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Infinitum Novum  - Aus dem Notizbuch des K. Antari

von Myska
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy / P16 / Gen
Vampire
20.06.2021
18.01.2022
108
133.786
3
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15.01.2022 456
 
Sie war gestern übrigens wirklich noch mit dem Jungen bei mir, hat sie mir jedenfalls vorhin erzählt, doch ich habe da sehr tief geschlafen.
Meine Lähmung hat heute morgen auch endlich nach gelassen, weshalb ich mich nun auch endlich wieder bewegen konnte und sofort nach oben gegangen war. Sie war ein wenig überrascht gewesen, als ich eintrat in die Wohnung und hatte mich erst einmal angewiesen mich hinzusetzen, damit sie meine Verletzung überprüfen konnte, von der aber wirklich nur noch eine Narbe übrig war, ehe sie mir dann eine Hose gab, die ich sofort auch anzog.
Ich gab ihr einen Kuss, ehe ich zu Delta ging und ihm dabei zusah, wie er mit seinen Kuscheltieren brabbelte. Als ich ihn ansprach drehte er seinen Kopf und grinste. Er hatte mich sehr wohl vermisst, dass las ich an seinem Blick und auch daran, dass er sich an mir fest krallte, nachdem ich ihm auf den Arm genommen hatte. Ich flüsterte ihm ins Ohr, wie sehr es mir leid getan hätte, dass ich nicht da gewesen sei und auch, dass ich ihn und seine Mutter vermisst hätte, ehe ich mit ihm ins Wohnzimmer und damit zu meiner Liebsten ging.
Wir verbrachten den Abend damit, dass ich ihr erzählte, was ich erlebt hatte, wobei ich Delta ein paar Mal davon abhalten musste an meinen Haaren zu ziehen, und sie mir ebenso berichtete, was ich zu Hause verpasst hatte. So erfuhr ich, dass sie begonnen hatte Delta auch Brei zu füttern, was er noch nicht ganz so gerne zu sich nahm. Ich erwiderte ihr, dass sich das noch geben würde, und sie stimmte mir auch zu.
Nachdem ich ihm seine Abendflasche gegeben hatte, brachte ich ihn dann auch zu Bett, wobei ich ihn auch einmal wieder in den Schlaf las, ehe ich schließlich zu Anastasia zurückkehrte und noch ein paar Stunden mit ihr verbrachte, bevor sie in meinem Arm einschlief. Einen Moment hatte ich noch gewartet, ehe ich wieder auferstanden war und mir mein Notizbuch geholt hatte, um meine Einträge zu beginnen.
Damit endet also meine Erzählung darüber, was ich in den vergangenen Tagen erlebt und gelernt habe. Und auf ein paar davon hätte ich tatsächlich gerne verzichtet. Doch ich bin jetzt sehr froh wieder zuhause zu sein. Ich habe zwischen durch ein Mal aufhören müssen, um nach Delta zu sehen, weil er kurz wach war, doch im Moment schläft er wie seine Mutter und ich denke, dass ist auch gut so.
Morgen werde ich meinen Freund bei der Wache aufsuchen und ihm zeigen, dass es mir gut gehen würde wieder. Ich vermute jedenfalls, dass er sich auch Sorgen gemacht hat. Und dann werde ich ihm erklären, dass ich nicht noch einmal mit ihm losziehen werde, wenn wieder Vollmond ist.
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