Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Zwischen Glitzerponys und Streifenwagen

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Familie / P18 / MaleSlash
OC (Own Character) Sawamura Daichi Sugawara Koushi
18.06.2021
14.01.2022
15
61.253
12
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.01.2022 5.633
 
Seit dem Unfall ihres Papas hatte sich einiges verändert. Am Anfang haben sie ihn jeden Tag im Krankenhaus besucht und Hana hatte immer neue Bilder für ihn mitgebracht. Irgendwann war deine Schranktür an die er die Bilder hing voll und Hana hatte für die Schwestern gemalt, da sie sich so toll um ihren Papa kümmerten. Ab und zu hat sie dafür sogar einen Keks von einer älteren Schwester bekommen. Erst hatte sie Angst ihn dort zu besuchen, weil sie Krankenhäuser ja wirklich nicht mochte und unsicher war was auf sie zu kam doch bis auf einen komischen Gurt den ihr Papa tragen musste sah er ganz okay aus.
Doch seitdem er wieder daheim war, hatte Hana das Gefühl das irgendwas nicht stimmte. Sie konnte es nicht ganz benennen aber irgendwas war anders als sonst und das verwirrte und verunsicherte sie sehr. Anfangs war es ihr noch nicht so genau aufgefallen, aber mit den Tagen die ihr Vater daheim verbrachte fiel es ihr langsam auf. Er wirkte müder und trauriger. Natürlich nahm er sich trotzdem Zeit für sie und spielte mit ihr oder blödelte rum soweit es sein verletzter Arm zuließ aber es fiel ihr trotzdem auf, dass zu Hause irgendetwas in der Luft lag. Fast zeitgleich verhielt sich Koushi auch komisch. Er arbeitete abends viel häufiger an seinem Schreibtisch, als mit ihnen gemeinsam ein Spiel zu spielen oder einen Film zu schauen. Sonst hatte sie beiden auch bei jeglicher Möglichkeit kuscheln oder sich Küssen sehen aber auch das gab es kaum noch.
Hana machte sich Sorgen. Irgendwas war passiert und niemand erklärte ihr was. Vermutlich dachten die beiden sie verstehe es nicht oder ist zu klein um es zu erfahren, also musste sie es wohl selbst für sich herausfinden. Einige Tage versuchte sie noch aus dem Verhalten selbst schlau zu werden aber das einzige was sie sich zusammen reimen konnte war, dass sich Koushi und ihr Papa gestritten haben müssen. Weswegen wusste Hana nicht aber sie war sich sicher, hätte sie Mist gebaut würde sie schon längst mit den beiden an einem Tisch sitzen und drüber reden anstatt sich so komisch zu verhalten.
Als Koushi sie nun einmal von der Kita abholte und sie auf ihren Zug nach Hause warteten, ergriff sie ihre Chance und fühlte dem Grundschullehrer auf den Zahn: „Koushi, sind Papa und du sauer aufeinander?“
Der junge Mann sah sie erstaunt an, „Wie kommst du darauf Prinzessin?“
Hana zuckte nur mit den Schultern und starrte ihre Fußspitzen an die nervös ein Blatt hin und her schoben, „Weiß nicht aber du und Papa seid komisch zueinander.“, besser konnte sie es nicht beschreiben. „Außerdem hat Papa erzählt das er traurig ist.“ fügte sie noch schnell hinzu und wusste, dass es gelogen war. Eigentlich sollte sie nicht lügen und das wusste sie auch aber diesmal war es wichtig. Ihre Mama hatte ihr mal erklärt das man in schlimmen Notfällen auch mal flunkern durfte aber nicht so doll.
Ihr Papa hatte ihr nie erzählt, dass er traurig war aber das sah man ihm sofort an der Nasenspitze an, sobald Koushi in der Nähe war. Hätte sie Koushi nicht so doll lieb, wäre sich sicher auch wütend auf ihn, dass er ihren Papa traurig macht. Doch leider sahen beide derzeit nicht sonderlich fröhlich aus.
Der Grundschullehrer setzte sich mit ihr auf eine nahe gelegene Bank und sie blickte in zwei unsichere braune Augen.
„Ich….also...Daichi und ich haben uns gestritten.“, begann er behutsam.
„Und worüber habt ihr euch gestritten?“, wollte Hana wissen und Koushi zog nachdenklich seine Augenbrauen zusammen.
„Darüber ob man seine Verletzung hätte verhindern können.“
„Das versteh ich nicht.“, gab sie verwirrt zu.
