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Der Weg in dein Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
17.04.2022
65
102.485
2
Alle Kapitel
62 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.09.2021 1.540
 
Larissa und Eizan verbrachten mit denn beiden Kindern noch eine schöne Zeit gemeinsam auf denn Spielplatz. Dann allerdings begann es plötzlich zu regnen. „Ich sollte sowieso langsam los. Dein Vater wird sicherlich schon auf mich warten." Sagte sie dann zum Abschied. „Dad ist immer sehr lange weg in letzter Zeit oder?" Fiel Eizan jetzt langsam auf als er mal genauer darüber nachdachte. „Ja Schatz. Er hat immer sehr viel zu tun. Das wird sich bestimmt auch wieder ändern." Hoffte Larissa. Eizan bemerkte allerdings das merkwürdige Verhalten seiner Mutter die letzte Woche. Jetzt wo er denn Kopf dafür hatte sich damit zu beschäftigen. Daher beschloss er seine Mutter die Tage nochmal zu besuchen und der Sache auf denn Grund zu gehen. Larissa verabschiedete sich noch liebevoll von denn Kindern bevor sie wie Eizan nach Hause fuhr. Die Kinder waren langsam sehr müde geworden und würden bestimmt sehr schnell einschlafen nach der kurzen Nacht im Krankenhaus und denn anstrengendem Tag. Er badete beide Kinder noch bevor sie ins Bett gingen. Riley war schon fast beim Abendbrot eingeschlafen und lag daher schon als erster in seinen Bettchen. Leonie war noch dabei sich im Badezimmer fertig zu machen. Eizan beobachtete seinen schlafenden Sohn liebevoll. Strich ihm sanft über sein weiches Haar. Er gluckste zufrieden im Schlaf. Worüber Eizan lächeln musste. Er liebte Riley über alles. Dachte aber auch nochmal an die Worte seiner Mutter. Sie hatte ja recht. Er war noch recht jung. Evelyn war seid ein paar Jahren nicht mehr bei ihm. Er würde immer an sie denken. Aber der Schmerz wurde mit der Zeit erträglicher. Vielleicht würde eine neue Frau in seinem Leben sogar hilfreich sein. Er hatte auch das Bedürfnis wieder geliebt zu werden. Nicht mehr abends einsam vor dem Fernseher zu sitzen wenn die Kinder schliefen. Er sehnte sich danach wieder eine liebe Frau in seinem Armen zu halten. Ihr von seinem Tag zu erzählen. Ohne das sie sich dazu gezwungen fühlte ihm zuzuhören, sondern gerne Teil seines Lebens ist. Einfach wieder Nähe zu erfahren. Und zwar echte nähe. Nicht wie beim sex. Wo mann sich zwar nah war, aber die Intimität dennoch fehlte. Er musste bei diesen Gedanken sofort an Nené denken. Sie erfüllte diese Punkte. Mit ihr zu schlafen war etwas besonderes gewesen. Er fand es wunderschön. In ihren Augen war nicht nur Lust zu sehen. Sie schien ebenfalls Gefühle zu haben. Wie sie sich ihm hingegeben hatte zeigte wie sehr sie Eizan vertraute. Oder wie ihre Finger ihn sanft berührt hatten. Dann noch das schöne funkeln in ihren Augen als er sie schließlich sogar geküsst hatte. Es war wie eine Explosion gewesen. Er hatte schon ewig nicht mehr so gefühlt wie bei diesem Kuss. Es war magisch. Eizan hätte sie ewig so weiter küssen können. Als er noch immer so in Gedanken bei Nené war, stand plötzlich Leonie im Kinderzimmer. „Papa ich bin fertig. Kannst du mich auch ins Bett bringen?" „Ja natürlich Schatz. Möchtest du diesmal gar nicht bei Riley schlafen?" Wunderte er sich. „Nein. Heute nicht. Er wird sonst böse auf mich wenn ich ihn ausversehen wecke. Und ich weiß das ich das eigentlich gar nicht sagen darf, aber ich habe Riley heute wirklich genug gesehen. Er ist manchmal sehr anstrengend. Es tut mir leid das ich böse über ihn spreche." Sagte Leonie und sah schon wieder ängstlich Eizan an. Sie meinte es ja gar nicht böse. Sie mochte Riley ja sehr gerne. Aber denn ganzen Tag mit ihm zu verbringen mochte Leonie dann doch nicht. Er war halt immer noch der kleine nervige Bruder. Eizan musste lachen. „Ach Leonie. Dafür musst du dich doch nicht entschuldigen. Es ist in Ordnung seinen kleinen Bruder nervig zu finden." Jetzt musste auch Leonie lachen. „Aber Mamas und Papas finden die Kinder doch niemals nervig oder?" Fragte sie jetzt doch ziemlich ängstlich. „Leonie komm mal her." Sagte er und nahm sie in seine Arme. „Nein. Denn eine Mami oder papa werden ihre Kinder immer lieben. Auch wenn sie mal blödsinn machen. Denn wir sind dafür da euch das Leben beizubringen. Und da ihr noch klein seid passieren immer Fehler. Du brauchst wirklich keine Angst haben das ich dich nicht mehr lieb habe. Du bist ein tolles Mädchen Leonie. Ich bin froh das es dich in meinem Leben gibt." „Danke Papa. Ich habe dich so wahnsinnig lieb." Sagte Leonie und kuschelte sich an ihn. Eizan fand das so schön. Es war richtig sich jetzt mehr um die Kinder zu kümmern. Es machte ihm richtig Spaß und er konnte sich auch gar nicht mehr vorstellen ohne die beiden zu sein. Dann brachte er seine Tochter noch ins Bett und lass ihr eine Geschichte vor. Legte sich ebenfalls in sein Bett. Konnte aber nicht richtig schlafen. Wie so oft die letzte Zeit. Als Nené in seinem Bett lag, konnte er viel besser schlafen. Wieder einmal merkte er wie sehr sie ihm fehlte. Wie sollte er nur die nächsten Tage rumbekommen? Hatte seine Mutter also wirklich recht und er hatte sich verliebt? Dann hörte er plötzlich eine Klingel. Schnell eilte er zur Tür. Bevor die Kinder wach wurden. Es war noch sehr früh für seine Verhältnisse. Wie er erst jetzt bemerkte. Es war Mary. Konnte diese Frau nie locker lassen? Sie war wirklich ein Drachen. Aber irgendwie kam sie ihm wie gerufen um sich abzulenken. Mit einem falschen Lächeln öffnete er ihr die Tür. „Ich nehme mal an die Kinder schlafen bereits?" Fragte sie mit einem eindeutigen grinsen. Er wusste genau warum sie hier war. „Ja sie schlafen. Komm rein." Antwortete er ihr. Dann gingen sie ins Schlafzimmer und rissen sich die Klammotten runter. Eizan hatte gedacht das es endlich die Gedanken an Nené aus ihm löschen würde mit ihr Sex zu haben. Aber er musste trotzdem die ganze Zeit an Nené denken. So hoffte er das sie schnell fertig werden würde. Er konnte sie nicht mehr ertragen. Kam auch nicht. „Könntest du bitte sofort wieder gehen bevor die Kinder etwas mitbekommen?" Fragte er sie schließlich. Völlig geschockt sah sie Eizan an. „Ist das dein Ernst? Du schmeißt mich raus wie eine billige hure?" Am liebsten hätte er ihr gesagt das sie nichts anderes war und ihr Geld in die Hand gedrückt. Aber er wurde ja gut erzogen. „Nein natürlich nicht. Aber weißt du die Kinder sind jetzt wo ich mit ihnen alleine bin sehr anstrengend und du hast mich zusätzlich sehr gefordert." Sagte er statt dessen ohne beim lügen rot zu werden. Er war ziemlich gut darin Menschen etwas vorzumachen. „In Ordnung. Ich muss morgen Früh auch wieder raus. Dann erhol dich gut." Grinste sie und verließ sein Haus. Aber Etsuya war einfach nur froh das sie weg war. Hatte sie nicht mal mehr zur Tür gebracht. Aber es war ihm schlichtweg egal. Schließlich schlief er doch endlich mal ein. Am nächsten morgen weckte ihn ein lautes poltern aus der Küche. Er sprang regelrecht aus Angst um die Kinder aus dem Bett. Rannte in die Küche. Er dachte es wäre eingebrochen worden. Dort waren aber Leonie und Riley. Sie hatten die ganze Milch verschüttet und das Kakaopulver. Beide Kinder weinten vor Schreck. Der Tisch war gedeckt und Sie hatten es bestimmt nur gut gemeint. Als Leonie ihren Vater sah, verstummte sie vor Angst. „Papa es tut mir wirklich sehr leid. Ich wollte das nicht und Riley auch nicht. Er wollte mir nur helfen und hat dann alles fallen lassen. Entschuldigung. Ich hätte es wohl besser alleine machen sollen. Aber ich wollte ja das es fertig wird bis du wach bist." Eizan wusste nicht ob er lachen oder weinen sollte. Aber böse war er höchstens 2 Sekunden. Es waren Kinder und sie hatten es gut gemeint. Das sollte schließlich eine schöne Überraschung werden. „Setzt euch bitte an denn Tisch Schatz. Ich mache das hier weg und dann fahren wir nach dem Essen zu Nené in Ordnung?" „Ja bitte ich habe sie schon vermisst." Lächelte Leonie jetzt endlich wieder. Eizan gab ihr einen Kuss auf die Stirn und setzte Riley in seinen Kinderstuhl. Leonie half Eizan doch beim sauber machen, während Riley neugierig zusah und fast aus seinem stühlchen gefallen wäre wenn Leonie ihn nicht gerade noch fest gehalten hätte. „Wir müssen wohl doch noch ziemlich üben mit einem kleinen Kind zu leben oder Leonie? Schließlich sind wir jetzt nicht mehr alleine. Aber zusammen schaffen wir das schon mein großes Mädchen." „Ja natürlich Papa. Aber was ist denn eigentlich mit Nené? Wird sie jetzt auch bei uns wohnen wenn sie aus dem Krankenhaus rausgekommen ist? Wir haben uns doch immer um Nené gekümmert wenn sie krank war. Außerdem bist du dann nicht mehr so alleine. Und Riley möchte das auch." „Schatz ich weiß das du Nené sehr lieb hast. Aber manchmal reicht es nicht sich nur zu mögen. Das weißt du doch. Ich glaube auch nicht das Nené für immer bei uns wohnen möchte." Leonie begann jetzt fürchterlich zu weinen „Ja aber nur weil du immer so gemein zu ihr bist." Schrie sie ihn an. Merkte dann allerdings das sie gerade ihren Vater angeschrien hatte. Bekam jetzt fürchterliche Angst und hielt sich ihre kleine Hand vor denn Mund.
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