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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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29.03.2022 1.429
 
Nené hatte in denn letzten Tagen mit Schwierigkeiten zu kämpfen ihre Praxis wieder zum laufen zu bringen.
Sie dachte garantiert noch nicht an einen anderen Mann, denn der einzige mann der jetzt für Nené noch wichtig ist war Riley.
Sie weinte sich jeden Abend in denn Schlaf nachdem sie mit ihm und Leonie telefoniert hatte.
Sie vermisste die beiden so unglaublich, aber Leonie meinte das es Riley langsam bei ihnen gefiel, auch wenn er natürlich Nené noch immer sehr vermisst.
Alle 3 Tage durfte sie die Kinder dann zum Glück sehen.

Ben flirtete wieder einmal heftig mit ihrer Sprechstundenhilfe als Nené bescheid gab das sie jetzt gehen würde.
Ben tat ihr einfach nur leid, er musste jetzt denn ganzen Tag mit ihr verbringen und ihr Gejammer ertragen.
Nené versuchte in seiner Gegenwart nicht mehr die Beherrschung zu verlieren und freute sich für ihn das zumindest ihre Sprechstundenhilfe Tessa ihm denn Tag in der Praxis erleichterte.

Ihre Angestellten freuten sich sehr darüber das Nené endlich wieder ihre Praxis leitete, auch wenn sie irgendwie verändert wirkte, so erwachsen und doch betrübt.
Als sie dann schließlich mit Ben zu ihrer Wohnung fuhr, musste sie doch noch einmal mit ihm über Eizan reden.
„Wie lange arbeitest du denn eigentlich schon für Etsuya?"
„Ich habe damals schon für seinen Vater gearbeitet und für ihn ca seid 7 Jahren."
Antwortete er ihr jetzt traurig.

„Also haben sie Evelyn noch kennen gelernt? Wie war sie so?"
„Ja ich kannte sie kurz, sie war sehr herzlich. Aber seid sie weg war, konnte Mann mit Etsuya nichts mehr anfangen.
Außerdem wäre die kleine Leonie ohne seine Schwester wohl verhungert und er auch.
Erst seid Etsuya bei Ihnen war, ist er wieder ein wenig aufgetaut.
Sie haben ihm gut getan Miss Kinokuni, daher verstehe ich auch nicht warum er jetzt so ein Theater veranstaltet und Sie so von sich stößt.

Die letzten Tage hatte ich nämlich sehr das Gefühl das Sie ihm wichtig sind und er sich endlich wieder verlieben würde.
Etsuya war so glücklich als er gehört hatte das Ihre Entlassung aus dem Gefängnis bevorsteht.
Dann diese schöne Überraschung für Sie."

Nené schaute jetzt traurig aus dem Fenster und verstand einfach nicht warum er in nur wenigen Sekunden so anders wurde ihr gegenüber.
Er wollte schließlich sogar wieder mit ihr schlafen, sie war ihm also nicht egal.
Schweigend aßen die beiden schließlich zu Abend und Ben verzog sich höflich in sein Gästezimmer um mit Tessa zu telefonieren.
Nené musste lächeln und hoffte auf ein Happy End für die beiden.
Das funktionierte aber nicht wenn Nené ihm irgendwie ein Klotz am Bein ist und er ständig in ihrer Nähe sein musste.

Eizan war einfach nur unglaublich herzlos und gönnte Ben nicht einmal einen freien Tag.
Aber Ben war jetzt bei ihr, weit weg von Eizan.
Nené würde sich für morgen einfach mit Rindou verabreden und Ben einen Tag für sich geben.
Dann konnten er und Tessa sich ganz in Ruhe kennen lernen ohne Nené wie eine Mutti an seiner Seite.
Die Auszeit würde garantiert beiden mal ganz gut gefallen.
Sie ging jetzt ins Bett und beschloss ihre Idee Ben am nächsten morgen zu verkünden.

Ben sah beim Frühstück sehr müde aus und Nené musste lächeln, es war wohl sehr spät am Telefon mit Tessa geworden.
Aber sobald die beiden Richtung Praxis fuhren war er bei der Aussicht auf Tessa natürlich wieder hellwach.
Er kontrollierte die Praxis und schon konnte ihr Arbeitstag beginnen.
Sie hatte Ben erzählt das er heute frei hatte und sein strahlen machte Nené glücklich und motiviert für denn Tag, bis ihr Telefon klingelte und Eizan dran war.
Zuerst hatte Nené wieder aufgelegt, aber Tessa verkündete ihr irgendwann das die Patienten sich langsam von denn ständigen Anrufen gestört fühlten.

So nahm sie denn nervigen Anrufer schließlich doch entgegen.
„Etsuya, wie du weißt habe ich jetzt sehr viel zu erledigen und würde mich freuen wenn du meinen Arbeitstag nicht stören würdest."
„Das ist mir gerade egal, wir müssen dringend reden."
Nené hätte jetzt am liebsten schon wieder aufgelegt, aber sie riss sich zusammen.
„In Ordnung, was ist denn so wichtig?
Geht es um die Kinder?"
„Sozusagen ja, du hast morgen deinen Termin und ich wollte fragen wann ich dich abholen kann."