„Polizist zu sein ist wirklich toll und man kann vielen Leuten helfen aber es ist oft auch sehr gefährlich. Die Verletzung von deinem Papa hat mir große Angst gemacht und obwohl ich weiß das er ein super Polizist ist, mache ich mir Sorgen darüber das ihm schlimmeres passieren könnte.“, versuchte er zu erklären und Hana fing langsam an es zu verstehen. Sie wollte auch nicht das ihrem Papa schlimmes zustieß. Bisher hatte sie sich darüber auch noch keine großen Gedanken gemacht aber er Gedanke das ihr Papa noch schlimmer verletzt war als sonst schon ließ sie sich sehr unwohl fühlen. Sie spielte nervös mit ihren Fingern, „Wird Papa wieder solche Unfälle haben?“, fragte sie und sah Koushi ängstlich an. Dieser sah sie mit großen Augen an und zog sie zu sich in eine Umarmung, sie kuschelte sich an ihn und hörte ihn sagen: „Ich denke er wird ab jetzt viel vorsichtiger sein und besser auf sich aufpassen. Du brauchst keine Angst haben Liebes.“
Hana löste sich aus der Umarmung und nickte leicht, „Okay. Aber wieso sagst du das Papa nicht einfach und ihr vertragt euch wieder?“, bohrte sie nach.
Jetzt war es der Grundschullehrer der nervös mit seine Fingern spielte, „Ich muss noch über ein paar Sachen nachdenken aber wir werden sicher bald miteinander reden okay.“
„Versprochen?“, Hana hielt ihm ihren kleine Finger. Koushi schmunzelte und verschränkte seinen kleinen Finger mit ihren um das Versprechen zu besiegeln, „Versprochen!“
Einige Tage später saß Hana mit Koushi und Keiji auf dem Spielplatz in der Nähe ihrer Wohnung. Seit sie mit ihrem Vater diesen Plan ausgeheckt hatte freute sie sich auf diesen Tag. Den heutigen Tag und morgen Vormittag durfte sie mit Akaashi und Bokuto verbringen, während Koushi und ihr Papa sich aussprachen. Sie musste ihrem Papa versprechen nichts zu verraten und sich zurück zu halten, aber das war einfacher gesagt als getan. Aufgeregt malte sie sich in Gedanken aus was sie alle drei zusammen unternehmen würden.
Während die im Spiel vertieft im Sandkasten spielte, kam Koushi und holte sie in die Wirklichkeit zurück. „Hey du kleiner Geheimniskrämer, ich geh jetzt nach Hause und spreche mit Daichi. Sei schön brav und mach den beiden keinen Ärger.“
„Mach ich. Vertragt ihr euch heute wieder?“
„Ich denke schon und wenn du morgen wieder Heim kommst spielen wir drei Spiele und kuscheln ganz viel in Ordnung?“, lächelte er sie an.
Darauf hin sprang sie ihm in die Arme und gab ihm einen Kuss auf die Wange, „Ich hab euch ganz doll lieb.“
„Wir dich auch Prinzessin.“, murmelte er in der Umarmung.

Fröhlich hüpfte Hana neben Bokuto und Akaashi den Weg zum Sportzentrum entlang. Sie machen dort nur einen kurzen Zwischenstopp machen bevor sie gemeinsam ins Schwimmbad gehen würden. Vor Hana tat sich ein riesiges Gebäude auf, staunend betrachtete sie die großen Poster an der Glasfront des Sportzentrums. Auf jedem war ein anderer Spieler zu sehen und auf einem ganz rechts war Bokuto der im Flug nach einem Ball schlug. Dabei trug er ein schwarzes Trikot mit goldenen Streifen drauf, genau so eins wie sie ihr zum Geburtstag geschenkt hatten und sie heute trug. Hana hatte sich bewusst für das Trikot entschieden um den beiden zu zeigen wie toll sie es fand. Nur Koushi und ihr Papa waren darüber nicht sonderlich begeistert da es heute recht warm werden würde und sie so mehr schwitzen würde.
„Hier arbeitest du?“, fragte sie ihn bewundernd und sah den Volleyballspieler mit großen Augen an. Dieser wurde augenblicklich rot und lachte verlegen, „Ähm ja da trainieren wir und tragen unsere Heimspiele aus.“
„Wow.“, murmelte das kleine Mädchen beeindruckt und trat durch eine Glastür ins innere.
Sofort verabschiedete sich Bokuto von den beiden um an der kurzfristig einberufenen Teambesprechung teil zu nehmen. Währenddessen saßen sie und Akaashi auf den Tribünen in der großen Sporthalle und malten gemeinsam an einem ihrer Mandalas. Sie nahm sich gerade den nächsten Stift als ein Donnergrollen sie zusammen zucken ließ. Der Stift fiel ihr aus der Hand und sie sah sich beunruhigt um. Von der Tribüne aus konnten sie und Akaashi auf den Vorplatz der Sporthalle sehen, der sich langsam aber sicher durch die herabfallenden Regentropfen dunkel färbte.
„Keiji, es regnet.“, stelle Hana enttäuscht fest, „Jetzt können wir nicht schwimmen gehen.“ Was sollten sie denn jetzt nur tun? Hana hatte sich so auf das Schwimmbad und die Wasserrutsche gefreut. Der doofe Regen macht ihr den schönen Tag kaputt. „Seltsam, eigentlich war doch gar kein Regen vorhergesagt.“, murmelte Akaashi und scrollte über sein Smartphone. Er sah zu ihr hinüber und lächelte milde und strich ihr tröstend über den Kopf, „Keine Sorge Hana-chan, wir finden schon was womit wir uns einen schönen Nachmittag machen können. Wir können uns ja schon etwas ausdenken bis Koutaro wieder da ist.“
Akaashis Geste und seine Worte munterten sie wieder auf, sie würde den Tag ja so oder so mit den beiden verbringen und da war es am Ende sowieso egal was sie unternahmen.
