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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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03.04.2022 1.442
 
Schnell lief Eizan auf Nené zu, hielt sie in seinen Armen, während sie sich krümmte vor Schmerz.
Auch die Kinder bekamen plötzlich Angst um Nené, als zum Glück Ben gerade in die Einfahrt fuhr.
„Als er sah das die Haustür offen stand, rannte er los und auf Eizan zu.
„Mister Eizan was ist denn passiert? War das wieder ein Anschlag? Ist der Täter bereits geflohen oder hält er sich noch im Haus auf?"
Fragte er und zog schon wieder seine Waffe als er Mary sah.
Richtete die Waffe jetzt auf sie.
„Sie sind schuld und der spitzel von Mister Eizan oder?
Reden sie gefälligst."
Schrie er die total geschockte Mary an was bei Etsuya ein leichtes grinsen hervorbrachte.
Mary schrie jetzt voller Angst und hatte ihre Koffer losgelassen vor Schreck.

„Nein, es ist niemand eine Gefahr, aber lassen Sie dieses Frau trotzdem auf gar keinen Fall ins Haus Ben.
Die Kinder sind noch drin, bitte kümmern Sie sich um sie, ich werde mich melden."
Meinte Eizan und trug Nené schnell zum Auto um sie ins Krankenhaus zu fahren.

Ben schlug Mary die Tür vor der Nase zu und schaute sie durch das Glas böse an, was sie zusammen zucken ließ.
„Du siehst lustig aus Onkel Ben, wer ist diese böse Hexe vor unserer Tür?"
Fragte Riley und kicherte.
„Diese böse Hexe wird gleich auf ihrem Besen wieder nach Hause fliegen, keine Sorge, die wird hier nicht reinkommen Kinder.

„Hat sie Mami verhext das sie jetzt krank ist?"
Fragte er jetzt ziemlich traurig und sah Ben mit großen Augen an.
Er nahm denn kleinen Jungen jetzt in denn arm, der mittlerweile aus Angst um Nené anfing zu weinen.
Leonie stand völlig regungslos in der Tür ihres Zimmers und zitterte.

„Mama, wird sie jetzt auch sterben?"
Fragte das Mädchen und beide Kinder fingen jetzt fürchterlich an zu weinen.
„Nein meine kleine Prinzessin, Mami wird nicht sterben, hab keine Angst ok?"
Versuchte Ben sie zu beruhigen und nahm beide Kinder in seine starken Arme, hoffte das Eizan ihn schnell anrufen wird und er mit denn Kindern nachkommen konnte.

Etsuya war derweil mit Nené im Krankenhaus angekommen und trug sie schnell in die Notaufnahme.
„Schnell, meine Freundin ist schwanger und hat plötzlich Schmerzen bekommen."
Rief Eizan und sofort kam eine Schwester mit einer trage angelaufen.
Nené wurde direkt in die Gynäkologie gebracht, da sie plötzlich auch begann zu bluten.

„Etsuya ich habe so eine fürchterliche Angst um unser Kind, sie war doch beim ersten mal schon so tapfer.
Sie muss es einfach schaffen."
„Natürlich Nené, sie schafft das schon, keine Sorge."
Versuchte Eizan sie jetzt zu beruhigen, sah aber besorgt wie stark Nené mittlerweile blutete.

Dann wurde sie in einen untersuchungsraum gebracht, wo die alarmierte Ärztin bereits auf Nené gewartet hatte.
„Was ist denn vorgefallen Miss Kinokuni?
Kamen die Blutungen ganz plötzlich?"
Fragte die besorgte Ärztin Eizan, da Nené kaum in der Lage war zu sprechen.
„Ja wir waren zuhause und plötzlich hatte sie schmerzen, bitte helfen Sie ihr und dem Baby."
Meinte Eizan und er begann zu zittern, bekam Panik.

Nené nahm jetzt seine Hand und drückte sie leicht.
„Hab keine Angst Etsuya, es wird uns nichts passieren in Ordnung? Dem Baby und mir wird es schon gut gehen, bitte mach dir nicht zu viele Sorgen um uns."
Sagte Nené in einem ruhigen Ton und lächelte Eizan liebevoll an.
Jetzt wo er wieder kurz davor war einen geliebten Menschen zu verlieren, war er völlig durcheinander und hatte panische Angst.

„Wir werden mal schauen was überhaupt los ist, vielleicht besteht ja auch gar kein Grund zur Sorge.
Solche Blutungen können schon einmal vorkommen Miss Kinokuni.
Sehen wir mal nach was passiert ist.
Hatten Sie vielleicht in letzter Zeit Stress oder haben Sie sich sehr aufregen müssen?"
Fragte die Ärztin Nené.
„Wir hatten gestern eigentlich einen entspannten Abend gehabt, allerdings hatten wir heute morgen einen ungebetenen Gast. Könnte das der Auslöser gewesen sein?"

Wollte Eizan wissen und sollte Mary daran schuld sein das es Nené jetzt so schlecht ging, würde er sie zur Rechenschaft ziehen.
Dafür würde sie defensiv büßen müssen.
„Wenn sich Miss Kinokuni so sehr darüber aufgeregt hat, könnte auch das der Auslöser gewesen sein.
Diese Person sollte Sie während der weiteren Schwangerschaft besser nicht mehr besuchen kommen."
Meinte die Ärztin todernst und Eizan musste schon wieder grinsen, nein diese Frau würde garantiert nicht mehr in die Nähe seines Hauses kommen.

Dann untersuchte sie Nené gründlich während Eizan jede Bewegung von ihr ganz genau beobachtete.
Ben spielte währenddessen mit Leonie und ihren Puppen, Riley war damit beschäftigt mit seinen Spielzeug Autos ein erfolgreicher Rennfahrer zu werden.
Ben hatte bei dem jungen schon länger bemerkt das er eher für sich alleine war und ein Einzelgänger.
Er war wie sein Vater Etsuya, was Ben etwas sorgen bereitete, er würde auf jeden Fall mit Nené darüber sprechen.
Denn ihr konnte Ben vollkommen vertrauen und seine Sorgen jederzeit äußern, Nené würde ihn dafür niemals verurteilen wie Eizan.

Dann hörte er Geräusche von unten und war sofort in Alarmbereitschaft, war etwa diese Mary zurück gekommen?
„Leonie, hast du vielleicht Hunger? Ich muss mal ganz schnell in die Küche Spatz, bitte bleib mit deinem Bruder ganz ruhig in deinem Zimmer in Ordnung? Ich bin gleich wieder bei euch.“
Sagte Ben und verließ das Kinderzimmer, schloss die Tür sicherheitshalber ab und ging ganz leise runter Richtung Küche.
Es war zwar dunkel, aber eindeutig jemand im Haus.
Ben hoffte es wäre wirklich nur Mary, aber das war eindeutig keine Frau die jetzt im Haus rumschlich.
Die Schritte waren zu fest.

Jetzt konnte er beweisen ob er wirklich bereit war alles zu geben wie er es Eizan versprochen hatte.
Er suchte jetzt nach der Person um überhaupt zu wissen wo sie sich gerade aufhielt.
Dann hörte er etwas aus dem Wohnzimmer, der Eindringling schien etwa zu suchen und durchwühlte die schränke.
Hoffentlich war es bloß ein einfacher Einbrecher, dachte Ben und ging Richtung Wohnzimmer.
Das würde in dieser Gegend bestimmt oft
vorkommen.

Er schaltete das Licht an, zielte mit der Waffe auf denn Einbrecher.
Es war allerdings zu seinem Leidwesen kein einfacher klein krimineller, sondern Yuma Eizan.
Ben zitterte jetzt, durfte aber die Kinder nicht vergessen.
Niemals durfte dieser Kerl auch nur in die Nähe des Kinderzimmers.
„Hallo mein lieber Ben, wenn Etsuya ohne dich unterwegs ist muss es ja etwas wichtiges im Haus geben.
Er wäre niemals ohne dich irgendwohin gegangen.
Ist es etwa die Liebe Nené? Hat er sie wirklich alleine mit dir gelassen?
Denk doch bitte mal an unsere schöne gemeinsame Zeit Ben, war ich nicht immer gut zu dir?
Also sag schon wer ist noch hier und vor allem wo?
Ich bin ja schließlich nicht umsonst hierher gekommen.“

Meinte er und sah Ben gefährlich und wütend an.
Bisher hatte er bei ihm noch keine Waffe gesehen, aber das konnte sich ja sehr schnell ändern.
„Ich bin hier ganz alleine im Haus Mister Eizan, es ging ihrem Sohn bloß darum das jemand auf das Haus aufpasst.“
Erwiederte Ben, das er nicht einmal auf die Idee kommt nach denn Kids zu suchen.
Leider war Yuma Eizan nicht dumm und ahnte das es die Kinder sein müssen.

„Etsuya hätte längst einen aufstand gemacht wenn er jetzt hier wäre, genau wie diese keifende Furie Nené.
Es sind die kleinen hilflosen Kinderchen oder?
Wo sind sie?“
Fragte Yuma ihn jetzt und zog wie er sich bereits gedacht hatte, ebenfalls eine Waffe.

Leonie und Riley spielten noch brav als das Telefon von Ben klingelte, Tessa rief an und Leonie ging einfach ran.
„Ja hallöchen, wer ist denn da?“
Fragte Leonie und grinste.
„Hallo Leonie süße, gibst du mir bitte denn Ben kurz?“
„Ja warte ich suche ihn.“

Meinte Leonie und ging zur Tür die abgeschlossen ist.
„Ich komme hier nicht aus dem Zimmer raus und Onkel Ben ist unten.“
Sagte sie etwas ängstlich.
„Ok Leonie, ist die Tür abgeschlossen?“
„Ja das ist sie, aber Riley und ich sind ganz alleine im Kinderzimmer, ich weiß nicht wo Onkel Ben ist. Ich habe Angst.“
Jetzt begann Leonie zu weinen.

„Ganz ruhig Schatz, bitte nimm das Handy und ruf sofort die Polizei an in Ordnung?
Ich mache mich auf denn weg und hole euch da raus, du brauchst keine Angst mehr haben.
Ich bin in ein paar Minuten bei euch, ruf aber bitte sofort die Polizei an.
Bis gleich Leonie und bleib mit Riley ganz ruhig in deinem Zimmer sitzen.“

Gab Tessa ihr die Anweisung und machte sich auf denn weg zu Etsuyas Haus.
Sie hatte schreckliche Angst um Ben und die Kinder.
Leonie rief in der Zeit tatsächlich die Polizei an.
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