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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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17.04.2022 1.440
 
„Nené darüber reden wir wohl wirklich besser später in Ordnung?"
Meinte Etsuya jetzt zu ihr und wollte das nicht vor ihrer kleinen Tochter besprechen.
Er ging jetzt vor die Tür um erstmal luft zu holen nach dieser Hiobsbotschaft.
Nené ließ denn beleidigten Eizan jetzt gehen, denn für sie war in diesem Augenblick nur Kaori wichtig.
Das Baby lag jetzt in Nenés armen und sah sie noch immer neugierig an.

Nené streichelte ihr ganz vorsichtig über ihr kleines Köpfchen.
Eizan saß jetzt verzweifelt vor der Tür und wusste nicht was er jetzt machen sollte.
Er hatte gedacht das jetzt zumindest mit Nené endlich alles wieder gut wird.
Er wollte mit ihr zusammen ziehen, die Kinder um sich haben und ein schönes Familien Leben führen.
Und jetzt kam Nené mit der Idee um die Ecke das sie zu ihren Eltern geht, mit denn Kindern.
Als wenn Eizan nicht in der Lage wäre seine Familie zu beschützen.
Aber als er so darüber nachdachte merkte er das dies sogar der Wahrheit entspricht, er konnte seine Familie nicht vor seinem Vater beschützen.

Sonst wäre Kaori überhaupt nicht hier.
Vielleicht hatte Nené recht und sie sollte tatsächlich erstmal mit denn Kindern zu ihren Eltern gehen und sich richtig erholen.
Das würde ja nicht heißen das er die beiden überhaupt nicht mehr sehen wird. Und Nené würde es am Anfang sicherlich weiter helfen wenn ihre Mutter ihr zur Seite steht.
Schließlich war Kaori etwas Anspruchsvoller als die anderen beiden.

Sie hatte einfach schon viel zu viel ertragen müssen bevor sie überhaupt auf der Welt war.
Dann kam Nené schließlich aus dem Zimmer und setzte sich zu ihm.
„Nené du hast völlig recht, geh ruhig zu deinen Eltern.
Sie haben schließlich auch das Recht ihre Enkel und Tochter zu sehen.
Verbring dort einfach ein paar schöne Tage, während ich hier alles regeln werde.
Das wird mit Sicherheit euch allen ganz gut tun."
Musste Eizan leider einsehen, auch wenn es ihm schwer fiel.

Nené umarmte Eizan jetzt und küsste ihn liebevoll was ihm so wahnsinnig gut tat in diesem Moment.
„Danke Etsuya, du bist wundervoll. Kaori schläft jetzt wieder tief und fest."
Lächelte Nené ihn jetzt glücklich an.
Da kam auch schon die Ärztin zu ihnen zurück.
„Ich habe mir nochmal alle Ergebnisse von Kaori angesehen, dieses Mädchen ist einfach unglaublich.
Seiddem die kleine ihre Mutter gesehen hat, geht es ihr immer besser. Ich denke in 2 Tagen darf die kleine Kriegerin mit zu ihnen nach Hause fahren."
Verkündete die Ärztin zufrieden und Nené freute sich so sehr darüber.

So gingen beide nochmal zu Kaori um sich richtig von ihr zu verabschieden.
Auch wenn es Eizan und Nené sehr schwer fiel ihre kleine Tochter alleine zu lassen.
Aber zum Glück würde sie bald für immer endlich bei ihnen sein.

„Wann wirst du weggehen Nené?"
Fragte er schließlich traurig im Auto und sah sie noch nicht einmal mehr an.
„Sobald Kaori abgeholt werden kann werde ich mit ihr zu meiner Mutter fahren. Sie soll nicht erst zu dir, sich da eingewöhnen und dann wieder rausgezogen werden.
Ich denke du verstehst wie ich das meine oder?"

„Nené was soll das denn? Zu mir? Ich dachte wir wären uns einig das du ebenfalls jetzt bei mir wohnst."
„Ich habe Angst Etsuya, dort wäre fast unsere Tochter gestorben.
Dein Vater war kurz davor mich umzubringen, das nenne ich bestimmt nicht mein Zuhause.
Es tut mir leid aber ich werde zu Rindou gehen und morgen zu meinen Eltern, ich kann in diesem Haus nicht mehr bleiben."
Meinte Nené traurig, es tat ihr ja selbst weh nicht bei Eizan zu sein.
Er fehlte ihr jetzt schon so unglaublich.
„Ich werde gleich nur ein paar Sachen von Riley einpacken und dann zu ihr fahren."

„Ich verstehe."
War alles was Eizan dazu sagen konnte und war völlig verzweifelt.
Er wollte seine Familie nicht verlieren, musste aber einsehen das es die einzige Möglichkeit ist sie zu beschützen.
Dann waren sie angekommen und Nené wartete extra darauf bis Eizan neben ihr stand.
„Du brauchst keine Angst haben Nené, Ben ist bei uns um auf die Kinder aufzupassen."
Sagte er als beide ins Haus gingen und die Kinder gleich überglücklich auf sie zuliefen.
Sie nahm beide in die Arme und freute sich sehr darüber ihren Sohn zu sehen.

„Guten Tag Miss Kinokuni, schön Sie endlich wieder zu sehen."
Sagte Ben und lächelte sie freundlich an, er war ihr noch immer dankbar für alles.
„Hallo Ben, war denn irgendetwas merkwürdig? Bitte Lügen Sie mich nicht an, ich muss es wissen."

„Es ist wirklich nichts ungewöhnliches gewesen, wir haben friedlich miteinander gespielt."
Nené war erleichtert darüber und ging jetzt in das Kinderzimmer um für Riley ein paar Sachen einzupacken.

„Was ist denn los Mama?"
Fragte er und sah ihr schockiert dabei zu wie sie seine Sachen zusammen packte.
„Keine sorge mein Schatz, ich suche nur ein paar Sachen zusammen weil wir jetzt zu Tante Rindou gehen, du magst sie doch oder? Wir machen da jetzt ein paar Tage Urlaub."
„Aber dann gehen wir wieder zu Papa oder?"
Fragte Riley seine Mutter jetzt gespannt.
„Nein leider nicht mein Liebling, wir werden dann zu Oma und Opa fahren damit du sie besser kennen lernen kannst.
Das wird bestimmt sehr schön und deine Großeltern freuen sich doch auch schon so sehr auf dich Riley.“

Der Junge sah Nené jetzt ziemlich enttäuscht an und lief dann zu Eizan um sich in seinen Armen zu vergraben.
„Ich bleibe bei Papa, ich möchte nicht hier weg.
Oma und Opa können uns ja hier besuchen kommen.“
Flehte er seine Mutter an.
„Riley bitte mach jetzt kein Theater in Ordnung? Wir werden doch zu Papa zurück kommen und mit ihm zusammen wohnen.
Aber bitte versteh doch das der Papa ziemlich viele wichtige Dinge zu erledigen hat und auch erstmal seine Ruhe braucht. Er liebt euch doch trotzdem.“

Meinte Nené zu ihren Sohn und sah jetzt hilflos zu Eizan der für ihre Entscheidung nur wenig Verständnis aufbringen konnte und dementsprechend nicht zur Hilfe kam.
Riley begann jetzt fürchterlich zu weinen und klammerte sich regelrecht an Eizan der seinen Sohn schützend im Arm hielt.

„Wir müssen mal dringend miteinander reden.“
Sagte Nené jetzt ziemlich beleidigt und ging mit Eizan in die Küche.
„Was soll das? Du müsstest mir eigentlich helfen die Kinder hier rauszuholen.
Dir ist genau so bewusst wie gefährlich es hier für sie ist wie mir.“
„Nené siehst du nicht das er leidet? Hier überhaupt nicht weg möchte?
Warum lässt du diese Aktion nicht einfach und bleibst hier, wo du hingehörst?“
„Damit dieser verrückte schon wieder her kommt und mich dann wirklich umbringt?
Ich habe einfach zuviel Angst um hier bleiben zu können, denk doch bitte auch mal an Kaori.
Sie hat einen schweren Start ins Leben hinter sich und dann auch noch so etwas? Das lasse ich einfach nicht zu.
Kaori braucht ihre Ruhe um sich einzugewöhnen und Riley genau so.“

Schimpfte Nené und war einfach nur ziemlich verzweifelt.
Eizan nahm sie jetzt in seine Arme um Nené zu trösten, überlegte was er jetzt tun konnte damit sie nicht gehen wird.
Denn sie hatte einfach leider recht mit ihren Ängsten um die Kinder.
Dann nahm er Nenés Gesicht ganz vorsichtig in seine Hände und küsste sie.
„Schatz ich lasse euch nicht im Stich in Ordnung?
Wir werden Urlaub machen, du bist ja noch im Mutterschutz, währenddessen suche ich uns sofort ein neues Haus.
Was meinst du wie lustig das wird wenn wir mit denn Kindern in denn Urlaub fahren und Kaoris leben gleich so anfängt das sie auf die Malediven fliegt?“
Fragte Eizan und auch Nené musste jetzt lächeln.

„Nicht das Kaori dann denkt sie könnte ein Jet set leben führen und müsste nie in die Schule oder arbeiten.“
Grinste Nené und fand die Vorstellung einer kleinen Jet set Prinzessin ziemlich lustig.
„Vielleicht wird sie ja dann einmal Stewardess.“
Musste auch Eizan jetzt lachen.
„Ok süße, du gehst für 2 Tage zu Rindou, ich kläre alles mit dem Urlaub.
Und wegen deinen Eltern, die nehmen wir einfach mit.
Wir bräuchten ja auch mal endlich wieder Zeit zu zweit oder? Es ist Monate her süße.“
Nené musste lachen, sehnte sich aber genau so nach inniger Leidenschaft mit Eizan die tatsächlich ewig her war.

„In Ordnung, ich rufe meine Eltern an und du wirst Riley jetzt dazu bringen für 2 Tage mit mir mitzukommen, das ist meine Bedingung Etsuya.“
„In Ordnung, ich werde die 2 Tage wahrscheinlich eh durcharbeiten müssen, ich rede mit ihm. Bis gleich süße.“
Meinte Eizan und so trafen sie alle Vorbereitungen um in denn Familien Urlaub zu fliegen.
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