Laute und schnelle Schritte ließen die beiden sich herumdrehen, ein aufgeregter Bokuto stand vor ihnen. Er zeigte energisch auf das Fenster an dem sich nun schon Regentropfen abzeichneten, „Keiji, es regnet! Was machen wir denn nun? Bei dem Wetter können wir doch nicht baden gehen, da holen wir uns alle einen Schnupfen oder schlimmeres.“
„Ja das haben wir auch schon festgestellt Schatz. Wir überlegen gerade nach Alternativen. Fällt dir vielleicht was ein?“, fragte der Jüngere ruhig. Doch Bokuto war schon wieder auf den besten Weg in seinem Emo-Modus, „Aber wir haben es Hana doch versprochen und Daichi hat uns alles dafür eingepackt.“, steigerte er sich in die Misere hinein, „Hana-chan, es tut mir so Leid das wir nicht schwimmen gehen können. Du hast besseres verdient….“ Bokuto setzte sich nun schmollend zu ihnen und sah dabei aus wie ein kleiner bockiger Kauz. Dieses Verhalten fand Hana genau wie das letzte Mal sehr komisch, sie wusste das Koutaro gerade sehr traurig war aber konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen.

*~*~*~*~*~*~*~*~*

Bokuto verbarg sein Gesicht schmollend in seinen Händen, als er plötzlich Gewicht auf seinem Rücken spürte und ein kleines kichern an sein Ohr drang. Hana hatte ihre Arme um ihn gelegt und lehnte sich auf seinen Rücken, „Nicht traurig sein Koutaro. Keiji sagt wir überlege uns einfach was anderes okay?“ Es war einfach niedlich wie sie versuchte ihn zu trösten und aus seinem tief zu holen. Wie armseelig war er, wenn er sich schon von so einer Kleinigkeit runter ziehen ließ.
Hanas Gesicht schwebte nun vor ihm und er musste unweigerlich grinsen, da sie Grimassen zog um ihn aufzumuntern.
„So genug geschmollt. Was fangen wir mit dem Nachmittag nun an?“, rief sein Freund ihn zu Ordnung und sah die beiden fragend an. Nachdenklich sah er aus dem Fenster, doch die Stimmen die in der Halle aufgetaucht waren lenkten ihn davon ab einen klaren Gedanken zu fassen. Einige seiner Kollegen fingen gerade an das Spielfeld aufzubauen, wahrscheinlich hatten sie auch keine Lust sich bei diesem Hundewetter hinaus zu begeben und schlugen die Zeit mit einem kleinen Match tot.
Er sah Hana in ihrem Black Jackals Trikot an und ihm kam eine Idee, „Hana, sag mal hast du Lust ein wenig mit mir und Keiji Volleyball zu spielen?“ Das Gesicht des kleinen Mädchen hellte sich auf sank dann aber wieder in sich zusammen, „Aber ich hab doch keine Sportsachen mit.“, murmelte sie und sah auf ihre Sandalen. Diese waren wirklich nicht dazu geeignet um in der Halle zu spielen. Sie könnte ausrutschen und sich verletzen aber da kam ihnen sein Schatz zu Hilfe. Er kniete sich vor Hana hin und lächelte sie an, „Koushi hat mir sicherheitshalber Hausschuhe für dich mitgegeben, damit kannst du sicher in die Turnhalle runter.“
„Das geht?“, fragte sie unsicher.
„Na klar doch.“, bestätigte er und das Lachen kehrte auf ihr Gesicht zurück. Voller Freude vergaß er seine Traurigkeit und rief in die Halle hinunter, „Hey Hey Hey Jungs, habt ihr noch Platz für uns drei da unten?“
Seine drei Kumpel unterbrachen ihre Übungen und sahen zu ihnen hoch, „Klar doch, je mehr desto besser.“, grinste der kleine Rotschopf und TsumTsum winkte sie zu sich runter.

Bokuto trat aus der Umkleide heraus und schulterte sein Rucksack. In der Einganghalle saß Hana auf einer Bank und beobachtete ihre baumelnden Beine während `Kaashi einige Schritte von ihr entfernt heftig mit seinem Telefon diskutierte. Vermutlich gab es wieder Probleme im Verlag, das kam in letzter Zeit öfter vor. Immer wieder musste er nach Feierabend nochmal ins Büro oder er schob Überstunden, was in letzter Zeit an Keijis Verfassung zehrte. Besorgt nahm er Kurs auf seinen Partner, behutsam legte er sein Kinn auf dessen Schulter ab und zog ihn mit seinen starken Armen an sich. Sofort entspannte sich der junge Mann in seiner Umarmung, „Ich wünschte es gäbe einen Idiotenzuschlag für meine Arbeit.“, murmelte er genervt.
„So schlimm?“, Bokuto versuchte ihn mit einem Kuss auf die Wange zu beruhigen.
