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Der Weg in dein Herz

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
24.07.2021
20
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22.07.2021 1.542
 
„Hallo Etsuya. Wie ich gehört habe ist bei dem riesigen Deal mit unserem wichtigsten Kunden etwas schief gelaufen. Wo bist du nur wieder mit deinen Gedanken? Jetzt muss ich zusehen das ich das wieder gerade biege." Meckerte Yuya ihn an. So ging das eine Weile hin und her. Eizan schien vergessen zu haben das Nené unter dem Schreibtisch sass. Jetzt wurde sie langsam wütend. Sie trat ihn vorsichtig gegen das Bein. Schließlich musste Nené langsam los. „Etsuya ist alles in Ordnung?" Fragte Yuya als Eizan kurz vor schmerz aufschrie. „Ja alles in Ordnung Dad. Lass uns das doch am besten nach dem Essen nochmal genauer besprechen. Was hälst du davon wenn wir erstmal in die Kantine gehen?" Damit war Yuya zum Glück einverstanden. So gingen Eizan und sein Vater in die Kantine um etwas zu Essen. Zu Nenés glück. So schlich sie vorsichtig unter dem Schreibtisch vor und zog sich schnell an. Da kam plötzlich die Sekretärin in das Büro und sah Nené noch immer halbnackt. Sie staunte nicht schlecht. Schnell zog sich Nené fertig an. „Schönen Tag ihnen noch." Lächelte sie die Sekretärin an und lief schnell davon. Dann fuhr Nené in die Kita. Freute sich darauf Riley wieder abzuholen. Zum Glück war sie noch pünktlich. Die Kita war allerdings voller als sonst. Nené hatte hier noch nie soviele Kinder gesehen. Wo kamen die denn alle plötzlich her? „Entschuldigen Sie bitte. Ich suche meinen Sohn Riley. In seinen Raum war er nicht." Fragte Nené die Erzieherin ängstlich. „Keine sorge Miss Kinokuni. Es gab in einer anderen Kita einen schlimmen Wasserschaden. Darum haben wir die  Kinder vorübergehend bei uns untergebracht. Für die ist das natürlich super. Aber für uns ziemlich unübersichtlich. Wir müssen erstmal schauen wo wir die Kinder alle unterbekommen. Aber ich bringe Sie natürlich erstmal zu Riley." Sagte die Erzieherin und führte Nené zu einem anderen Raum wo Riley mit vielen anderen Kindern saß und überglücklich zu sein schien. Er bemerkte Nené gar nicht und lachte total zufrieden als eines der Mädchen mit ihm und denn Bauklötzen spielte. Dieses Mädchen war natürlich genau Leonie. Mann konnte sie nicht in einem anderen Raum setzen, nein Leonie musste wie es der Zufall will genau dort hingesetzt werden wo auch Riley war. Nené freute sich natürlich das sie Leonie wiedersah und die Kinder friedlich miteinander spielen. Aber was wenn Eizan das rausbekommt das es Riley gibt? Leonie würde es ihm bestimmt erzählen. Dann musste sie ihm wohl erstmal die Story von der künstlichen Befruchtung erzählen. Das wusste er ja. Traurig dachte Nené daran das es der Grund war, wieso sich ihre Wege getrennt haben. „Nené." Rief Leonie und rannte sofort auf sie zu. Freute sich total Nené zu sehen. „Unser Kindergarten ist plötzlich kaputt gegangen und deshalb dürfen wir jetzt mit denn vielen anderen Kindern spielen. Das ist so toll. Bist du gekommen um mich abzuholen? Können wir mit Papa Eis essen?" Fragte Leonie. Riley hingegen sah seine Mutter merkwürdig an. Verstand wohl nicht richtig wieso Nené mit Leonie beschäftigt war und sich nicht wie immer um ihn kümmerte. Seine Mama beachtete Riley nicht. Das konnte er nicht akzeptieren. Er würde seiner Mama schon zeigen das er auch noch hier war. Er war immer ihr Mittelpunkt. Kein anderes Kind durfte das. Jetzt war er eifersüchtig auf Leonie. So schrie der kleine Junge so laut er konnte. Erschrocken lief Nené dann natürlich sofort zu ihm. Nahm ihn ihre Arme und knuddelte ihn. Da war Riley dann sofort wieder ruhig. „Ich habe dich so sehr vermisst mein süßer. Keine Sorge. Mama hat dich nicht vergessen." Sagte Nené und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Jetzt konnte Riley auch wieder lachen. Sah allerdings Leonie böse an als er auf Nenés arm war. Leonie, neugierig wie immer, fand das komisch. „Nené, wer ist der Junge? Ich habe gedacht du bist hier um mich abzuholen." So setzte sich Nené erstmal zu ihr. „Leonie, ich wusste gar nicht das du hier bist. Das ist mein Sohn Riley. Ihr habt ja schon schön miteinander gespielt. Findest du denn Riley nett?" Fragte Nené das Mädchen. „Es war total schön. Und irgendwie sieht er aus wie Papa in klein." Lächelte sie Nené an. Selbst Leonie war die Ähnlichkeit aufgefallen. Warum hat Nené das nicht gemerkt? Sie kam sich jetzt irgendwie schon ziemlich blöd vor. Oder hatte sie es einfach nur mit Absicht verdrängt? Da Nené sich gerade wieder mehr um Leonie kümmerte, zog er ihr leicht an denn Haaren. „Hey Riley, warum ziehst du denn der Mama an denn Haaren?" Fragte Nené ihn und er sah sie schon wieder ganz unschuldig an. Aber da fiel Nené ein das sie besser schnell verschwinden sollte, bevor Eizan womöglich noch seine Tochter abholen würde. „Leonie kannst du mir versprechen das du deinen Vater nichts von Riley erzählen wirst? Das wird dann unser gemeinsames kleines Geheimnis. Wie findest du das?" Leonie grinste breit. „Ja das Geheimnis ist bei mir ganz doll sicher. Ich werde nichts verraten. Versprochen." Flüsterte Leonie. „Morgen kann ich wieder mit Riley spielen." Freute sich Leonie. Riley sah hingegen Leonie etwas merkwürdig an. So ganz geheuer war ihm dieses Mädchen nicht. Sie hatte die ganze Zeit ganz brav und nett mit ihm gespielt. Wollte sie ihn etwa ausspionieren? Genau. Leonie hatte nur mit ihm gespielt um an seine hübsche Mama ranzukommen. Die ließ er sich doch nicht wegnehmen. Und warum spielte ein Mädchen plötzlich mit Bausteine? Jetzt wurde Riley einiges klar. Leonie wollte ihm seine Mutter wegnehmen. Aber sie gehörte doch ihm. Was sollte er denn ohne seine Mama machen? Er war doch noch so klein. Im Gegensatz zu ihr. Hatte das Mädchen denn keine eigene Mutter?Fragte sich Riley plötzlich. Jetzt wurde er traurig. Vielleicht konnte er Nené ja mit ihr teilen wenn Leonie keine Mama hat. So böse war sie wohl doch nicht. Sondern wollte einfach nur eine Mama haben. Er würde sie irgendwann fragen wo ihre Mutter ist. Dachte Riley. „Du bist ein so gutes Mädchen. Dankeschön." Sagte Nené schließlich und lief mit Riley schnell nach draußen. In der Hoffnung das Leonie auch wirklich nichts sagen würde und ihr Geheimnis für sich behalten wird. Nachdem Nené ihren Sohn abgeholt hatte, ging sie mit ihm noch auf einen Spielplatz. Sie hatten sehr viel Spaß auf der Rutsche und der Schaukel. Riley lachte die ganze Zeit. Nachdem sie auf dem Spielplatz waren, wollte Nené die Sache mit dem porridge wieder gut machen. Sie fuhr mit Riley ein Eis Essen. Der Kleine war so unglaublich glücklich darüber. Nur konnte sie ihren Sohn ja nicht jeden Tag Eis geben weil er etwas gesundes und für ihn hoffentlich gutes gegessen hat. Nené wollte ihm ja eine gesunde Ernährung nahelegen. Da gehörte jeden Tag Eis defenetiv nicht dazu. Auch wenn das strahlen von Riley sie jeden Vorsatz vergessen ließ. So bestellte Nené für sich und Riley ein kleines Eis. Ganz in Gedanken wegen Eizan beobachtete Nené ihren Sohn. Er sah ihm tatsächlich so unfassbar ähnlich. Wieso war ihr das früher nicht aufgefallen? Da alle anderen es schon auf denn ersten Blick gesehen haben, würde es auch Eizan sehr schnell klar werden. Dann war sie ziemlich in Erklärungsnot. Riley schaufelte das Eis regelrecht in sich rein. Er musste wohl ziemlich Hunger haben. Was hatte sie mit dem porridge bloß angestellt? Ab jetzt würde sie ihm das nicht mehr geben. Dann fiel Nenés Blick auf einen Tisch etwas abseits. Sie musste zweimal hinschauen. Aber da saß wirklich   Yuya Eizan. Mit einer traumhaft schönen Frau. War das ein geschäftliches Gespräch? Nein das war es garantiert nicht. Sie sahen sich sehr verliebt an und Yuya streichelte sanft ihre Hände.  Dann fütterten sie sich gegenseitig mit Eis. Die beiden bemerkten gar nichts mehr um sich herum. Nené machte das irgendwie traurig. Denn sie mochte Larissa sehr gerne. Sie hatte nicht verdient betrogen zu werden. Oder war die Ehe sowieso schon am Ende? Aber Larissa und Yuya wirkten beide sehr glücklich als Nené dort war. Oder war das alles nur um denn Schein zu wahren? Schließlich waren beide Personen des öffentlichen Lebens. Die Presse würde das Leben des Ehepaars auseinander nehmen wenn das bekannt werden sollte. Was wohl Etsuya dazu sagen würde? Vielleicht sollte sie ganz vorsichtig nachforschen ob er bereits etwas wusste. Aber sie standen sich nicht so nah das er ihr das erzählen würde. So beschloss Nené es erstmal auf sich beruhen zu lassen. Sie durfte sich da nicht einmischen. Vielleicht würde er ja von selbst mit ihr darüber sprechen. Dann sah sie wieder Riley an. Der grinste seine Mutter breit an. Er hatte das ganze Eis alleine verdrückt. Sah dementsprechend auch aus. „Nicht das du noch Bauchschmerzen bekommst von soviel Eis mein Liebling. Aber das wäre womöglich sonst noch geschmolzen." Sagte Nené und lächelte ihren Sohn an. Dann bezahlte Nené schnell, gab der Bedingung noch extra Trinkgeld und beeilte sich aus dem Eis Café zu kommen bevor Yuya sie doch noch bemerkte und vor allem Riley. Nené wollte überhaupt nicht das Eizan von ihm wusste. Riley war ihr eigenes kleines Geheimnis. Aber es würde sich ja zum Glück bald rausstellen wer der Vater ist. So fuhr Nené mit einem schlechten Gefühl im Bauch nach Hause.
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