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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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Dieses Kapitel
1 Review
 
26.09.2021 1.476
 
„Ach Leonie du machst mich damit wirklich sehr glücklich. Vielen lieben Dank. Ich werde versuchen die beste Mutter zu sein die du dir vorstellen kannst." Freute sich Nené und nahm Leonie fest in ihre Arme. „Ich habe übrigens noch eine Überraschung für dich Nené." Sagte Eizan und führte sie in das riesige Wohnzimmer. Dort war alles dekoriert mit Rosen, Luftballons und einem riesigen Banner wo Welcome back drauf stand. Auf dem Tisch nur das feinste essen. „Etsuya ich bin ja richtig erstaunt. Warum denn das alles?" Fragte Nené jetzt überrascht. Rindou wusste jetzt auch warum sie Nené noch zuhause festhalten sollte. Sie fand es ebenfalls sehr schön. „Ach übrigens. Ihr kennt ja Ben bereits. Da wir jetzt nicht nur auf uns aufpassen müssen, hielt ich es für eine gute Idee ihn einzustellen. Hauptsächlich für dich und die Kinder." „Ja Ok. Ich habe nichts dagegen. Möchten Sie nicht mit uns gemeinsam essen? Es ist ja genug da und ich würde mich sehr schlecht fühlen wenn sie nur zuschauen können." Sagte Nené liebevoll. Ben nahm das Angebot nur zu gerne an. „Ganz lieben dank Miss Eizan." Sagte er. Ben mochte Nené jetzt schon. Nené lächelte. „Nein ich bin Nené Kinokuni. Aber ich fühle mich sehr geehrt." Ben war das total peinlich. Aber das war schnell wieder vergessen. Denn die Willkommensparty war ein voller Erfolg. Nené ließ Riley gar nicht mehr los. Auch der kleine Junge wollte nicht mehr von ihrer Seite weichen. Rindou und Nené sprachen sehr viel miteinander und hatten seid Langem wieder Spaß. Eizan beobachtete Nené die ganze Zeit. Es war noch gar nichts zu sehen von ihrer Schwangerschaft. Als alle Gäste weg waren und Eizan sein Personal aufräumen ließ, wollte auch Nené gehen. Dachte er würde sie wieder vor die Tür setzen. Denn sie hatte ja nicht vergessen was die Tage vorgefallen ist. Es schien zwar als ob er nicht mehr böse auf sie war, allerdings konnte das auch ziemlich gut gespielt sein von ihm. Nené wusste ja wie gut sich Eizan verstellen konnte. Sie knuddelte auch ihren kleinen Riley nochmal durch, bereit sich zu verabschieden. Die Tränen waren schon wieder kurz davor zu fließen. Da fasste Eizan sie sanft an die Schulter. „Nené bitte geh nicht. Ich würde mir wünschen das du diese Nacht hier bleiben könntest. Es ist nicht gut für dich jetzt nochmal rauszugehen." Sagte er. Nené war sehr gerührt von seiner Fürsorge ihr gegenüber. „Danke Etsuya." Sagte sie. Dann brachten sie noch die Kinder ins Bett. Als Nené beiden noch eine Geschichte vorlass verschwand Eizan plötzlich. Nené wunderte sich nicht sehr darüber. Vielleicht holte er nur Leonie ein Glas Wasser. Er kam allerdings nicht wieder. Als die Kinder schliefen ging sie ihn suchen. Er stand in der Küche und mixte ihr gerade einen Smoothie. Erstaunt sah Nené ihm dabei zu. Lächelte vergnügt. Denn er kam überhaupt nicht damit zurecht. Nené ging zu ihm um ihn zu helfen. „Na komm ich mache das schon für dich." Sagte sie zu ihm. Er sah sie allerdings nur entschlossen an. „Nein, ich werde das schon ganz alleine schaffen." Sagte Eizan wie ein kleines bockiges Kind. Dann explodierte der Mixer allerdings fast. Der ganze Smoothie war in der Küche verteilt. Nené musste herzlich darüber lachen. „Eizan allerdings erst nicht. Dann ließ er sich aber von Nené anstecken und beide mussten lachen. „Da trifft es sich ja gut das ich etwas für dich vorbereitet habe." Sagte er geheimnisvoll und führte Nené ins Badezimmer. Dort standen überall Duft Kerzen und eine ziemlich grob zerrupfte Rose. Das sah eher makaber als romantisch aus. Aber der Wille zählte. Dachte sich Nené. „Das Wasser ist hoffentlich angenehm für dich." Sagte er und half ihr in die Badewanne. Sah sie ganz genau an. Nené sah einfach nur unglaublich gut aus, trotz der Schwangerschaft. Mann sah auch nur einen winzigen Bauch Ansatz bei ihr. Er war völlig fasziniert. Die erste Schwangerschaft hatte er ja nicht mitbekommen. Er wusste nur das er Riley über alles liebte. Dann sah Nené ihn so verführerisch und dankbar an. Er musste flüchten. Schnell lief er wieder in die Küche. Machte alles sauber und Nené einen neuen Smoothie. Ging wieder zurück ins Badezimmer. Da blieb fast sein Herz stehen. Nenés Kopf war unter Wasser. Hastig sprang er in die Badewanne um sie