle getappt. Dann nahm er Magnus Geruch wahr und seinen heißen Atem in seinem Nacken. Seine Anspannung wandelte sich in Erwartung. Er spürte wie die Arme an seinem muskulösen Bauch herunter fuhren und sich unter sein Shirt schoben. Magnus wusste genau welche Wirkung seine Reize auf Alec hatten und zog ihn weiter an sich, sodass Alec seine Erregung noch deutlicher mitbekam. Dieser löste sich aus seiner Starre und drehe sich um. Dabei machte er einen Schritt nach vorn und suchte mit seinen Lippen die von Magnus. In der engen Gasse standen sie nun an eine Hauswand gedrückt und fielen über einander her als hätten sie sich ewig nicht gesehen. Sie vertieften ihren Kuss und hörten kaum die Schritte, mit denen sich jemand ihnen näherte.
"Simon, was machst du hier? Ich dachte du wartest am Institut auf mich?", fragte Izzy. Durch die Stimme erschrocken, fuhren Magnus und Alec auseinander. Noch immer außer Atem sagte Alec:" Wir sollten uns einen ruhigeren Ort suchen." "Du hast recht, dadurch wird unsere Ehe trotzdem nicht langweilig.", stimmte Magnus zu.

Alec sah Zustimmung in Magnus Augen. "Dann lass uns doch da weitermachen, wo wir gestern aufgehört haben..", sagte er deshalb.
"Nichts lieber als das.", antwortete Magnus.
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