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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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18.03.2022 1.519
 
Nené öffnete jetzt langsam die Tür und kroch auf knien an der wand entlang in Richtung der Kinderzimmer. Sah sich nach allen Seiten um und versuchte Lärm zu vermeiden. Als sie kurz vor Rileys Kinderzimmer war, hatte sie nach hinten gesehen und gar nicht bemerkt das plötzlich jemand vor ihr stand und sie in ihn rein krabbelte.
„Aua das tut weh."

Meinte Nené jetzt und sah nach oben in das Lachende Gesicht von Ben.
„Miss Kinokuni, was machen sie denn hier auf denn Fußboden?
Ich glaube das wäre in ihren jetzigen Zustand keine gute Idee hier so rum zu kriechen.
Haben Sie vielleicht etwas verloren? Kann ich Ihnen dabei helfen es wieder zu finden?"

„Los runter Ben."
Flüsterte Nené jetzt und Ben warf sich so schnell wie möglich auf denn Fußboden und zog seine Waffe.
„Was ist passiert Miss Kinokuni? Wo ist der Eindringling?"
Fragte Ben, hoch konzentriert und bereit sein Leben für seine Mandantin zu opfern.

„Ich muss pippi Mama."
Sagte Riley der plötzlich aufgetaucht war und sah die beiden merkwürdig an, da sie auf dem Boden lagen.

„Schnell die Waffe weg, niemand zielt mit einer Waffe auf meinen Sohn."
„Sie haben doch von einem Eindringling erzählt Miss Kinokuni."
Meinte Ben jetzt schon fast beleidigt.
„Aber doch nicht Riley, ich meine doch nicht ihn."
Erwiederte Nené.
„Was ist denn hier eigentlich los? Was macht ihr denn auf dem Fußboden mitten im Flur? Ihr erschreckt denn armen Jungen ja noch völlig.

Fragte Eizan der plötzlich hinter ihr stand und die beiden auf denn Boden liegen sah.
„Miss Kinokuni meint hier ist ein Eindringling."
Sagte Ben und sah Eizan fest entschlossen an.
„Das habe ich überhaupt nicht gesagt, der Eindringling ist dort draußen."
Erwiederte Nené und zeigte zum Fenster.
Eizan ging jetzt Richtung Fenster.
„Etsuya sei doch vorsichtig, was wenn er dich sieht?"
Meinte Nené jetzt sehr besorgt.
„Mama ich mache mir gleich pipi in die Hose."
Sagte Riley und dann kam auch noch Leonie aus ihrem Zimmer.

„Was macht ihr hier? Ist das etwa ein neues Spiel? Darf ich mitmachen?"
Fragte sie total aufgeregt.
„So jetzt reicht es aber mit diesem Theater hier, Nené bist du jetzt völlig verrückt geworden?
Mitten in der Nacht ziehst du hier so eine Show ab und weckst auch noch die Kinder?
Du bist wirklich unglaublich Nené, ich fasse es nicht. Die Schwangerschaft tut dir wirklich nicht gut."

Schimpfte Eizan und schnappte sich Riley damit der endlich ins Badezimmer konnte.
Leonie hatte sich schnell wieder in ihr Zimmer verzogen und Nené stand jetzt vorsichtig auf.
„Es tut mir sehr leid Ben, aber ich habe vom Schlafzimmer Fenster wirklich etwas gesehen, da war jemand. Es sind nicht die Hormone. Bitte glauben Sie mir wenigstens."
Flehte Nené denn Bodyguard regelrecht an.

„Ich werde natürlich mal nachsehen ob da wirklich etwas ist, ich glaube Ihnen Miss Kinokuni."
Meinte Ben und zog sich an um nach draußen zu gehen.
Nené lächelte jetzt auch wieder und schaute vom Schlafzimmer Fenster aus nach draußen.
Sie glaubte allerdings nicht mehr das die Person mittlerweile noch dort draußen war, es konnte ja nicht schaden wenn Ben trotzdem mal nachschauen wird.
Zur Sicherheit der Kinder.

Da kam auch Eizan zurück ins Schlafzimmer und stellte sich hinter Nené.
Es war draußen nur noch das Licht von Bens Taschenlampe zu sehen.
„Riley schläft jetzt wieder, zum Glück.
Nené was ist denn bloß los mit dir?"
Fragte Eizan sie jetzt, er hielt sie nicht für verrückt, machte sich aber sorgen um Nené.
Nené allerdings schaute jetzt eher gespannt nach draußen und auf Ben.

Dann endlich kam er wieder in das Haus zurück und Nené lief aufgeregt zur Tür.
„Und hatte ich recht? War dort jemand?"
„Ich sage das wirklich nicht gerne, aber Sie hatten recht Miss Kinokuni. Ich habe draußen Fußspuren gesehen und werde mich gleich morgen früh mit der Polizei in Verbindung setzen.
Wir werden schon rausbekommen wer das war, keine Sorge."
Antwortete ihr Ben und auch Eizan sah jetzt doch ziemlich besorgt aus.
„Siehst du ich habe es doch gewusst."
Meinte Nené jetzt rechthaberisch zu Eizan.
„Ja in Ordnung, wir werden jetzt besonders aufpassen, besonders was dich und die Kinder betrifft. Du bleibst erstmal hier und gehst nicht in deine Wohnung zurück."