Am liebsten überhaupt nicht, dachte Nené sich, aber sie wusste ja das Eizan sich jetzt mehr in die Schwangerschaft einbringen wollte.
„Ok, wir treffen uns dann um 17 Uhr in meiner Praxis in Ordnung?"
„Ja ich bin dann pünktlich da."
Antwortete Eizan und legte einfach auf.
Nené war darüber irgendwie etwas traurig, aber jetzt hatte sie zumindest endlich Ruhe für denn restlichen Tag.
Sie würde ihn ja dann morgen sehen.
Dann endlich war der Feierabend gekommen und Nené freute sich auf denn Nachmittag mit Rindou die natürlich überglücklich zugestimmt hatte.

„Nené du siehst schon wieder so toll aus, die Schwangerschaft steht dir so unfassbar gut."
Meinte Rindou und umarmte ihre beste Freundin.
„Das Problem ist nur das ich ja nicht ständig schwanger sein kann, schon gar nicht von diesen Kerl."
„Was? Ich habe gedacht ihr beide seid jetzt sogar zusammen Nené."
Meinte Rindou jetzt sogar etwas enttäuscht.

„Nein, garantiert nicht."
Antwortete sie und erzählte ihr von seinen neusten Schandtaten und denn Aussagen.
Erst musste Rindou herzlich lachen, sah aber dann an Nenés Miene das es garantiert nicht spaßig gemeint war.
„Ach süße, es geht also schon wieder los? Der arme Riley ist jetzt bei ihm?"
„Ja das ist er immer noch und es ist so schrecklich für mich das er nicht bei mir ist, hätte er doch am besten niemals von Riley erfahren.
Er ist so mächtig und hat soviele Kontakte das er mich bis ans Ende der Welt schicken könnte wenn er das möchte. Darum bin ich leider dazu gezwungen zu machen was er von mir verlangt, er ist ein richtiges Monster Rindou."
Klagte Nené ihrer besten Freundin ihr leid und erzählte ihr nebenbei auch das sie sich wahrscheinlich auf einer Dating Plattform anmelden würde, egal was Eizan dazu sagen wird.

Denn Nené war noch immer ein eigenständiger Mensch und Rindou fand ebenfalls das es Nené gut tun würde sich ausnahmsweise mit netten Männern zu treffen und sie erstellten ein Profil.
Dabei hatten beide sehr viel Spaß und lachten so sehr darüber das die anderen Leute die beiden Freundinnen schon wütend ansahen.
Dann waren sie endlich fertig und schauten sich die Männer unter leisen tuscheln genauer an.

„Schau mal der ist doch ganz nett oder?"
Fragte Nené ihre Freundin, die sie nach dem Blick auf denn Mann entsetzt ansah.
Du hast weder beim aussuchen eines samenspenders noch bei netten Männern denn richtigen Blick oder?"
„Warum sagst du das denn?"
„Nené, dieser Kerl sieht aus wie ein massenmörder und die sehen immer nett aus.
Wie wäre es denn eher mit ihm hier? Der wirkt doch ziemlich seriös oder findest du nicht?"

„Ich finde das er eher langweilig und nichtssagend aussieht."
Meinte Nené nun etwas enttäuscht von der Auswahl ihrer Freundin.
„Aber Nené, du brauchst auch gerade nur einen langweiligen Kerl der seriös ist. Solche Männer wie Etsuya tun dir absolut nicht gut wie du merkst."
„Aber wenn er das rausbekommt ist doch die Hölle los und solche Typen wie der da haben Etsuya garantiert nichts entgegenzusetzen."

Meinte Nené verzweifelt.
„Ok, du suchst also jemanden der dich vor Etsuya beschützt? Hat er dir weh getan? Bitte sag mir das wenn er dir gegenüber oder noch schlimmer eurem Baby handgreiflich geworden ist."
Meinte Rindou jetzt völlig geschockt und fasste ihr vorsichtig an denn Bauch.
„Geht es dir gut Baby? Hat der Papa dir weh getan?"
„Hey Rindou, natürlich hat er das nicht getan. Etsuya ist ein toller Vater, aber ziemlich unsensibel."
Grinste Nené und die beiden machten sich noch einen schönen Nachmittag.

Aber als Nené abends alleine in ihre Wohnung kam, wurde sie wieder fürchterlich traurig.
Sie ging in Rileys Zimmer und begann wieder zu weinen.
Schließlich weinte sich Nené in denn Schlaf und hatte eine sehr unruhige Nacht.
Auch Eizan hatte eine sehr unruhige Nacht vor sich, denn Riley machte Stress.
Er wollte natürlich seine Mutter bei sich haben und wurde quengelig, schlief lange nicht ein.

Immer wenn Etsuya ihn in sein Bett legte, stand er wieder auf und suchte nach Nené.
Dann lief er weinend die ganze Nacht durch die Wohnung und stand immer wieder vor Eizans Bett.
Er holte ihn schließlich zu sich bis sich der kleine Junge endlich vor Erschöpfung hingelegt hatte und in seinen Armen eingeschlafen war.
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