„Hmmm ich muss nochmal los. Dürfte aber nicht lange dauern, in einer Stunde bin ich sicher zu Hause.“, Keiji löste sich aus seiner Umarmung und dreht sich zu ihm herum. Beunruhigt sah er seinen Freund an und schielte dann zu dem kleinen Mädchen auf der Bank, „Und Hana? Was soll ich denn jetzt machen?“ Panik stieg in ihm auf. Wie sollte er sich denn alleine um die Kleine kümmern? Was wenn ihr etwas passierte oder er sie im Getümmel auf der Straße verlor. Schon bei dem Gedanken wurde ihm flau im Magen. Keijis Hand auf seiner Schulter holte ihn wieder auf den Boden zurück, „Keine Sorge Schatz. Du packst das schon.“, lächelte er ihn ermutigend an und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Woher willst du das wissen?“, fragte er unsicher. Sein Freund blieb an der geöffneten Glastür stehen und grinste ihn hinterlistig an, „Du würdest nicht nochmal freiwillig Koushi´s Zorn auf dich ziehen wollen oder?“ und er schüttelte heftigst den Kopf.
Das letzte und hoffentlich einzige Mal, dass Suga auf ihn sauer gewesen war, hatten er und Keiji ihren ersten heftigen Streit. Damals ging es darum ob sie ihre Beziehung öffentlich machen sollten, den Bokutos Karriere nahm damals Anlauf und er wurde durch sein Team immer bekannter. Keiji war der Meinung, dass das öffentliche Outing für beide problematisch werden könnte. Er könnte dadurch seine Sponsoren verlieren und Keiji hätte es auf Arbeit auch nicht leichter, da er mit einer Person den öffentlichen Lebens liiert wäre. Sie taten sich schwer mit der Entscheidung, denn Bokuto wollte zu ihnen und zu ihrer Liebe zu stehen aber nach vielen lauten Gesprächen, Türen knallen und dem besten Versöhnungssex seines Lebens hatten sie sich zusammen gerauft. Am Ende hatten sie sich vor ihren Freunden und der Familie bekannt, was für viele wenig überraschend kam. Nur Suga konnte ihm nicht so einfach vergeben, dass er Keiji solche Sorgen bereitet hatte. Einige Tage nach ihrer Versöhnung saßen sie gemeinsam bei ihm auf der Couch und er brachte ihnen ihre Getränke. Keiji und Suga tranken ihren Kaffee während er wartete das die Eiswürfel in seinem Glas schmolzen damit er sein gewünschtes Wasser bekäme.
„Siehst du. Du packst das.“, zufrieden nickend verließ Keiji das Gebäude und ließ ihn mit seinem Schützling allein.
Hana saß immer noch brav auf der Bank und sah ihn nun erwartungsvoll an. Etwas unsicher kniete er sich vor sie hin, „Also...Kaashi muss nochmal fix ins Büro. Irgendein Büchernotfall… Wir ähh können ja in der Zwischenzeit nach Hause fahren und dort was machen.“ stammelte er. Zu seiner Überraschung lächelte das kleine Mädchen ihn breit an und stimmte zu, wie selbstverständlich nahm sie seine Hand und sie machten sich auf den zum Parkplatz. Er fühlte sich immer noch ein wenig schlecht, dass sie heute nicht wie geplant mit Hana ins Schwimmbad gehen konnten doch anscheinend schien es sie nicht allzu sehr zu stören. Ein wenig erleichtert ging er mit ihr über den großen Vorplatz den Stadions, als ihnen eine junge blonde Frau in einem MSBY Black Jackals Trikot entgegen gerannt kam.
Es war nicht selten, dass sie von Fans vor der Halle begrüßt wurden und sonst freute er sich auch immer über deren Unterstützung, doch heute wollte er davon eigentlich nichts hören. Heute war er als Privatperson hier und auch noch mit dem Kind eines Freundes, aber er wollte nicht unhöflich sein und hörte den Lobgesängen der jungen Frau zu. Zum Schluss wollte sie ihm noch eine Schachtel Pralinen und ein Kuscheltier überreichen als Hana anfing ungeduldig an seiner Hand zu ziehen, „Bokuto, man darf nicht mit Fremden reden.“ Nun richtete sie ihren ernsten Blick auf die fremde Frau, „Wir wollen keine Kuscheltiere und auch keine Süßigkeiten.“
Er kam nicht mal dazu sich für ihre Unterstützung zu bedanken als sie ihn endgültig davonzog. Das verdutzte Gesicht der jungen Frau war Gold wert und er musste sich heftigst zusammen reißen nicht laut los zu lachen. Doch als sein SUV in Sichtweite kam konnte er sich ein kichern schlecht verkneifen, worauf Hana ihn verwirrt ansah. „Hana, wenn du mir so lästige Fans vom Hals hälst unternehmen wir öfter etwas gemeinsam.“, zwinkerte er ihr zu und das Mädchen musste auch kichern.
