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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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12.04.2022 1.458
 
Die beiden Kinder liefen erstmal ängstlich zu Nené und klammerten sich an sie.
Rindou begrüßte Nenés Eltern sehr freundlich und sie freuten sich ebenfalls die beste Freundin ihrer geliebten Tochter wieder zu sehen.
Riley hatte seine Großeltern neugierig angesehen und ganz genau beobachtet, merkte das von ihnen nichts zu befürchten war.
Also ging er zu ihnen und gab beiden brav die Hand.
„So ein braver kleiner Engel und dazu auch noch so höflich.
Hallo du bist Riley richtig?
Er ist so goldig, ganz der Vater oder?"
Fragte Nenés Vater und Riley grinste seinen Großvater voller stolz an.
Mit seinem tollen Papa verglichen zu werden machte denn jungen unheimlich stolz und er strahlte richtig, freute sich sehr über das Kompliment.

„Ja er ist tatsächlich wie Etsuya, ich habe euch ja damals ziemlich in denn Wahnsinn getrieben."
Lächelte Nené und dachte an die schöne Zeit zurück als sie noch in Rileys alter gewesen war.
„Du warst trotzdem immer ein echtes Goldstück und unser Engel Nené, keine Sorge."
Sagte ihre Mutter und lächelte Nené jetzt liebevoll an, es tat ihr einfach nur ziemlich weh ihre kleine geliebte Tochter so hilflos zu sehen.
„Ich hoffe so sehr das Etsuya sich endlich bei mir melden wird. Er fehlt mir jetzt schon und ich möchte unbedingt wissen was mit meiner Tochter los ist."

Meinte Nené schließlich und die tränen liefen schon wieder.
Ihre Eltern trösteten sie noch, während Rindou beschloss mit denn Kindern lieber doch noch einmal eine Runde auf denn Spielplatz zu gehen.
„Alles wird gut meine kleine, wir werden ab jetzt wieder mehr für dich da sein. Wir sind schließlich deine Eltern und helfen dir natürlich sehr gerne."
Jetzt kuschelte sich Nené wie schon als kleines Mädchen in die arme ihrer Mutter und schluchzte, während Ihre Eltern ihr die ganze Zeit gut zu redeten.

„Ich hoffe so sehr das mit Kaori alles in Ordnung ist, ich habe sie doch noch nicht einmal gesehen.
Die haben mir meine kleine Tochter einfach weggenommen, das ist doch nicht in Ordnung oder?"
„Nein mein Schatz, das ist absolut nicht in Ordnung, aber vergiss bitte nicht das Kaori sehr schwer krank ist und die Ärzte in dieser Klinik das Problem haben das sie keine Möglichkeiten haben ihr richtig zu helfen.
Eine ordentliche Kinderklinik hat da natürlich sehr viel mehr Möglichkeiten als diese hier, mag sie auch noch so abgelegen sein, also mach dir bitte nicht zuviel sorgen Schatz. Diese Ärzte wissen was das beste für Kaori ist, das kleine Mädchen ist in denn besten Händen.“

Versuchte ihre Mutter sie jetzt zu beruhigen, aber der Schmerz darüber das ihre Tochter weg ist bevor sie die Möglichkeit hatte sie überhaupt zu sehen, machte Nené total fertig.

Eizan war in der Zeit bereits im Büro der Kinderärztin und ahnte noch nichts von dem Besuch seiner Schwiegereltern.
„Nehmen Sie doch bitte Platz Mister Eizan, darf ich Ihnen etwas bringen lassen? Kaffe? Tee? Wasser?"
Fragte die Ärztin und schien wohl die beste Wahl für das Leben seiner Tochter zu sein.
Sie gab ihm gleich das Gefühl ernst genommen zu werden und das ihr das wohl ihrer kleinen Patienten auch am Herzen liegt und sie keine geldgeile Ärztin ist die nur Geld kassiert und die Patienten nicht einmal ansah.
Er selbst hatte schon erfahren müssen das er ziemlich viel Geld für eine Behandlung bezahlt hat und schließlich der Assistent Arzt ihn behandelt hat. Das Geld hatte er sich als Anwalt natürlich 3 fach wieder zurück geholt.

Da er seid dem Vorfall mit Evelyn und Leonie sowieso kein gutes Verhältnis zu Ärzten hatte, war es sogar ganz gut das er jetzt hier vor Ort ist um sich selbst ein Bild von der Lage machen zu können.
„Ich hätte gerne ein Wasser, Dankeschön."
Erwiederte er seinen Wunsch, da er tatsächlich bereits einen trockenen Mund hatte.

