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Infinitum Novum  - Aus dem Notizbuch des K. Antari

von Myska
GeschichteFantasy / P16 / Gen
Vampire
20.06.2021
17.11.2021
94
122.854
3
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14.10.2021 540
 
Ich genieße die Zeiten, in denen ich mit Anastasia zusammen sein kann und Delta gerade schläft. Die Zeiten in denen es einfach nur sie und mich dann gibt. Im Moment bleiben uns nur die wenigen Stunden Morgens bevor sie zur Arbeit muss und Abends bevor ich zum Wachdienst gehe oder halt bis Delta uns stört.
Es gefällt mir mit ihr zusammen zu sein. Nicht mehr einsam zu sein. Gut das war ich nicht mehr, seit ich anfing mit ihr zu leben und als Wolf hatte ich mich auch nicht wirklich einsam gefühlt, aber jetzt wollte ich mir nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie wäre.
Nathan hat mir im Übrigen auch geschrieben und mir bestätigt, dass meine Entscheidung richtig gewesen sei. Er hätte dieser Verwandlung auch nicht zugestimmt und er würde in ein paar Tagen überprüfen, ob sie sich an meine Auflage gehalten hätten. Wenn nicht würde er sich persönlich dieser Sache annehmen. Ich weiß nicht, was er damit gemeint hat. Vielleicht bringt er den Anderen dafür um? Mir würde es ja gefallen, wenn er das täte, aber ich weiß, dass er da andere Ansichten zu hat als ich. Und ich weiß auch, dass ich meine Artgenossen nicht töten darf ohne Grund.
Ist doch schon verrückt. Mittlerweile nenne ich sie Artgenossen, wo ich sie noch vor ein wenig mehr als ein Jahr als Monster gesehen hatte. Und so lange war es auch nicht her, dass ich mich selbst für Eines hielt. Wie schnell sich das alles doch geändert hat.
Shiro habe ich jetzt auch schon über einen Monat nicht gesehen und ich frage mich, wie es ihm wohl geht und ob er etwas dagegen hätte, wenn ich ihn besuchen würde. Vielleicht könnte ich sogar Anastasia und Delta mitnehmen. Ich könnte meinen Vater fragen, ob er weiß, wo sich mein Bruder im Moment aufhält. Er wird es vermutlich wissen...
Anastasia kam gerade zurück in die Wohnung und fragte mich, ob ihr Sohn gerade schlafen würde, was ich ihr aber nicht bejahte. Ich hatte ihn in sein Bettchen gelegt, wo er im Moment sich mit seinen Kuscheltieren unterhielt und dem einen in die Pfote biss. Er war also so gesehen ruhig gerade und ich war mir sicher, dass er sich bemerkbar machen würde, wenn er etwas wollen würde.
Sie gab mir einen Kuss und warf einen Blick auf meinen heutigen Eintrag. Wobei sie ja nur den Teil mit Shiro gelesen hat, da nur dieser auf der offenen Seite zu lesen war. Trotzdem hat das ausgereicht, damit sie neugierig wurde und von mir wissen wollte, ob ich das ernst meinen würde, dass ich ihn gerne wiedersehen würde. Ich bejahte diese Frage und sie überlegte kurz, bevor sie zurückgab, dass wir über einen Besuch meines Bruders noch einmal reden könnten, sie aber jetzt sich etwas hinlegen wolle.
Ich hatte ihr versichert, dass sie ruhig schlafen könne und ich mich noch einmal um Delta kümmern würde, wenn es Zeit für sein Abendessen sei, wofür ich von ihr einen Kuss bekam, ehe sie in ihr Schlafzimmer ging.
Jetzt werde ich aber einmal nach ihm sehen und ihn versorgen. Und vielleicht leiste ich ihr noch etwas Gesellschaft im Bett, wenn er schläft, bevor ich zur Wache gehe. Der Gedanke sie im Arm zu halten, gefällt mir.
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