Ihre Sachen waren nun im Kofferraum verstaut und Hana saß sicher in ihrem Kindersitz, während sie sich ihren Weg durch den Verkehr Richtung Stadtrand schlängelten. Routiniert parkte er seinen Wagen unter dem Carport, warf sich ihre Taschen über die Schulter und lies ihren kleinen Gast aus de Auto aussteigen. „So da wären wir.“, bemerkte er und führte sie zu einer Anthrazitfarbenen Haustür die er aufschloss. Beide betraten das geräumige Einfamilienhaus und er legte ihr Sachen vorerst ab. Hana blieb staunend in dem offenen Flur stehen von dem aus sie direkt ins Wohnzimmer sehen konnte. Da es Sommer war, lief die Klimaanlage und begrüßte sie mit einer angenehmen kühle und Bokuto fühlte sich sofort wohler. „Soll ich dir das Haus zeigen?“, fragte er das staunende Mädchen die begeistert nickte. „Gut also hier ist gleich das Wohnzimmer und wenn du hier rechts schaust kommst du in das Bad und da vorne die Tür führt in die Küche.“ Er zeigte ihr beide Etagen vom Wohnzimmer aus hatten sie einen guten Ausblick in den kleinen Garten und die Treppe an der Wand führte sie nach oben auf die Galerie wo sich Akaashis Arbeitszimmer und das gemeinsame Schlafzimmer befanden. Sowohl er als auch Keiji hatten sich sofort in das Haus mit einem Maisonetteschnitt verliebt. Auch Hana schien da Haus zu gefallen, sie flitzte schnell die Treppe hinauf um das Wohn- und Esszimmer von oben zu betrachten. Er wollte sie gerade wieder herunter bitten, als ein lautes grummeln im Raum ertönte und Hana sich den Bauch hielt.
Koutaro grinste zu ihr hoch, „Ich glaube wir können dann schon mal anfangen das Essen zu machen oder?“
„Jaa, ich hab riesigen Hunger.“,nickte sie und stiegt die Treppen hinab. Beide begaben sich die geräumige Küche, wo Bokuto den Teig, Gemüse und weitere Zutaten aus den Schränken holte. Mit den Händen in die Seiten gestützt sah er zu seinem kleinen Gast hinüber. „So Hana, ein kleines Vögelchen hat mit gezwitschert, dass du ein super fleißiger Küchenhelfer bist und Suga daheim oft unterstützt. Meinst du, du könntest mir auch dabei helfen Lasagne zumachen?“, fragte er das Mädchen was sofort seine Hilfe anbot und fragte wie sie helfen könne.
Frisch ans Werk zeigte er ihr was sie für Töpfe, Bretter und Messer benötigten und wo sie diese fand. Selbstverständlich suchte Hana alles fleißig zusammen und wartete nun auf den nächsten Arbeitsschritt. Durch seine Arbeit als Profisportler musste er genau auf seine Ernährung achten und so wurde das kochen nach und nach zu einer seiner Leidenschaften. Koutaro liebte es neue Rezepte auszuprobieren und seinen Freund zu bekochen. Dieser würde sich sonst, durch seine anstrengende Arbeit und mangelnde Motivation zu kochen, nur von Fertigrahmen und To go- Ware ernähren. Jedoch wurde Keiji so zu seinem Versuchskaninchen, wenn er wieder einmal etwas neues ausprobierte und derzeit hatte es ihm die italienische Küche angetan.
Während er Hana dabei beobachtete wie sie sorgfältig das Gemüse klein schnitt, knetete er den Teig für die Nudelplatten die sie gleich auswalzen würden. Nachdem er nun die Nudelmaschine mit einem Haken an der Tischplatte befestigt hatte ließ er Hana den Teig in einige gleich große Stücke schneiden. „Also Hana, ich lege den Teig hier oben hinein und du drehst langsam und gleichmäßig hier an der Kurbel.“, erklärte er ihr. Er rutschte ihr einen Hocker heran auf dem sie stehen konnte damit die gut an das Gerät heran kam. Der erste Versuch eine Nudelplatte herzustellen ging leider schief da der Teig nach dem zweiten Walzvorgang riss, also versuchten sie es erneut und nach dem dritten Mal hatten sie beiden den Bogen raus und produzierten eine Nudelplatte nach der anderen Diese musste mussten nun auf einem Ständer trocknen und warteten dort auf ihre Weiterverarbeitung.
Als nächstes machten sie sich an die Zubereitung der Soße, wofür Hana schon das meiste Gemüse klein geschnitten hatte. Vorsichtig ließ er sie in der Pfanne rühren auf das die Soße nicht ansetzte. Koutaro hatte immer ein leicht besorgtes Auge auf das kleine Mädchen in der Angst sie könne sich verbrennen oder anderweitig verletzten. Doch schnell stellte er fest, dass Hana wirklich geschickt mit den Küchenutensilien umgehen konnte.
Sie fingen gerade an die Nudelplatten und die Soße zu schichten, als sein Blick auf die Küchenuhr fiel und er erschrocken feststellte, dass sie schon über eine Stunde am kochen waren. Eigentlich wollte Keiji doch schon seit einer Weile wieder daheim sein, dachte er sich abwesend als ihn ein scharfer Schmerz durch die Finger fuhr. Fluchend besah er sich das Dilemma und steckte sich den Finger in den Mund. „Papa sagt solche Wörter soll man nicht sagen.“, ermahnte ihn das kleine Mädchen.
