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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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01.04.2022 1.495
 
Der Wagen drückte Nené jetzt immer mehr an die Leitplanke und sie dachte sofort wieder an die Person im Garten und ihren ersten Unfall mit dem Auto. Hatte diese Person etwa auch damit etwas zu tun?
Aber dieses Mal gab Nené nicht so schnell nach und sie gab plötzlich Gas.
Wenn er sie nicht überholt und bevor sie an der Leitplanke klebt, gab sie einfach Gummi und raste los so schnell sie es konnte.
Es ging hier nicht nur um die Kinder, sondern gerade auch um ihre Ungeborene Tochter die beim ersten mal schon so tapfer war.

Dann endlich war sie bei Etsuya angekommen und sie sprang regelrecht aus dem Auto um zum Eingang zu rennen.
Eizan hatte schon die Tür geöffnet und Nené sprang ihm regelrecht in die Arme.

„Hey Nené was ist denn mit dir los? Warum rennst du denn so? Du bist ja völlig panisch."
Fragte Eizan sie und hielt sie jetzt fest im Arm.
Sie musste erstmal Luft holen bevor sie antworten konnte.
Es war jemand hinter mir her Etsuya, der erste Unfall war kein Zufall, jemand möchte mich und das Baby umbringen."

„Das bildest du dir auch nicht ein?"
Jetzt sah Nené ihn wieder wütend an.
„Ich habe unschuldig im Gefängnis gesessen, diese Zeit mit meinen Sohn verloren, glaubst du etwa im Ernst das mache ich weil es mir so einen Spaß macht?
Wo sind die Kinder?"
„Sie warten auf uns mit dem Abendessen, wie sah der Wagen denn aus süße?"

Fragte Eizan und auch ihm kam das alles plötzlich merkwürdig vor.
Nené beschrieb ihm denn wagen und der war Eizan nur zu bekannt, warum war ihm das beim ersten mal nicht aufgefallen?
Geh doch bitte mal kurz schon einmal zu denn Kindern, ich muss einen wichtigen Anruf erledigen und bin sofort bei euch.
Meinte er und Nené ging in das riesige Esszimmer wo die Kinder bereits auf sie gewartet haben.

„Mama, endlich bist du wieder da."
Rief Riley und da Eizan gerade nicht in der Nähe war lief er glücklich auf sie zu und auch Leonie war jetzt glücklich darüber Nené zu sehen.
„Ich habe euch doch auch vermisst ihr süßen."
„Bleibst du denn jetzt wieder bei uns oder musst du wieder gehen?"
Fragte Riley jetzt traurig, der sich wohl zu Nenés Leidwesen mittlerweile damit abgefunden hatte das sein Zuhause ab jetzt bei Etsuya ist.

„Da muss ich nochmal mit dem Papa drüber reden Spatz.
Aber ich glaube nicht das ich so schnell wieder weg sein werde und hoffe natürlich das ich jetzt bei euch bleiben kann.
Das klären wir aber wenn dein Papa da ist."
Meinte Nené und wartete natürlich mit dem Essen was wieder einmal sehr gut aussah auf Eizan.

Der war stinkwütend in sein Büro gestürmt und wählte die Nummer seines Vaters Yuma.
Er konnte es einfach nicht glauben das gerade er zu solchen schrecklichen Dingen fähig ist, aber es war schon fast eindeutig und er glaubte Nené jetzt auch.
Nach wenigen Sekunden ging er auch tatsächlich schon an sein Handy.

„Etsuya mein Sohn, wie schön von dir zu hören, was kann ich für dich tun?
Ich habe gehofft das du nochmal zur Vernunft kommst.
Sag mal hast du eigentlich denn Termin für die Hochzeit mit der reizenden Mary erhalten?"
Fragte er fröhlich als wären sie alte Freunde.
Eizan war schockiert und wütend zugleich.

„Sag mal spinnst du denn jetzt vollkommen Dad? Du hast bereits einen Termin festgelegt?
Ich werde diese nervige Mary garantiert nicht heiraten und denn Termin kannst du dir sonst wo hin stecken.
Ich bin alt genug um selbst zu entscheiden wenn und vor allem wann ich heiraten werde.
Ich bin ja schließlich nicht entmündigt, aber es geht auch um etwas anderes warum ich dich anrufe.
Warum willst du meine Familie ermorden?
Antworte gefälligst."

„So redest du nicht mit mir Etsuya, ich habe dich schließlich anders erzogen.
Außerdem möchte ich niemanden umbringen, du weißt doch das ich so etwas nicht machen würde, ich bin schließlich ein mächtiger angesehener Mann und natürlich wirst du heiraten und endlich wieder zur Vernunft kommen.
Wie kommst du denn eigentlich auf so einen Unsinn? Wer würde denn der liebreizenden Nené etwas antun wollen?"
Fragte er ihn jetzt entsetzt, aber Etsuya hörte sofort das sein Vater ihn anlog.
„Sagen wir mal so, es gibt einige Indizien die dafür sprechen das du Nené und mein Baby töten möchtest.
Aber wieso? Nené tut doch niemanden etwas."

„Du hast gar nichts in der Hand Etsuya, also schlag dir diesen Gedanken mal schleunigst wieder aus dem Kopf."
Antwortete er bloß jetzt schon etwas wütender.
„Darüber sprechen wir noch Dad, lass Nené und das Baby gefälligst in Ruhe.
Deine Hochzeit mit dieser komischen Mary kannst du genau so getrost vergessen, denn ich werde nie wieder heiraten oder mich verlieben."

„Aber Etsuya, es geht bei einer Hochzeit doch nicht darum ob du sie liebst, sondern welchen Nutzen du davon hast und Mary ist nun wirklich mehr als eine gute Partie. Im Gegensatz zu dieser komischen Nené Kinokuni, Möchtegern Therapeutin.“
Meinte er zu seinem Sohn.
„Jetzt reicht es aber wirklich entgültig, sie ist die Mutter meiner Kinder, wir sprechen uns noch verstanden?"
Erwiederte Eizan jetzt stinkwütend über die Frechheit seines Vaters.
Niemals würde er diese Frau heiraten und sich ans Bein binden. Die würde er ja nie wieder loswerden.
Seine armen Kinder.

Noch immer ziemlich wütend ging Eizan schließlich zu Nené und seinen Kindern.
„Hey meine süßen, na habt ihr schon auf mich gewartet?
Ich hoffe ihr habt nach dem schwimmen auch Hunger."
„Ja." Riefen die Kinder und stürzten sich jetzt auf das Essen wo Eizan endlich bei ihnen war.
„Kinder, was habe ich euch denn beigebracht?“
Sagte Eizan schon wieder im strengen Ton und augenblicklich aßen sie wieder still und langsam.
Er hatte die beiden mittlerweile sehr gut im Griff.

„Sei nicht immer so streng mit denn Kindern.“
Lächelte Nené tapfer, aber in ihr sah es ganz anders aus.
Sie hatte ziemliche Angst und denn beinah Unfall noch ganz genau im Kopf.
„Nené wir müssen mal dringend etwas besprechen, es ist sehr wichtig.
Kinder kommt ihr noch ganz kurz alleine zurecht? Wir müssen da nämlich etwas wichtiges klären, keine Angst, wir werden uns auch nicht streiten.“

„Versprochen Papa?“
Fragte Riley jetzt seinen Vater und sah ihn schon wieder traurig an.
„Natürlich Schatz, ich verspreche es dir.“
Sagte Eizan und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, woraufhin er ihn ganz niedlich anlächelte.
Dann gingen Nené und Eizan in sein Arbeitszimmer wo er schnell die Tür schloss und Nené fast schon traurig ansah.
„Etsuya was ist denn passiert? Du hast etwas rausbekommen wegen dem Wagen oder? Ich bin ja so froh das du mir überhaupt glaubst.“

Sagte Nené und kuschelte sich jetzt an ihn, was Eizan richtig gut tat.
Denn Nené fühlte sich gut an in seinen Armen.
War er etwa doch verliebt?
Aber das durfte er nicht, es gab nur eine Frau für ihn und die war jetzt gestorben.
Allerdings war Nené die einzige um die er sich sorgen macht.
Er wollte sie nicht in seiner Nähe, brauchte sie aber um sich um wenigstens etwas glücklich zu sein.

„Ja Nené, bitte setz dich doch lieber erstmal in Ordnung? Ich muss dir etwas sehr schreckliches erzählen.“
Sagte Eizan und Nené setzte sich in denn riesigen gemütlichen Sessel seines Büros, sah Eizan schockiert an.
„Was ist denn passiert? Du bist ja völlig aufgelöst.“

„Es geht darum das ich weiß wem dieses Auto gehört was dich beinah von der Straße gedrängt hat.“
„Aber das ist doch sehr gut? Warum bist du dann so entsetzt?“
Fragte Nené jetzt etwas irritiert.
„Es ist nur weil der Wagen meinen Vater gehört, ich vermute auch das er es war, oder einer seiner Leute die bei meinen Haus waren.“

Nené brach jetzt in Tränen aus und umarmte Eizan.
„Es tut mir so wahnsinnig leid Etsuya, dein eigener Vater, das muss doch schrecklich für dich sein.
Er will unser Kind töten, er hatte bestimmt auch etwas damit zu tun das ich angeblich bei meinen letzten Unfall ins Gefängnis gekommen bin.
Sollten wir Ben da nicht lieber ab jetzt raushalten?
Yuma ist einfach viel zu gefährlich, auch für ihn.
Er schreckt ja nicht einmal vor denn Kindern zurück weil er sie für die Ausgeburt der Hölle hält.“

„Nein, denn ich brauche Ben jetzt mehr als vorher. Wenn er dich nicht beschützen kann, dann auch niemand anders, er ist der einzige dem ich vertraue.“
„In Ordnung, wenn du meinst.
Aber wie sollen wir bitte gegen deinen Vater ankommen?“
„Ich werde mich mit Ben zusammen setzen und das alles besprechen, jetzt sollten wir aber dringend zurück zu denn Kindern.“
Meinte Eizan und hielt Nené noch immer im Arm.

„Ich habe Angst Etsuya.“
Sagte sie und sah Eizan mit Kulleraugen an.
„Ich auch Nené, aber ich werde nicht zulassen das euch etwas passiert.“
Meinte er und zog Nené noch fester an sich, wollte sie am liebsten nie wieder loslassen.
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