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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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08.04.2022 1.440
 
„Sie Monster, wagen Sie es bloß nicht in unser Haus zu kommen und schon gar nicht in die nähe meiner Kinder. Raus hier und zwar sofort, sonst werde ich die Polizei rufen."
Schrie Nené ihn jetzt an und bemerkte nicht das ihr Handy schon bereits klingelte.
Denn Eizan wollte sie ja unbedingt anrufen um zu wissen ob es ihr gut geht, sie ging allerdings nicht dran.

Yuya trat trotzdem ein, denn eine Nené Kinokuni würde ihn nicht aufhalten.
„Gehen Sie gefälligst sofort an ihr Handy, aber kein Wort davon das ich hier bin kapiert?
Beruhigen Sie meinen Sohn und legen dann sofort wieder auf, halten Sie ihn noch etwas hin.
Los, wird's bald?"

„Hey mein Schatz, mir geht's gut. Hast du das Eis schon gefunden?"
Fragte Nené und wollte nichts mehr als jetzt einfach mit ihm hier sitzen und Eis essen, wie ein ganz normales Paar.
„Ein Glück geht es dir gut, ich wollte schon Ben Anrufen. Ich müsste allerdings nochmal wissen welche Sorte du haben möchtest, du glaubst gar nicht wie viele es hier gibt. Ich bin so überfordert, du gehst immer einfach nur rein und holst es dir. Das sieht immer so unkompliziert aus."
Jetzt musste Nené sogar lächeln, sie konnte sich richtig vorstellen wie er vor dem Regal stand und nicht weiter wusste.

„Nimm einfach Schokolade, das ist immer am besten und vergiss auch nicht dir selbst noch Eis zu holen.
Denn alleine möchte ich nicht."
Sagte Nené und war kurz davor in tränen auszubrechen, wusste nicht ob sie seine Stimme zum letzen Mal gehört hatte.
„In Ordnung mein Schatz, ich bin gleich wieder bei euch, ich liebe dich mein Engel."
„Ich liebe dich auch bis gleich."
Erwiederte Nené, legte auf und begann jetzt fürchterlich zu weinen.

„Bitte lassen Sie uns und die Kinder endlich in Ruhe, Sie sind doch selber Vater."
Flehte Nené ihn jetzt an und hatte einfach nur Angst um ihre Kinder.
Wenn sie dieses Mal hier heile rauskommen sollte, würde sie nie wieder alleine bleiben und auch die Kinder nie wieder ohne Aufsicht lassen.
Plötzlich bemerkte sie auch noch das ihre Hose nass wurde und Nené bekam plötzlich richtig Angst.
Ihre fruchtblase war geplatzt und Eizan war nicht bei ihr, wie es aussah würde dieser bastard es doch noch schaffen ihre Tochter zu töten.

„Mein Baby kommt, bitte helfen Sie mir, ich brauche dringend einen Krankenwagen.“
Rief sie und sofort begannen die höllischen Schmerzen.
Yuya sah Nené eine Weile bloß an und ging einfach ohne Hilfe zu suchen.
Er glaubte wohl das sich das mit dem Baby jetzt von alleine erledigt hatte.
Nené weinte und versuchte noch an ihr Handy zu kommen als sie zusammen brach.

Zum Glück kam aber kurze Zeit später Eizan wieder nach Hause.
„Nene mein süßer Schatz, ich habe dir dein geliebtes Eis geholt. Schläfst du etwa schon wieder?“
Rief er und sah sie plötzlich vor dem Eingang liegen, um sie herum alles nass.
Eilig lief er zu ihr.
„Nené mein Schatz was ist denn passiert?“
Fragte er während er denn Krankenwagen rief und Nené im Arm hielt.
Wieder überkam ihm die pure Panik und er zitterte, sah wieder seine Frau sterben.
Würde das gleiche jetzt wieder mit Nené Passieren?

Als die Sanitäter ankamen war Eizan völlig verstört und nicht mehr ansprechbar.
„Bitte helfen Sie ihr, Nené darf nicht sterben.“
Sagte er und war total unter Schock.
Während die Sanitäter Nené mitnahmen kümmerte sich der Notarzt um ihn um Eizan wieder zu stabilisieren.
Er bekam Beruhigungsmittel und durfte nicht ins Krankenhaus, ansonsten wäre er völlig durchgedreht.
Nachdem Eizan schlief und in seinem Bett lag, ging der Notarzt wieder.
Nené war ebenfalls nicht bei Bewusstsein als sie im Krankenhaus ankam und es musste ein notkaiserschnitt gemacht werden.
So bekam sie nicht einmal mit wie ihre Tochter geboren wurde.

Eizan wachte nach Stunden auf als plötzlich Leonie vor ihm stand und ihn etwas irritiert ansah.
„Papa ich muss doch in die Schule und Riley in denn Kindergarten, warum bist du noch nicht aufgestanden?“
Da fiel ihm plötzlich alles wieder ein und er sprang aus dem Bett und durchsuchte das ganze Haus nach Nené, aber sie war nicht da.
„Ist denn Riley auch schon fertig Schatz?“
Fragte er seine Tochter schließlich.

„Ja wir haben sogar schon gegessen.“
„Ihr seid wirklich wundervoll Kinder.“
Sagte Eizan und umarmte seine Tochter bevor er schnell die Kinder wegbrachte.
Dann rief er im Gericht an und sagte alle Termine ab um schnell zu Nené zu kommen.
Noch immer voller Panik rannte er in das Krankenhaus und fragte nach ihr.

So schnell er konnte lief er dann in ihr Krankenzimmer.
Nené war noch immer nicht ganz zu sich gekommen und Eizan setzte sich zu ihr, hielt ihre Hand.
Dann sah er das Nenés Bauch wieder flach war und er begann zu weinen.
Was war mit seiner Tochter? Wo war sie nur? Hatte sie es dieses Mal vielleicht nicht überlebt?

Er küsste Nené ganz vorsichtig und wollte sie jetzt auf gar keinen Fall beunruhigen, auch wenn er höllische Angst um seine Tochter hatte.
Nach einer Weile kam sie wieder vollständig zu sich und Eizan wollte ihr keine Sekunde mehr von der Seite weichen.
Wäre er doch bloß nicht das Eis kaufen gegangen, sondern wäre bei ihr geblieben.

„Hey mein süßer Schatz, wie geht’s dir denn?“
Fragte er Nené und umarmte sie ganz vorsichtig.
Dann sah auch Nené das ihre Tochter weg ist.
„Etsuya wo ist unser Kind? Was haben die nur mit ihr gemacht? Die haben unser Kind gestohlen.“
Fragte Nené jetzt total geschockt und schaute auf ihren wieder flachen Bauch.

Eizan nahm sie jetzt fest in seine Arme und versuchte sie zu beruhigen.
„Nené, niemand wird unserer Tochter etwas antun oder sie uns wegnehmen.
Ich werde gleich mal fragen wo sie ist, wahrscheinlich haben die Schwestern sie bloß mit zu sich genommen weil es dir so schlecht geht.
Ich werde mal losgehen und bei denn Schwestern nachfragen wo unsere kleine Tochter ist.

Sag mal Baby, hast du eigentlich schon einen Namen für unsere kleine Prinzessin?“
Fragte Eizan um Nené etwas abzulenken von der Angst um ihre Tochter. Er selbst wollte auch wissen was eigentlich hier los war und warum seine Tochter überhaupt weg war, wollte jetzt nicht vom schlimmsten ausgehen. Sie hatte überlebt, ganz bestimmt.
„Ja ich habe da an Kaori gedacht, was sagst du denn dazu? Schließlich bist du ihr Vater und hast dementsprechend natürlich auch ein Mitsprache recht.“

„Ja das ist ein wunderschöner Name Nené, das hast du gut überlegt.
Nennen wir unser Mädchen Kaori.
Aber was ist denn eigentlich passiert Nené? Warum kam sie denn plötzlich viel zu früh? Der Termin war doch erst in 2 Wochen, wenn nicht sogar eher noch später.“

„Ich sollte dir da wohl dringend etwas erzählen was dir wohl überhaupt nicht gefallen wird.“
„Ok, was möchtest du mir denn unbedingt erzählen was so wichtig ist?“
Nené sah Eizan jetzt mitfühlend an.
„Der Grund das unsere Tochter schon auf die Welt gekommen ist war dein Vater Etsuya.
Er war bei uns, ich hatte so eine Angst um die Kinder. Dann plötzlich ist die fruchtblase geplatzt und ich wusste nicht was ich tun sollte, ganz alleine und nur mit denn Kindern im Haus.
Ich musste ja auch noch für die beiden da sein. Schließlich war dieser verrückte bei uns im Haus.“

„Nené es tut mir wirklich sehr leid, das hätte nicht passieren dürfen. Ich werde ihn auf jeden Fall zur Rechenschaft ziehen.“
Meinte Eizan stinkwütend und küsste Nené erstmal, war so glücklich das sie noch lebt und in seinen Armen lag. Es fühlte sich einfach richtig an und er bereute keine Sekunde ihr seine Liebe gestanden zu haben.
„Ich werde dann mal die Schwestern suchen und nach unserer Tochter fragen süße.“
„Ja in Ordnung, bitte bring sie zu mir.“

„Natürlich Nene, ich bin gleich wieder bei dir.“
Sagte Eizan und ging zu denn Schwestern.
„Guten Abend die Damen, ich suche meine Tochter. Die Mutter ist Nené Kinokuni, sie hatte einen Not Kaiserschnitt.“
„Ach Sie sind wirklich der Vater von der kleinen süßen Maus? Leider muss ich Ihnen etwas sagen was nicht besonders gut ist.“

„Was ist mit meiner Tochter? Lebt sie noch?“
Fragte Eizan und war in diesem Moment total geschockt.
„Ja sie lebt tatsächlich, allerdings geht es ihr überhaupt nicht gut.“
„Was hat sie denn ? Wo ist meine Tochter?“
„Die ganzen Strapazen haben natürlich auch ihre Spuren hinterlassen. Wir mussten das Mädchen in eine Kinder spezial Klinik fliegen lassen, sie ist nicht mehr hier.“
Sagte die Schwester und Eizan war völlig fertig, wie sollte er das denn bloß Nené erklären das ihre Tochter nicht hier ist?
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