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Der Weg in dein Herz

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Gen
21.06.2021
21.09.2021
48
77.503
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Dieses Kapitel
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20.07.2021 1.819
 
Nené war plötzlich ganz anders. Karina sah sie jetzt mit eher vorwurfsvollen Blick an. Widmete sich aber dann Riley. Brachte ihn zum Lachen. Es schien ihm bei ihr gut zu gefallen. So konnte Nené zumindest kurz durchatmen. Jetzt konnte sie nur hoffen das Karina es damit gut lassen würde. Aber Nené wusste auch nicht wie sie das jetzt rausfinden würde. Denn ihr lag auch viel daran zu erfahren ob Etsuya der Vater ihres Kindes ist. Zur Vorbereitung auf die Behandlung hatte Nené schon Medikamente genommen zur besseren Erfolgsaussicht. Hatte aber trotzdem bei dem sex mit Etsuya verhütet. Das konnte eigentlich nicht sein. Daher beschloss Nené das sie am nächsten Morgen diese Klinik aufsuchen wird. Das musste unbedingt geklärt werden. Sie war stinkwütend. Karina sprach ihren Verdacht nicht nochmal aus und ließ Nené tatsächlich damit in Ruhe. Allerdings ging ihre Freundin plötzlich viel liebevoller mit Riley um. „Es tut mir sehr leid Nene. Ich wollte dir wirklich nichts unterstellen, aber du weißt ich bin auch bloß Yuyas Stiefkind. Wenn Larissa mir damals nicht gesagt hätte das ich aus einer früheren ehe von ihr stamme wäre ich ziemlich sauer gewesen. Ich bin froh die Wahrheit zu kennen. Ich muss allerdings jetzt los. Habe noch einen Termin. Bitte melde dich doch mal öfter bei mir Nené." Sagte Karina und gemeinsam verließen sie das Diner. Karina ging zu ihrem Sportwagen und Nené dachte nach. Was wollte ihre Freundin Nené bloß damit sagen? Das Riley irgendwann wissen wollte woher er kommt? Oder das sie beiden sagen sollte das Riley Eizans Sohn ist? Aber das wusste Nené ja bisher selbst nicht. Erst musste sie das mit dieser Klinik abklären. Die würden dafür hoffentlich eine Lösung haben. So fuhr sie mit Riley erstmal nach Hause. Sie badete ihn und setzte sich dann mit ihm auf das Sofa. Er wollte sein Stofftier und kuschelte sich an Nené. Ein sicheres Zeichen das er wohl bald einschlafen wird. Nené streichelte ihn über sein Köpfchen. Was sollte sie jetzt nur machen? Wenn Riley wirklich Eizans Sohn ist, steckte sie ziemlich in der Klemme. Karina hatte recht. Beide hatten das Recht darauf zu erfahren was los ist. Sobald das mit dieser Klinik geklärt ist würde sie mit Etsuya sprechen müssen. Aber Nené wollte das nicht. Eizan sollte sich nicht in ihr Leben einmischen. Sie und Riley waren doch ein tolles Team bisher. Etsuya musste sich dann nicht noch dazwischen drängen. Womöglich musste ihr Sohn dann auch noch auf so eine Elite Schule. Das war völlig gegen Nenés Vorstellung. Riley sollte wie ein ganz normales Kind aufwachsen. In einer normalen Schule und draußen toben. Er musste auch nicht still am Tisch sitzen. Er war ein Kind. Dann sah Nené das Riley wirklich eingeschlafen ist. Sie zog ihm vorsichtig seinen piyama an und legte ihn in ihr Bett. Dann ging Nené duschen und legte sich ebenfalls schlafen. Sie hatte heute keine lust auf Fernsehen. Lieber genoss sie die Zeit mit Riley. Irgendwann wurde es Nené doch zu langweilig. Sie sah das Buch auf dem Nachttisch was sie ewig nicht mehr gelesen hatte. Nené meinte sich zu erinnern das es kurz vor der Geburt von ihrem Sohn war. Sie nahm das schwere Buch in ihre Hand. Es war ein Liebesroman. War sie damals so sentimental gewesen? Aber Nené wollte noch nie einen Mann in ihrem Leben haben. Dann begann sie wieder von vorne zu lesen. Irgendwie fesselte sie diese Story doch sehr. Daher merkte Nené überhaupt nicht