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The fight against the silence - 'til the last breath

GeschichteSchmerz/Trost, Tragödie / P18 / MaleSlash
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
18.06.2021
01.12.2021
37
22.263
6
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25.11.2021 652
 
Nur langsam lösten wir uns wieder voneinander, wischten unsere Tränen weg und liefen weiter den Park entlang.
Auch wenn gerade Stille herrschte, genoss ich die Zeit mit meiner Schwester.

“Ich habe nächsten Monat Geburtstag.”, unterbrach Sanna die Stille.
“Kommst du mit Luukas zum Essen vorbei?”, lud sie mich ein. “Natürlich werde ich da sein.”, lächelte ich sie an.

Wir Spazierten gemütlich weiter, bis wir schliesslich wieder vor meiner Wohnung landeten. Sannas Redefluss vom Beginn des treffens hatte sich nach meiner Offenbarung gelegt, sodass wir mehr oder weniger Stumm nachhause liefen.

Der Kaffee war getrunken und auch meine Energie war weg, weshalb ich mich von der kleineren Blondine verabschiedete.

Gerade als ich Sanna noch ein letztes Mal umarmen wollte, vibrierte mein Handy auf.
Es war Riku, der mir ein Bild von einer Gitarre sendete.
Genauer gesagt war es eine Schwarz-weisse flying V Gibson, die auf einem Schwarzen Gitarrenkoffer stand.
Man sah auch Riku in dem Bild, wie er glücklich in die Kamera zwinkerte und ein Daumen hob. Darunter schrieb er, dass er heute eine neue Liebe bekommen habe. Ich schmunzelte amüsiert auf, denn es schien, als ob er mich mit diesem Modell beeindrucken, was ihm gelang.

“Hat Luukas geschrieben, oder warum grinst du so?”, stupste mich Sanna neugierig an und versuchte ein Blick auf den Chatverlauf zu werfen.
“Das ist Riku. Er ist unser neuer Gitarrist.”, erklärte ich ihr stolz und zeigte ihr Rikus Profilbild.
Es war ein Bild von ihn an einem kleinen Konzert.
Ähnlich wie auf den Bildern, die Jukka mir zeigte, sass er auf einem Barhocker, hatte seine Gitarre auf dem Schoss und war der glücklichste Mensch.
Ich mochte es Riku so zu sehen und ich konnte gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich freute, dass dieser Mann bald neben mir auf der Bühne stehen wird.

“Der sieht Sympathisch aus.”, kommentierte sie.
“Ich kenne ihn noch nicht so lange aber er hat wirklich etwas an sich.”, bestätigte ich.
“Freut mich das du jemand passenden gefunden hast.”, lächelte sie und umarmte mich schliesslich. Ich erwiderte die Umarmung, verabschiedete mich von Sanna und ging schnell rein um mich etwas aufzuwärmen.

Auch Luukas und Mara waren inzwischen weitergezogen, sodass ich mich ungestört auf den Weg ins Schlafzimmer machen konnte. Wie beinahe jede Nacht, fand ich auch heute meinen Schlaf nicht so schnell, weshalb ich mich entschied noch etwas durch mein Handy zu scrollen und mich mit dem Unsinn, der Menschheit zu beschäftigen.

Lange konnte ich nicht durch die Sozialen Medien Scrollen, denn bald schon Vibrierte mein Handy erneut und Rikus Name tauchte auf. Wieder eine Nachricht von dem Neuling.
Diesmal aber ohne Bild, was mich zugegebenermassen etwas enttäuschte, denn ich freute mich immer wieder, wenn ich sein Lächeln auf den Bildern sehen konnte. Ich konnte die Nachricht nicht fertiglesen, da Vibrierte mein Handy wieder auf.
Es schien, als ob Riku die Nachrichten aufgab und nun zum mündlichen Gespräch wechseln wollte. Ohne zu zögern nahm ich den Anruf ab.

“Guten Abend.”, sagte ich fröhlich. “Hey. Ich wollte mich nochmals bei dir entschuldigen.”, sagte Riku sofort.
“Ach was. Ist schon vergessen.”, verzieh ich ihm seine Aktion.

Um ehrlich zu sein wünschte ich, dass ich die Zeit zurückdrehen könnte. Ich wollte, dass er mich nochmals fragte, damit ich seine Hilfe annehmen konnte.
Ich wusste nicht wie genau diese Hilfe aussah, doch ich brauchte sie. Nun schien es zu spät zu sein.

“Ich war noch mit den Jungs unterwegs. War schade das du nicht dabei warst.”, kündete er an. Sofort begann Riku zu erzählen, wie wundervoll der Abend war.
Er verstand sich super mit den Jungs und er schloss jeden einzelnen schon in sein Herz.
Ich erfuhr, wie er auch Mikko, unseren Manager, kennenlernen durfte und was sie gemeinsam über die Karriere besprachen. Riku wollte sich uns anschliessen, doch er wollte nebenher noch sein Soloprojekt verfolgen, was ich völlig akzeptierte, denn das Einzige, was für mich zählte war zukünftig neben diesem Gitarrengott spielen zu dürfen.
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