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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
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62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.09.2021 1.543
 
„Sie müssen mir glauben, ich habe doch niemals Drogen genommen. Haben Sie eine Blutprobe bekommen?" „Miss Kinokuni. Sie brauchen gar nicht erst versuchen uns für dumm zu verkaufen. Wenn Sie sich nicht erinnern können, wissen Sie auch nicht ob es möglich wäre. Uns wurde versichert das Sie defenetiv Drogen genommen haben. Streiten Sie es also besser gar nicht erst ab. Ja es wurde nachgewiesen. Mit einer Blutprobe die die Rettungssanitäter uns zur Verfügung gestellt haben. Zumindest ist das die Aussage von Herrn Yuya Eizan. Und er hat uns noch nie belogen. Wenn er sagt das Sie Drogen genommen haben ist es auch so. Darum kommen Sie bitte mit uns aufs Revier. Der andere unfallbeteiligte hat das ebenfalls so ausgesagt. Sie wären sehr unkontrolliert und viel zu schnell gefahren. „Nené war stinkwütend. „Woher soll dieser Fahrer das denn so genau wissen? Er ist mir doch bloß total hart reingefahren. Ich hätte Tod sein können. Was erlaubt sich dieser Kerl eigentlich? Er konnte doch gar nicht sehen wie ich gefahren bin." „Machen Sie jetzt bitte keine zicken. Denn ansonsten müssen wir Ihnen Handschellen anlegen. Das möchten Sie doch garantiert auch nicht oder? Es ist sicher nicht schön vor denn Nachbarn in Handschellen abgeführt zu werden." Schrie der Beamte sie jetzt richtig an. Nené zuckte zusammen. „Schon gut ich werde mitkommen." Gab sie erstmal nach und fuhr mit ihnen auf das Polizeipräsidium. Nené hatte Angst. Was war mit ihrem Baby? Jetzt wo Yuya dabei war konnte sie das nicht sagen. Nené würde erstmal sehen was passiert. Spätestens im Revier würde Yuya wohl hoffentlich wieder gehen. Er hatte ja dann was er wollte. Nené war weggesperrt. Sie musste sich allerdings jetzt dringend etwas wegen der Praxis einfallen lassen. Im Revier angekommen bat sie die Beamten telefonieren zu dürfen. Das wurde Nené erlaubt und sie rief eine befreundete Kollegin an die sie erstmal vertreten würde. Sie konnte ihre Leute nicht im Stich lassen. Dann musste sich Nené stundenlang einen unmenschlichen Verhör unterziehen. Sie war am Ende ihrer Kräfte als jemand ihr endlich etwas zu trinken gab. Dann unterzeichnete sie ein Protokoll. „Miss Kinokuni, sie werden jetzt bis zum Prozess ins Gefängnis kommen. Machen sie sich bereit." Sagte der Polizist. „Was? Warum werde ich denn gleich ins Gefängnis gesteckt? Es war ein Verkehrsunfall wo ich denn meisten Schaden bekommen habe. Dafür kann ich doch nicht gleich ins Gefängnis gehen. Was soll denn dieser blödsinn? Das ist doch nicht rechtens von ihnen." „Wir machen nur unseren Job Lady. Uns wurde gesagt Sie kommen ins Gefängnis also ab mit Ihnen." Nené war total durcheinander. Das war doch nur Yuyas schuld. Sie musste dringend mit Etsuya sprechen. Nur er konnte das jetzt stoppen. So fuhr Nené erstmal mit denn Beamten mit. Machte keinen großen Aufstand. Aber das würde er ihr büßen. Niemals würde Nené diesen Kerl damit durchkommen lassen. Im Gefängnis waren zum Glück die Polizisten weg und übergaben sie denn Justiz Vollzugsbeamtinnen. „Dürfte ich bitte kurz jemanden anrufen? Ich habe einen kleinen Sohn und muss noch dringend etwas klären wenn ich hier bin." Fragte sie schon fast weinerlich. „Ja aber nur 2 Minuten." Erlaubte es ihr die Beamtin mit einen mitleidigen Blick . Eigentlich wäre das nicht erlaubt gewesen. Aber Nené sah so wahnsinnig verzweifelt aus. Und es ging hier schließlich um ein Kind. Also führte die Dame sie zu einem Telefon. „Ganz herzlichen Dank." Lächelte Nené. Dann wählte sie die Nummer von Eizan. „Ja wer ist denn da?" Fragte er erstaunt da Eizan die Nummer nicht kannte. „Hallo hier ist Nené. Ich habe leider nicht viel Zeit zu sprechen. Bitte hilf mir Etsuya. Ich wurde wegen dem Unfall ins Gefängnis gesteckt. Angeblich stand ich unter Drogen. Ich bin völlig fertig. Was soll ich denn nur tun?" „Ok, ganz ruhig kleine. Du kannst mir aber 100 pro versichern das du wirklich keine Drogen genommen hast? Denn sollte das der Fall sein hast du auch Riley defenetiv das letzte mal gesehen. Ich kann nicht verantworten das er bei dir ist wenn das der Fall sein sollte. Ich kann doch kein Kind mit einem Junkie alleine lassen." „Das ist auch richtig so. Das sollst du ja auch nicht. Aber ich schwöre dir das ich nichts mit Drogen zu tun hatte oder sie schuld sind an dem Unfall. Ich habe nichts genommen. Versprochen. Bitte hol mich hier wieder raus. Ich habe Angst." Die Beamtin machte Nené bereits deutlich das sie auflegen musste. „Gut ich werde sehen was ich machen kann. Halt durch. Wir schaffen das schon." Sagte Eizan und Nené legte auf. Hoffentlich würde er das auch schaffen. Dachte sich Nené, während sie in eine Zelle gebracht wurde. Es war dunkel und kalt. Nené hatte fürchterliche Angst. Aber jetzt musste sie dringend ruhig bleiben und auf Hilfe hoffen.