„Entschuldige Hana-chan, aber ich hab mir gerade fies in den Finger geschnitten.“, entschuldigte er sich und suchte bereits nach Verbandsmaterial.

*~*~*~*~*~*~*~*

Der Duft der sich in der Wohnung verteilt hatte ließ Keiji seinen nervtötenden Nachmittag schnell vergessen. Es roch himmlisch und er konnte nur hoffen, dass die beiden auf ihn gewartet haben. Leider hatte das Intermezzo im Büro etwas länger gedauert als erwartet aber da er nun zu Hause war, fielen diese Sorgen von ihm ab. Je näher er der Küche kam umso intensiver wurde der Geruch nach Überbackenen, Tomaten und verschiedenen Kräutern.
Die Küchentür war angelehnt und er hörte fröhliches Singen und seltsame blecherne Geräusche. Vorsichtig schob er die Tür auf und blieb im Türrahmen stehen. Noch hatten sie ihn nicht bemerkt und heimlich schoss er ein Foto von der Szenerie, der ihn breit grinsen ließen. Der Anblick von Koutaro und Hana die beide laut Songs in Kochlöffel sangen war Gold wert. Nie würde er diesen Augenblick vergessen, wie sein Freund Luftgitarre spielte während Hana rhythmisch auf der Tischplatte und Töpfen trommelte.
Keiji klatschte ihnen Applaus als das Lied endete und beide sahen ihn verdutzt an. Koutaro war der erste der auf ihn zukam und ihn in seine Arme zog. „Ich bin wieder da.“, murmelte er etwas beschämt da es ihm nicht sonderlich behagte, wenn andere sie bei solchen intimen Momenten beobachteten auch wenn es in diesem Fall nur ein kleines Mädchen war. „Willkommen daheim.“, schnurrte sein Liebster ihn ins Ohr und küsste seine Wange bevor er ihn freigab.
„Keiji, Koutaro und ich haben Abendessen gekocht. Dort im Ofen und bald ist die Salagne fertig.“, sie zog ihn eilig zum Ofen worin der köstliche Nudelauflauf vor sich hin blubberte.
„Salagne? Du meinst Lasagne oder?“, lachte Bokuto auf. Hana blähte beleidigt die Wangen auf und verschränkte die Arme, „Mein ich doch aber das Wort ist schwer.“, rechtfertigte sie sich. Keiji strich ihr beruhigend über die Haare, „Ist schon gut ich weiß doch was du meinst.“
Lächelnd zog ihr kleiner Gast ab und sie begannen den Tisch zu decken.
Als sie nun gemeinsam am Tisch saßen und die Lasagne genossen konnte Keiji eine Frage nicht mehr zurück halten, die ihm schon seit der Heimkehr beschäftigte. „Sagt mal, warum habt ihr eigentlich überall Pflaster kleben?“, fragte er irritiert und beide wechselten einen schelmischen Blick miteinander aus. Wenn er meinte überall, dann wirklich überall. Sie hatten große und kleine Pflaster über ihren Händen, Armen, Klamotten und im Gesicht. Vermutlich hatte nicht mal sein absolut liebenswerter aber kindsköpfiger Freund darüber nachgedacht wie sie diese fiesen kleinen Dinger wieder von der Haut bekommen. Er würde einen Teufel tun um die Pflaster zu entfernen, das überließ er lieber Suga und Daichi. Da er keine eindeutige Antwort bekam und Kou mit einem „Shhhh“ seinen Finger auf seine Lippen legte beließ er es dabei. Vielleicht war es besser nicht alles zu wissen. Hauptsache war das beide Spaß hatten.
Bevor sie Hana zum schlafen im Gästezimmer auf der Couch unterbrachten, spielten sie gemeinsam noch einige Runden Uno. Das Kartenspiel war neu für die 5 jährige aber sie begriff schnell und konnte schon nach zwei Runden ohne ihre Hilfe spielen. Es schien ihr wirklich Spaß zu machen aber wie bei jeder Partie kam bei Koutaro und ihm die Diskussion auf ob man die +2-Karte beliebig mit anders farbigen +2- Karten kombinieren kann. Sie einigten sich Hana zu Liebe darauf das es nur möglich ist eine +2-Karte aufzulegen solange sie die selbe Farbe hatte wie die vorherige Karte.Sie spielten zusammen um die 5 Runden bevor Hanas Konzentration merklich nach ließ und sie das kleine Mädchen ins Bad schickten um sich umzuziehen und Zähne zu putzen. Oben auf der Schlafcouch die sie sich für eventuellen Besuch angeschafft hatten, hatten sich das kleine Mädchen in ihre Decke eingekuschelt und war schon eingeschlafen ehe Keij die Geschichte auslesen konnte. Kurz betrachtete er das schlafende Mädchen und dachte darüber nach wie wohl für ihn und Koutaro wäre Kinder zu haben. Sicher wäre es möglich ein Kind zu adoptieren. Geld war genug da aber könnten sie auch die Zeit für die Betreuung aufbringen? Er musste sich oft Arbeit mit Heim nehmen und sein Partner war oft für seine Auswärtsspiele unterwegs. Selbst wenn er die Möglichkeit hatte beruflich kürzer zu treten hieß das nicht automatisch, dass dies bei Bokuto auch der Fall war. Egal wie oft er darüber nach dachte er kam leider immer wieder zu dem selben Schuss obwohl er der Überzeugung war das sie beide gute Eltern abgeben würden.
