Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.04.2022 1.435
 
„Rindou das kannst du doch nicht wirklich ernst meinen.
Du hast wirklich 4 Tüten Baby Sachen gekauft?"
Fragte Nené sie jetzt noch immer völlig schockiert.
„Ja, so ein kleines Baby braucht das, sie machen sich doch ständig schmutzig.
Was glaubst du denn was für ein Haufen Wäsche noch auf dich zukommen wird?
Dann noch die ganzen Dinge wie Spielzeug und Kuscheltiere. Außerdem möchte Etsuya bestimmt das seine beiden Frauen gut aussehen."
Meinte Rindou jetzt kleinlaut.
Nené seufzte und blickte ihre beste Freundin jetzt resigniert an.

„In Ordnung ich werde das in aller Ruhe nachher mit Etsuya besprechen, er ist wahrscheinlich sowieso viel zu aufgeregt um sich noch mit so etwas rumzuärgern.
Ich denke er wird es zum Glück einfach so hinnehmen. Aber wie du ja weißt habe ich bereits einen Sohn großgezogen.
Dann werde ich das hübsche Kleid mal anprobieren wenn ihr euch schon so eine Mühe gegeben habt es extra für mich auszusuchen."
Lächelte Nené und freute sich irgendwie auch darüber es anzuziehen.
Noch nie hatte sie so ein teures Kleid getragen und es stimmt schon, sie wollte ja Etsuya gefallen.
Er sollte sich nicht für sie schämen oder seine Entscheidung mit ihr zusammen zu sein bereuen.

Als Nené das Kleid anhatte staunte Rindou nicht schlecht.
„Wow Nené du bist ja ein ganz anderer Mensch geworden, komm ich kümmere mich noch schnell um deine Haare und dein make up."
Als die beiden Frauen endlich fertig waren, durfte Nené auch gehen.
Total aufgeregt ging sie mit Rindou zu ihrem Auto um vorher nochmal nach Hause zu fahren.
Riley und Leonie waren leider noch in der Schule und Kindergarten und daher machte sich Nené daran ihre Sachen auszupacken und die Wäsche zu waschen.
Rindou musste leider wieder gehen.
Aber Etsuya würde ja bald zum Glück endlich nach Hause kommen.

Ganz in Gedanken bei Kaori hörte sie plötzlich die Tür und erschrak im ersten Moment.
Noch immer hatte sie die Szene vor Augen als sie alleine zuhause war und plötzlich Yuya vor ihr stand, ihr Baby in Gefahr war.
Erschrocken versteckte sich Nené unter dem Bett in ihrem Schlafzimmer.
Schwere Schritte liefen durch das Haus und schienen sie zu suchen.
Die Person kam immer näher.
„Nené meine süße wo bist du denn? Bist du noch nicht wieder da?"

Hörte sie plötzlich die Stimme von Etsuya und sie entspannte sich wieder.
„Ich bin hier im Schlafzimmer."
Rief sie jetzt und Eizan sah sie unter dem Bett sitzen. Musste schon grinsen bei ihrem Anblick.
„Was machst du denn bitte unter dem Bett Nené? Suchst du vielleicht irgend etwas?"
Nené war ihre plötzliche Panik peinlich und so meinte sie zu ihm das sie einen Ohrring verloren hatte.
Eizan half ihr wieder hoch und schloss sie liebevoll in seine Arme.
„Schatz du sollst doch nicht unter dem Bett rum kriechen, schließlich hast du einen Kaiserschnitt hinter dir. Ich werde ihn für dich suchen sobald wir wieder zurück sind.
Du siehst übrigens unglaublich hübsch aus mein Schatz."

Meinte Eizan als er sie jetzt so richtig sehen konnte und er küsste sie liebevoll.
Nené war total stolz auf sich und fühlte sich richtig gut durch sein Kompliment. Denn noch immer war sich Nené nicht sicher ob sie die richtige Wahl für Eizan war. Sie trug ja normalerweise nie irgendwelche Designer Klamotten oder donnerte sich übermäßig auf.
Dann war sie nur eine Therapeutin und er so ein mächtiger Mann.
„Wir sollten dann endlich los oder?"
Fragte Eizan schließlich und riss sie damit aus ihren Gedanken.
„Ja natürlich, ich freue mich schon so sehr auf unsere Tochter."
Meinte Nené und so fuhren sie los und Nené bekam immer größeres Herzklopfen als sie an Kaori dachte.
Riley und Leonie durften leider nicht mit ins Krankenhaus da es ihrer kleinen Schwester noch zu schlecht ging.

Dann endlich standen sie vor der Kinderklinik und gingen hinein.
Nené kam ihrer Tochter immer näher, würde sie endlich das erste mal sehen.
Die Vorfreude war unglaublich, aber so schnell ging das natürlich nicht mit dem zu ihrer schwer kranken Tochter kommen.
Denn zuerst mussten sie auf die nette Ärztin vom letzten Mal warten die sich natürlich sehr freute auch Nene endlich kennen zu lernen.

„Guten Tag Miss Eizan, ich freue mich sehr sie endlich mal persönlich kennen zu lernen. Ich habe auch ziemlich gute Nachrichten für sie."
Lächelte die freundliche Ärztin sie an, gab ihr die Hand und führte sie erstmal in ihr Büro um nicht auf dem flur mit denn beiden über Kaori sprechen zu müssen.
Ungeduldig folgte Nené ihr und hoffte es würde nicht all zu lange dauern bis sie endlich zu Kaori durfte. Das die Ärztin sie Nené Eizan genannt hatte, erfüllte sie mit stolz und sie wollte die Ärztin jetzt auch nicht unbedingt korrigieren.,

„Sie sagten es gibt endlich gute Nachrichten von unserer Tochter?"
Fragte Nené jetzt hoffnungsvoll.
„Ja glücklicherweise, denn wir haben das Mädchen soweit stabilisieren können das sie jetzt selbstständig atmen kann.
Sie braucht jetzt keine Beatmung mehr.
Das heißt das sie auch nicht mehr all zu lange hier bleiben muss."

„Das ist ja phantastisch, ganz vielen lieben Dank an Sie, kann ich denn jetzt zu ihr?"
Fragte Nené jetzt ganz ungeduldig die Ärztin und freute sich sehr darüber das es Kaori schon wieder so gut geht.
„Nené sein bitte nicht so ungeduldig und hör der Frau doch erstmal zu."
Meinte Eizan und sah die Ärztin entschuldigend an, während Nené schmollend auf ihren Stuhl saß.
„Sie ist manchmal so ungeduldig, es tut mir wirklich sehr leid."
„Ach das ist schon in Ordnung, es geht hier schließlich um ihre kleine Tochter.
Aber natürlich können Sie jetzt zu ihr gehen. Folgen Sie mir doch bitte einfach."
Wieder ging es für die beiden durch die breiten Flure des Krankenhauses zu der Intensivstation wo Kaori noch mindestens bis zum nächsten Tag bleiben musste damit auch wirklich kein Risiko mehr bestand.
Nené zitterte sogar als sie Eizans Hand ergriff um mit ihm in das jetzt doch schon etwas hellere Zimmer hinein zu gehen.

Die Ärztin ließ die beiden wieder alleine und ganz vorsichtig ging Nené auf das Bettchen zu was in der Ecke des Zimmers stand und so überhaupt nicht zu einem Baby passt.
Das Kinderzimmer von Kaori zuhause war glücklicherweise schon bereits fertig und ziemlich bunt mit einer hübschen Tapete, Prinzessinnen Bildern und viel Spielzeug.
Nicht so kalt wie das Krankenzimmer.
Ganz vorsichtig ging Nené auf ihre Tochter zu und sah kurz noch etwas verunsichert zu Eizan.

Der lächelte Nené jetzt aufmunternd an und ging mit ihr zu dem Bettchen. Kaori gluckste und schlief jetzt selig.
Nené musste sich am Bettchen festhalten vor Überwältigung.
Sie sah fasziniert ihre winzige Tochter an.
„Sie ist so unfassbar hübsch Etsuya, das haben wir wirklich verdammt gut hinbekommen oder?"
Lächelte Nené ihn jetzt an und während Eizan Nené in seinen Armen hielt, beobachteteten sie ihre Tochter. Die schien die Nähe ihrer Eltern sogar wahrzunehmen, denn nach einiger Zeit bewegte sich Kaori immer mehr und wachte irgendwann sogar auf. Begann fürchterlich zu weinen vor Hunger, was Nené natürlich sehr freute.
Jetzt konnte sie sich endlich so richtig um ihre Tochter kümmern und Kaori nicht nur ansehen.

„Was machen wir denn nun Etsuya? Dürfen wir denn so einfach unsere Tochter rausnehmen?"
Fragte Nené jetzt etwas verunsichert und Eizan klingelte nach einer Schwester während Nené zu Kaori ging und ihr ihren Finger hinhielt.
Die Schwester erlaubte Nené ihre kleine Tochter in denn arm zu nehmen und holte das Fläschchen.
Kaori sah Nené mit großen Augen an als Nené sie endlich im Arm hielt und lächelte ihre Mutter sogar an.
Nené genoss es so sehr ihre Tochter endlich im Arm halten zu können.

Beim Essen sah Kaori ihre Mutter auch die ganze Zeit in die Augen, beobachtete sie ganz genau.
„Ich bin so froh das es Kaori gut geht und sie alles überstanden hat, sie ist so unglaublich süß.“
„Ja sie ist ein starkes Mädchen wie du Nené.“
Sagte Eizan liebevoll und gab Nené einen Kuss.
„Ich werde nicht zulassen das euch noch einmal etwas passiert, so etwas darf nie wieder passieren.
Denn Kaori hatte einfach nur riesiges Glück gehabt, wir wollen es ja nicht unnötig raufbeschwören.
Ich werde nochmal mit meinem Vater reden müssen, denn das er jetzt bis ans Lebensende meine Familie bedroht kann ich nicht zulassen.“

Sagte Eizan und streichelte vorsichtig über Kaoris Köpfchen.
Jetzt sah Nené ihn etwas traurig an.
„Etsuya ich habe dir etwas zu sagen.“
„Was ist denn los Nené?“
„Ich habe beschlossen mit denn Kindern erstmal zu meinen Eltern zu ziehen.“
Sagte Nené was Eizan in eine schockstarre versetzte.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast