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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
1 Review
 
10.04.2022 1.464
 
Eizan war natürlich heilfroh darüber das Kaori noch lebt, aber er musste sie zurück holen.
Der Unfall und die Blutungen hatten natürlich Ihren Tribut gefordert.
Es hätte ihm ja klar sein müssen das besonders der Unfall nicht so leicht an Kaori vorbei gegangen war.
Eizan war ja froh das Nené und seine Tochter überhaupt überlebt hatten.

„Wo ist meine Tochter hingebracht worden und kann ich sie sehen?"
Fragte er besorgt die Schwestern.
„Einen kleinen Moment, ich werde mal dort anrufen."
Lächelte die Schwester ihn an und griff zum Telefon um in der Kinderklinik anzurufen.
Eizan wollte auf gar keinen Fall ohne irgend eine Nachricht von ihrer Tochter zu Nené zurück gehen, gespannt beobachtete er die Dame die jetzt endlich aufgelegt hatte.

„Also Mister Eizan, Ihre Tochter lebt und es geht ihr denn Umständen entsprechend gut.
Das Problem ist nur das sie noch einige Untersuchungen vor sich hat.
Die Kinderärztin vor Ort würde sehr gerne das weitere vorgehen mit Ihnen persönlich besprechen und war ganz froh das ich angerufen habe.“
Meinte die Schwester und nannte ihm die Klinik wo Kaori jetzt war.
„Allerdings ist ja selbstverständlich das Miss Kinokuni leider nicht mitkommen kann, sie wird mindestens 1 Woche hierbleiben müssen.
Es war für beide nicht gerade einfach.“

„Ja natürlich das verstehe ich, vielen dank für Ihre Hilfe.“
Sagte Eizan und musste jetzt mit diesen nicht besonders guten Nachrichten zu Nené gehen die bereits gespannt auf ihn wartete.
„Was ist los Etsuya? Wo ist unsere Tochter? Wie geht es ihr?“
Fragte sie ängstlich und Eizan fiel es ziemlich schwer ihr jetzt die Wahrheit zu sagen.
Dann erklärte er ihr was los war und Nené weinte bitterlich, würde ihre Tochter mindestens 1 Woche nicht sehen können.

„Mach dir bitte keine Sorgen mein Schatz, ich werde mich natürlich sofort auf denn weg machen und dich dann anrufen.
Außerdem muss ich mal schauen was ich wegen Riley und Leonie mache, sie wissen ja noch überhaupt nichts davon.“

„Ich werde mal Rindou anrufen, ich habe ein sehr schlechtes Gefühl die beiden bei denn Kindermädchen zu lassen.“
„In Ordnung, mach das, ich werde dann mal zu unserer Tochter fahren und mich dann melden.“
Sagte Eizan und gab Nené noch einen Kuss bevor er sich auf denn weg zur Kinderklinik machte.

Nené hatte derweil bei Rindou angerufen die natürlich sofort bereit war die Kinder abzuholen und auf sie aufzupassen.
Zusammen waren sie schließlich bei Nené angekommen und beide liefen auf sie zu und umarmten sie.
„Ich habe ihnen noch nichts erzählt, ich wusste nicht ob du das nicht lieber machen möchtest.“
Meinte Rindou und Nené lächelte ihre Freundin dankbar an.
„Das ist schon in Ordnung, ich werde es ihnen erklären.“
Erwiederte Nené und erzählte denn Kindern so schonend wie möglich das ihre kleine Schwester sehr krank ist.

„Kommt ihr beiden denn bald nach Hause?“
Fragte Leonie sie schließlich sehr traurig.
„Ja meine süße, natürlich werden wir bald wieder bei euch sein und dann könnt ihr eure kleine Schwester auch kennenlernen.“
Beruhigte Nené die Kinder schließlich und Riley umarmte seine Mutter schließlich.
„Ich vermisse dich Mami.“
Schluchzte der kleine und Nené nahm ihren Sohn ganz fest in ihre Arme, auch bei ihr kamen vor Rührung jetzt die tränen.

„Keine Angst Riley, alles wird wieder gut. Bald sind mama und deine kleine Schwester zuhause und dann werde ich euch auch niemals wieder verlassen.“
Sagte Nené und begann jetzt ebenfalls zu weinen.
Auch Rindou musste sich eine träne wegwischen, umarmte ihre beste Freundin jetzt ebenfalls herzlich.
„Ich habe mittlerweile großen Hunger Kinder, ihr nicht auch? Wie wäre es denn wenn wir in die Kantine gehen und für uns alle Kuchen kaufen?“

„Darf ich auch einen Kakao tante Rindou?“
Fragte Riley jetzt und sah sie mit großen Augen hoffnungsvoll an, die tränen waren sofort wieder getrocknet.
„Aber natürlich großer, alles was du möchtest.“
Erwiederte Rindou und streichelte ihm über denn Kopf, dann gingen die 3 gemeinsam in die Kantine.
„Ich kenne mich hier aus, denn Riley und ich waren hier schon einmal frühstücken.
Da habe ich ganz alleine alles ausgesucht und bezahlt.“

Meinte Leonie voller stolz.
„Ach so? Und wie hast du das alles bezahlt? Ich glaube nicht das dein Papa dir erlaubt hat arbeiten zu gehen.
Du bist doch schließlich seine geliebte Prinzessin Leonie.“

„Nö, ich musste auch überhaupt nicht arbeiten gehen. Ich hatte die magische Karte von Papa, mit der kann Mann alles bezahlen, das habe ich selber gesehen.“
Meinte Leonie jetzt und Rindou musste fast lachen.
„In Ordnung, wie sah denn diese Zauberkarte aus?“
Wollte Rindou jetzt neugierig von ihr wissen.
„Sie war ganz schwarz, aber beinahe hätte ich sie verloren.
Das darfst du aber niemals Papa erzählen ok? Sonst bekomme ich nämlich ganz viel Ärger von ihm.
Mein Papa hängt nämlich sehr an dieser Karte.“
Meinte Leonie und Rindou war kurze Zeit sprachlos.

