Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.09.2021 1.656
 
Leonie weinte jetzt herzzerreißend. Sie schämte sich gerade so sehr dafür was sie gerade getan hatte. Eizan sah sie auch ziemlich böse an. „Leonie was fällt dir eigentlich ein darüber zu urteilen wie ich mit Nené spreche? Du bist meine Tochter." „Es tut mir so wahnsinnig leid Papa. Ich weiß das ich das nicht hätte machen dürfen. Ich werde das nie wieder tun. Bitte verzeih mir." „Du solltest dich jetzt lieber gut benehmen Leonie." Sagte er schließlich und das frühstück verlief sehr ruhig. Eizan kümmerte sich nur um Riley. Als sie zum Krankenhaus fuhren musste sie auch hinten sitzen. Im Gegensatz zu Riley. Eizan sah sie nicht mal an. Aber Leonie wusste das Riley nicht daran schuld war. Sie war auf sich selbst wütend. Vielleicht war es wirklich gut in diese neue Schule zu kommen.
Während Eizan mit denn Kindern auf denn weg zu ihr war, hatte Nené schon gefrühstückt und eine weitere Untersuchung hinter sich. Da es ihr schon wieder etwas besser ging, durfte sie von der Intensivstation runter auf die Gynäkologie. So konnten sich die Ärzte am besten um Mutter und Kind kümmern. Die Ärztin kam zum Glück zur Visite als Eizan noch nicht eingetroffen war. Hatte die neusten Ergebnisse. „Miss Kinokuni. Ich bin wirklich noch immer überrascht wie gut es dem fötus geht. Auch wenn wir das natürlich sehr gut im Blick behalten werden. Sie gelten jetzt schließlich als Risiko Schwangere. Die Polizei war übrigens schon hier um sie wegen dem Unfall zu befragen. Aber erstmal haben wir sie natürlich weggeschickt aufgrund ihres Gesundheitszustands. Die möchten natürlich aber dringend mit Ihnen sprechen. Fühlen Sie sich denn überhaupt bereit dazu? Drumherum kommen Sie leider sowieso nicht. Irgendwann müssen Sie mit denen sprechen auch wenn Sie sich an nichts erinnern können." „Ich könnte bestimmt morgen mit denen sprechen. Können Sie das der Polizei sagen? Das wäre wirklich total lieb von Ihnen." „Ja natürlich. Das werde ich. Die Polizei ruft sowieso ständig hier an." Lächelte die Ärztin und ging wieder in ihr Arzt Zimmer zurück. Kurze Zeit später war auch Eizan mit denn Kindern bei ihr. Riley freute sich so sehr seine Mama zu sehen. „Hey mein süßer Liebling. Ich bin so froh dich zu sehen." Sagte sie euphorisch und knuddelte ihren Sohn liebevoll durch. Wie sehr sehnte sie sich danach endlich wieder zu Riley nach Hause zu kommen. Er fehlte ihr so sehr. Dann fiel ihr Blick allerdings auf Leonie und Etsuya. Beide standen still im Abstand zueinander und schauten sehr geknickt. „Leonie komm mal bitte zu mir Ok?" Sagte Nené und Leonie ging zu ihr. Dann plötzlich begann das kleine Mädchen zu weinen. Ließ sich kaum noch beruhigen und brachte kein Wort mehr raus. Vergrub ihr Gesicht in Nenés Schulter. „Etsuya was soll das? Was ist denn um himmelswillen mit Leonie los? Die kleine ist ja völlig aufgelöst." Wollte Nené ziemlich erschrocken wissen und blickte Eizan böse an. Erst wollte Eizan gar nichts sagen. Dann allerdings erzählte er ihr was in der Küche passiert war und das Leonie ihm gegenüber sehr frech geworden ist. „Sag mal was soll denn das? Deine Tochter hat doch nur gesagt wie es wirklich ist. Du bist seid Anfang an sehr gemein zu mir Etsuya. Glaubst du etwa die Kinder merken das nicht?" Nené war stinkwütend. Wie immer im Bezug auf Eizan. Was hatte sie sich da bloß eingebrockt? „Nené findest du wirklich das es jetzt der richtige Ort dafür ist um sich zu streiten? Vor denn Kindern. Damit du sie noch mehr gegen mich aufhetzen kannst?" „Ok in Ordnung. Hören wir jetzt besser damit auf. Leonie meine süße. Ich weiß das du dir sehr wünschst das ich zu euch ziehe. Für immer. Allerdings siehst du ja das dein Papa und ich uns nicht immer einig sind. Das heißt das es besser ist wenn ich nicht bei euch einziehen werde." Leonie nickte traurig. „Sag mal darfst du denn aufstehen Nené? Hast du denn Lust etwas an die Luft in denn Park zu gehen? Es tut mir leid aber ich halte es hier drin gerade absolut nicht mehr aus." „Ja ich denke schon. Ich verstehe dich ja. Das wird bestimmt gehen. Etwas frische Luft wird mir auf jeden Fall gut tun." Sagte Nené und zusammen gingen die 4 zu einer Schwester um zu sagen das sie noch etwas im Park sind. Leonie lachte jetzt zum Glück wieder und war mit Riley an einem Brunnen denn sie sehr interessant fanden und genauer begutachteten. Verträumt sah Nené denn beiden Kindern zu. Eizan beobachtete sie noch eine Weile. Nené war wirklich wunderschön und liebenswert. Die Kinder liebten sie und Leonie wollte Nené immer bei sich haben. Was hielt ihn eigentlich von einer Beziehung ab? Das Problem war das Nené ihren eigenen Kopf hatte. Sie würde sich Etsuya niemals unterordnen. Das war für ihn undenkbar. Er brauchte eine fügsame Frau. Sie musste immer brav lächeln und mehr sein Accessoire sein auf Veranstaltungen als eine eigenständige Frau. Nené würde wahrscheinlich alles falsch machen was nur ging. Sie war halt nicht damit aufgewachsen wie Leonie. Außerdem würde Leonie ja auch bald auf eine spezielle Schule gehen die ihr genau diese Werte schon im Kindesalter beibrachte. Damit würde Leonie wohl nur eine Zukunft als Ehefrau eines wichtigen Mannes haben. So wollte es Eizan. Und so würde es auch geschehen. „Du Nené, ich habe mir Gedanken um die Kinder gemacht und wie wir es als Eltern ihnen so einfach wie möglich machen können." Nené sah ihn jetzt überrascht an. „Das ist ja sehr schön. Was hast du dir denn ausgedacht?" Nené war jetzt wirklich total neugierig. „Ich habe mir gedacht das wir vielleicht ein Haus bewohnen werden, in dem wir beide eine eigene Wohnung haben. So können die Kinder sich zwischen denn Wohnungen hin und her bewegen wie sie möchten. Aber trotzdem haben wir beide unseren Freiraum. Was hälst du denn davon?" Fragte er sie interessiert. Nené war total glücklich. Er hatte sich doch tatsächlich Gedanken gemacht und eine super Lösung dafür gefunden. „Ich finde es einfach nur super Etsuya. Ich bin so wahnsinnig stolz auf dich. Es wird garantiert total schön und die Kinder freuen sich doch bestimmt auch sehr darüber oder?" „Ja garantiert. Leonie sowieso. Aber ich wollte erst mit dir darüber reden wie du es findest." Nene sah ihn jetzt liebevoll an. „Dankeschön Etsuya. Ich hätte nicht gedacht das dir das wichtig wäre." Antwortete Nené und gab ihm sogar ein Küsschen auf die Wange. Woraufhin Eizan sie sogar anlächelte. Ihre Blicke trafen sich und für einen Moment war die Welt wunderbar und bunt. Nené fand es schön. Dann beschäftigten sie sich noch mit denn Kindern. Nené musste natürlich noch vorsichtig dabei sein. Der Ärger vom Vormittag war wieder komplett vergessen. Alle waren glücklich zusammen zu sein. Auch Eizan brachte sich wieder viel mit ein. Spielte auch mit Leonie. Danach gingen sie noch Kuchen essen. Was besonders Riley freute. Nachmittags waren die Kinder vor Erschöpfung eingeschlafen. Lagen auf Nenés Bett. Eizan und Nené nebeneinander am Ende des Bettes. Sagten kein Wort und genossen die harmonische Situation. Plötzlich nahm Eizan Nenés Hand und küsste sie aus heiterem Himmel. Er wusste auch nicht was plötzlich in ihn gefahren ist. Aber Nené erwiederte nur zu gerne seinen kuss. Dann platzte die Ärztin ins Zimmer. Schnell gingen Eizan und Nené auseinander wie zwei erwischte Teenager. „Miss Kinokuni. Ich denke das wir Sie übermorgen schon entlassen werden. Ich hoffe das ist eine gute Nachricht für sie beide." Nene strahlte. Ja aber natürlich. Es ist phantastisch." Freute sich Nené. Eizan verließ danach ziemlich schnell das Krankenhaus mit denn Kindern. Und Nené dachte wieder an das Baby. Bisher war ja zum Glück alles in Ordnung. Am nächsten Tag musste Eizan allerdings doch mal wieder arbeiten gehen und konnte sie daher nicht besuchen. Die Polizei hingegen war recht früh bei ihr erschienen. Sie konnten es wohl tatsächlich kaum erwarten. Zu ihrem Pech sagte Nené denn Beamten allerdings bloß die Wahrheit. Sie hatte gar keine Erinnerungen mehr. Hätte denn beiden aber trotzdem sehr gerne geholfen. Die Polizisten waren dementsprechend enttäuscht. Das war aber Nené völlig egal. Sie freute sich bloß auf ihr Zuhause und die Kinder. Vielleicht sogar etwas auf Eizan. Um endlich zu klären was zwischen ihnen eigentlich passiert war. Warum küsste er sie jetzt nochmal? Darüber dachte Nené noch denn ganzen Tag nach. Fand aber keine Erklärung dafür. Sie langweilte sich alleine denn letzten Tag und schaffte es 3 dicke Fachbücher durchzulesen. Davon schlief sie schließlich auch ein. 2 Tage später war Nené wieder in ihrer Wohnung. Rindou hatte sie abgeholt und wahnsinnig herzlich in Empfang genommen. Worüber sich Nené ziemlich freute. Aber leider musste sie zur Schicht in das Restaurant und hatte keine Zeit mehr für Nené. Jetzt saß sie hier einsam. Schließlich waren die Kinder bei Eizan. Traurig ging sie in Rileys Zimmer. Weinte etwas. Er fehlte ihr so sehr. Nené machte sich ziemliche Sorgen um das 2 ungeborene Kind. Würde sie dann noch immer einsam heulend in ihrem Zimmer sitzen? Ohne beide Kinder? Nené konnte nicht mehr einfach nur rumsitzen. Sie musste endlich die Kinder sehen. Da er sie ja nicht mehr besuchen konnte. So machte sich Nené fertig, nahm ihre Tasche und wollte los. Sie riss regelrecht die Tür auf, als sie vor Angst erstarrte. Vor der Tür stand Yuya mit 2 Polizisten. „Miss Kinokuni, Sie sind festgenommen. Wir haben mit dem Unfall Beteiligten gesprochen. Sie haben diesen Unfall unter Drogen verursacht." Sagte einer der Beamten. „So ein Unsinn. Ich habe doch nie Drogen genommen." „Hallo Miss Kinokuni. Damit hätten Sie wohl nicht gerechnet oder? So kann Mann sich irren." Grinste Yuya spöttisch. „Sie Mistkerl. Das ist doch nur weil ich Ihnen gedroht habe. Sonst wäre ich niemals verhaftet worden." „Wer weiß das schon. Los mitnehmen." Grinste Yuya frech und fuhr sie mit der Polizei ins nächste Gefängnis wegen Flucht Gefahr.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast