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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
06.04.2022 1.565
 
Noch ziemlich gerädert wachte Eizan am nächsten morgen auf, da Riley immer wieder Papa rief.
„Guten Morgen Riley mein kleiner."
Lächelte er ihn an und umarmte seinen Sohn liebevoll und war so glücklich ihn im Arm halten zu können und es sein Vater nicht geschafft hatte die Kinder zu entführen oder noch schlimmeres.
„Hast du Hunger Spatz? Du musst gleich in denn Kindergarten und Leonie in die Schule.
„Ja Papa, wo warst du gestern?"
Fragte er noch immer sehr müde und sah seinen Vater noch immer sehr verschlafen an.

„Ich war noch etwas länger im Büro, aber das wird jetzt nicht mehr so oft vorkommen in Ordnung?"
„Versprochen Papa?"
Fragte er ihn noch einmal da Eizan leider schon viel zu oft seine Versprechungen nicht einhalten konnte.
„Ja ganz sicher mein Liebling und wir werden auch bald umziehen, in ein neues und schöneres Haus. Was sagst du dazu großer?"
„Kommt Mama denn dann auch mit?"

Fragte der kleine Junge voller Hoffnung endlich wieder regelmäßig bei seiner Mama zu sein.
„Ja die Mama wird auch mit uns zusammen in das neue Haus ziehen Riley."
Zufrieden lief er aus seinem Zimmer um diese Nachricht gleich Leonie zu erzählen die bereits im Badezimmer war.

„Nicht rennen junger Mann."
Rief er ihm noch streng hinterher als Riley trotzdem lachend zum Badezimmer rannte.
Kopfschüttelnd stand Eizan schließlich auf und ging schon in die Küche.
Das Gespräch mit Nené über ihre Eltern hatte ihn nicht wirklich losgelassen.
War er tatsächlich so ein rücksichtsloses Arschloch gewesen das Riley nicht einmal die Möglichkeit bekommen hatte seine Großeltern kennen zu lernen?

Er würde wohl so einiges wieder gutmachen müssen, aber erstmal mussten die Kinder weggebracht werden.

Dann stand ja auch das Gespräch mit seinem Vater noch an, Eizan konnte einfach nicht zulassen das er Nené wirklich noch etwas schreckliches antat.
So machte er sich auf um die Kinder in die Kita und Schule zu bringen.

Nené lag derweil noch immer in ihrem Krankenbett und streichelte über ihren Bauch.
Sie freute sich mittlerweile schon sehr über das Baby, da auch Eizan sich langsam zu einem super Daddy entwickelt hatte.
Er hatte ihr jetzt sogar seine Liebe gestanden, was Nené noch immer nicht wirklich glauben konnte.
Noch immer tief in Gedanken betrat Rindou das Krankenzimmer.

„Nené meine liebe, was hast du denn schon wieder gemacht?"
Fragte sie und umarmte ihre beste Freundin herzlich.
Es tat Nené wahnsinnig gut das Rindou da war, so konnte Nené ihr auch gleich denn neusten Tratsch erzählen.
„Rindou, ich bin so froh dich nach so langer Zeit endlich wieder zu sehen, wie war deine Afrika Reise?"

„Die war unglaublich schön und lehrreich, aber lenk nicht ab, was läuft da jetzt mit dir und deinem Anwalt? Geht es ihm mittlerweile besser wegen seiner Frau?"
„Ja er hat mir sogar seine Liebe gestanden.
Wir sind glaube ich jetzt offiziell zusammen."
„Oh Nené ich freue mich so sehr darüber."
Rief Rindou entzückt und Nené strahlte richtig.
Dann erzählte Nené allerdings Rindou von denn letzten Tagen.
„Oh das ist heftig, solche Eltern wünscht Mann niemanden."
Meinte Rindou als plötzlich auch Larissa das Zimmer betrat.
„Was hat mein untreuer Ex Mann jetzt wieder angestellt?"
Fragte sie und umarmte Nené.
„Wie geht es dir denn? Ist mit dem Baby alles in Ordnung?"

„Ja keine Sorge, aber Yuya hat so einiges angestellt."
Meinte Nené und erzählte es Eizans Mutter.
„Das ist ja schrecklich, zum Glück ist auf Ben ja immer Verlass.
Wie geht's meinem Sohn damit?"
„Er ist natürlich völlig fertig, versucht aber stark zu sein, die Kinder wissen zum Glück von nichts."
Meinte Nené und war sehr traurig darüber das gerade sein Vater so etwas schreckliches tat.

Eizan kam gerade beim Gericht an, war noch immer stinkwütend auf seinen Vater und stürmte  an der Anmeldung einfach vorbei.
Zum Glück wusste jeder wer er war.
Er lief zu Fuß die Treppen hoch zum Büro seines Vaters der gerade telefonierte.
Eizan lief auf ihn zu und packte sein Handy, legte einfach auf um das Handy dann auf denn Tisch zu knallen.
„Hey was ist denn los? Du kannst doch nicht einfach meine Anrufe beenden. Du bist immer noch mein Sohn und ich dein Vater, etwas mehr Respekt bitte."

„Es ist mir sowas von scheissegal wer das gerade am Handy war, erst recht wenn das deine kleine schlampe ist.
Du redest von Respekt? Du? Der meine Familie töten möchte? Ich habe mehr Respekt vor einem Obdachlosen vor unserem Gebäude als vor einem Vater wie dir, du widerst mich so dermaßen an.
Es sind Frauen und Kinder verdammt, hast du denn vor gar nichts Skrupel?"

Schrie Eizan seinen Vater jetzt völlig außer sich an und schlug heftig auf denn Schreibtisch das ihm seine Hand schon weh tat.
„Setz dich, sofort Etsuya.“
Meinte er und Eizan gehorchte sofort, setzte sich auf denn riesigen Sessel vor ihm.
„So redest du nicht mit mir, denn du bist immer noch mein Sohn, du möchtest schließlich auch nicht das dein Sohn mit dir so spricht.“
„Rede nie wieder von meiner Familie, mein Sohn hat nämlich gar keinen Grund so mit mir zu reden.“

Erwiederte Eizan als es leise klopfte und seine Assistenten hinein kam.
„Entschuldigung Mister Etsuya Eizan, ihr wichtiger Klient wartet gerade in ihrem Büro, es tut mir wirklich sehr leid Sie jetzt zu stören.“
„Schon in Ordnung, das macht nichts, ich bin sofort da.“
Lächelte er seine Assistentin freundlich an und sah nochmal seinen Vater finster an.
„Du hälst dich ab sofort von meiner Familie und mir fern, haben wir uns verstanden?
Ansonsten wirst du mal sehen was ich alles von dir gelernt habe.“

Sagte Eizan und ging nun zu seinem Klienten.
Nachdem er endlich denn stressigen Arbeitstag hinter sich hatte, konnte er endlich zu Nené und sie wieder aus dem Krankenhaus abholen.
Er hatte darauf bestanden das sie nur mit ihm zusammen das Krankenhaus verlassen sollte.
So fuhr er überglücklich zu ihr und Nené wartete schon sehnsüchtig auf ihn.
Rindou und Larissa mussten leider schon gehen, versprachen ihr aber sie nochmal zu besuchen.
Es fühlte sich noch immer merkwürdig an mit Eizan zusammen zu sein.
Sie lächelte jetzt als sie wieder einmal daran dachte ab jetzt mit ihm in eine gemeinsame Zukunft zu starten.
Nené hätte schließlich nie daran geglaubt das ein Mann wie Eizan sich überhaupt jemals für sie interessiert.

Nené war immer eher unscheinbar gewesen, wollte bloß ihren Riley und dann damit im reinen sein.
Sie hatte überhaupt gar kein Interesse daran gehabt mit jemandem zusammen zu sein.
Jetzt war da nicht nur Riley, sondern auch noch Leonie und ein weiteres kleines Mädchen.
Darüber würde sich Leonie ganz bestimmt freuen, gleich wenn sie Eizan abgeholt hatte wollte Nené es der kleinen erzählen.

Sie hatte auch immer wieder nachgefragt, aber Eizan und Nené wollten auf Nummer sicher gehen bevor sie ihr Hoffnung machen.
Als Nené noch ganz in Gedanken war und es alles noch immer nicht fassen konnte, kam Eizan zu ihr.
Ohne sie auch nur zu begrüßen zog er Nené in seine Arme, küsste sie wild.

Dann sah er ihr in die Augen.
„Ich habe dich so sehr vermisst mein Liebling, ich liebe dich.
Ich kann es überhaupt nicht oft genug zu dir sagen, es fühlt sich alles noch immer so unglaublich und wie ein Traum an.“
Sprudelte es plötzlich aus ihm herraus und Nené ging es ja genau so.

„Ich liebe dich auch mein Schatz, auch für mich war es unvorstellbar dich jemals meinen Freund nennen zu können. Du wirst auch ein wundervoller Vater sein.“
Erwiederte Nené und so gingen beide zum Auto, Eizan trug ihr natürlich die Tasche.
Zuhause angekommen wartete auch schon Leonie und umarmte Nené.

„Leonie wir haben dir etwas sehr wichtiges zu erzählen.
Denn wir haben jetzt erfahren das unser Baby ein Mädchen wird, freust du dich?“
Überglücklich sprang Leonie in die Luft und freute sich sogar sehr.
Jetzt konnte sie es erst recht nicht mehr erwarten bis das Baby endlich kommen würde.

So vergingen auch die letzten Monate der Schwangerschaft ohne Zwischenfälle oder ohne das jemand etwas merkwürdiges gesehen hätte.
Eines Abends nachdem Riley und Leonie bereits im Bett waren, kuschelten beide miteinander und Nené bekam plötzlich Lust auf Eis.
Sie konnte sich mittlerweile kaum noch bewegen.

„Etsuya, könntest du mir bitte noch Eis geben?“
Fragte sie ihn liebreizend.
„Aber Schatz, es ist gar kein Eis mehr da, du hast bereits alles aufgegessen.“
Meinte er und sah sie traurig an, es tat ihm sogar total leid sie so zu sehen.
„Bitte hol mir Eis? Ich möchte das so gerne jetzt essen.“
Flehte Nené ihn an.
„Nun Gut, aber Ben ist nicht hier und du bist mit denn Kindern hier alleine.
Sollte ich ihn nicht lieber bitten das Eis zu holen?“

Fragte Eizan sie jetzt.
„Etsuya wehe, untersteh dich ihn jetzt anzurufen.“
Eizan musste schlucken, Nené sah aus als würde sie ihn töten wenn er jetzt Ben anrufen würde.
In ihrem Zustand traute er ihr alles zu.
„In Ordnung, aber ich rufe von unterwegs an und du gehst ran Ok?“
„Ja wir telefonieren Schatz, kein Problem.“
Meinte Nené und küsste ihn nochmal als er zur Tür ging um loszufahren.

Nach wenigen Minuten hörte sie erneut die Tür.
„Etsuya hast du etwas vergessen?“
Fragte sie als sie glaubte keine Luft mehr zu bekommen.
Vor ihr stand Yuya Eizan und sah sie finster an.
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