Eizan legte denn Hörer auf. Musste erstmal tief durchatmen. Er konnte jetzt wirklich nur hoffen das Nené ihn nicht belogen hatte. Rief sofort denn zuständigen Staatsanwalt an. „Guten Tag. Etsuya Eizan hier." Bei der Erwähnung seines Namens lief ihm ein kalter Schauer über denn Rücken. „Oh schönen guten Abend Mister Eizan. Was verschafft mir denn die Ehre ihres Anrufes?" Fragte er leicht nervös. Wenn der Sohn des obersten anrief musste es ja schon sehr wichtig sein. „Es geht um eine Festnahme. Eine Nene Kinokuni war in einem Verkehrsunfall verwickelt und soll angeblich Drogen genommen haben. Jetzt sitzt sie deswegen sogar im Gefängnis was für mich etwas merkwürdig erscheint sie deswegen gleich ins Gefängnis zu bringen. Diese Frau hat schließlich ein sehr kleines Kind zu versorgen. Sie sollen die Akte auf dem Tisch haben. Erzählen Sie mir alles." „Ja aber natürlich. Sehr gerne Mister Eizan. Einen kleinen Augenblick bitte." Sagte der ängstliche Staatsanwalt und wühlte hörbar in irgendwelchen Papieren. „So hier habe ich es doch. Richtig. Nené Kinokuni. Verhaftet weil sie unter Drogen Einfluss einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht haben soll. Laut ihrem wehrten Herr Vater wurde es sogar mittels einer Blutprobe nachgewiesen die ihr nach dem Unfall entnommen wurde. So steht es hier. Und diese junge Dame ist auch nicht gerade eine unbekannte auf diesem Gebiet. Wühlt Mann nämlich noch etwas tiefer steht dort nämlich das sie schon vor 8 Jahren mit Drogen zu tun hatte. Ebenfalls verhaftet wurde, aber nur eine ziemlich hohe Geldstrafe zahlen musste. Sie wurde nicht nur einmal erwischt. Selbst gedealt hat sie allerdings nicht. Es wundert mich das sie überhaupt denn Führerschein bekommen hat. Miss Kinokuni war wohl doch kurzzeitig einsichtig und mehrere Jahre clean." „Ich danke Ihnen für diese ausführliche Antwort." Sagte Eizan und legte auf. Dann musste er sich erstmal setzen. Vergrub seinen Kopf in seinen Händen. Wusste gerade nicht wie er das eben gehörte verarbeiten konnte. Wie sollte er das nur denn Kindern erklären? Jetzt machte er sich Vorwürfe das er absolut nicht mitbekommen hatte das Nené Drogen nahm. So konnte er sie jedenfalls nicht mehr mit denn Kindern alleine lassen. Es war also völlig richtig das er Riley zu sich geholt hatte. Oder war vielleicht das der Grund warum Nené damit wieder angefangen hatte? War er schuld durch denn Sorgerechtsstreit? War ihr alles zuviel geworden? Hatte sie aus Trauer wieder damit angefangen? Er musste Nené morgen besuchen und diese Sache dringend mit ihr klar stellen. Er wollte ihr eigentlich nicht das komplette Sorgerecht für Riley entziehen und sie einweisen lassen. Denn Nené brauchte Hilfe. Sie hätte bei diesem Unfall sterben können. Und da war Eizan sehr empfindlich. Er war jetzt hin und her gerissen. Aber es gab ja jemanden der Nené schon sehr lange kannte. Die Nummer fand er auch ziemlich schnell herraus. Es dauerte auch nicht lange bis sich jemand meldete. „Ja Rindou Kobayashi." „Guten Abend Miss Kobayashi. Es tut mir sehr leid das ich so spät noch störe. Aber die Situation ist wirklich sehr ernst. Es geht um Nené." „Was ist denn los? Geht es ihr etwa wieder schlechter? Sie war vorhin nicht zuhause. Ist Nené wieder im Krankenhaus?" Fragte Rindou panisch. „Nein das zum Glück nicht." Eizan erzählte ihr was passiert war. „Können Sie mir vielleicht etwas zu Nenés Drogen Vergangenheit sagen? Es geht schließlich auch um Riley." Rindou musste erstmal wieder zu sich kommen so geschockt war sie von seinen Erzählungen. „Ich weiß nicht ob es mir zusteht darüber zu sprechen wenn ich vorher nicht mit Nené geredet habe. Aber ich kenne Nené erst seid 4 Jahren seid ich hier eingezogen bin. In dieser ganzen Zeit habe ich nicht einmal mitbekommen das sie irgendwann einmal Drogen genommen hat. Ich glaube das nicht so richtig. Sie weiß wie gefährlich das für Riley wäre. Niemals würde sie ihn in Gefahr bringen. Ich glaube Nené das sie nichts genommen hat und das sollten Sie auch. Mister Eizan. Nené war sehr lange bei Ihnen. Da wäre sowas garantiert aufgefallen. Bitte vertrauen Sie ihr. Reden Sie erstmal mit Nené. Sie hat garantiert eine vernünftige Erklärung dafür." „Danke. Das hat mir schon sehr geholfen. Ich werde morgen zu ihr fahren. Schönen Abend noch. Ich werde Sie natürlich auf denn laufenden halten." Sagte Eizan und legte auf. Dann schaute er sich noch einen Film an um sich abzulenken. Aber die ganze Zeit dachte er nur daran was er davon jetzt glauben sollte.
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