Sofort kam eine der Schwestern um ihm Wasser und der Ärztin einen Kaffee zu bringen.
„Also Mister Eizan, natürlich werden sie ihre Tochter noch sehen können, allerdings sollten wir vorher einiges besprechen."
„In Ordnung, was immer sie möchten."
War er bereit alles zu hören was seine Tochter betrifft, egal wie schlimm es auch sein mag.“

Und bei dieser Ärztin fühlte er sich sofort von Anfang an gut aufgehoben.
„Also, Kaori ist ja nicht wirklich ein frühchen, die 2 Wochen sind noch völlig im normalen Bereich, auch wenn sie recht klein ist.
Aber das ist jetzt nichts was mir sorgen bereitet.
Das was mich eher beunruhigt ist ihre Lunge, sie ist unterentwickelt.
Sie wird höchstwahrscheinlich Asthma bekommen, keinen Hochleistungssport betreiben können.
Zur Zeit schafft die kleine Maus es noch nicht einmal von alleine zu atmen. Deswegen musste sie so schnell wie möglich hierher gebracht werden. Das tut mir natürlich vor allem für ihre Frau sehr leid.“
Meinte sie und Eizan sagte ihr nicht das Nené gar nicht seine Frau ist, es fühlte sich gut an das zu hören und es gefiel ihm. „Wir werden natürlich alles dafür tun damit sie es schafft und auch ein ganz normales Leben führen wird.
Wir werden sie bestmöglich betreuen und alles dafür tun um ihr zu helfen.
Nun folgen sie mir bitte, ich werde Sie jetzt zu ihrer Tochter bringen.“

Meinte die zuvorkommende Kinderärztin und Eizan war ganz aufgeregt, er würde jetzt endlich sein kleines Mädchen sehen.
Die Intensivstation war ziemlich abseits und nicht direkt erreichbar für die Besucher.
Mann kam auch bloß mit einer Karte des Krankenhauses hinein oder der Klingel links der Tür.
Zum Glück war er in Begleitung der Kinderärztin die natürlich überall Zugang besaß.
In einem abgedunkelten Zimmer stand ein Bettchen mit einem so winzigen Mädchen, die Beatmungsgeräte waren größer als das kleine Baby.
Eizan kamen fast die tränen bei diesem schrecklichen Anblick, aber sie war seine Tochter.
Kaori musste es einfach schaffen, sie hatte ganz bestimmt die Kraft ihrer Mutter.

„Es sieht jetzt vielleicht alles sehr furchteinflössend aus, aber glauben Sie mir Mister Eizan, es ist nicht ganz so schlimm wie es erstmal erscheint.“
Meinte die Ärztin um ihn etwas die Angst zu nehmen, aber ohne Erfolg.
Eizan sah plötzlich diese Bilder von damals wieder vor sich und er glaubte in diesem Moment keine Luft mehr zu bekommen. Es war für ihn unerträglich und so lief er aus dem Zimmer, die Ärztin folgte ihm.
„Was ist denn passiert? Nimmt es Sie so sehr mit?“
Fragte sie als Eizan tränen überströmt im Wartezimmer saß.

Dann erzählte er ihr was mit seiner Frau passiert war.
„Es tut mir sehr leid Mister Eizan, so etwas ist sehr schlimm. Aber ich habe da eine Idee die Ihnen vielleicht zumindest etwas die Panik nimmt. Folgen Sie mir bitte.“
Meinte die Ärztin und er ging zurück zu Kaori.
„Bitte setzen Sie sich mal in denn Sessel und ziehen ihr Shirt aus.“
Eizan zog sich sein Oberteil aus, während die Ärztin ganz vorsichtig Kaori aus dem Bettchen nahm und ihm seine Tochter auf die Brust legte damit sie Wärme und seinen Herzschlag spürte.
Dann ging sie raus und ließ denn beiden diesen innigen Moment.

Eizan betrachtete liebevoll seine Tochter und traute sich kaum sie zu berühren, aber er war so überwältigt von diesem Moment.
Dieses kleine Mädchen war jetzt schon fest in seinem Herzen wie ihre Mutter.
Die beiden hatten es tatsächlich geschafft ihm zu zeigen was im Leben wirklich wichtig ist.
Er freute sich schon so sehr darauf mit ihr endlich wieder zu Nené zu können.
Sie musste dieses kleine Wunder endlich kennen lernen und war bestimmt ziemlich stolz auf ihre gemeinsame Tochter.
Kaori schien die Nähe zu ihrem Vater auch ziemlich gut zu tun, denn sie war ganz ruhig und gluckste zufrieden wenn Eizan ihr sanft über das winzige Köpfchen strich. Er glaubte sogar zu sehen das sie lächelte und es sah so unfassbar niedlich aus.
Am liebsten hätte er sie nie wieder aus der Hand gegeben und war froh das er die Möglichkeit bekommen hat wenigstens etwas mit ihr zu kuscheln. So beruhigte auch er sich tatsächlich und seine Angst war nicht mehr so schlimm wie am Anfang.

Jetzt wusste er das alles gut ist und seine Tochter stark genug sein würde das alles hier zu schaffen und zu einer starken Frau heranzuwachsen wie Nené es ist. Eizan war so stolz auf Nené und Kaori. Er würde immer für Kaori da sein und sie beschützen, egal was noch für Schwierigkeiten auf das kleine Mädchen zukommen würden. Sie hatte überlebt, so einen starken Lebenswillen und nur das zählte jetzt noch.
Eizan schloss die Augen und spürte nur noch die Wärme seiner Tochter, wollte sie am liebsten einfach nur mitnehmen und nie wieder von ihr getrennt sein. Als die Ärztin wieder leise ins Zimmer kam, durfte er wenigstens noch Fotos von ihr für Nené machen damit sie ihre Tochter wenigstens auf denn Bildern sehen konnte.
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