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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.09.2021 1.517
 
Eizan wollte am liebsten gar nicht aufstehen. Er wusste aber das er das musste. Für seine Kinder. Riley spielte brav in seinem Bettchen und lächelte ihn an. Da er länger brauchte und Leonie noch etwas Zeit hatte, machte er zuerst Riley fertig. Weckte dann vorsichtig seine kleine Tochter. Sie war wirklich sehr niedlich wie Leonie ihn so anblinzelte. Dann schlang sie ihre Arme um Eizan und umarmte ihn. Sie war eindeutig noch sehr müde. So trug er sie langsam in das riesige gemütliche Badezimmer. Da wurde Leonie dann doch endlich wach. Während sich Leonie fertig machte, versorgte er schon einmal Riley. Der durfte noch kurz mit denn Autos spielen als Leonie zu ihm kam. „Darf Riley heute gar nicht mit uns am Tisch sitzen Papa?" Fragte Leonie etwas irritiert. „Ausnahmsweise mal nicht. Denn ich möchte mich jetzt mal ganz erwachsen mit dir unterhalten." Leonie glaubte zu träumen. War plötzlich ganz stolz. Eizan wollte mit ihr sprechen. Wie mit denn großen. Nahm sie ernst. „Was ist denn los Papa?" „Es geht um Nené. Sie war ja ganz böse und ist jetzt im Gefängnis dafür." Leonie nickte. Wusste noch nicht worauf das alles hinausläuft. „Es ist jetzt so das Nené noch ein Baby bekommen wird. Was sagst du denn eigentlich dazu?" Leonie wäre am liebsten vor Freude ausgerastet. Aber das durfte sie natürlich nicht. „Ist das dann auch mein Bruder oder Schwester?" Fragte sie daher ganz ruhig und hielt sich zurück. „Ja das wäre es. Wie findest du das?" „Das wäre total schön Papa. Ich hoffe es wird ein Mädchen. Weil ich mit Riley nie Prinzessin spielen kann. Er mag ja nur seine Autos." Schmollte sie. Eizan musste lächeln. „Du bist doch schon meine Prinzessin Leonie. Wenn das Baby auch ein Mädchen ist seid ihr 2 Prinzessinen." Sagte er. „Seid Nené und du dann König und Königin?" „Ja ich glaube so kann Mann es auch sehen mein Liebling. Ich werde heute noch zu Nené fahren. Soll euch heute mal Tante Rindou abholen? Sie hat schon nach euch gefragt. „Ja sehr gerne. Es ist immer so lustig mit ihr." „Ok meine kleine. Dann mal los in die Kita." Antwortete er ihr und brachte die Kinder weg. Dann fuhr er mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit. Er begann wie immer zu arbeiten als plötzlich Yuya zu ihm kam. Leise die Tür schloss. Er sah sofort denn traurigen Blick in denn Augen seines Sohnes. „Dad warum nur?" Fragte er ihn und musste schlucken. „Du weißt es also?" Eizan nickte. Yuya seufzte. „Ok Etsuya. Dann sollten wir uns jetzt wohl mal etwas unterhalten." „Auf die Erklärung bin ich ja dann mal gespannt." Antwortete er ihm. „Larissa und ich waren schon sehr lange nicht mehr glücklich miteinander. Wir haben uns beide sehr viel Mühe gegeben. Hauptsächlich für dich und Leonie. Ich wollte dich nicht in deiner schwersten Zeit mit so etwas belasten. Dann lief irgendwie alles weiter. Es gab nie so richtig die Gelegenheit es dir zu sagen das ich mich scheiden lassen würde. Denn ich bin mit  Julia sehr glücklich." Eizan war geschockt. „Wie lange läuft es mit dieser Julia denn schon? Weiß Mum davon das du dich scheiden lassen möchtest?" „Nein. Sie war so unfassbar traurig wegen Evelyn. Dann hatte sie sich sehr mit Nené beschäftigt. Da habe ich gehofft es wäre endlich an der Zeit es ihr zu sagen. Denn da ging es ihr immer sehr gut sobald die beiden sich gesehen haben. Deine Mutter scheint sie sehr zu mögen. Dann hat mich der Medien Rummel abgeschreckt." „Aber sich heutzutage scheiden zu lassen ist doch kein Verbrechen mehr. Und die Presse muss ja denn Grund nicht erfahren. Falls es überhaupt mal öffentlich geworden wäre. Ich glaube du hälst dich einfach für zu wichtig. Nicht mal der kleine an der Pforte im Gefängnis wusste wer du bist." Grinste Eizan schadenfroh. „Das kann sein Etsuya. Allerdings wirst du bald selber merken wie dieses Leben einen verändert. Ich werde heute mit Larissa sprechen. Ich würde mich freuen wenn du für sie da wärst." Sagte Yuya nur noch und verließ geknickt das Büro. Es tat ihm sehr leid seinen geliebten Sohn enttäuscht zu haben. Eizan blieb nachdenklich zurück. Würde er auch so werden? Sollte er sich mit Nené eine Zukunft aufbauen, wird er sie dann auch betrügen weil ihm langweilig ist? Diesen Gedanken hatte er noch nie. Aber er hatte auch keine Kinder und genug Zeit für Evelyn gehabt. So schob er erstmal alles beiseite und konzentrierte sich auf die Arbeit. Danach würde er nochmal zu Nené fahren.
Nené war durch die lange Zeit im Gefängnis mittlerweile im 3 Monat. Sie hatte Eizan und die Kinder schon so lange nicht mehr gesehen. Traurig hangelte sie sich von einem Tag zum anderen. Warum konnte ihr nur niemand nachweisen das die keine Drogen genommen hatte zum Zeitpunkt des Unfalls? In dem Blut konnten gar keine Drogen nachgewiesen werden. Wie war die Polizei zu diesem angeblichen Nachweis gekommen und warum redete der LKW Fahrer so einen blödsinn? Er konnte ihr Fahrverhalten gar nicht gesehen haben. Er war ihr aus einer anderen Straße reingerasselt. Nené dachte die ganze Zeit darüber nach was ganz genau passiert sein könnte. Als die Ärztin zu ihr kam. „Hallo Miss Kinokuni. Ich habe heute eine Überraschung für Sie. Denn da wir jetzt endlich wissen das Sie ein Baby erwarten, habe ich eine Gynäkologin her bestellt. Wir haben ja gar keine Ahnung wie es ihrem Baby geht nach denn ganzen Monaten im Gefängnis. Sie haben ja auch gearbeitet. Bitte folgen Sie mir bitte. Geht das denn schon wieder?" „Ja alles gut. Das schaffe ich schon. Ich möchte unbedingt sehen wie es meinen Baby geht." Sagte Nené tapfer. Sie war schwanger und nicht Tod krank. Hatte allerdings die Befürchtung das sie sich keinen Gefallen damit getan hatte Eizan überbringen zu lassen das er erneut Vater wird. Nené hatte Angst. Darum beide Kinder an ihn zu verlieren. Erst die Beichte mit denn Drogen, dann war sie wieder schwanger. Nené konnte diese Schwangerschaft nicht so richtig genießen. Zu allem übel war sie auch noch im Gefängnis. Alles wegen Etsuya Eizan. Er hatte ihr Leben ruiniert. Sie hatte es doch geahnt. Warum war sie nur wieder auf ihn reingefallen? „War Mister Eizan eigentlich hier die letzten Wochen?" Fragte Nené bevor sie ins Untersuchungszimmer gebracht wurde. „Er war wohl bei dem Gefängnis Direktor. Er hat ihm alles von ihrer Schwangerschaft erzählt. Begeistert war er wohl nicht gerade. Zu ihnen wollte er nicht." „Vielen dank." Sagte Nené und folgte der Gefängnis Ärztin. „Guten Tag Miss Kinokuni. Ich bin die zuständige Gynäkologin. Wie geht es Ihnen denn bisher?" „Ganz gut, zumindest körperlich." „Ich verstehe. Schauen wir mal wie es dem Kind geht. Ich habe gehört sie werden wohl wegen Mangel an beweisen nicht verklagt und dürfen morgen wieder gehen. Dort müssen Sie dann unbedingt regelmäßig zu ihrer Ärztin gehen. Versprochen?" „Ja aber natürlich." Antwortete Nené und wollte einfach nur endlich ihr Baby sehen. Sie legte sich ganz ruhig auf die liege während die Ärztin das Gel auftrug. Nené war jetzt überglücklich. Sie sah ihr Baby. Es war zwar ihr 2 Kind aber noch immer war sie total überwältigt von dem Anblick es das erste mal richtig zu sehen. Jetzt im 3 Monat sah Mann schon sehr viel. Die Ärztin lächelte Nené zufrieden an. Ihr Baby ist ein wahrer Kämpfer. Es ist alles sehr gut entwickelt. Möchten Sie denn erfahren was es wird?" Fragte sie Nené. Kurz dachte sie darüber nach. „Ja sehr gern. Es ist interessant zu wissen was es wird. Bei meinem ersten Kind wusste ich es nicht. Wird es wieder ein Junge?" Fragte Nené neugierig. Die Ärztin sah einige Sekunden aufmerksam auf denn Bildschirm. „Nein. Miss Kinokuni. Dieses Mal wird es ein Mädchen." Verkündete die Ärztin zufrieden mit dem Zustand des winzigen Babys. „Ganz genau überprüfen kann es natürlich erst ihre Ärztin in denn nächsten Untersuchungen." „Vielen lieben dank. Es ist so lieb von Ihnen das Sie sich so eine Mühe gegeben haben und extra hergekommen sind." „Das habe ich gerne gemacht. Sie sind ja eine halbe Berühmtheit." Lächelte sie. Dann ging sie wieder. Nené wurde wieder in ihre Zelle gebracht. „Nené da bist du ja wieder. Wie geht es dir? Ich hatte schon Angst das du Tod bist. Ich habe überhaupt nichts mehr von dir gehört." Sagte ihre zellengenossin und umarmte sie. Dann klopfte es hart gegen ihre Tür. „Miss Kinokuni. Sie haben Besuch. Ein Mister Eizan möchte sie besuchen. Ich glaube darüber freuen Sie sich doch bestimmt." „Ja natürlich. Sehr sogar." Antwortete sie glücklich. Dann folgte sie der Beamtin wieder in das niedliche kleine besuchszimmer. Eizan wartete bereits. Als er sie sah stand er sofort auf. Zögerte. Eizan hatte Nené ewig nicht mehr gesehen. Aber Nené hatte vor Freude tränen in denn Augen. Sie sahen sich beide in die Augen. In Eizan machte sich in diesem Moment ein Gefühl breit was er ewig nicht mehr erlebt hatte.
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