wie die Zeit verging. Als sie plötzlich das Handy leuchten sah, war es fast 3 Uhr in der Früh. Zum Glück war das Gerät auf lautlos gestellt. Sie nahm es um die eingegangene Nachricht zu lesen. Vielleicht ein verzweifelter Patient der dringend Hilfe brauchte oder eine Frau in Not. Aber als sie sah wer ihr geschrieben hat, wurde sie wütend. Dieser Mann war so ungehobelt. Und sowas wollte zur Elite gehören. Wieso schrieb er ihr nachts um 3? Als sie bloß denn Namen Etsuya Eizan lass warf sie es wutentbrannt in die Ecke. Es schäperte ziemlich. War es jetzt kaputt? Dachte Nené. Da begann sich Riley zu melden. Nené beruhigte denn kleinen Jungen wieder und schlief dabei selbst ein. Das Buch noch immer neben sich. Als sie am nächsten Morgen aufwachte, war Nené erstmal geschockt. Riley war vor ihr aufgewacht und hatte das Buch gefunden. Jetzt hatte er sich auf das Bett gesetzt und zerpflückte in Seelenruhe ihr Buch Stück für Stück. Dann sah er Nené völlig unschuldig an. Als hätte er nichts getan. Nené nahm ihren Sohn die letzten kläglichen Reste vorsichtig aus seiner kleinen Hand. Schmiss es schnell weg. „Du hast recht Riley. Liebe ist vollkommen überflüssig. Es ist Müll. Wie dieses Buch." Lächelte Nené und nahm Riley auf denn arm um ihn fertig zu machen für denn Kindergarten. Sie kitzelte ihn bis er vor Freude lachte. Mit ihrer Hilfe lief Riley schon ein paar Schritte bis in die Küche. Er war sehr stolz darauf. Bis er plötzlich das Gleichgewicht verlor und auf seinen hintern landete. Erst begann der kleine Junge zu weinen. Aber Nené hatte ihn mit seinem Spielzeugauto schnell wieder beruhigt. „Das wirst du noch lernen Spatz. Dann wirst du der Mami noch weglaufen." Lächelte Nené und knuddelte ihn durch bis sein Frühstück fertig war. „Na möchtest du heute mal porridge? Das soll wahnsinnig gesund sein." Versuchte es Nené. Allerdings sah Riley nicht besonders glücklich darüber aus. Als Nené es versuchte ass er es aber glücklicherweise doch fast auf. Nicht das der kleine noch hungrig in die Kita ging. Nachdem sie ihn dort abgeliefert hatte und nach einem wieder mal sehr emotionalen Abschied auf beiden Seiten, fuhr Nené wutentbrannt in die Klinik. Sie scherte sich nicht um irgendwelche Security Angestellten oder Schwestern die sie versuchten aufzuhalten. Nichts in der Welt würde Nené jetzt davon abbringen können zu dem zuständigen Arzt zu gehen. Sie hoffte allerdings das er auch noch hier arbeitete. Ja der Name stimmte noch. So riss sie die Tür auf. Ein Wachmann und 2 Schwestern direkt hinter ihr. Das war Nené allerdings egal. Es war auch gerade keine Patientin im Raum. Böse funkelte Nené denn Arzt an. „Sie sind mir verdammt nochmal alle hier eine Erklärung schuldig." Schrie sie denn Arzt an. Der sah ziemlich schockiert aus. „Sollen wir diese Dame rauswerfen? Sie scheint verwirrt zu sein." Fragte der Security Mann. Nené drehte sich zu ihm um. „Ich soll verwirrt sein? Fassen Sie mich auch nur einmal an sind sie erledigt. Diese Klinik hat mir schaden zugefügt vor über 1 Jahr." „Gehen Sie ruhig wieder. Ich werde das mit dieser jungen Frau klären." Sagte der Arzt schließlich zu dem Wachmann. Denn das was Nené gesagt hatte, hörte sich Rufschädigend an. Das musste geklärt werden bevor sie zur Presse damit ging. Also hörte der Arzt sich lieber an was Nené zu sagen hatte um größeres Unheil zu vermeiden. „Was genau ist denn damals passiert das Sie so aufgebracht sind? Setzen Sie sich doch bitte. Meines Wissens nach sind Sie doch eine überglückliche zufriedene Mutter geworden. Wie geht es dem Nachwuchs?" Fragte er um Nené erstmal zu beruhigen. Das funktionierte auch. „Riley geht es sehr gut. Danke der Nachfrage. Wieso ich hier bin ist weil ich sehr viel