hochzuziehen. Legte sie auf seinen Schoß. „Du liebe Güte Nené. Was ist denn passiert? Bitte komm wieder zurück zu mir. Atme Nené. Atme endlich." Schrie Eizan. Hielt sie jetzt fest im Arm. Seine ewige Angst stieg wieder in ihm hoch. Er konnte die Situation kaum ertragen. Fing jetzt selbst vor Panik an zu Hyperventilieren. Dann endlich kam aber Nené endlich wieder zu sich. Begann jetzt heftig zu husten. Klammerte sich jetzt richtig an Eizan. „Hilfe ich bekomme keine Luft mehr Etsuya." Sagte sie völlig panisch. „Alles wird wieder gut süsse. Atme ganz ruhig." Versuchte Eizan sie zu beruhigen. War aber selbst total panisch. Nené versuchte jetzt ganz langsam und regelmäßig zu atmen. Sie merkte das sie in Sicherheit ist. Klammerte sich an Eizan. Er schloss sie in seine Arme. Nené begann zu weinen. „Nené was ist denn plötzlich passiert? Warum wärst du denn fast ertrunken? Das kommt doch nicht einfach so." Fragte Eizan sie. „Geht es dir denn jetzt etwas besser?" Nené schluchzte noch immer. Aber ihre Atmung war wieder stabil und regelmäßig. So hielt er sie einfach nur fest in seinen Armen. War überglücklich das sie wieder atmet. Eizan dachte schon er hätte sie ebenfalls verloren. Das tat so wahnsinnig weh. Nené entspannte sich jetzt wieder. Kuschelte sich jetzt an Eizan. So saßen sie eng umschlungen eine Weile in der Badewanne zwischen Rosen und Kerzen im warmen Wasser. Eizan küsste Nené ganz vorsichtig. Er fühlte sich so sehr zu ihr hingezogen. Dann stieg er als erster aus der Badewanne. Holte ein riesiges Handtuch. Er holte sie vorsichtig aus der Wanne. Wickelte Nené darin ein. Dann zog er sich selbst seine nassen Klamotten aus. „Es tut mir sehr leid Etsuya. Ich wollte dir wirklich keine Angst machen." Eizan sah Nené jetzt sehr irritiert an. „Aber Nené, du kannst doch nichts dafür. Das war keine Absicht. Aber ich lasse dich garantiert nicht mehr alleine." Antwortete er ihr. Dann lief Nené auf ihn zu. Hielt sich ganz doll an Eizan fest. Weinte bitterlich. „Ich wollte das alles nicht. Das mit der Schwangerschaft war auch nicht geplant. Auch der Unfall hätte nicht sein müssen. Es tut mir alles so furchtbar leid was ich dir angetan habe." Eizan war jetzt völlig schockiert. „Aber Nené. Was ist denn plötzlich los mit dir? Du musst dich für gar nichts entschuldigen. Es ist nicht deine Schuld. Das mit dem Baby ist halt jetzt so. Auf ein Baby mehr kommt es jetzt auch nicht mehr an. Und der Unfall war doch nicht geplant. Oder wolltest du dich etwa umbringen? Hast du deswegen Drogen davor genommen?" Fragte Eizan ohne die Antwort wirklich hören zu wollen. Nené sah ihn traurig an. „Nein ich habe keine Drogen genommen an diesem Tag. Warum glaubst du mir denn nicht endlich? Und ich wollte mich auch garantiert nicht umbringen. Wie auch immer du jetzt darauf wieder kommst." „Was war denn das gerade? Du wärst fast in einer Badewanne ertrunken. Wenn das kein Indiz dafür ist sich selbst umringen zu wollen. Nené was ist nur falsch mit dir?" Nené war jetzt entsetzt. Was hatte Eizan nur für dumme Gedanken? „Sag mal spinnst du jetzt eigentlich völlig? Ich bringe mich doch nicht in deiner Badewanne um wenn auch noch die Kinder hier sind. Sag mal was glaubst du denn eigentlich wer ich bin? Dir ist dein Job wohl langsam zu sehr zu Kopf gestiegen. Ich habe keine Ahnung was los war. Vielleicht ein kreislaufkollabs. Ich habe Monate in einem Gefängnis verbracht, bin schwanger. Dann die warme Badewanne. Da kann der Kreislauf schon einmal verrückt spielen. Verstehst du das denn nicht?" Schrie sie ihn jetzt an. Dann rannte sie aus dem Badezimmer um sich etwas anzuziehen und legte sich weinend in das riesige Bett was Eizan ihr zur Verfügung gestellt hatte. Er stand noch wenige Minuten einfach nur regungslos im Badezimmer. Was hatte er da nur getan? Er hatte Nené unterstellt sich umbringen zu wollen. Wie konnte er nur? Sie war schwanger. Freute sich garantiert mehr darüber als er. Denn Eizan war noch immer nicht sehr glücklich darüber. Aber dann würde sich Nené doch nicht umbringen. Außerdem hatte sie die Kinder. Sie war glücklich die beiden zu sehen. Es deutete wirklich nichts darauf hin. Eizan war wohl langsam vor Angst einfach zu paranoid geworden. Dann sah er ihre waschtasche. Dort war ein Ultraschall Bild drin. Neugierig schaute er es sich an. Konnte aber leider nichts darauf erkennen. So beschloss er nochmal mit Nené in Ruhe zu sprechen.
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