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The baby deal

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Het
Chris Evans OC (Own Character) Sebastian Stan
17.06.2021
29.09.2022
23
40.967
5
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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06.11.2021 2.426
 
Wach wurde ich durch Devin die wiederholt meinen Namen flüsterte, verschlafen schaute ich zur Tür. „Dein Busen hat gerade Freigang… Ich wollte eigentlich nur wegen Essen fragen, aber ich sehe, Chris war anderweitig tätig...“, grinste sie leise. Ich zog die Decke etwas hoch und stupste Chris an, welcher mich ebenfalls verschlafen anschaute. Mit tiefer Stimme sagte er Devin, sie solle sich etwas Kleines machen, es würden später noch ein paar Freunde von ihm kommen und wir würden dann etwas bestellen. Devin verschwand dann auch leise wieder, während ich ihn ungläubig anstarrte. Lachend fragte er, warum ich so starre.
„What kind of friends?“, fragte ich vorsichtig.

„Some nice friends. You’ll love them, they’re great.“, antwortete er nur und stand auf.
„I didn’t know we would already meet friends of the other… But you already met Devin. But Devin is more like my little sister. I’ll shut up now.”, stottere ich und nehme mir ein paar frische Klamotten. Ich sollte mich eigentlich von der besten Seite zeigen, wenn später Freunde von Chris kommen, aber Devin packte sehr subtil. Jede Menge Dessous, eine Jogginghose, einen Rock, zwei Tank Tops und eine Jeans. Toll. Richtig toll.
Ich versuchte die ganze Zeit mehr Informationen über diese unbekannten Freunde zu bekommen, aber Chris blockte jede Frage ab. Er richtete die übrigens Schlafzimmer her, lockerte jede Bettdecke und ich hing wie ein nervendes Kind an ihn dran. Wir waren schon beim letzten Zimmer angekommen, Chris gerade fertig und ich werfe mich aufs Bett. Chris sah mich leicht genervt an.
„Just tell me who is coming. I need information. Do I have to impress or is it somebody for Devin and I should play wingman? If so, I need to think of stories that aren’t embarrassing. “, löcherte ich ihn und starrte die Decke an. Mir doch egal, dass ich gerade seine harte Arbeit zerstört habe.

„I can’t tell you here.“, gab er leise zu. Noch verwirrter starre ich ihn an. Devin wird sehr wahrscheinlich vor ihrem Laptop sitzen, schreiben und Best of Lionel Richie hören. Seine Songs bringen ihren Schreibmotor richtig ins Laufen. Noch bevor ich eine dumme Antwort überlegen konnte, warf er mich über seinen Schulter und lief zum Auto.
„You can tell me here? “, lachte ich etwas, auch Chris musste grinsen.
„Devin told me already who she really likes from marvel and tonight is kinda like a blind date. I know how much she means to you, and I love how supportive she is for us. So I’ll introduce her to someone.”.
Ich fand in diesem Moment keine Worte, also piepste ich glücklich, küsste und umarmte Chris.
Ein Mann, der mich gut behandelt UND an meine beste Freundin denkt? Doppelter Jackpot. Kurz erwähnte ich, dass Devin sofort erwähnte, dass er sie jemanden vorstellen soll, als ich ihr von Chris erzählte.

Chris und ich vertrieben die restliche Zeit mit den Flipperautomaten, bis sein Handy klingelte.

„Showtime, they’ll be here in 20 minutes.”, grinst er und geht die Treppen runter. Ich rannte wie eine gestörte in Devins Zimmer. Gut, vielleicht rannte ich erst in zwei leere Zimmer, bis ich sie auf dem Bett mit ihrem Laptop fand. Mit großen Augen starrte sie mich an. „Chris Freunde sind in 20 Minuten da, falls du dich herausputzen willst.“, grinse ich unschuldig. Devin legte ihren Laptop auf die Seite und schlug die Decke weg. Sie war bereits gekleidet und geschminkt. „Girl, ich bin seit ein paar Stunden bereit. Egal was für Freunde es sind, ich werde umwerfend sein. Vielleicht sind es ebenfalls Schauspieler oder Regisseure, ich brauche die Kontakte, falls ich mal ein Buch verfilmen möchte.“.
Devin Hope Winter, immer für jede unmögliche Situation vorbereitet.

Zusammen mit ihr gingen wir wieder in das Erdgeschoss, Chris stellte Weingläser bereit und lächelte breit zu uns. „You two look great, ladies. “. Ja, Devin sah klasse aus, ich habe immer noch meine Jogginghose und ein Tanktop an. Als könnte sie Gedanken lesen, stupste sie mich an und meinte ich solle noch etwas anderes anziehen. Also lief ich zu meiner Tasche, nahm den schwarzen Rock und das weiße Tanktop, zog es schnell an. Chris pfiff laut als ich wieder zu den beiden stoßte und flüsterte mir ins Ohr „You do look even more sexy in a skirt, it’s gonna be hard to keep my hands off you.”. Ich grinste nur und küsste seine Wange. Innerlich kicherte ich darüber sehr, es ist schön begehrt zu sein.


Devin und ich versuchten noch mehr über diese mysteriösen Kollegen herauszufinden, aber Chris blieb schweigend. Devin war sogar so vertieft in die Fragerei, dass sie die Klingel nicht hörte. Also hüpfte Chris an die Tür und begrüßte die drei Männern herzlich mit einer Umarmung. Ich konnte schon erahnen, welchen Devin mochte. Es war ein weißer, großer, schlacksiger Mann mit dunklen Haaren und blauen Augen – das ist ihr Typ von Mann. Eindeutig. Es wäre nur noch treffender, wenn er blond wäre, aber er hat ein wirklich hübsches Gesicht. Der nächste hatte auch die gleiche Körpergröße wie der schöne Unbekannte und Chris, er trug allerdings einen Bart, hatte eine dunkle Hautfarbe und sehr kurze Haare. Sein Lachen hörten wir allerdings bereits und ich vermute dieser Mann kann jede schlechte Stimmung retten. Der dritte sah mir irgendwie bekannt aus, die Haare waren braun und war ein Stück kleiner als Chris, Schönling und der Laute.

„Man this house is amazing.”, sprach der Laute … naja, laut. Gott, man gebe mir die Namen, meine Spitznamen sind furchtbar. Er lief selbstbewusst direkt auf mich zu, ich starrte ihn weiterhin emotionslos an. Seine Mimik zeigte ebenfalls keine Emotionen und vielleicht werden wir uns hassen oder fantastisch verstehen. Eins von beiden wird es.
„If you mess with Chris, I’m gonna find your ass. No matter where, I’ll find you and you will regret every decision ever made.”, sagte er dieses Mal leise und ich fühlte mich wie in einem falschen Film. Seit wann tuen auch Männer sowas? Dachte es ist ein Frauen-Ding.
„I’ll be down to fight, but I’m not messing with anybody. I’m too old for that shit, so don’t worry.”, grinste ich ihn an und bekam dann einen Handschlag und er stellte sich als Anthony Dwane Mackie vor. Ich erwiderte den Handschlag und stellte mich ebenfalls mit vollem Namen vor. Er blickte etwas erschrocken über meinen recht langen Namen und machte einen Scherz darüber. Einen lustigen Scherz, ich musste lachen.

Auch die anderen kamen zu uns und Chris stellte seine Freunde Sebastian Stan und Paul Rudd vor. Während Devin Sebastian die Hand reichte und charmant wirkte, fielen mir alle Tassen aus dem Schrank als ich erkannte, woher dieser Paul mir bekannt vorkam.

„Mike! Mike Crap bag, oh my god. This is great!“, schrie ich vor lauter Freude. Das ist der beste Tag meines Lebens, ich treffe einfach so Paul Rudd? Gotteswillen, ich war damals so verknallt in ihn das darf ich bloß nicht aussprechen.
„I like her Chris!“, lächelte Paul und umarmte mich. Ach, ist das toll. Devin kam ein paar Schritte auf Paul und mich zu, umarmte ihn und erzählte, dass er damals mein Celebritycrush war. Er lächelte und dankte mir, dass ich ihn damals so umwerfend fand.

Chris wirkte so glücklich und zufrieden in diesem Moment, es brachte mir innere Wärme. Jeder nahm sich ein Glas Wein und setzten sich auf die Sofas. Ich blieb beim Traubensaft, sieht fast gleich aus… Chris bestellte bei dem anscheinend besten Lieferdienst mit dem besten Essen. Währenddessen unterhielten wir uns entspannt, Chris, Anthony und ich teilten uns den Dreisitzer, während Sebastian und Devin in Sessel gegenübersaßen, Paul saß allein auf dem kleineren Sofa gegenüber uns drein. Sie redeten über irgendeinen Film oder Serie, aber ich fand spannendes Sebastians Blicke zu Devin zu verfolgen und deuten. Er checkt sie von oben nach unten aus, sobald sie sich nur etwas bewegt, ist sein Blick auf ihr. Sein Blick ist allerdings sanft und nicht stier, manchmal lächelte er auch, obwohl die Unterhaltung gerade nicht zum Lächeln war. Und Devin? Sie versucht es zu ignorieren, manchmal kreuzten sich ihre Blicke und beide lächelten. Richtig Klischee, aber süß.

Das Klingeln an der Tür brachte etwas Erleichterung, nicht nur für die zwei die sich da anstarren wie schüchterne Teenager, auch für mich. Anthony, Paul und Chris redeten über Film-Sachen, Sachen, von denen ich keine Ahnung habe und so getan habe, als würde ich es sehr interessant finden. Wandfarbe beim Trocknen zu sehen, fände ich vermutlich spannender…

Chris und Paul nahmen all das Essen an und stellten es auf den Couchtisch. Als alles ausgepackt war und der Duft sich verbreitete konnte ich erahnen, was bestellt wurde.
„Greece food, really?“, fragte ich lachend, aber auch glücklich nach.
„Greece food for my greece princess. “, zwinkerte Chris schnell und holte Besteck.
Dieser süße Dummkopf…

Wir aßen in Ruhe und alles was man hörte war zufriedenes Schmatzen. Jeder lehnte sich gut genährt zurück, außer Paul. Er stand sofort auf und räumte alles weg, doch ich folgte ihm schnell, um zu helfen. Paul gab zu, dass er recht verwundert, sei da ich so freundlich bin. „I don’t know why, but my first impression of you was you want to murder everyone you look at. But you’re a sweetheart.”, grinst er mich an und stellte den letzten Teller in die Spülmaschine. Das höre ich schon seit meiner Jugend, das Resting-Bitch-Face ist mein natürlicher Look und die Tattoos an meinem ganzen Körper verstärken es ebenfalls. Mit einer neuen Weinflasche kehrten wir wieder zum Rest und Anthony begrüßte den Alkohol sehr. Er fragte allerdings sofort, ob wir auch Whiskey im Haus hätten, denn er wäre mehr der Whiskeytyp. Chris stand wortlos auf, holte wo auch immer eine Flasche her und kam mit den passenden Gläsern. Anthony goss sich glücklich ein, trank einen Schluck und schaute dann auffordernd zu mir.

„So, how did you two actually met? Chris hasn’t said anything about you.”, hakte er nach. Also erwähnte ich wie ich Devins Neffe im Park verlor und ihn bei Chris wiederfand und wie er am gleichen Abend in der Bar neben meinem Tattoostudio trank und mich entdeckte. Anthony und Sebastian reißen Witze darüber, dass Chris mich bestimmt auf das romantischste Date jemals einlud und ich mich so verliebte. Schließlich wäre das typisch Chris. Als ich allerdings noch nicht einmal grinste bei deren Wahnsinn, fragte Sebastian ernst nach. Und so ehrlich wie ich bin, erklärte ich: „No, we drank and fucked. Nothing romantic about that. I thought he was a brainless idiot, but surprise – he is a sweetheart and a good guy. And we stayed in contact.”. Anthony spuckte fast seinen Whiskey vor Verwunderung aus während Devin grinste. Und ich wusste sie dachte sich gerade ‚Das ist typisch meine beste Freundin‘, ich kenne das Grinsen zu gut.

Auch Chris lächelte und warnte seine Freunde, dass ich ohne Scham alles anspreche. Paul fragte mich nach meiner Familie, aber ich schlug sofort vor über Devins Erfolge zu sprechen. Meine Familie ist kompliziert, traurig und kaputt – aber meine beste Freundin ist eine erfolgreiche Autorin und ich bin ihr größter Fan. Sebastians Augen leuchteten auf als Devin zugab, dass sie Autorin ist. Sofort bombardierte er sie mit Fragen über ihre Bücher, Inspirationen und Pläne für die Zukunft.

„I thought I’d be the wingman, but you’re better at it.”, flüsterte Chris lachend in mein Ohr und legte seinen Arm an meinen Rücken.
„I’m pretty amazing, I know.“, zwinkerte ich zurück und hört Devin zu. Ich kenne ihre Bücher, Inspirationen und Pläne zwar auswendig, aber ich liebe es wie begeistert sie davon immer erzählt. Man merkt jedes Mal, wie sehr sie es liebt und dahintersteht.
„Was it your idea to set them up?”, flüsterte mir nun Anthony ins andere Ohr und ich zuckte zusammen, ich habe nicht gemerkt, dass er so nah kam.

„No, but it works, right?”, antwortete ich leise. Wie Eltern auf dem Spielplatz die ihre Kinder beobachten, saßen wir da.
„I’m sorry that you grew up in a broken family my dear.”, flüsterte Chris gegen meine Schläfe und hauchte einen Kuss. Ich blickte ihn sanft an und lehnte mich noch bisschen mehr gegen ihn.
Er ist ein verdammt guter Mann, man oh man.
Wir redeten noch eine Weile über Devin und ihren Erfolg, bis Paul sich zu seiner Familie verabschiedete. Anthony, der schon deutlich zu viel Whiskey getrunken hat, schlug vor, dass wir etwas Lustiges, aktives machen. Versteck spielen kam ihn sofort in den Kopf. Devin, Sebastian und Chris fanden die Idee klasse, ich wollte einfach nur entspannen… Natürlich bekam ich die ehrenvolle Aufgabe zu suchen, fantastisch, kann mich kaum halten vor Freude. Während ich laut bis 30 zählte, rannten die anderen vier durch das Haus und suchten das beste Versteck. Motiviert öffnete ich wieder meine Augen, öffnete die Tür hinter der Küche, die zu einer Abstellkammer führte und sah Chris unter dem Regal sitzen. Ich dachte er wäre cleverer… Aber er musste selbst lachen, stand auf und legte seinen Arm um mich.

„Can’t we just cuddle and pretend we have nothing to do?”, fragte ich leise in seine Schulter. Chris war aber motiviert die anderen zu finden und wir teilten uns auf. Ich ging zuerst in den obersten Stock und werde mich nach unten arbeiten und Chris von unten nach oben. In diesem Paradise aus Konsolen und Automaten setzte ich mich erst einmal auf einen der Sitzsäcke, schaute durch den Raum, suchte meine nicht vorhandene Motivation, warf ein Kissen gegen den Vorhang und bekam ein Geräusch zurück. Unglücklich über den Fund stand ich auf und nahm den Vorhang zur Seite, ein Anthony strahlte mich an. Wow, sind die Herren kreativ… Er fluchte etwas darüber, dass er ein Geräusch von sich gab und sich somit enttarnte. Chris schrie just in diesem Moment, dass er Sebastian gefunden hat im Bad und nur noch Devin fehlte. Tja, Devin war allerdings auch nicht sehr kreativ, sie stand im Schrank im Flur.

Tolles Spiel, wahnsinnig viel Spaß gehabt. Ich schmiss mich wieder auf die Couch und suchte an der komischen Fernbedienung den An-schalter. Unerwarteter weise landete Anthony neben mir und meinte, ein Film wäre jetzt genau das richtige. Er nahm das Gerät, schaltete den Fernseher ein und zappte durch das Programm, bis er an einem Actionfilm hängen blieb. Auch die anderen nahmen Platz, Chris bot sich als Kissen an, was ich natürlich freudig annahm. Viel von dem Film bekam ich nicht mit, meine Augen wurden schwer und etwas wach wurde ich erst, als Chris mich ins Schlafzimmer trug. „You’re adorable half asleep.“, flüsterte er leise und legte mich ins Bett.
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