Während Keiji Hana zu Bett gebracht hatte, war sein Freund fleißig gewesen und hatte die Küche wieder auf Vordermann gebracht. Nun saßen beide aneinander gekuschelt auf ihrer großen Couch, die man schon eher als Liegelandschaft beschreiben konnte und ließen sich von leiser Filmmusik berieseln. Kourato war vertieft in ein neues Spiel was Kenma ihm für seine Switch geliehen hatte, während er in einen seiner Romane vertieft war. Das Wetter hatte sich seit dem Nachmittag nicht gebessert, sondern der Himmel hatte alle Schleusen geöffnet und ließ den Regen gegen ihre Fenster prasseln. Ein lautes Donnern kurz gefolgt von einem hellen Blitz ließ ihn aufschrecken. Er hatte eigentlich keine Angst vor Gewittern aber von mögen konnte auch nicht die rede sein. Neben ihm legte sein Freund den Handheld weg und zog ihn mit einem seiner starken Arme näher an sich. Das Buch wurde nebensächlich und es fand auch schnell den Weg auf den Beistelltisch.
„Wann geht dein Flieger morgen?“, fragte er ruhig und genoss die Zuwendung seines Schatzes.
„Elf Uhr treffen wir uns am Flughafen zum einchecken und gegen Eins heben wir ab.“, erzählte Koutaro. „Ich hasse es alleine zu Hause zu sein..“, murmelte er und vergrub sich mehr in den Armen seines Freundes.
„Ich mag es auch nicht dich hier alleine zu lassen aber in drei Tagen bin ich schon wieder da und dann haben wir auch bald Urlaub.“
„Stimmt. Ich freue mich auf unseren Urlaub auch wenn es weniger Privatsphäre geben wird.“
„Wir lassen uns da schon was einfallen, als ich das erste Mal auf Reisen war sind wir sich auch kreativ geworden.“, grinste Bokuto und gab ihm einen Kuss auf die Schläfe. Keiji husche bei der Erinnerung auch ein Lächeln übers Gesicht.
Schon Tage vor seinem ersten Auswärtsspiel im College war Koutaro so ein nervöses Wrack, das Keiji sich nicht zu helfen wusste. Seine Worte brachten den hibbeligen Riesen nicht zur Ruhe. Vor lauter Aufregung konnte Koutaro nicht schlafen, was auch Keiji um seinen wohlverdienten Schlaf brachte, also musste er umdenken. In einem Artikel einer Zeitschrift hatte er dann zufällig die Lösung gefunden. Sie war genau so einfach wie genial, also verführte er seine Freund an jenem Abend vor dem großen Tunier und beide konnten endlich wieder schlafen. Dies wurde mit den Jahren zu ihrem kleinen Ritual und auch als er das erste Mal im Ausland war haben sie dafür eine Lösung gefunden. Mittlerweile waren beide fast Profis im Sexting und Telefonsex.
„Stimmt schon aber du hältst mich auch so auf dem laufenden okay? Vielleicht schaffe ich es ja dich vom Flughafen abzuholen.“, überlegte er und Koutaro sprang sofort darauf an. „Das würdest du tun?“, erfreut drückte sein Freund ihn so sehr an sich, auf dass er sich nach einigen Sekunden aufgrund akuter Luftnot von ihm wegdrücken musste. „Mach ich aber nur unter einer Bedigung.“, Keiji sah seinen Freud ernst an.
„Alles was du willst!“, bestätigte Kou ohne zu wissen worum es ging. Das war eine Sache die keiji so an seine Freund liebte, die bedingungslose Liebe und das grenzenlose Vertrauen das er ihm entgegen brachte. „Verrat mir wieso du und Hana ausseht wie das Stickerbuch eines kleinen Mädchens?“ und zog eines der bunten Pflaster zügig von dessen Haut. Sein Freund heulte vor Schmerz und Schreck laut auf, vorsichtig rieb er sich die schmerzende Stelle und sah ihn beleidigt an, „Musste das sein? Das hat weh getan!“
Er hob skeptisch die Augenbraue und sah Koutaro an der nun einknickte, „Ich hab mich beim schneiden der Lasagneplatten geschnitten… Hana hat mir geholfen das Pflaster anzukleben und dann haben wir uns einen Spaß drauß gemacht die bunten Pflaster aufeinander zu verteilen.“, murmelte er und zeigte ihm seinen sorgfältig verarzteten Daumen. Keiji besah sich zufrieden Hanas Werk und stand langsam auf. Er nahm die Hand den anderen und zog ihn hoch um ihn quer durch die Wohnung zu ziehen. „Keiji, wo gehen wir hin?“, fragte dieser irritiert.
„Duschen, damit ich die Pflaster vorsichtig entfernen kann.“, erklärte er entschlossen und verriegelte die Badtür hinter ihnen.

Der nächste Morgen kam schnell und eh er es sich versah verabschiedeten sich er und Hana von seinem Liebsten. Er würde Hana zurück nach Hause bringen während Koutaro seine restlichen Sachen für die Reise packen würde. Glücklicher Weise war Sonntag Vormittag in der Bahn nicht viel los und so erreichten zügig das Wohnhaus seines besten Freundes. Hana war ausgeruht und freute sich wieder nach Hause zu kommen. Aus ihren Unterhaltungen konnte er entnehmen, dass sie sich große Sorgen um Daichi und Suga gemacht hatte. Ihr größter Wunsch war es gerade nur die beiden wie versöhnt zu sehen damit alles wieder so war wie vorher. Keiji war sich sicher, dass sich die beiden wieder vertragen hatten nachdem er Koushi maß genommen hatte. Sein Verdacht wurde auch gleich bestätigt als Koushi ihnen verschlafen in einem von Daichi´s Bandshirts die Tür öffnete.
„Ihr seid ja schon da.“, erschrocken sah er auf die Uhr.
„Wie verabredet.“, bestätigte Keiji und betrat mit Hana die Wohnung. Das kleine Mädchen drückte er Koushi und verschwand dann in der Wohnung, vermutlich um ihren Vater zu begrüßen.
„Lange Nacht?“, neckte er seine Kumpel der etwas unverständliches murmelte und in sich in der Küche einen Kaffee eingoss.
„Auch einen?“, bot er ihm an.
„Nein lass mal, du siehst aus als hättest du ihn nötiger:“, lehnte er dankend ab, „Und wieder alles gut bei euch beiden?“, bohrte er nach. Koushi nahm einen großen Schluck Kaffee und nickte zufrieden, „Ja wir haben viel geredet, uns ausgesprochen. Und eh du fragt, Ja der Sex war großartig.“ Das errötete Gesicht seines Freunden lies ihn schmunzeln. „Sehr gut. Hana hat gestern noch mit Koutaro gekocht nachdem wir aus der Sporthalle gekommen sind. Schwimmbad fiel ja offensichtlich ins Wasser. Aber sie schien viel Spaß gehabt zu haben.“, berichtete er brav von dem gestrigen Tag und Koushi nickte zufrieden. „Apropos ich muss mich bei Bokuto sehr für das leckere Essen bedanken. Er hat Daichi wirklich gut geholfen.“
„Hat er sicher gerne gemacht.“, winkte Keiji ab und sah zur Küchentür die sich ruckartig öffnete. Im Türrahmen stand ein Oberkörperfeier Daichi und sah ihn mit zusammen gekniffenen Augen an, „Sag mal Kaashi, wie knapp ist der Ball von Shoyou an Hana vorbeigerast?“ Ertappt zuckte er etwas zusammen, den kleinen Zwischenfall hatte er schon wieder ganz vergessen. Er wollte gerade antworten da kam Hana in die Küche gerast und beantwortete die Frage auch schon für ihn, „Sooo WUSCH ganz knapp an meinem Ohr vorbei. Ich hab sogar den Luftzug gemerkt“, erklärte das kleine Mädchen begeistern und stellte mit ihrem Arm die Flugbahn den Volleyballs nach. Etwas nach Hilfe suchend sah er zu Koushi hinüber der ihn nun auch abwartend ansah und nicht mal daran dachte ihm zu helfen. „Statt schwimmen zu gehen sind wir gestern im Sportzentrum geblieben. Dort haben wir mit Koutaro gemeinsam ein wenig Volleyball gespielt bzw Hana einige Grundlagen gezeigt. Der Ball ging uns einmal abhanden und rollte auf das Spielfeld von Hinata, Miya und Sakusa und ohne auf ihr Spiel zu achten flitzte Hana dem Ball hinterher. Dabei wurde sie haarscharf von Hinata´s Angriff verfehlt.“, fasste er es in kürze zusammen. Eigentlich war es auch keine große Sache, denn der kleinen ging es gut und abgesehen von der Tatsache das sie mit dem Schreacken davon kam fand sie die Aktion seltsamer weise ziemlich cool. Alle Anwesenden hatten sich mehrmals versichert das es ihr gut ging wobei Hinata und Kou die größte Panik geschoben haben.
„Ja das war sooo cool.“, bestätigte Hana und alle drei Männer sahen sie erstaunt an. „Also da nicht schlimmes passiert ist, können wir doch beruhigt sein.“, schlussfolgerte Koushi was Keji enorm erleichterte. Er würde seinen Partner schon im Zaum halten. Er versicherte ihnen das sonst nichts besorgniserregendes passiert sei und verabschiedete sich von der kleinen Familie.


<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Hey Leute,
hier ein kleines verspätetes Weihnachts-/Neujahrsgeschenk von mir. Ich hab es kurz vor Weihnachten geschrieben. Ich bin gespannt wie euch der Perspektivenwechsel gefällt.

Liebe Grüße
Funkenflug
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast