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Der Weg in dein Herz

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
16.09.2021
47
76.051
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24.07.2021 1.513
 
Zuhause angekommen legte Nené ihren Sohn erstmal zum schlafen hin. Er war total aufgedreht gewesen. Das Eis war wirklich keine gute Idee gewesen. Auch die Begegnung mit Leonie war für ihn sehr merkwürdig. Sie schaute nach einiger Zeit nochmal nach ihm. Riley schlief ziemlich unruhig. Schien das ganze wohl gerade zu verarbeiten. Dann räumte Nené die Wohnung auf. Dabei dachte sie die ganze Zeit an Eizan. Er ging ihr die letzten Wochen sowieso nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht weil Nené doch etwas fehlte was Eizan ihr geben konnte. Und das nicht gerade schlecht. Sie war schließlich auch bloß eine junge Frau. Aber eine Beziehung kam für Nené trotzdem nicht in Frage. Riley und sie waren genug. Sie steckte ihre Liebe und vor allem Zeit in Riley. Nachdem Riley wieder aufgewacht war, ging sie mit ihm noch etwas raus und brachte ihn nach dem Abendessen in sein bettchen. Aber Nené konnte absolut nicht einschlafen. Egal was sie versuchte. Sie holte sogar mitten in der Nacht ihre Joga Matte raus und versuchte es damit. Aber auch das ließ sie nicht einschlafen. Nené war einfach viel zu aufgeregt was am nächsten Tag bei dem Vaterschaftstest rauskommen wird. Sie konnte an nichts anderes mehr denken als daran das Eizan hoffentlich nicht der Vater war. Was sollte sie ihm denn dann erzählen? Er würde sie für alles verantwortlich machen. Vielleicht sogar verklagen. Dann hatte sie noch ein Gerichtsprozess am Hals. Das konnte Nené überhaupt nicht gebrauchen. Sie wollte einfach nur ein ruhiges Leben mit Riley führen. Ihn ganz normal großziehen. So ging Nené nochmal duschen und schlief dann doch irgendwann ein. Am nächsten morgen wachte Nené von Rileys weinen auf. Sofort ging sie zu ihm. Dann kümmerte sie sich um Riley und fuhr mit ihm zu denn Kinderwunsch centrum. Riley spürte das Nené sehr angespannt war. Denn er war sehr still. Traute sich kaum sein Spielzeug zu benutzen. Sah immer wieder zu Nené. Die allerdings wirklich in einer anderen Welt zu sein schien. Sie beachtete Riley nämlich überhaupt nicht. Starrte nur in Gedanken versunken nach vorne. Bis sie bei der Klinik angekommen waren. Da nahm sie ihren Sohn fest in ihre Arme. Gab ihm noch einen Kuss auf die Stirn und knuddelte ihn. Als wenn sie sich bei ihm für die Fahrt entschuldigen müsste. Dann gingen sie hinein. Nenes Herz klopfte bis zum Hals. Als die selbe Sprechstundenhilfe wie bei dem ersten Mal am Empfang saß und Nené natürlich durch ihren außergewöhnlichen Auftritt sofort wieder erkannte, rief sie gleich denn sicherheitsdienst. Der erkannte Nené ebenfalls wieder. Sofort kam er auf Nené zu. Stellte sich grosskotzig vor sie. Grinste Nené dümlich an. Nené musste bei diesem Anblick allerdings erstmal herzlich lachen, was denn Sicherheitsmann ziemlich verwirrte. Er war kurz völlig aus dem Konzept. „Ich habe übrigens heute einen Termin." Sagte Nené. Dann lief sie einfach an ihm vorbei. Riley sah denn Beamten auch böse an, was ihn noch mehr durcheinander brachte. Dann grinste der kleine ihn auch noch schadenfroh an. Nené ließ sich jedenfalls nicht aufhalten. Sie stürmte geradewegs wieder auf das Büro des Arztes zu. Fest entschlossen die Ordnung in ihrem Leben wieder herzustellen. „Ach Miss Kinokuni. Schön das Sie schon hier sind. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet da es Ihnen ja so wichtig gewesen war." Begrüßte sie der Arzt. „Das muss dann der Grund Ihres Besuches sein. Der kleine Riley. Richtig? Er ist wirklich wahnsinnig goldig. Ich freue mich wirklich sehr für Sie beide." Der Arzt sah sich Riley jetzt ganz genau an. Er brauchte gar keinen DNA Test mehr und musste hart schlucken. Wie sollte er da jetzt reagieren. Der Sohn des samenspenders ist er garantiert nicht. Das war dem Arzt sofort klar. „Setzen Sie sich doch bitte erstmal. Der Samenspender wird ebenfalls jeden Moment hier sein." Sagte der Arzt. Nené setzte sich in einen der bequemen Sessel und Riley sah sich neugierig um. Als Nené ihm sein Spielzeugauto raussuchte, klopfte es an der Tür. Gespannt sah Nené hin. Der Arzt stand sofort auf und gab ihm die Hand. Nené stand ebenfalls auf und ging auf denn Mann zu. Sah ihm direkt in die Augen. Versuchte Riley zu erkennen. Aber nichts. Der Kerl allerdings versuchte wohl etwas anderes zu erkennen. Er schaute Nené direkt und nicht mal unauffällig in denn Ausschnitt. „Mega geile Hupen. Kommt das vom stillen?" Fragte er Nené. Die scheuerte ihm sofort darauf erstmal eine. „Sie unverschämter Mistkerl. Was fällt Ihnen eigentlich ein? Hier ist mein Sohn anwesend. Benehmen Sie sich gefälligst." „Dann dreh ihn doch einfach weg. Ich mache dir gerne noch ein Baby. Aber ohne eine normale samenspende. Lass ihn kurz hier und ich besorge es dir in 2 Minuten. Der kleine wird gar nicht merken das du weg bist." Sagte er. Nené wurde gerade ziemlich übel. Dieser Kerl war wahrscheinlich zum Glück nicht der Vater. Er sah  Riley kein Stück ähnlich. „Was für Männer bieten Sie denn Frauen hier nur an? Hier kommen verzweifelte Frauen hin und dann sollen Sie wirklich ein Baby von Männern wie ihn bekommen?" Fragte Nené entsetzt denn Arzt. „Die Frauen bekommen nur das Baby und nicht die Männer Miss Kinokuni." Antwortete der Arzt jetzt doch langsam etwas gereizt. „Na zum Glück. Kein Wunder das diese Männer sich hier fortpflanzen müssen. Auf normalen Weg würde sich das doch niemals eine normale Frau antun wollen mit solchen Menschen." „Hey süße, ich will doch bloß die Kohle. Glaubst du im ernst ich hätte Lust mit frustrierten Frauen die anders kein Gör zustande bringen Sex zu haben? Ich habe ja gedacht du wärst da etwas entspannter. Und Kinder kann ich sowieso nicht leiden." Nene war jetzt völlig entsetzt. Nie wieder würde sie eine Fruchtbarkeitsklinik besuchen. Das war ja verstörend. „Können wir das jetzt bitte noch ganz schnell offiziell machen das dieser abschaum dort bestimmt nicht der Vater meines Sohnes ist?" Flehte Nené denn Arzt regelrecht an. Der war fix und fertig. Der Kerl wurde ihm selber langsam ziemlich peinlich. Denn würde er wohl dringend aus der Kartei streichen und wohl doch besser mal Gespräche mit denn Männern führen die sich hier an ihm bereichern wollten und dessen Kinder auf dieser Welt rumlaufen. „Ja natürlich. Bringen wir es doch hinter uns." Gab er schließlich auf und wollte diesen Kerl selbst endlich rausbekommen. So nahm er die Probe von Riley und denn mann. „Ich werde das jetzt an das zuständige Labor weiter geben. Ich denke das wir in ca 2 bis 3 Tagen dann das Ergebnis haben werden." Sagte der Arzt. Allerdings war ihm und Nené sofort klar was bei diesem Test rauskommen wird. „Was ist nun du geile Stute. Soll ich dich nicht nochmal besamen? Du hast doch diese Klinik gar nicht nötig." „ Boah Sie sind so ein wiederlicher Mann. Ich kann nur für jede Frau beten das Sie sich niemals fortpflanzen werden." Nené war kurz davor in tränen auszubrechen. So von der Seite angemacht zu werden zeigte ihr wieder warum sie mit Riley alleine bleiben wollte. Allerdings hatte sie jetzt das Problem das Eizan garantiert der Vater ist. Was sollte sie jetzt nur machen? Würde sie ihm das sagen würde er Nené garantiert verklagen und damit durchkommen. Sie konnte niemals beweisen das es keine Absicht war. Dem Arzt wurde dieser Kerl mittlerweile allerdings auch zu Übergriffig. „Sie können dann gehen. Ich werde Sie dann zeitnah über das Ergebnis informieren. Schönen Tag noch." Sagte er zu ihm und der Kerl war endlich weg. „Miss Kinokuni, setzen Sie sich doch bitte nochmal kurz. Ich glaube wir müssen dringend reden. Wir wissen ja beide was dieser Test sagen wird. Mir ist diese Sache ehrlich gesagt etwas unangenehm und ich muss mich nochmal bei Ihnen entschuldigen für diesen Vorfall und auch diesem Mann. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit wie wir das alles außergerichtlich klären können?" Nene noch immer total geschockt überlegte. „Ja wir werden da mit Sicherheit eine andere Lösung finden. Ich bin ja einfach nur froh das diese Sache endlich geklärt wurde. Ich habe meinen Sohn und das ist alles was ich brauche und im Endeffekt auch wollte." Sagte Nené und strich Riley sanft über sein Haar. „Gibt es denn Probleme mit dem echten Vater wo ich Ihnen vielleicht irgendwie helfen könnte?" Fragte er Nené. „Ja vielleicht können Sie mir tatsächlich bei etwas behilflich sein. Ich weiß allerdings nicht ob es Ihnen überhaupt möglich ist." Sagte Nené und vertraute sich dem Arzt an. Erzählte ihm alles. Wusste nicht mit wem sie es sonst besprechen konnte. Jetzt brauchte sie selbst jemanden zum reden. Eigentlich kamen die Leute ja immer zu ihr. „Ich kann Ihnen da leider wirklich nicht helfen, aber ich habe einen befreundeten Anwalt der sich damit beschäftigt. Vielleicht auch eigennützig." Lächelte er. Auch Nené musste jetzt grinsen. „Die kosten werde ich natürlich alle übernehmen, falls dieser Mann Sie wirklich verklagt. Aber wer würde sich nicht über diesen niedlichen fratz freuen?" Versuchte der Arzt ihr mut zu machen. Nené allerdings bekam doch langsam Angst und würde zur Sicherheit mit diesem Anwalt einen Termin vereinbaren.
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