Bestimmte Eizan jetzt einfach über Nenés Kopf hinweg, sie wurde schon wieder rot vor Wut.
„Was fällt dir eigentlich ein über mein Leben zu bestimmen? Vergiss nicht das ich auch noch eine Praxis zu leiten habe."
Beschwerte sie sich jetzt, denn gerade da Nené jetzt erst frisch aus dem Gefängnis gekommen ist musste sie sich ihren guten Ruf dringend zurück holen. Dann gab es da ja auch noch Mary die es auf Eizan abgesehen hat und ihre Kinder loswerden möchte.

„In Ordnung das verstehe ich natürlich sehr gut Nené, aber ich bitte dich trotzdem jeden Tag wieder herzukommen und nirgendwo mehr ohne Ben hinzugehen."
„Was? Der arme Ben, weißt du denn überhaupt was du ihm damit zumutest?"
„Keine sorge Nené, er wird sehr gut dafür bezahlt dich zu ertragen."
Grinste Eizan jetzt und Nené boxte ihm leicht gegen die Brust, musste aber auch leicht lächeln.

Schließlich dachte sie aber als erstes an die Kinder.
„Aber wenn Ben bei mir ist, wer ist dann bei Leonie und Riley?"
„Keine sorge, um die beiden werden sich Kollegen von Ben kümmern denen er vertraut und ich vertraue Ben.
Sie sind also auch in Sicherheit, natürlich sind die beiden das wichtigste."
Sagte Eizan und sah Nené jetzt sogar liebevoll an, er liebte die Kinder wirklich sehr.
Nicht nur weil Riley sein Stammhalter ist.

„Wir sollten jetzt lieber alle wieder schlafen gehen, ab morgen wird eine harte Zeit auf Ben zukommen."
Grinste Nené und auch Ben musste lachen, macht das aber nicht nur wegen dem Geld sehr gerne.
Die ganze Familie glaubte keine zu sein, aber als Außenstehender merkte er natürlich wie falsch dieser Gedanke ist.
Denn sie hielten zusammen und konnten nicht ohne aneinander, auch wenn es wohl noch ein wenig dauern würde bis das auch Nené und Etsuya merken.
Aber Ben war sich sicher das dieser Tag irgendwann kommen wird.

So gingen erstmal alle wieder ins Bett, Nené ging in ihr eigenes Zimmer und wollte nicht bei Eizan sein.
Er lag jetzt in seinem Bett und merkte das ihm Nené jetzt sehr fehlte, das sie ihm unmissverständlich klar gemacht hat das sie auf gar keinen Fall bei ihm bleiben möchte traf ihn sehr.

Es ging ihm dabei nicht alleine nur um Riley, sondern auch um Nené.
Wegen Riley brauchte er sich keine Sorgen machen, ihn hätte er ganz leicht bei sich.
Würde er Nené nicht leiden können, hätte er garantiert keine Rücksicht auf sie genommen und sie nicht einmal mehr in Rileys Nähe gelassen. Wäre er noch wie sein Vater, würde Nené jetzt wahrscheinlich in einer psychiatrischen Klinik sitzen.

Trotzdem machte er sich noch immer Gedanken um ihre Drogen Vergangenheit und er schämte sich jetzt sogar dafür, erst gedacht zu haben Nené hätte sich draußen etwas eingebildet.
Er war trotz der schlimmen Aussichten das vor seinem Haus ein fremder herumlief, dennoch froh das Ben etwas gefunden hatte.
Vielleicht war das auch alles nur ganz harmlos und jemand hatte sich nur verlaufen.
Die Person wollte ja auch nicht ins Haus eindringen, oder der Fremde hatte etwas bemerkt.
Jetzt wollte Eizan es erstmal nur als Zufall abstempeln.

Da Eizan nach einer gefühlten Ewigkeit noch immer nicht einschlafen konnte, ging er jetzt leise zu Nené.
Als plötzlich Ben um die Ecke kam.
„Ach sie sind es nur Mister Eizan, was machen sie denn hier auf dem Flur?"
Fragte Ben ihn.
„Gut das Sie so gut aufpassen, Dankeschön.
Ich wollte eigentlich nur zu Miss Kinokuni, vielleicht möchte sie jetzt lieber Gesellschaft.
Aber Moment mal, warum sage ich Ihnen das überhaupt? Ich bin Ihnen doch keine Rechenschaft schuldig."

Meinte Eizan und schmollte wie ein kleines Kind.
Ben grinste jetzt bloß.
„Nein, natürlich nicht Mister Eizan, es ist jetzt sicherlich ganz gut für Miss Kinokuni wenn jemand bei ihr ist. Sie sind wirklich sehr freundlich."
„Veralbern Sie mich hier gerade?"
„Oh nein das würde ich doch niemals wagen, keine Sorge. Ich finde das sehr fürsorglich von Ihnen, schließlich ist es für Miss Kinokuni gerade keine gute Zeit.
Sie hat Angst und das spürt Mann, um die Kinder und ihre Zukunft.

Sie braucht jetzt wirklich jemanden der ihr das Gefühl von Sicherheit geben kann und das können nur Sie.
Allerdings sollten Sie etwas sensibler mit ihr umgehen, es reicht ja schon wenn sie sagen wir mal sehr Temperament voll ist."
„Dankeschön Ben, ich werde ab jetzt mehr Rücksicht auf sie nehmen. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht."

Als sich Ben verabschiedet hatte schlich sich Eizan zu Nené ins Zimmer, wo sie schlafend auf dem Bett lag. Sie musste sehr müde sein durch die letzten Tage.
Aber Eizan fand plötzlich das sie einfach nur unglaublich schön ist, als er sie im Schein des Mondes betrachtete.
So legte er sich zu ihr und hielt sie ganz fest im Arm.
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