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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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04.04.2022 1.495
 
Die Ärztin untersuchte Nené jetzt gründlich und Eizan standen die Tränen im Gesicht.
Er versuchte es zu verstecken, aber natürlich bemerkte die Ärztin es trotzdem.
„Oh so emotional? Sie sind wirklich ein sehr fürsorglicher Ehemann Mister Eizan.
Sie können wirklich froh sein so ein Goldstück gefunden zu haben."
Meinte die Ärztin und lächelte Nené an die besorgt Eizans Hand vorsichtig in ihre legte.
Denn nur Nené wusste ja was mit ihm wirklich los ist und warum er Angst hat.
Auch Nené hatte ziemliche Angst um das Baby, durfte es aber auf gar keinen Fall zeigen um Eizan nicht noch mehr zu verunsichern.

„Da schauen Sie mal, das ist Ihre wundervolle Tochter.
Wir können die kleine sogar hören, einen Moment noch."
Meinte die Gynäkologin und schloss Nené an ein CTG Gerät an.
„Da ist der Herzschlag, gesund und kräftig."
Freute sich die Ärztin und auch Nené musste jetzt vor Freude weinen.

„Es geht ihr gut Etsuya, keine Angst ok? Uns wird nichts passieren."
Beruhigte sie ihn jetzt und überglücklich umarmte er Nené.
„Du darfst mich auf gar keinen Fall verlassen in Ordnung? Ich liebe dich."
Sagte er und küsste Nené liebevoll.
Sie fiel gerade aus allen Wolken, denn Eizan hatte gesagt er liebt sie.
Er wollte etwas ernstes von ihr, mit ihr zusammen sein.
Eine richtige Beziehung führen,
Nené konnte ihr Glück kaum fassen.
„Ich werde sie beide mal einen Moment alleine lassen in Ordnung? Bin gleich wieder bei Ihnen."
Sagte die Ärztin und verließ erstmal denn Raum.

„Etsuya meintest du das gerade wirklich ernst?
Du hast dich auch in mich verliebt?"
Fragte Nené zur Sicherheit noch einmal nach, denn sie glaubte noch immer sich verhört zu haben.
„Ja das war mein voller ernst Nené, ich liebe dich und möchte mit dir und denn Kindern mein leben verbringen.
Es ist mir egal was meine Familie dazu sagen wird, aber sag mal was ist eigentlich mit deiner Familie?"

Fragte er sie jetzt doch sehr überrascht da sie nie von ihnen erzählt hatte und es Etsuya ja auch vorher überhaupt nicht interessiert hatte.
„Was sagen die eigentlich dazu das du bald 2 Kinder hast? Haben sie Riley überhaupt schon kennen gelernt?"

„Nein das haben sie bisher noch nicht, aber ich würde das gerne ändern.
Dann könnte ich ihnen dich doch auch gleich vorstellen oder was meinst du?"
„Sie haben Riley fast 3 jahre lang nicht gesehen?"
Fragte er sie jetzt völlig schockiert.
„Nein, sie haben ihn noch nie gesehen, es kam ja irgendwie immer etwas dazwischen."

Sagte Nené und sah Eizan jetzt sogar ein wenig vorwurfsvoll an, als wenn er schuld daran gewesen wäre das ihre Eltern denn jungen noch nie gesehen haben.
Aber bei genauerem nachdenken hatte sie sogar recht, er hatte einen Großteil dazu beigetragen.
„Nené es tut mir wirklich unglaublich leid wegen Riley, das wird bei unserer Tochter garantiert nicht passieren.
Denn auch ich würde sehr gerne deine Eltern kennenlernen wenn du es erlauben würdest."

„Aber natürlich Etsuya, ich würde mich so sehr darüber freuen euch miteinander bekannt zu machen.
Ich glaube das meine Eltern auch ziemlich stolz auf mich sein werden."
Grinste sie jetzt sogar.
Eizan nahm sie jetzt auch in seine Arme und küsste sie liebevoll, streichelte vorsichtig ihren Bauch und freute sich einfach nur auf die Zukunft mit Nené und denn Kindern.

„Würdest du denn dann auch mit mir gemeinsam in ein Haus ziehen mein Engel?"
Fragte er jetzt um nochmal ganz sicher zu sein, denn sein jetziges Haus und die Vergangenheit wollte er ab jetzt entgültig hinter sich lassen.
Für ihn gab es nur noch Nené und die Kinder.
„Ja aber natürlich Etsuya, ich freue mich schon sehr darauf mit dir zusammen zu ziehen, ich bin schon sehr gespannt was die Kinder dazu sagen werden.“
Meinte Nené noch überglücklich und ahnte ja nicht was in ihren jetzigen Zuhause los war.

Ben stand jetzt mit gezogener Waffe vor Yuya Eizan und war auf gar keinen Fall bereit ihn auch nur 1 Meter an die Kinder ran zu lassen.
„Ben, du kennst mich doch mittlerweile gut genug. Musst du mich denn wirklich mit diesem Spielzeug bedrohen und dein eigenes Leben für diese Teufelsbrut opfern? Du weißt doch ganz genau das du mit diesem Teil da nicht die geringste Chance gegen mich hast.
Geh einfach zur Seite und dir wird überhaupt nichts passieren kleiner.“
Drohte ihm Eizans Vater jetzt, was Ben zwar panische Angst machte, denn er wusste das Yuya recht hat.
Allerdings hatte er versprochen die Kinder mit seinem Leben zu beschützen und das würde er auch durchziehen.

