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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
30.03.2022 1.543
 
Eizan hätte beinah verschlafen durch die kurze Nacht, er sah jetzt seinen Sohn in seinen Armen und es tat ihm alles so leid.
Riley war noch so klein und brauchte tatsächlich dringend seine Mutter, die er aber nicht in seiner Nähe wollte.
Er würde nie wieder mit ihr schlafen oder sie zu nah an sich ranlassen.
Jetzt musste Eizan allerdings dringend aufstehen und sah Leonie in der Küche stehen.
Sie sah ihren Vater nur wütend an und widmete sich dann ihrem Frühstück ohne irgendetwas zu sagen.
Auch sie war jetzt stinkwütend auf Eizan und sah ihn nicht einmal mehr an, als sie schließlich ihre Sachen nahm und von ihrem Leibwächter in die Schule gebracht werden sollte.

„Leonie Spatz, warte doch bitte mal kurz."
Versuchte er es jetzt liebevoll, aber Leonie stürmte bloß aus der Tür und wollte ihn nicht sehen.
„Du bist einfach nur gemein Papa."
Rief sie noch.
Traurig ging er ins Badezimmer um sich für die arbeit fertig zu machen, als Riley plötzlich vor ihm stand.

„Hey mein kleiner hast du Hunger bevor du in die Kita musst?"
Fragte er seinen Sohn und nahm ihn in seine Arme.
„Kommt Mama endlich zurück?"
Fragte er ihn und sah ihn mit großen Augen an.
Da konnte Eizan einfach nicht mehr anders und rief die Erzieherin an das Riley heute nicht kommen wird.
Er konnte seinen Sohn einfach nicht mehr so sehr leiden sehen.

„Wir werden jetzt zu deiner Mutter fahren mein Schatz, es tut mir wirklich unglaublich leid."
Sagte er und rief auch beim Gericht an das er heute einen dringenden aussentermin hatte.
„Papa, verbringen wir heute einen schönen Tag mit Mama?"
Fragte er Eizan und der lächelte seinen Stammhalter zufrieden an.
„Ja allerdings, das werden wir. Worauf hast du denn Lust Schatz?"

Fragte er Riley, während er denn jungen ins Auto setzte und nochmal 3 mal nachsah ob er auch gut angeschnallt war.
„Ich möchte schwimmen gehen."
Antwortete Riley und freute sich schon total drauf Zeit mit seinen Eltern zu verbringen.
„Wie du möchtest mein großer, fragen wir doch einfach deine Mutter ob sie auch Lust hat. Aber zuerst haben Mama und Papa noch einen wichtigen Termin ok?"
„Ja in Ordnung."
Meinte Riley und hüpfte aufgeregt hoch und runter in seinem Sitz.

So fuhren Vater und Sohn zu Nené.
Die war gerade noch mit einen Patienten beschäftigt als die beiden die Praxis betraten.
Sofort wurde es still und Ben sah Eizan erschrocken an, da er ihn beim knutschen mit Tessa erwischt hatte.
„Was wird das hier? Ich habe doch gesagt Sie sollen auf Nené aufpassen, stattdessen knutschen Sie jetzt hier rum?"

„Es wird nie wieder vorkommen, es tut mir wirklich sehr leid Mister Eizan."
Meinte der reumütig.
„Wie lange wird Miss Kinokuni noch brauchen?"
Fragte er Tessa, die Eizan ganz anders in Erinnerung hatte.
Er war doch eigentlich ziemlich nett gewesen.
„Ich schätze mal so ungefähr 30 Minuten, kann ich Ihnen derweil einen Kaffee bringen?"
Fragte sie jetzt total eingeschüchtert, sah dann aber Riley auf seinen Arm."

„Hallo Riley, du bist ja schon groß geworden, möchtest du auch etwas zu trinken?"
„Ja bitte danke der Nachfrage."
Antwortete er und Eizan war ganz stolz auf ihn, während Tessa ihn nur erschrocken ansah.
Er war doch noch ein kleines Kind, da war er schon so förmlich? Ihr wurde gerade bewusst wie recht Nené damit hatte das er sehr streng mit denn Kindern war.

Schnell holte sie einen Kaffee und Kakao mit Sahne, denn Eizan und Riley im pausenraum tranken.
Eizan holte seinen Laptop raus um noch etwas zu arbeiten, während Riley still daneben saß und seinem Vater dabei zusah.
„Welches fast 3 jährige Kind sitzt denn bitte so still neben seinem Vater?"
Fragte sie Ben leise.
„Du kennst ja Leonie noch nicht, sie ist ein richtiges Genie."

Meinte Ben jetzt traurig und sah denn kleinen Jungen an.
Dann endlich kam Nené aus ihrem Sprechzimmer raus und verabschiedete ihren Patienten.
Überglücklich sah sie das Riley in ihrem pausenraum saß und beide waren nicht mehr zu halten.

Riley sprang von seinem Platz und lief Nené entgegen.
Sie umarmte ihren Sohn eine Ewigkeit und war einfach nur glücklich.
„Hallo Etsuya, du bist viel zu früh."
Sagte sie so freundlich wie es Nené möglich ist.
„Ich dachte das du dich vielleicht freuen wirst wenn ich mit Riley herkomme."
Meinte er und lächelte jetzt sogar ein wenig.

Auch Nené lächelte jetzt und beide blickten sich für einen kleinen Moment sogar leicht verliebt an.
„Ja es ist schön das ihr beiden hier seid, wo ist denn Leonie? Ist sie noch in der Schule?"
„Ja, was hälst du davon wenn wir sie nach dem Termin aus der Schule abholen und schwimmen gehen? Das war die Idee unseres Sohnes."
Fragte Eizan jetzt ganz stolz.
„Ja ich würde sehr gerne etwas mit euch unternehmen und freue mich schon drauf. Aber lass uns erstmal zu unserem wichtigen Termin fahren ok?"

Meinte Nené und nahm Riley auf denn arm um mit ihm zum Auto zu gehen.
„Du kannst jetzt Feierabend machen Ben, wir haben ja jetzt Etsuya."
Zwinkerte Nené ihm zu und sein strahlen machte ihr schon wieder gute Laune.
„Danke Nene."
Flüsterte er ihr noch zu.

Etsuya sah ihm allerdings nur wütend hinterher als er überglücklich mit Tessa Händchen haltend die Praxis verließ.
„Sei nicht so streng mit dem Jungen, er macht einen unglaublich guten job."
Meinte Nené und streichelte sanft Eizans Wange was ein wohliges Gefühl in seinem Körper auslöste.
Er blickte Nené jetzt tatsächlich sehr verliebt an, das die beiden sich plötzlich wieder so nah kommen würden nach dem Streit, war für beide nicht ganz nachvollziehbar.
Aber irgendwie fühlten sie sich einfach zueinander hingezogen.

Dann fuhren sie gemeinsam zu der Ärztin um das Baby und Nené untersuchen zu lassen.
Eizan war ganz aufgeregt und drückte ganz fest Nenés hand.
Dann endlich sah er zum ersten mal sein Kind, Mann konnte schon sehr viel erkennen und Eizan stellte der Ärztin sehr viele Fragen.
Sie hatte selten einen so interessierten Vater erlebt.
Er ließ sich alles ganz genau erklären, bis sie schließlich fertig waren und Leonie abholen wollten.

Auf dem Weg redete Eizan ununterbrochen und bekam sich gar nicht mehr ein vor lauter Glück wegen dem Baby.  
Das gerade er sich so sehr darüber freute, war für Nené zwar ungewöhnlich, aber sie fand es gut das Eizans Wunden endlich wieder zu heilen schienen.
Zumindest die Schwangerschaft schien ihm keine Angst mehr zu machen.

Dann waren sie in Leonies Schule angekommen, das Mädchen zögerte erst noch, sah dann aber Nené.
Sie freute sich unglaublich darüber das Nené tatsächlich wieder da war.
Nachdem sie schließlich die bei Nenés Anblick wieder beruhigte Leonie abholten, ging es ins riesige Schwimmbad und besonders Riley war total aufgeregt und freute sich riesig auf das spassbad und denn Tag mit seinen Eltern.

Die 4 tobten im Wasser und hatten total viel Spaß wie eine richtige Familie.
Irgendwann wurde es Nené allerdings doch zu anstrengend und sie legte sich auf eine der liegen, während die Kinder direkt vor ihr im höchstens 80 mm Becken planschten.
Eizan kam zu ihr und beobachtete Nené eine Weile.
„Ist alles in Ordnung Etsuya?“
Fragte sie schließlich neugierig.

„Dein Bauch Nené.“
Sie sah ihn jetzt merkwürdig an.
„Was ist denn damit?“
„Irgendwie sieht es total süß aus wie er immer größer wird.
Du siehst gar nicht fett aus, sondern so richtig schwanger.“
„Etsuya ich bin auch schwanger und nicht fett, was soll denn diese Aussage?“
„Entschuldigung, ich wollte dir doch bloß sagen das du hübsch aussiehst.“
Meinte er und wurde sogar ein wenig rot.

Nené lächelte ihn jetzt liebevoll an.
„Danke Etsuya, du siehst heute auch sehr gut aus.“
Erwiederte sie und beide sahen sich wieder verliebt an.
Nach einer Weile wurde es dann Zeit nach Hause zu fahren, Eizan war noch nie so glücklich gewesen wie heute.
Der Tag mit Nené und denn Kindern hatte ihn ziemlich gut getan.

„Möchtest du vielleicht wieder mit zu uns kommen Nené?“
Fragte er sie und zog sie an sich.
„Wirst du dann wieder so gemein zu mir?“
Fragte Nené und küsste ihn einfach, denn Eizan sah gerade so unglaublich gut aus das sie am liebsten noch weiter gegangen wäre.
Aber sie wollte keinen Sex mehr mit ihm und hatte auch ein Date wovon sie Eizan lieber nichts erzählen wird.
„Nein, ich werde mich zusammen reißen.“
Erwiederte er und Nené war einverstanden, schließlich konnte sie so Zeit mit denn Kindern verbringen.

Nené musste allerdings vorher nochmal kurz nach Hause und so fuhren Eizan und die Kinder schon einmal vor.

Auf dem Weg von ihrer Wohnung zu Eizan bemerkte sie ein Auto was sie verfolgte.
Erst tat es Nené noch als Zufall ab, aber dann kam er ihr immer näher.
Das Auto überholte sie aber auch nicht, obwohl sie langsamer wurde.
Er hätte sehr leicht überholen können, Nené war jetzt komplett alleine ohne Eizan oder Ben.
Statt dessen kam er immer näher und fuhr ihr fast hinten ins Auto.
Schließlich fuhr er neben sie, Nené dachte er würde jetzt endlich vorbei fahren.
Aber jetzt drückte er sie plötzlich Richtung Leitplanke, Nenés einziger Gedanke war das zum Glück die Kinder bei Eizan waren.
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