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Cake, love, science and much more

KurzgeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Gen Asagiri Senku Ishigami
23.06.2021
27.07.2021
4
5.277
7
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
27.07.2021 1.064
 
Alohá! Und hier kommt auch schon das vierte und somit letzte Kapitel meiner kleinen, aber dennoch feinen Dr. Stone-FF! Ich hoffe, sie hat euch gefallen und vielleicht auch dazu inspiriert, ebenfalls zu diesem wundervollen Fandom eine FF zu schreiben! Danke für alle Empfehlungen und Favoriteneinträge und vor allem, danke an Elentiya für den tollen Kommentar!

PS: Ich freue mich über jeden weiteren Kommentar, ob Lob, Kritik oder einfach eine Fan-Nachricht über den Anime/Manga, ich bin immer happy!

Allerliebste Grüße und noch schöne Sommerferien,
eure faul am Strand rumliegende Luana

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Chapter 4 – Happy End....?


Das erste, was Gen fühlte, als er wieder zu sich kam, war etwas weiches, was ihn fast komplett bedeckte. Er lag ebenfalls auf etwas weichem, offenbar zugedeckt auf einem Bett. Er schlug die Augen auf, und erkannte, dass er sich im oberen Stockwerk des Zutaten-Lagers von Chrome befand, besser gesagt im Hauptsitz des Wissenschafts-Königreiches. Er lag in seinem Bett im Dunkeln. Anscheinend war er alleine..... warte, falsch gedacht! Er hörte ein leises Atmen direkt neben ihm! Er drehte sich zur Seite und sah direkt in Senkus schlafendes Gesicht, der in seinem Bett neben ihm lag! Erschrocken keuchte Asagiri auf und bewegte sich ruckartig weg von Senku.

Doch anscheinend hatte Senku nur leicht geschlafen, denn dieser schlug seine blutroten Rubine auf und richtete sich auf. Er gähnte und sah blinzelnd zu Gen. Plötzlich hellte sein Blick sich auf.
„Gen! Du bist wach!“, stellte er erfreut fest und bewegte sich auf Asagiri zu. Dieser sah sich hastig um, auf der Suche nach einem Fluchtweg, doch dann spürte er etwas auf seiner Stirn. Es war Senkus Hand. Was machte die denn bitte da?!
„Gut, dein Fieber ist jedenfalls gesunken. Wie fühlst du dich?“
Gen horchte kurz in sich hinein und stellte fest, dass es ihm eigentlich ziemlich gut ging, mal von der Tatsache abgesehen, dass er dabei war, zu hyperventilieren, wenn Senku seine Hand da nicht bald weg nahm.
„Es....es geht mir gut“, krächzte Gen heiser. Okay, seine Stimme war wohl komplett am Arsch. War aber eh besser so, nun hatte er eine Ausrede, um nicht reden zu müssen.
„Das ist gut“, meinte Senku erfreut. Dann schwiegen sie. War Gen auch lieber so. Alleine dass sie nebeneinander saßen, war schon peinlich genug.
„Oh stimmt, ich schulde dir noch was“, sagte Senku plötzlich. Verwirrt sah Asagiri ihn an. Was schuldete der Ishigami ihm denn bitte?
Doch als Senku sich langsam auf ihn zu beugte, wurde Gen aschfahl. Der Wissenschaftler würde ihn doch nicht- Als Senkus Lippen seine berührten, setzten Gens Gehirn und sein Herz beide aus.

Senkus Lippen lagen weich auf den Seinen, es war ein unglaublich gutes Gefühl. Nach viel zu kurzer Zeit löste der Ishigami sich wieder von ihm und sah ihn an. Schwer atmend erwiderte Gen den Blick und wurde dabei leicht rot. Senku lächelte.
„Weißt du, Gen, ich habe eigentlich nie wirklich darüber nachgedacht, wie es wäre, jemanden zu lieben. Ich interessiere mich nur für die Wissenschaft.“ Gen senkte seinen Kopf und wurde traurig. War ja klar, dass Senku meine Liebe nicht erwidern würde, dachte er niedergeschlagen. Wie kann man denn nur so jemanden lieben wie mich?
„Aber dann bist du gekommen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich, seit ich dich kenne, das erste Mal darüber nachgedacht habe, wie es sein könnte, jemanden zu lieben. Du warst eben anders als die Menschen, die ich kenne. Und das an dir hat mich fasziniert. Eben dass es den Eindruck gemacht hat, du würdest locker jeden verraten, wenn es zu deinem Vorteil wäre. Mittlerweile habe ich allerdings gemerkt, dass das nur deine Maske ist, und wir dir doch etwas bedeuten. Wie viel du mir wirklich bedeutest, habe ich erst verstanden, als du davongerannt bist. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich dich auch sehr mag, wahrscheinlich sogar liebe.“

Asagiri sah ihn an. Dann schlug er vor Freude die Hände vor seinen Mund und kleine Freudentränen standen in seinen Augen. Senku liebt mich? Wirklich? Oh mein Gott, träume ich? Nein, ich muss definitiv halluzinieren.... Das.... Das ist unmöglich... Oder? Gen zwickte sich in den Arm. Ein kleiner Schmerz durchschoss ihn. Es war echt. Alles was gerade geschah, war echt. Aber wie? Ah, wahrscheinlich verarscht Senku mich nur. In Wirklichkeit lacht er sich innerlich gerade schlapp, weil ich darauf rein falle. Aber.... vielleicht meint er es ja sogar ernst? Nein, sicher nicht. Niemand kann jemanden wie mich lieben. Niemand. Ich bin ein Verräter und jeder hasst mich. Aus, Basta, Schluss.

Während Gen dachte, wurde sein Gesichtsausdruck immer trauriger, bis sich schließlich eine unverwundbare Maske über seine Gesichtszüge legte und alle verletzlichen Gefühle verbarg. Als Gen wieder aufsah, beendete Senku gerade seine Rede: „.....können wir es ja mal versuchen?“
Der Ishigami lächelte ihn an, doch als er die harten Gesichtszüge Asagiris sah, wich dem sanften Lächeln ein besorgter Blick.

„Hey, ist alles okay?“, fragte der Wissenschaftler vorsichtig nach.
Gen atmete durch und sah ihn an. Er lächelte und sagte: „Du brauchst mich nicht zu verarschen, Senku. Ich habe es verstanden. Du willst nichts von mir und aus. Es ist okay für mich, aber bitte spiel mir hier nichts vor. Sag mir doch einfach ins Gesicht, dass man niemanden wie mich lieben kann.“

Gen stand auf und wollte gehen, als er plötzlich etwas an seiner Hand spürte. Es war groß, weich und warm. Senkus Hand. Und gleich darauf ertönte auch die sanfte, tiefe Stimme, die er so sehr liebte. „Mein geliebter Mentalist“, bei diesen Worten zog Gens Herz sich schmerzhaft zusammen, „hast du mir überhaupt zugehört? Niemand hier will dich verarschen, schon gar nicht ich! Alles, was ich gesagt habe, meine ich auch so!“ Und wie, um seine Worte noch zu unterstreichen, zog Senku Gen an sich heran, umarmte ihn fest und legte dann erneut seine Lippen auf die des Zauberkünstlers.

Gen ließ sich in diesen Kuss hinein fallen, ließ alle Masken fallen, und zeigte Senku sein wahres Ich. Senku lächelte und zog ihn noch enger an sich. Als sie sich einige Zeit später keuchend lösten, sahen sie sich glücklich in die Augen.

„Willst du mit mir zusammen sein?“, fragte Senku nun ein zweites Mal. Diesmal bekam er endlich seine langersehnte Antwort, die ihm ein breites Lächeln auf die Lippen zauberte.
„Ja!“

Und so kamen der grausamste Wissenschaftler und der verräterischste Cola-Liebhaber aller Zeiten zusammen. Und wenn ihr mir nicht glaubt, tja, dann fragt sie eben selber!
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