Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The baby deal

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Het
Chris Evans OC (Own Character) Sebastian Stan
17.06.2021
29.09.2022
23
40.967
5
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
04.03.2022 1.849
 
Es war mal wieder morgens und mal wieder stand ich halbnackt vor dem Spiegel und betrachtete mich. „You‘re alright sweetheart?“, fragte Chris vorsichtig und kam zu mir. Ich drehte mich zur Seite und starrte meine Wölbung an. Es sind nur knapp drei Wochen vergangen und die Größe hat sich mindestens verdoppelt. Ja, verdoppelt! kriege ich ein Alien oder warum wächst der Bauch so schnell?
„Look at my belly, it grew so much…“, sagte ich leise und er zückte sein Handy. Warum schaut der Idiot jetzt auf sein Handy, wenn wir über meinen Bauch reden?
„It really got bigger fast. See for yourself.“, flüsterte er fast und hielt mir sein Handy hin. Schnell strich er zu den nächsten Bildern und man sah, wie mein Bauch wuchs. Das ist doch die … „Did you take a picture of me every morning? “, fragte ich direkt nach.
„Yes, every morning when you look at yourself in the mirror, I took a picture of you. Firstly, because I’m so in love you and secondly because you look like an angel while standing there and stroking your stomach. I don’t want to miss any moment and I will look the pictures every time I feel down.“.

Tränen flossen über meine Wangen, wie habe ich ihn verdient? Langsam glaube ich wirklich, ich habe den einen perfekten Mann erwischt. Er macht alles für mich und für uns, er denkt voraus, er denkt an meine beste Freundin, er ist ein Gentleman und ist in mich verliebt. Warte was. Das hat er bis dato noch nie gesagt.
„You’re in love with me?“, war das Einzige was aus meinem Mund kam.
„Yes, madly in love Nike.“, lächelte er und küsste meine Stirn. Ich wollte gerade meine Gefühle erwidern, sagte er mir, dass ich mich nicht gezwungen fühlen soll die Gefühle zurückzusagen. Mit diesem dummen, aber netten Spruch ging er aus dem Schlafzimmer ins Bad und ich hörte, wie er das Wasser für die Dusche anstellte. Oh Freundchen, so kommst du mir nicht davon!
Ich riss die Tür zum Bad auf und Chris zuckte unter der Dusche zusammen. „I’m in love with you too, dickhead!“, schrie ich, bewunderte kurz seinen wunderschönen Körper und lief in die Küche. Dodger und Helios bekamen ihre Frühstück, ich blickte einfach in den Kühlschrank. Was werde ich essen? Ich könnte Waffeln machen, aber das ist mir eigentlich auch zu aufwendig. Oder einfach den Pudding, oh es ist sogar Erdbeergeschmack, geil! Freudig nahm ich den Becher, doch der Kühlschrank ging durch Chris zu der hinter der Tür wartete und mich damit erschrak. So sehr, dass mir der Pudding runterfiel und auf dem Boden landete. Nicht der Pudding! Ich spürte schon wie sich wieder Tränen bildeten.

„You’re really in love with me?“, fragte Chris, während ich mir die Tränen für den Pudding zurückhielt. Man, ich habe mich jetzt wirklich auf den Pudding gefreut…
„Yes, I’m in love with you but right now I’m sad because I wanted to eat the pudding…“, sagte ich leise und spürte nicht mehr den Boden unter meinen Füßen. Chris hob mich hoch und küsste mich wiederholt. „I‘ll get you hundreds.“, kicherte er leise.

Nach einer kurzen Autofahrt war ich wieder in meinem Studio und bereitete Entwürfe vor. Etwas verwundert war ich, als Chris auftauchte mit zwei großen Tüten und direkt zur Küche durchlief. Vorsichtig lief ich hinterher und dieser wundervolle Idiot füllte den Kühlschrank mit Erdbeerpuddings und Schokolade. Lachend fragte ich, ob er auch noch etwas anderes kaufte. „According to one of Devin books, I bought everything that will be helpful.“. Oh, ich weiß genau welche Sachen dort drinstanden. Mich werden zuhause viele Öle, Creme, Kissen und Schwangerschaftskleidung erwarten… Hoffentlich auch so ein tolles Stillkissen, was im Prinzip ein doppeltes Seitenschläferkissen ist und man sich so gemütlich reinlegen kann. Chris verschwand wieder mit einem Kuss.
Eigentlich habe ich zuhause einen glücklichen Chris erwartet, der mir alles präsentieren wird, was er eingekauft hat. Aber es saß nur ein Scott auf der Couch.