Geld bezahlt habe und bereits schwanger gewesen sein musste. Warum hat Mann das nicht überprüft oder gemerkt?" „Wie kommen Sie denn überhaupt auf diese Idee? Sie haben gesagt das Sie keinen Partner haben. Außerdem wissen Sie doch das eine Schwangerschaft nicht so früh bemerkt werden kann." „Das ist doch Bullshit. Natürlich bemerkt Mann das. Ich muss bereits 2 Wochen schwanger gewesen sein. Und nein ich habe tatsächlich keinen Partner. Aber ich hatte mehrere Male Geschlechtsverkehr und mein Sohn sieht aus wie er. Jetzt denke ich natürlich das er der Vater ist. Ich möchte mein Geld zurück." „War er so schlecht das sie sich darüber so aufregen das ihr Sohn aussieht wie er?" Grinste der Arzt. Nené war jetzt richtig wütend auf ihn. „Was erlauben Sie sich eigentlich? Nein. Er ist natürlich nicht schlecht. Aber ich habe einen Haufen Geld bezahlt und war schon schwanger. Bitte bekommen sie jetzt sofort raus ob mein Sohn aus einer künstlichen Befruchtung stammt oder ob er der Vater ist." „Ok jetzt beruhigen Sie sich erstmal. Natürlich liegt es uns nah die Sache aufzuklären. Dann kommen Sie doch bitte mit ihren Sohn in 2 Tagen zu uns und dann werden wir einen DNA Test machen mit unseren ausgesuchten potenziellen Vater." „Gut das mache ich. Dann werden wir ja sehen was los ist." Sagte Nené und stapfte wütend aus dem Gebäude. Diese Klinik war wirklich nicht zu empfehlen. Das würden sie ihr noch büßen. Nené ging sich erstmal ein neues Handy kaufen und natürlich Unterwäsche. Sie hatte die SIM Karte mitgenommen und legte sie ein. Dann sah sie die Nachrichten von Eizan weswegen Nené überhaupt das Handy zerstört hatte. Er wollte ganz dringend mit ihr reden. Nun gut er wusste nichts von Riley, aber was das um 3 Uhr nachts bedeutete wusste Nené ja. Und ein wenig unverschämt war es ja schon sie mitten in der Nacht anzuschreiben. Nené hatte also einen bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen. Dachte sie lächelnd und sah ihre neue Unterwäsche zufrieden an. Der Kerl sah auch zu gut aus. So beschloss Nené einfach ganz frech zu ihm zu fahren. Sie wusste ja wo er arbeitete. Nené würde ihn einfach dreist fragen was er denn gestern wolle. Es war eine echte Meisterleistung zu ihm zu gelangen. Sie musste sich an mindestens 6 Mitarbeitern zu ihm durchkämpfen und irgendwie beweisen das sie ihn nicht umbringen würde. Dann endlich stand sie vor ihm. Er war an seinem riesigen Schreibtisch und sah sie mit funkelnden Augen an. „Sie können dann gehen. Miss Kinokuni und ich kommen ganz gut alleine zurecht." Sagte Eizan zu der Vorzimmerdame die Nené ins Büro gebracht hatte. Die schloss die Tür und ließ beide ohne wiederstsnd alleine. Eizan kam auf sie zu. Strich mit dem Finger über ihre harten
nippel. „Hat meine kleine Wildkatze mich etwa so sehr vermisst?" Grinste er und seine Hand wanderte zu ihrem hintern. „Ganz schön selbstverliebt oder ?" Fragte Nené verführerisch. Dann war es auch mit Eizans Selbstbeherrschung vorbei. Er hob sie auf seine Hüften und trug sie zum Schreibtisch. Sie rissen sich gegenseitig die Klamotten runter und liebten sich sehr intensiv auf seinem Schreibtisch. Als sie plötzlich stimmen hörten die auf die Tür zukamen. Nené sprang förmlich unter denn Schreibtisch. Dann sah sie wie die Tür auf ging. Also noch gerade im richtigen Moment. Nur halbwegs konnte sie erkennen wer in sein Büro kam. Es war Yuya Eizan höchstpersönlich. Er war anscheinend gekommen um Eizan für irgendwelche Dinge die schiefgegangen sind zur rede zu stellen. Und Nené konnte nur ziemlich hilflos unter dem Schreibtisch verweilen und hoffen das es nicht zu lange dauern würde. Immer mit Blick auf die Uhr wegen Riley.
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