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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
11.09.2021 1.561
 
Nené wurde augenblicklich in das Krankenhaus des Gefängnisses gebracht. Die Ärztin war sehr besorgt. Eine der Wärterinnen rief bei Eizan an. „Ja guten Morgen. Hier ist Etsuya Eizan. Wie kann ich Ihnen denn helfen?" „Guten Morgen Mister Eizan. Hier ist das Frauengefängnis. Es ist sehr wichtig und geht um Nené Kinokuni. Sie meinte das wir unbedingt bei Ihnen anrufen sollen und benachrichtigen. Können  Sie sofort herkommen?" „Ja natürlich. Aber was ist denn mit ihr?" „Bitte kommen Sie her. Das sollten wir nicht am Telefon besprechen." Sagte die Dame sanft. „Ja natürlich. Ich mache mich sofort auf denn weg." Antwortete er. Legte auf und bekam fürchterliche Angst. Es weckte Erinnerungen in ihm die er lieber vergessen wollte. Genau das hatte auch die Schwester gesagt als er Evelyn verloren hatte. Ihm liefen unbewusst wieder die Tränen. Voller Angst fuhr er also ins Gefängnis. Er musste einen Moment warten. Es kam ihm vor wie Stunden. Schließlich kam dann endlich die Ärztin zu ihm. Auch wieder mit einem Ausdruck im Gesicht denn er nur zu gut kannte. „Sie sind Mister Eizan?" „Ja genau. Was ist mit Miss Kinokuni?" „Kommen Sie bitte mit in mein Büro." Sagte sie und er folgte. Eizan setzte sich in einen ziemlich bequemen Sessel. Er fragte die Ärztin wo sie ihn her hatte. Er wolle sich auch so einen kaufen. Eizan wusste nicht warum er jetzt plötzlich anfing über Sessel zu sprechen. Denn das war das letzte was ihn jetzt interessiert. Aber er wollte einfach nicht hören was die Ärztin ihm jetzt sagen würde. Er wollte nicht das sie anfing über Nené zu sprechen. Lieber hätte er noch über die ganze Büro Einrichtung gesprochen als der Wahrheit ins Auge zu sehen. Das schien auch die Ärztin zu spüren. Sie spielte erstmal mit und beide Sprachen über Möbel und wo es die besten gibt. Bis die Ärztin ihn leider doch in die Realität zurück holen musste. Sie nahm vorsichtig seine Hand. Da wurde auch ihm bewusst das es jetzt langsam Zeit wurde. „Mister Eizan. Wir sollten jetzt dringend über Miss Kinokuni sprechen." Eizan nickte und atmete nochmal durch. Bereite sich auf das schlimmste vor. „Erstmal etwas gutes. Sie ist stabil. Sie lebt." In Eizan kam sofort das Leben zurück. Er strahlte plötzlich wieder. „Was ist denn dann passiert? Wie geht's ihr genau? Darf ich sie sehen?" Sprudelte es plötzlich aus ihm herraus. Die Ärztin lächelte ihn an. „Es ist so das Miss Kinokuni einen Rückfall durch denn Unfall hatte. Wir konnten sie aber wieder wie gesagt stabilisieren. Es geht ihr denn Umständen entsprechend gut. Allerdings sollte ich Ihnen noch etwas erzählen was Miss Kinokuni sich nicht getraut hatte. Es geht darum das sie ein Baby erwartet. Ich nehme mal an es ist dann auch ihr Baby?" Eizan war erstmal völlig geschockt und sprachlos. Nené war schon wieder schwanger? Wie machte sie das nur immer wieder? War ihr Plan etwa eine ganze Fußball Mannschaft? Eizan war ja schon mit Leonie und Riley völlig überfordert. Er war nicht gerade begeistert davon. Musste es aber erstmal so hinnehmen. „Dem Baby ist bei dem Unfall nichts passiert?" Fragte er ebenso überrascht wie der Rest. „Nein glücklicherweise nicht. Das hat uns alle an Wunder glauben lassen." „Wie weit ist Miss Kinokuni denn schon?" Wollte er wissen. Vielleicht war ja dieses Kind gar nicht von ihm. Hoffte er. Das müssen wir bei einer Untersuchung noch klären. Jetzt war erstmal Miss Kinokuni wichtig. Aber es geht Mutter und Kind gut. Das ist erstmal die gute Nachricht. Möchten Sie zu ihr?" Eizan dachte kurz nach. „Nein es tut mir total leid. Das muss jetzt sehr herzlos rüberkommen. Aber ich weiß das es Miss Kinokuni hier gut geht. Ich kann sie einfach heute nicht mehr besuchen. Sie hat Dinge getan mit denen ich absolut nicht einverstanden bin. Ich möchte ihr jetzt in ihrem derzeitigen Zustand keine Vorwürfe machen und unnötig aufregen. Wenn ich sie jetzt sehr werde ich mich wahrscheinlich nicht zurück halten können. Ich hoffe Sie haben Verständnis dafür. Aber trotzdem danke ich Ihnen sehr dafür das Sie mich benachrichtigt haben." „Ja natürlich. Ich hoffe natürlich das Sie allerdings morgen mal zu ihr kommen. Ich denke es ist Miss Kinokuni sehr wichtig Sie sehr bald zu sehen. Aber schlafen Sie erstmal eine Nacht darüber. Sobald sich alle wieder beruhigt haben kann Mann ja auch sehr viel besser darüber sprechen." Eizan nickte. Dann ging er völlig fertig zurück zu seinem Auto. Fuhr erstmal zu seinen Kindern. In der Kita angekommen holte er zuerst Riley ab. Der kam ihm schon überglücklich entgegen. Danach holten sie gemeinsam Leonie aus der anderen Kita. Dort angekommen schaute sich Riley neugierig um. Als er Leonie erblickte lief er direkt zu ihr. Umarmte sie herzlich. Jetzt wo seine Schwester soviel für ihn da war und sich intensiv um ihn gekümmert hatte, Riley das laufen beigebracht hatte, liebte er sie abgöttisch. Auch Leonie schloss ihr brüderchen glücklich in ihre Arme. „Hallo Riley. Hattest du Spaß?" Fragte sie ihn und er nickte ihr zu. Dann beschloss Eizan mit denn beiden Kindern noch ein Eis essen zu gehen. Er war allerdings noch immer nicht ganz bei der Sache. Riley saß ganz dicht neben seinem Vater. Er bemerkte das Zögern und das Eizan sein Eis nicht so richtig aß. Dann steckte er einfach seinen Löffel hinein und stopfte eine Riesen Eis Portion in sich hinein. Leonie musste lachen. Eizan bemerkte erst jetzt das Dilemma und das Riley sich ziemlich beschmutzt hat. Zum Glück hatte er für ihn noch Wechsel Sachen bei. Dann gingen sie noch auf einen Spielplatz. Irgendwann kam Leonie zu ihm. Setzte sich neben ihn. Eizan sah schon wieder so traurig aus. Bemerkte seine Tochter erst überhaupt nicht. Bis sie seine Hand vorsichtig nahm. Es war schon etwas kühler geworden und auch Eizans Hand war daher sehr kalt. Eizan sah seine kleine Tochter an. Nahm sie in denn arm. Leonie genoss das total. Beide sagten gar nichts. Sie saßen einfach nur zusammen und waren glücklich sich zu haben. „Papa was ist denn los? Warum bist du immer so traurig? Vermisst du Nené?" „Ja Leonie. Ich war heute bei Nené im Gefängnis. Sie ist immer noch sehr krank. Aber bald darfst du sie bestimmt auch mal besuchen." Leonies Augen leuchteten total. „Darf denn Nené dann endlich bei uns wohnen damit sie nicht mehr böse sein kann und wir auf sie aufpassen können?" Fragte Leonie diesmal ganz vorsichtig. Aber Eizan war nicht mehr so böse auf Leonie. „Kleines ich habe mir überlegt das wir alle in einem großen Haus wohnen wo jeder seine eigene Wohnung hat und ihr jederzeit hingehen könnt wo ihr möchtet. Was hälst du denn davon?" „Ja das wäre so toll Papa. Ist das dann so ein riesiges Haus wie bei Oma und Opa?" „Nein meine süße. Es ein Haus, aber es sind 2 Wohnungen. Ich werde es dir bald einfach mal zeigen in Ordnung Schatz?" Leonie nickte und beide sahen noch eine Weile dem kleinen Riley beim spielen zu. Dann fuhren alle nach Hause. Eizan badete die Kinder noch bevor sie ins Bett gingen. Jetzt saß Eizan schon wieder einsam vor dem Fernseher. Es hatte ihm die ganze Zeit nichts ausgemacht. Allerdings jetzt wo er Zeit mit Nené verbracht hat, fehlte sie ihm trotzdem sehr. Egal was sie getan hatte. Es war ihm plötzlich egal. Hauptsache sie wäre jetzt hier bei ihm. Aber er konnte es einfach nicht ertragen sie so hilflos zu sehen. Nené war stark und gab niemals auf. Da konnte sie nicht so schlimm verletzt sein. Eizan musste sie einfach am nächsten Tag sehen. Egal was er fühlte. Eizan musste sich dann einfach mal zusammen reißen. Seine Angst überwinden. So versuchte er einzuschlafen. Sobald er die Augen schloss sah er Nené. Die Bilder von damals mit ihr von Karina und seiner Mutter. Die Videos. Er hatte sich alles nochmal so oft angesehen. Er konnte nicht mehr ohne Nené sein. Aber was war wenn er sich eingestehen würde in sie verliebt zu sein und er Nené dann auch verlieren würde? Sie war jetzt ebenfalls schwanger. Lag im Krankenhaus. Er belegte scheinbar Frauen die er ins Herz geschlossen hat mit einem Fluch. War dazu verdammt ewig alleine zu leben. Aber wieso? Was hatte er nur getan das Eizan seine Nene einfach nicht lieben durfte? Er musste sie haben. Wollte keinen Tag mehr ohne sie verbringen. Und auch Nené fühlte doch offensichtlich etwas für ihn. Sie hatten bald 2 gemeinsame Kinder. Das nicht ohne Grund. Sie hatte sich riesig darüber gefreut mit ihm und denn Kindern so gut wie zusammen zu ziehen. Eizan musste einfach Klartext mit Nené sprechen. Er musste wissen wie sie sich die gemeinsame Zukunft vorstellt. So schlief er dann doch endlich kurz bevor er wieder raus musste ein. Träumte von einer Hochzeit mit Nené. Sie war so unglaublich schön. Hatte ein pompöses aber doch elegantes Kleid an. Freute sich so sehr und sah ihn sehr verliebt an. Bei ihr die 3 Kinder. Eizan war endlich wieder so glücklich wie nie zuvor. Schloß seine hübsche Braut in seine Arme und sah denn ganzen Abend nur noch sie an. Die Torte war riesig. Die Kinder sprangen drumherum und tanzten zufrieden miteinander. Alles war so schön. Bis Eizans Wecker leider klingelte und er total gerädert wach wurde.
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