„Where the fuck is everybody?“, fragte ich deutlich verwirrend. Noch nicht einmal unsere Hunde waren hier. Scott drehte sich schnell um und erklärt mit ernster Miene das mein Partner im Garten ist und mit seinem Manager diskutiert. Meine zusammengezogene Augenbraue lies Scott weiter erklären „There are some pictures on the internet… He isn‘t happy about that. Look for yourself.“. Er hielt mir sein Handy hin. Auf dem Bild war Chris wie er eindeutige Möbel in seinen Wagen lädt. Allerdings sah man nicht, ob es für ein Kind sei. Immerhin. Manchmal vergesse ich, dass Chris ja bekannt ist. Ich forschte kurz auf meinem Handy nach und kam direkt auf einen dieser Promiklatschnews Seiten. In den ganzen zehn Sätzen schrieben sie eigentlich nichts, nur spekulieren sie, ob er umgezogen ist oder Möbel austauscht für eine neue Frau an seiner Seite. Mir bleibt es ein Rätsel wie man so viele Wörter schreiben kann, ohne wirklich etwas auszusagen…

„I don’t see what’s so bad about it? “, fragte ich Scott ehrlich.
„He bought a crip for the kid. He’s anxious that someone will recognize it and then the secret is out. Chris wants to protect you. Fans can be mean and rude, they already ruined a relationship years ago.“, erklärte Scott vorsichtig und erzählte wie furchtbar seine Fans damals zu der Frau waren, da sie keine 08/15 Schönheit war, wurde sie runtergemacht.
Bruder.
Einfach nein.

Ich verstehe schon, dass Chris durch dieses Erlebnis noch vorsichtiger ist. „Oh dear… We never talked about that situation. I need to tell him that I ain’t afraid of stupid internet comments…“, sagte ich schnell und stand auf. Scotts überraschender Blick von meinem Gesicht auf meinen Bauch. „Maybe I‘m stupid but that belly is kinda big now…“, flüsterte er noch bevor ich den Raum verließ. Auf der Terrasse wurde ich auch wirklich fündig, Chris diskutierte noch lautstark am Telefon und saß auf einer der Stühlen. Dodger und Helios lagen neben ihm und schauten ihn an. Er beendete sein Telefonat mit einem „Fuck.“ und schmiss das Handy auf den Tisch. Vorsichtig tapste ich zu ihm und legte meine Hände an seine Schulter. „Scott told me.“, fing ich leise an. Chris neigte seinen Kopf und blickte mich mit einem enttäuschten Blick an. „I‘m sorry. I don’t want this to happen. I just wanna live without getting photographed anywhere. And I don’t want to put you in this situation or our child. This is bullshit.“, sagte er mit einer deutlichen Wut in seiner Stimme.

„Chris, I‘m not afraid or scared of some internet comments.“, antwortete ich, ohne zu zögern.
„It isn’t just comments on the internet. They will ruin your shop if they don’t like you. They will put you down, your mental health will be destroyed.“, erklärte er panisch und nahm meine Hand. Langsam setzte ich mich auf den Stuhl neben ihn und machte ihm klar, dass ich niemals auf irgendjemand aus dem Internet hören werde. Diese Leute geben ihren unnötigen Senf zu allem ab, aber würden es nie sagen, wenn sie dir gegenüber stehen aus Angst vor der Antwort. Wenn mir jemand dumm kommt, komme ich dumm zurück. Nur weil sie sich hinter einem Pseudonym versteckt, heißt es nicht, man findet nichts über euch heraus. Ich hatte bei meinem ersten Studio solche Leute und kontaktierte ab und zu mal den Arbeitgeber oder ein Elternteil. Natürlich bevor ich zum Anwalt ging und nachdem ich versucht habe es friedlich zu klären. Ganz unmenschlich bin ich ja auch nicht… Ich komme mit sowas klar, kann es ignorieren oder auch handeln. Deren Meinung über mich haben keinen Wert. Die einzigen Meinung die für mich bedeutend sind, sind die von Menschen, die mich wirklich kennen. Und meine eigene natürlich.

