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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
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28.03.2022 1.487
 
Eizan strich ihr sanft über die Wange, bis auch er endlich eingeschlafen war und mit Nené im Arm sogar sehr glücklich war.
Am nächsten morgen wachte Eizan auch vor Nené auf, daher lag sie noch immer in seinen Armen als er noch immer sehr müde die Augen öffnete.
Durch seine Bewegung wurde Nené allerdings langsam ebenfalls wach und sah ihn schockiert an als wäre er ein mörder.
„Warum liegst du in meinem Bett Etsuya? Habe ich nicht gesagt das ich alleine schlafen möchte und dich nicht sehen will?"

„Nené, das ist immer noch mein Haus und so gesehen liegst du eher in meinem Bett.
Außerdem habe ich mir doch bloß Sorgen um dich gemacht."
Sagte er und sah Nené treudoof an, so das sie lächelte.
„In Ordnung, es war sehr gemütlich bei dir und dem Baby hat es auch sehr gut getan, es geht mir heute irgendwie richtig gut."

„Keine Übelkeit oder Schmerzen mehr?"
Fragte Eizan und streichelte ihren Bauch.
„Nein, alles bestens."
Antwortete Nené und strahlte ihn jetzt sogar richtig an, er interessierte sich wirklich sehr für das Baby und die Schwangerschaft.
Aber leider bezog sich seine liebenswürdige Art bloß auf die Kinder.
Er hätte Nené wohl versauern lassen wenn sie nicht schwanger wäre.

Aber plötzlich zog er Nené in seine Arme und küsste sie liebevoll.
Nené streichelte seine Wange und küsste ihn jetzt ebenfalls, seine Küsse wurden immer fordernder und so lag Eizan schließlich auf ihr mit der Hand auf ihren Brüsten.

Sanft schob sie ihn von sich und musste erstmal Luft holen.
„Etsuya es geht nicht."
„Wieso denn nicht Nené? Ist es wegen dem Baby?"
„Nein, das ist es nicht, aber uns verbinden bloß die Kinder miteinander.
Ich möchte das nicht mehr das wir nur noch aus Spaß miteinander schlafen, ich habe bald 2 Kinder und möchte endlich etwas echtes.
Ich glaube das wir langsam aus dem Alter raus sein sollten wo Mann nur noch miteinander Sex hat weil es Spaß macht. Verstehst du wie ich das meine?"

Fragte sie und stand jetzt auf, was ihr mittlerweile immer schwerer fiel.
„Nené du möchtest mir also damit sagen das du dir einen anderen Mann suchen möchtest der meine Kinder erziehen soll?
Nein, das kann ich nicht akzeptieren. Ich dulde keinen anderen Mann in der Nähe meiner Kinder, auch wenn du glaubst du müsstest einen auf erwachsen machen."

„Was soll denn dieser blödsinn jetzt? Denkst du im Ernst nur weil ich 2 wirklich zauberhafte Kinder von dir habe, was ich auf gar keinen Fall bereue, werde ich mein restliches Leben alleine verbringen? Es sind übrigens auch meine Kinder Etsuya.“
„Nein aber bis die beiden mindestens 18 sind ist diese Option doch wohl machbar oder nicht? Du kannst dich doch in dieser Zeit wunderbar um die Kinder kümmern und ganz in Ruhe deine Praxis wieder aufbauen, was sagst du dazu? Außerdem wer möchte schon eine Frau mit 2 fremden Kindern?
Das gehört sich nicht, schließlich lebe ich noch und du bist keine trauernde Witwe die dringend jemanden braucht der sie versorgt."

Meinte er in seiner typischen arroganten Art die Nené gerade ziemlich fassungslos machte.
Erst wusste sie gar nicht was sie dazu sagen sollte und ob er das gerade tatsächlich gesagt hatte.
Als sie gerade realisiert hatte das er das tatsächlich ernst gemeint hat, knallte sie ihm eine bevor sie stinkwütend aus dem Zimmer stürmte.
„Du Macho arsch."
Rief sie ihm noch zu, bevor sie wieder einmal beinah in Ben reingelaufen wäre.

„Bin ich etwa dazu verdammt nie wieder glücklich zu sein nur weil ich 2 Kinder von diesem idioten habe?"
Fragte sie denn völlig verdutzten Leibwächter der überhaupt nicht wusste was er damit anfangen sollte und zeigte auf Eizans Tür.
„Natürlich nicht Miss Kinokuni."
Erwiederte er jetzt einfach und hoffte sie wäre dadurch nicht auch noch auf ihn wütend, aber es kam natürlich noch schlimmer.

„Siehst du Etsuya, er ist der selben Meinung wie ich."
Meinte sie und Ben verzog sich lieber schnell als er Eizans wütenden Blick sah.
Die beiden liebten sich doch eigentlich, das hatte er die Zeit über sehr deutlich bemerkt, was war nur wieder passiert?
Er konnte Eizan sehr gut leiden, würde alles tun was er von ihm verlangt, aber warum nur hatte er es bloß wieder versemmelt?

Denn auch Ben wünschte sich sehr das Eizan endlich glücklich wird und sich nicht mehr mit solchen Frauen wie diese merkwürdige Mary abgab.
Ben hatte auch schon für seinen Vater gearbeitet und ihn beschützt, Etsuya war ein echter Chorknabe im Gegensatz zu seinem gehassten Vater.
Diese niedlichen tollen Kinder hatten einen guten Menschen aus ihm gemacht und Nené auch.
Die beiden wurden ja nicht umsonst zum zweiten mal Eltern.

Nené und Etsuya standen jetzt in der Küche und stritten sich noch immer lauthals.
Dieses Mal war Nené richtig wütend auf Eizan und würde ihn so schnell garantiert nicht mehr verzeihen.
Denn dieses altertümliche Denken was Eizan an denn Tag legte war für sie nicht zu akzeptieren.
Sie konnte ja froh sein das er ihr überhaupt erlaubt arbeiten zu gehen.
Sie schrien sich gerade ziemlich heftig an als Leonie mit Riley an ihrer Hand zu ihnen in die Küche.
Die beiden Kinder sahen ihre Eltern erschrocken an und Riley weinte jetzt sogar.

Nené sah Eizan jetzt böse an und lief sofort zu ihrem Sohn.
„Siehst du was du damit angerichtet hast du scheusal?
Riley mein Schatz, alles ist gut, Mama wird jetzt nicht mehr rumschreien ok?“
Beruhigte sie ihn und schloss Riley fest in ihre Arme.
„Nené du gehst jetzt besser, sofort haben wir uns da verstanden?“
Sagte Eizan jetzt ruhig, aber in einen Ton der keine Widerworte duldete.
Von dem liebevollen Mann der er heute morgen noch gewesen ist und in dessen schützende arme Nené aufgewacht ist, war gar nichts mehr übrig geblieben.
„Aber Riley.“ Flüsterte Nené jetzt nur.

„Er bleibt selbstverständlich bei mir bis ich es dir erlaube ihn wieder zu sehen. Der Junge braucht jetzt dringend seine Ruhe, er ist ja schon völlig durch denn Wind.“
„Aber er ist doch mein Sohn.“
Sagte Nené total verzweifelt und wollte Riley gar nicht mehr loslassen, außerdem war ihr sehr wohl bewusst was beim letzten Mal los war als er Nené von ihm fernhalten wollte.
Er hatte sie resigniert angerufen, da der Junge nur geweint hatte.
Deswegen war sie doch überhaupt nur hier.
Allerdings musste sich Nené leider eingestehen das Riley tatsächlich Ruhe braucht und endlich wissen musste wo er hingehört.

Dieses ständige Gezerre um ihn war ganz und gar nicht gut für seine zarte kinderseele.
Also gab Nené fürs erste auf, aber das hieß nicht das sie nachgeben wird.
Sie würde um ihren Sohn kämpfen, wie auch um ihre Ungeborene Tochter.
Auch Leonie kam jetzt zu ihr gelaufen und umarmte Nené, weinte bitterlich.
Denn auch das junge Mädchen wollte nicht das Nené gehen musste, sie wollte nicht noch einmal ihre Mutter verlieren.

„Dad du bist schon wieder so gemein.“
Schrie Leonie und rannte weinend in ihr Zimmer.
„Siehst du was du jetzt wieder angerichtet hast Etsuya? Es sind Kinder, sie brauchen liebe die du ihnen nicht geben kannst. Ist es das was du wolltest?“
„Nené bitte geh jetzt sofort und Verlass mein Haus, dann such dir doch einen anderen blöden der dich aushält.
Aber nur ohne die Kinder.“
Stellte er jetzt klar.
„Mami liebt dich, vergiss das bitte niemals ok Riley? Wir sehen uns bald wieder mein Engel.“
Sagte Nené noch und gab ihm noch einen Kuss auf die Stirn.
Ben führte die völlig schockierte und zutiefst verletzte Nené nach draußen.

„Wie kann er mir das nur antun? Warum ist er so unglaublich gemein zu mir? Ich habe ihm doch nie etwas getan.,
Fragte Nené ihn jetzt und war nicht mehr zu beruhigen, sie weinte und es tat ihr so weh ihren geliebten Sohn zurück zu lassen.
So vergingen die Tage an denen Nené Riley nur kurz sehen durfte oder jeden Tag mit denn Kindern telefonieren konnte.

Eizan hatte sich noch immer nicht wieder beruhigt und wusste mittlerweile gar nicht mehr warum er dieses Theater überhaupt gemacht hatte.
War es etwa aus Eifersucht? Oder weil er Angst davor hatte seine Kinder an einen völlig fremden zu verlieren?
Auf jeden Fall wollte er nicht das Nené einen anderen Mann findet.
Nicht nur wegen der Kinder, sondern auch wegen ihm.
Es störte ihn sehr darüber nachzudenken das Nené neben einen anderen Mann außer ihm aufwachen könnte.

Das sie mit jemandem intim sein wird der Nené doch sowieso nicht verdient hat.
Aber sie gehörte ihm nicht und schließlich war er es der Nené regelrecht vor die Tür gesetzt hatte.
Jetzt war er total durcheinander, hatte sie womöglich längst jemanden? Sie war so distanziert ihm gegenüber gewesen wenn sie die Kinder sehen durfte.
Eizan zerfraß die Eifersucht noch total und so rief er in Nenés Praxis an um mit ihr denn nächsten Termin bei der Ärztin zu besprechen und um sie natürlich auszuhorchen.
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