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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
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10.03.2022 1.428
 
Etsuya hatte das Ultraschall Bild was er in Nenés Tasche gefunden hatte mitgenommen und ging jetzt zu Nené.
Die Vorwürfe die er ihr gemacht hatte waren nicht richtig gewesen.
Auch wenn die beiden nie eine richtige Familie werden können, durfte er ihr so etwas nicht einfach unterstellen.

So klopfte Eizan an das Gästezimmer und hoffte das Nené noch mit ihm reden würde.
„Nené können wir bitte nochmal kurz reden?"
Fragte er sie und hörte bloß ein zickiges Nein von ihr.
Das würde doch einen Etsuya Eizan nicht aufhalten und er ging trotzdem in das Zimmer, Eizan hatte sich ja schließlich angekündigt.

Als er die öffnete flog ihm gleich ein Kissen direkt in sein Gesicht und Nené sah ihn wütend an.
Eizan musste bei ihrem Anblick trotzdem grinsen.
„Ich möchte nicht mit dir reden Etsuya, ich glaube es ist soweit alles gesagt. Geh bitte raus."
Erwiederte Nené und drehte beleidigt denn Kopf weg.

„Nené, vergiss bitte nicht das dies hier mein Haus ist und mein Zimmer."
Sagte Eizan nun ebenfalls beleidigt wie ein kleiner Junge.
„Etsuya sei froh das ich deine Mutter so gut kenne und weiß das sie dich nicht so erzogen hat, also benimm dich nicht wie ein 5 jähriger."

„Wer zickt denn hier rum und nennt sich dann auch noch Therapeutin?"
„Raus jetzt hier."
Rief Nené wohl etwas zu laut, denn plötzlich stand Ben mit gezogener Waffe im Zimmer und alle 3 sahen sich erschrocken an.
„Ich habe Miss Kinokuni schreien gehört und dachte es sei jemand durch das Fenster reingekommen, es tut mir wirklich sehr leid das ich hier einfach so reingeplatzt bin Mister Eizan."

Meinte Ben beschämt und plötzlich mussten Nené und Eizan lachen.
„Sie haben nur ihren job gemacht und das sogar ziemlich gut, es ist alles in Ordnung.
Trotzdem vielen dank das Sie so schnell vor Ort waren, das war richtig so. Egal ob ich es war oder tatsächlich ein Einbrecher. Sie haben wieder einmal bewiesen wie gut sie ihren job machen und ich weiß das meine Familie bei Ihnen in Sicherheit ist. Dankeschön Ben."

Meinte Eizan und Ben strahlte schon wieder, murmelte trotzdem nochmal ein leises Entschuldigung und ging wieder nach draußen um die beiden wieder alleine zu lassen.

„Nun zu dir Nené, wir sollten uns jetzt wirklich mal ernsthaft unterhalten und wohl besser auch etwas leiser."
Grinste Eizan und setzte sich jetzt zu Nené auf die Bettkante.
Er konnte einfach nicht anders als wieder auf ihren Bauch zu schauen. Es faszinierte ihn total diese Schwangerschaft komplett mitzuerleben. Das er eigentlich mit Nené reden wollte vergaß er dabei völlig.

„Etsuya Mann kann noch nicht viel sehen, aber es wird nicht mehr lange dauern bis endlich sichtbar ist das da ein Baby heranwächst."
Sagte Nené jetzt endlich wieder etwas versöhnlicher und nahm vorsichtig Eizans Hand, lächelte ihn sogar an.

„Es ist alles so wahnsinnig aufregend, ich habe zwar schon 2 Kinder, aber jetzt endlich kann ich von Anfang an dabei sein.
Das freut mich so unglaublich, aber andererseits habe ich auch ziemliche Angst um euch."
Meinte Eizan und schloss Nené plötzlich fest in seine Arme, was selbst für Nené ziemlich unerwartet kam.

„Du brauchst doch keine Angst haben Etsuya, es geht uns gut."
Sagte Nené und kuschelte sich jetzt an ihn und ich werde euch nicht alleine lassen und auch Evelyn wollte das bestimmt nicht.
Es war nicht deine oder Leonies schuld."
Sagte Nené und so saßen beide eng umschlungen und genossen die Wärme des anderen.

„Ich werde übrigens nicht mit denn Kindern in das selbe Haus ziehen wie du Etsuya."
Platzte es jetzt plötzlich aus Nené herraus und Eizan sah sie schockiert an.
„Was? Aber warum denn nicht? Ich habe gedacht das wir uns da einig wären."
Fragte er sie.

„Ich glaube das es nur unnötig zu Streit führen würde und außerdem möchtest du mir immer noch Riley wegnehmen Etsuya."
Brachte Nené es nun wieder zur Sprache was wohl ewig zwischen ihnen stehen wird und wenn er auch noch die Masche abziehen wird das Nené sich angeblich etwas antun wollte, hätte er garantiert sofort das Sorgerecht.
Riley war ja bereits schon bei ihm und würde wohl leider auch so schnell nicht wieder zurück zu ihr kommen.
Es fehlte ihm hier an nichts und Nené war schon ziemlich überfordert mit der Praxis und Riley.
Aber das rechtfertigte doch nicht das er bei ihm war, schließlich war Eizan ebenfalls ständig unterwegs und arbeiten. Musste sogar auf Geschäftsreisen fahren.

Plötzlich begann Nené zu weinen was Eizan total erschreckte.
„Hey Nené was ist denn plötzlich los mit dir? Du musst doch nicht weinen."
Beruhigte sie Eizan und zog sie noch näher an sich.
„Du darfst mir meine Kinder nicht wegnehmen, ich liebe sie doch so sehr. Bitte Etsuya tu mir das nicht an."

Schrie Nené jetzt verzweifelt und schlug auf ihn ein.
Eizan hielt vorsichtig ihre Hände fest und drückte sie sanft auf das Bett, legte sich neben sie und zog sie an sich. Streichelte ihren Rücken bis sich Nené wieder etwas beruhigt hatte.
Leise hörte er noch ihr Schluchzen und sie tat ihm in diesem Moment so wahnsinnig leid.

„Nené ich werde dir die Kinder doch auf gar keinen Fall wegnehmen, aber du bist offensichtlich gerade nicht in der Lage dich vernünftig um Riley zu kümmern. Du wirst die beiden doch so oft sehen können wie du möchtest, aber halt unter meiner Kontrolle Nené.
Ich möchte dich nicht gerne mit denn Kindern alleine lassen, sie sind beide noch so klein."

„Möchtest du mir etwa damit sagen das du glaubst ich bin völlig labil und kann nicht auf mich aufpassen?
Du bist wirklich so ekelhaft Etsuya."

Sagte Nené völlig enttäuscht von ihm und drehte sich von ihm weg.
Wie konnte sie nur mit diesem idiot schlafen?
Seid er in ihre Praxis gekommen war, hätte ihr eigentlich klar sein müssen wie kaputt Eizan war und nicht Nené.

So schlief Nené mit Tränen in denn Augen ein, während Eizan bei ihr blieb und irgendwie ohne Nené nicht mehr einschlafen konnte.
Er war noch eine Weile wach und Nené drehte sich wohl weil es unbequem wurde, auf denn Rücken. Da sah Eizan ihre tränen und das tat ihm leid.
Daher küsste er ihre tränen weg und hoffte das Nené wenigstens eine ruhige Nacht haben würde.

Er dachte noch lange darüber nach wie es jetzt weiter gehen soll, sie hatten bald 3 Kinder um die sich beide kümmern wollten. Leider ertrug Eizan ihre Nähe nicht und konnte auch nicht ohne Nené. Insgeheim war er sogar sehr froh das Riley da war, so waren beide für immer miteinander verbunden.
Dann kam jetzt noch ein Kind, wo er jede Sekunde mitbekommen wollte.

Lächelnd sah er jetzt zu der schlafenden Nené herüber und schob ganz vorsichtig ihr Shirt nach oben.
Dann küsste er ihren Bauch und beobachtete fasziniert ob irgendetwas passiert.
Er legte seine Finger sanft darauf und legte seinen Kopf darauf. Aber nichts, es war wohl wirklich noch viel zu früh dafür.

„Hallo kleines Baby, geht es dir gut? Hier ist dein Papa, du kennst mich ja noch gar nicht. Aber ich möchte dich wirklich sehr gerne kennen lernen. Deine Mutter ist ganz toll und wird bestimmt sehr gut auf dich aufpassen. Du wirst in eine ganz große Familie reingeboren, aber du hast auch ganz liebe Geschwister die sich bereits auf dich freuen. Ich habe dich auf dem Bild natürlich noch nicht so richtig erkennen können, aber ich glaube das du ein wundervolles Baby bist. Ich werde immer auf dich aufpassen und bin schon sehr gespannt auf dich."

Sagte Eizan und sah auf die Uhr, es war mittlerweile schon mitten in der Nacht. So beschloss Eizan jetzt doch besser mal schlafen zu gehen und so zog er Nené trotz ihres Streites in seine Arme und lauschte ihrem regelmäßigen Atem.
Nené wachte mitten in der Nacht auf und merkte das sie in Eizans Armen lag.
So befreite sie sich vorsichtig aus seiner Umarmung und stand auf.

Nené stellte sich an das Fenster und blickte nach draußen,
Das Grundstück war wirklich riesig und umgeben von einem riesigen Wald. Eizan hatte hier defenetiv seine Ruhe vor anderen Menschen.
Als Nené so nach draußen blickte, sah sie plötzlich einen Schatten und versteckte sich schnell hinter denn Vorhang.

Wer das da draußen war konnte Nené nicht erkennen, vielleicht war das ja bloß Ben der seine Nacht Runde drehte. Dachte Nené, ihr waren die Kinder allerdings gerade wichtiger und so duckte sich Nené und krabbelte zur Tür um nach Ben und denn Kindern zu sehen.
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