„Are you sure about that? “, fragte er behaglich nach.
„If you ever want to say my name in an interview or post one of our cute pictures together, it’s okay for me. If someone fights me, I fight back. And if our secret child is ever a topic on the internet and there are bad comments, I will fight them in person. I will kill them literally“, lächelte ich ihn an. Chris atmete tief ein und aus.
„I still want us to be secret just for protection. “, flüsterte er leise.
„We ‘re a secret until someone finds out, okay? “, lächelte ich. Wir verblieben noch ein paar Minuten draußen, bevor wir zu Scott zurück gingen.
Sein Bruder begrüßte uns mit einem Lächeln und schlug vor, Chris Einkaufswahn nun zu präsentieren und was die zwei über den Tag veranstalten haben. Etwas Angst hatte ich als wir in eines der Gästezimmer liefen. Verstand nie, warum Chris vier Gästezimmer hat, aber nun gut. Das Gästezimmer war fast leer geräumt außer den großen Kleiderschrank. Eine Wand war zum Teil mit einem hellen grün gestrichen, ein Kinderbett in dunklem Holz stand mittig auf einem grauen Teppich. Ein kleines Regal gefüllt mit einem Teddybär, einigen Büchern und einer Lampe in Form eines Dinos. Und ein weißer Wickeltisch stand an der Wand direkt neben dem Fenster.

„I know it’s still early for all that, but I couldn’t resist. “, lächelte Chris lieblich. Sofort schlang ich meine Arme um ihm, küsste ihn und drückte Scott einen Kuss auf seine Wange. „It’s adorable.“, antwortete ich kurz. Ich fügte hinzu, dass ich es toll fand, wie neutral er geblieben ist mit den Farben. Schließlich will ich mich überraschen lassen.
Scott fragte neugierig, warum ich das Geschlecht nicht wissen möchte, schnell antwortete ich warum. Weil wenn wir bekannt geben, es wird ein Junge, wird jeder diese typische “Jungs-Sachen“ schenken, genau das gleiche bei einem Mädchen. Und ich habe die Schnauze voll, dass man Kindern das von klein auf noch mehr reindrückt. Jeder Junge sollte frei von Vorurteilen und Geschlechterrollen mit Puppen spielen, Kleider tragen, Pferde lieben. Mädchen sollten genauso mit Bauklötzen, Autos oder im Dreck spielen. Ein Kind sollte nie gesagt bekommen, dass das sein oder ihr Geschlecht nicht tut. Mein Kind soll sich frei entscheiden können und auf diese uralte Geschlechterrollen scheißen. Feminine und Maskuline. Scott stimmte mir dabei sogar zu, fand es wunderbar, wie ich darüber dachte. Ha, ich habe den Bruder auf meiner Seite. Ich weiß, Chris würde einem Jungen nicht Fußball aufzwängen und einem Mädchen Barbies.

Laut fragte ich ebenfalls wohin das Bett verschwunden ist.
„Oh Steve took it.“, sagte Scott schnell so als würde ich wissen wer nun Steve ist.
„Steve is my boyfriend. His old bed was … old and uncomfortable. “. Aha…
Scott grinste mich breit an und fragte vorsichtig, ob er meinen Bauch berühren darf. Natürlich durfte er und er war erstaunt über den Wachstum. „Sure its just one child?“, fragte er mehr scherzend.
Wahrheitsgetreu sagte ich ihm, dass wir es nicht wussten. Der letzte Ultraschall ist nun auch schon wieder 4 Wochen her. Für morgen ist eine größere Untersuchung geplant, dann werden wir schlauer sein. Ich wollte nicht in den ersten Wochen ständig zum Frauenarzt rennen, wollte Chris bei wichtigen Untersuchung dabeihaben und mir nicht unnötige Panik durch zu viele Test machen. Klappte ja auch bis jetzt gut.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast