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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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14.04.2022 1.426
 
„Es tut mir sehr leid Mister Eizan, aber ihre kleine Tochter braucht wieder dringend ihre Ruhe. Ich finde es sehr lobenswert von Ihnen das Sie extra hergekommen sind und für Kaori da sind. Nicht alle Eltern sind da fürsorglich wie Sie sobald es etwas schwieriger wird.
Wenn ein so kleines hilfloses Wesen auch nur ansatzweise nicht so ist wie die Eltern es sich vorgestellt haben, geben die meisten es teilweise sogar ins Heim.
Die Kinder sehen ihre Eltern einmal und dann nie wieder. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen was das mit so einem kleinen Kind macht. Vielen lieben Dank für Ihr Kommen und ich werde Sie natürlich auf denn laufenden halten.
Wann kann denn Ihre Frau entlassen werden? Kaori sollte auch Sie kennenlernen und einen Bezug zu ihr aufbauen."

„Sie muss leider noch eine Woche in der Klinik bleiben, aber Sie wird ganz bestimmt sofort herkommen. Nene macht sich auch sehr große Sorgen um unsere Tochter."
„In Ordnung, ich rufe Sie spätestens morgen Vormittag nochmal an und sage Ihnen wie es weitergeht. Auf Wiedersehen Mister Eizan."
Sagte die Ärztin und verschwand schnell wieder zum nächsten Patienten.
Eizan musste erstmal eine Weile im Auto sitzen bleiben bevor er überhaupt in der Lage war los zu fahren. Er sah sich nochmal die Bilder von Kaori an und fühlte sich nicht mehr ganz so traurig.
Mit voller Zuversicht fuhr er jetzt zurück zu Nené und denn Kindern. Sie hatten ihn bestimmt schon vermisst, wie er sie auch.

Als er im Krankenhaus angekommen war lief er schnell zu ihrem Zimmer.
Als Eizan allerdings die Tür öffnete blieb er stehen und sah erschrocken zu denn beiden Menschen die Nené näher standen als jeder andere. Er war doch überhaupt nicht auf diesen Moment vorbereitet, musste so eine Begegnung doch schon viel früher planen.
Nené konnte Eizan doch nicht von einer Sekunde auf die andere mit ihren Eltern konfrontieren, besonders in seiner derzeitigen emotionalen Verfassung. Was hatte sie sich bloß dabei gedacht ihn nicht einmal anzurufen?
Völlig überfordert schloss er leise die Tür wieder und musste erstmal kurz durchatmen. Sich sammeln und zumindest kurz damit klar kommen Nenés Eltern gegenüber zu treten.

Was war denn wenn sie ihn nicht für gut genug hielten? Oder verärgert darüber das er dafür gesorgt hatte das Nené plötzlich 2 Kinder hatte die ihre Eltern nie gesehen haben? Sie waren bestimmt böse auf ihn.
Als Eizan noch vor der Tür so darüber nachdachte, öffnete sich diese plötzlich vorsichtig und Leonie sah ihn verwundert an.
„Papa? Was ist denn los? Warum kommst du denn nicht rein?"
Fragte sie ihn und konnte das merkwürdige Verhalten ihres Vaters einfach nicht verstehen.
Sie hatte ja recht, er stellte sich jeden Tag denn härtesten Richtern oder Mandanten und hatte Angst vor Nenés Eltern?
Das war doch schon sehr Peinlich für jemanden wie ihn.

Also folgte er Leonie in das Zimmer wo er bereits erwartungsvoll angesehen wurde.
„Guten Tag ich bin Etsuya Eizan, der Freund ihrer bezaubernden Tochter Nené, sie ist eine wundervolle Frau. Danke das sie dank Ihnen auf der Welt ist."
Jetzt sahen ihre Eltern ihn eher verwirrt an.
„So förmlich? Wow, da hast du dir ja tatsächlich einen typischen Anwalt geangelt mein Liebling."
Grinste ihr Vater und sein lächeln war so herzlich und ehrlich.
„Wir sind hier nicht im Gericht und Sie brauchen auch kein Plädoyer halten, keine Angst. Wir können hier ganz ungezwungen miteinander reden. Mein Name ist übrigens Yusako und das ist meine Frau Sakura. Wir sind froh Sie endlich mal kennen zu lernen."
„Ja natürlich, ich bin Etsuya, sehr erfreut Sie kennen zu lernen."

Sagte Eizan und fühlte sich gleich nicht mehr so angespannt und ängstlich. Nenés Eltern waren wirklich tolle und nette Menschen.
Riley hatte sich natürlich sofort an ihn gekuschelt und war einfach nur froh endlich seinen Vater wieder zu haben. Die ganze Aufregung verstand er ganz und gar nicht.
Eizan setzte sich jetzt mit Riley auf denn arm zu Nené auf das Bett und gab ihr einen liebevollen Kuss.
„Was ist mit Kaori? Wie geht es ihr?"
Fragte Nené schließlich weil sie das jetzt endlich unbedingt wissen musste.

Sofort war die ganze Anspannung weg und auch die anderen sahen jetzt zu Eizan, wollten wissen was mit dem kleinen Mädchen los ist.
Auch Leonie setzte sich jetzt zu ihren Vater und sah ihn mit Kulleraugen an, der daraufhin sogar lächelte.
„Es ist schlimm, Kaori kann noch nicht selbstständig atmen.
Aber die Ärztin ist sehr zuversichtlich und glaubt das sie es schaffen wird ohne größeren Schaden davon zu tragen. Es geht ihr also zum Glück relativ gut.
Ich durfte sogar Fotos von ihr machen."

Meinte er als er in Nenés traurige Augen sah, sie hätte ihre Tochter ebenfalls so gerne gesehen und war hier ans Bett gefesselt.
Allerdings schaute sie total neugierig auf die Bilder auf Eizans Handy als er es ihr in die Hand gab. Sie lächelte jetzt endlich ebenfalls wieder und zeigte die Fotos schließlich auch denn Kindern und denn anderen.
„Sie ist so unglaublich niedlich Nené."
Meinte Rindou und umarmte ihre Freundin.
„Kaori ist wirklich total süß und hat bereits dieses spitzbübische lächeln ihres Vaters."
Meinte Nenés Mutter mit Blick auf Eizan der daraufhin leicht rot wurde.

„Ja das kann tatsächlich sein.“
Lächelte auch er jetzt und so wurde es sogar eine sehr nette erste Begegnung zwischen Eizan und ihren Eltern, die sich allerdings alle anders gewünscht haben.
So vergingen die Tage die Nené leider noch im Krankenhaus verbringen musste.

Sie sehnte sich so sehr danach endlich raus zu kommen um zu ihrer Tochter zu dürfen.
Auch ihre Eltern hatten Wort gehalten und waren jetzt jeden Tag bei ihr, ebenso wie Rindou.
Da ihre Eltern nie sehr lange bleiben konnten, war es Rindou die Nené am meisten durch diese schwere Zeit half.
Denn auch Eizan musste dringend wieder mehr arbeiten gehen, telefonierte allerdings mehr mit Nené als so wirklich zu arbeiten.
Denn auch er konnte leider nicht sehr lange bleiben.

Dann kam endlich der Tag an dem Nené entlassen werden konnte.
Rindou war gekommen um sie abzuholen, später würde sie endlich mit Eizan zu Kaori fahren können.
„Süße du musst dich ganz dringend mehr aufhübschen, schließlich hast du endlich wieder Zeit mit Etsuya.
Ich habe da natürlich schon an alles gedacht.“
Meinte Rindou und holte einen Koffer hervor denn Nené mit staunen ansah.
„Was hast du denn damit vor? Was soll denn dieses ganze Theater Rindou?“

Fragte Nené und bekam schon leicht Angst vor dem was da drin war.
„Ich habe dir Schminke und Kleider mitgebracht die mir gefallen haben, Leonie hat mir dabei geholfen.
Etsuya soll doch vor Staunen der Mund offen bleiben oder nicht? Außerdem hast du heute ein blind Date mit deiner hübschen Tochter.
Sie soll doch keinen Schreck bekommen wenn sie sieht wer ihre Mutter ist oder?
Außerdem machen das doch alle großen Stars so wenn sie aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die haben vorher auch Besuch von ihrer Stylistin.“

Sagte Rindou voller Überzeugung und schickte Nené erstmal unter die Dusche, während sie alles auspackt und auf dem Bett verteilt.
Geschockt kam Nené schließlich nach dem duschen aus dem Bad und sah das durcheinander, wie Rindou die grinsend daneben stand und es großartig fand.
„Los Nené zieh das hier mal an.“
Meinte sie und drückte Nené ein Kleid in die Hand das sie noch nie gesehen hatte, aber ihr wirklich sehr gut gefiel.
Rindou und Leonie hatten tatsächlich einen phantastischen Geschmack.

„Dieses Kleid habe ich noch nie gesehen, wo kommt das her?“
Fragte Nené aus Angst es könnte vielleicht sogar von Mary sein und im Schrank gehangen haben.
„Das ist aus einer total hippen Boutique, keine Sorge es gehört dir.“

Eine hippe Boutique? Wie habt ihr das bezahlt.“
Fragte Nené jetzt erstaunt.
„Leonie hatte wieder eine zauberkarte dabei.“
Grinste Rindou jetzt und Nené sah sie geschockt an.
„Etsuya hat einfach so ein Kleid bezahlt?“
„Na ja wir haben ihm erzählt das wir noch Dinge für Kaori brauchen.“
„Ach Rindou ihr solltet euch schämen, er wird doch mitbekommen das ihr keine Baby Sachen gekauft habt.“
„Na ja so ist es ja nicht, sie sind bloß nicht hier sondern im Auto.“
Gab Rindou kleinlaut zu.
„Wieviel Rindou?“
Fragte Nené jetzt panisch.
„So ungefähr 4 Tüten, aber Nené du wirst es lieben wirklich.
Die babysachen sind so unglaublich niedlich.“

Nené wusste gar nicht was sie dazu sagen sollte oder es am besten Eizan erklären kann wenn er aus dem Gericht zurück kommen würde um sie abzuholen.
Nené glaubte das er umkippt wenn er denn ganzen Baby Kram sieht.
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