„Nein, niemals lasse ich Sie zu denn Kindern, auch wenn ich dadurch sterben werde.“
Meinte Ben und sah wieder die beiden lachenden niedlichen Geschwister vor sich, wie sie sich immer auf ihn verlassen haben.
Genau wie Nené oder seine Tessa, sogar Eizan wie er schon fast freundschaftlich mit ihm gelacht hatte.
All diese Menschen würde er nicht enttäuschen wegen einem Mann der in seinen Augen einfach nur komplett verrückt ist.
Dabei war er früher in seinen Anfangszeiten ein so anständiger und sogar total liebevoller Mensch gewesen.
Was hatte ihn bloß so verändert?

„Nun Gut mein kleiner du möchtest es also nicht anders? Wenn es dein Wunsch ist zu sterben dann sollst du es so bekommen.“
Rief Yuya und wollte gerade abdrücken, Ben allerdings würde sich nicht einfach erschiessen lassen.
Er sprang zur Seite, so das der Schuss daneben ging, hörte die Kinder nun ängstlich schreien die wohl denn Schuss gehört haben mussten.

Ben wollte denn Überraschungsmoment ausnutzen, als er plötzlich etwas von der Haustür hörte und Yuya ließ die Waffe schnell verschwinden.
„Ben du liebe Güte, geht es dir gut? Ich habe direkt die Polizei mitgebracht. Wo sind die Kinder? Geht es ihnen gut?“
Fragte Tessa und kuschelte sich in Bens arme, gefolgt von 4 Beamten der Polizei.
„Was ist hier los? Wir haben einen Schuss gehört,  ist jemand verletzt? Wo sind die Hauseigentümer?“

Fragte der Beamte und Ben erklärte ihnen was mit Nené und Eizan war, während Tessa schnell zu denn Kindern ging um nach ihnen zu sehen.
Die Polizisten sahen jetzt Yuya ehrfürchtig an.
„Was machen Sie hier Mister Eizan?“
Fragte einer von ihnen jetzt.
„Ich bin nur hergekommen um meinen geliebten Sohn zu besuchen, das ist ja schließlich kein Verbrechen oder? Ich bin schließlich sein Vater und Sie kennen mich doch oder?“

Fragte er und sah die Beamten finster an, die ebenfalls erstarrten.
„Ja aber natürlich Mister Eizan, das verstehen wir.
Nur zu Besuch, aber ihr Sohn ist ja offensichtlich nicht hier.“
„Ja wie bedauerlich oder? Einfach zu schade, immer diese Kinder sobald sie flügge werden.
Haben Sie eigentlich auch Kinder?“
Fragte er denn Beamten und der wusste das er ihm gerade drohte.

„Ich werde dann mal gehen, mein Sohn ist ja gerade leider nicht hier. Ich werde beim nächsten mal einfach vorher besser anrufen.“
Sagte Yuya jetzt einfach und ging vorerst wieder aus dem Haus.
„Ist wirklich alles in Ordnung Sir?“
Fragte er Ben noch, der es bestätigte, ansonsten wäre diese Sache nur unnötig eskaliert.
„Vielen dank für ihre Zeit, schön das sie trotzdem so schnell hergekommen sind.“
Bedankte sich Ben noch einmal bevor er zu Tessa und denn Kindern ging.
Tessa lief überglücklich in seine Arme und weinte.
„Hey Schatz es ist alles gut, danke das du so schnell reagiert hast.“

„Das war auch Leonies verdienst, sie hat mit deinem Handy die Polizei gerufen.“
Sagte Tessa und Leonie lächelte jetzt ganz stolz.
Dann hörten sie die Haustür und Ben ging vorsichtig nachschauen, es war aber zum Glück Eizan der nach Hause gekommen war.
„Wo ist Nené? Wie geht es ihr?“
Fragte Tessa jetzt panisch.
„Entschuldigung, wo ist denn Miss Kinokuni?“
Fragte sie etwas gefasster.
„Es geht ihr und dem Baby zum Glück ganz gut, aber sie muss noch zur Untersuchung im Krankenhaus bleiben.
Aber was ist denn hier eigentlich los? Was machen Sie hier und warum waren die Kinder noch nicht im Bett?“

Wollte Eizan jetzt doch etwas verwirrt wissen, nachdem er die Geschwister ins Bett gebracht hatte und sich nochmal mit Tessa und Ben in die Küche setzte.
Dann erzählte er ihm was passiert war und Eizan wurde kreidebleich.
„Es ist noch schlimmer als ich gedacht hatte, ich werde das nicht noch einmal zulassen und ihn zur Rede stellen.
So etwas darf nie wieder vorkommen, er darf nie wieder in die Nähe von Nené und denn Kindern kommen, die ganze Aufregung hätte beinah unser Kind getötet. Das war ein verdammt guter job Ben, ich bin stolz auf dich. Jetzt geht nach Hause, ruht euch aus. Ich werde mich gleich morgen darum kümmern.“

Sagte Eizan doch etwas traurig.
„Sollen wir Sie jetzt wirklich alleine lassen?“
Fragte Ben und machte sich sorgen, wurde aber beruhigt von Eizan nach Hause geschickt der nochmal nach denn Kindern sah.
Eizan streichelte das Köpfchen von Riley und legte sich jetzt neben seinen Sohn auf denn Teppich. Er war ganz sicher das er ihm so etwas niemals antun würde.
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