„Hast du wirklich gesagt eine schwarze Karte mit der Mann alles bezahlen kann?“
Da nickte Leonie.
„Wenn du die verloren hättest, dann wäre aber die Welt untergegangen Leonie.“
Meinte Rindou nur lachend und dann suchten sie sich alle ein leckeres Stück Kuchen aus um damit wieder zu Nené zu gehen.

Eizan war in der Zeit auf dem Weg in die Kinderklinik und war schon ziemlich aufgeregt was ihn dort wohl erwarten wird.
Er hoffte natürlich das es seiner Tochter nicht zu schlecht ging und er auch zu ihr durfte um sie wenigstens zu sehen.
So ging er mit einem unguten Gefühl in die Haupthalle der Kinderklinik.

„Einen schönen guten Tag die Damen, ich suche meine kleine Tochter Kaori Eizan, ich werde wohl bereits von der behandelnden Kinderärztin erwartet.“
Sagte er zu der Frau am Empfang so freundlich wie er nur konnte.
Die lächelte ihn nur mitfühlend an.
„Guten Tag Mister Eizan, einen kleinen Augenblick bitte.
Sie werden allerdings bereits von Frau Doktor Harz sehnlichst erwartet.
Ich sage ihr nur kurz bescheid.“

Meinte sie und rief bei der Ärztin an die auch kurz darauf zu ihm kam.
„Guten Tag Mister Eizan, welch hoher Besuch.
Auch wenn ich die Umstände gerne anders gehabt hätte sie kennen zu lernen.
Ich bin Frau Doktor Hahn, gehen wir doch besser in mein Büro und besprechen dort in Ruhe alles wenn sie einverstanden sind.“
„Ja natürlich, gehen wir.“
Erwiederte er und folgte der Frau die für das leben seiner kleinen Tochter zuständig ist.
Eizan hoffte so sehr sie wenigstens sehen zu können.

Während Rindou mit denn Kindern noch in der Kantine war, klopfte es erneut.
Nené dachte das Rindou etwas vergessen hatte, aber plötzlich waren es ihre Eltern die durch die Tür kamen.
Sie hatten einen riesigen Blumenstrauß und Schokolade für ihre Tochter dabei.
„Mum, Dad, wie schöne euch endlich wieder zu sehen. Ich freue mich so.“
Sagte Nené und ihr liefen fast die tränen vor Freude, sie hatte ihre Eltern schon so lange nicht mehr gesehen.“

„Nené mein schatz, wir haben dich schon so lange nicht mehr gesehen und jetzt erfahren wir das du sogar schon zum zweiten mal Mutter wirst, wir freuen uns so unglaublich darüber, aber der Vater ist doch der selbe oder? Können wir ihn kennen lernen? Wo ist er denn?“
Fragte ihr Vater und sah sich um.
Traurig sah Nené ihre Eltern an und erzählte ihnen was mit ihrer Tochter Kaori los war.

Ihre Mutter umarmte ihre Verzweifelte Tochter gleich und tröstete sie.
„Das wird schon wieder mein Kind, sie hat schon soviel überstanden, das wird bestimmt ein Klacks für die kleine.
Sie ist garantiert genau so stark wie du.“
„Danke Mum, das hilft wirklich sehr sowas zu hören und ja Riley und Kaori haben denn selben Vater, keine Angst.“
„Ok und wer ist der Vater der beiden? Wo ist denn Riley jetzt überhaupt?“

„Riley ist mit Rindou und meiner Stieftochter in der Kantine, sie werden jeden Moment wieder hier sein. Der Vater der Kinder ist übrigens Etsuya Eizan, er ist gerade in der Kinderklinik um mit der Ärztin über Kaori zu sprechen.
Er wird auch hoffentlich bald wieder hier sein.“
Ihre Eltern waren kurz sprachlos.
„Der Etsuya Eizan? Sohn von Yuya Eizan? Dem Chef des obersten Gerichtshofs?“
Nené nickte etwas verlegen.
„Wow Schatz, da hast du ja einen ganz großen Fisch an der Angel meine kleine.“

Meinte Nenés Mutter anerkennend und freute sich bereits darauf ihren Schwiegersohn kennen zu lernen. Allerdings war es ihr erstmal wichtig ihren kleinen Enkel Riley kennen zu lernen und sie freute sich bereits schon sehr darauf. Auch für sie war es natürlich nicht so toll gewesen ihre Tochter und Riley so lange nicht gesehen zu haben.
Als sie dann erfahren hatte was los war, hielt die Kinokunis nichts mehr zuhause.
Sie machten sich sofort auf denn weg zu ihrer Tochter.
Dann war es auch endlich soweit, Rindou kam gerade mit denn Kindern durch die Tür und erstaunt sahen Leonie und Riley zu denn beiden Kinokunis die die beiden Kinder freundlich anlächelten.
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