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The baby deal

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Het
Chris Evans OC (Own Character) Sebastian Stan
17.06.2021
06.01.2022
10
23.476
3
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Dieses Kapitel
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17.06.2021 2.994
 
Natürlich passe ich gerne auf deinen jüngstes Sohn auf, wenn du gerade mit dem älteren Sohn und der kleinen Tochter einen Arzttermin hast, kein Problem.
Natürlich ist es auch kein Problem, dass ich erst seit einem Monat hier lebe, mich nicht auskenne, weil ich gerade ein Geschäft eröffne.
Natürlich auch kein Problem in einem Land, in dem die Waffengesetze quasi nicht vorhanden sind.
Was soll schon passieren?

Ich sag dir was passieren kann.
Dein vierjähriger Sohn, der eigentlich ein kleiner Engel ist, mit seinen blonden Haaren, blauen Augen, dicken Backen und einem Lachen, das den Tag verschönert, hat zu viel Energie.
Ich habe nur für ein paar Sekunden nicht meine Augen auf ihn gehabt, damit ich sein Eis bezahlen konnte und jetzt ist er weg!
Warum sind Kinder so schnell darin zu verschwinden?
Denkt der kleine Gabriel wir spielen verstecken? Natürlich fragte ich den Mann am Eisstand, ob er gesehen hat in welche Richtung er lief, aber das war leider nicht der Fall.
Gabriel, wo auch immer du dich versteckst, ich werde dich finden. Und wenn es das letzte ist, was ich tue.

Ich schnappte mir meinen Rucksack, fragte panisch andere Menschen im Park, ob sie ihn gesehen haben, schaue hinter jedem Baum und Busch. Nirgends.

Sogar unter jeder Bank und in jedem Mülleimer schaute ich, Kinder kommen doch immer auf die bescheuertsten Idee, aber auch kein Treffer. Ich rannte durch den halben Park, schrie so laut ich konnte seinen Namen und niemand reagierte. Wenn mir noch einmal jemand sagt, diese Anonymität in einer Großstadt ist toll, reiße ich ihm sämtliche Gliedmaßen ab.

Bestimmt sehe ich aus wie eine Verrückte und den Blicken dieser Los Angeles Schnösel nach, dachten sie es sich auch. Abwertende Blicke ignoriere ich schon mein Leben lang, mir doch egal was andere Menschen denken, aber ich suche verdammt nochmal ein Kind! Als ich schon am Überlegen war, wie meine Beerdigung aussehen soll, da ich wegen Kindverlust umgebracht werde, sprach mich ein älterer Mann an. Er meinte, er hätte einen kleinen Jungen an der Brücke gesehen, unter einem blühenden Kirschbaum. Ich schrie ein schnelles Dankeschön und rannte los.

Blühender Kirschbaum...
Die sind rosa, oder?
Oder doch weiß?
Auf jeden Fall nicht grün...
Ich bin doch kein Gärtner oder Forstwirt, woher sollte ich wissen wie so ein scheiß Baum aussieht?

Angekommen an einem der Brücke mit nicht grünen Bäumen sah ich wirklich Gabriel. Breit grinsend, geschmolzenes Eis in der Hand mit einem bärtigen Mann, enges Shirt, Baseballcap rückwärts aufgesetzt und Sonnenbrille. Der Mann sieht aus, wie diese Fuckboys, die sich beim Sex nicht um die Bedürfnisse einer Frau interessieren…

„Gabriel!“, rufe ich erleichtert, aber auch wütend. Sofort schaut mich der Kleine an, umarmt meine nackte Beine mit seinen klebrigen Händen. Vielleicht hätte ich heute Morgen kein Kleid anziehen sollen… Streng sagte ich ihm, wie viel Sorgen ich mir machte und so etwas nicht noch einmal passieren darf. Der bärtige unbekannte Mann räusperte sich laut genug, damit ich ihn fragend anstarre.

Innerlich höre ich meine beste Freundin Devin sagen, dass ich nicht immer so starren soll, es wäre angsteinflößend. Pf.

„You were looking for Gabriel?“, fragt er unnötig in einem netten Ton. Ich wüsste nicht Gabriels Namen, wenn ich nicht diejenige wäre, die nach ihm gesucht hat. Offensichtlich habe ich nach ihm gesucht, Dummkopf, der anscheinend seine Kleidungsgröße nicht weiß, das Shirt platzte fast. „Obviously. Thanks for not kidnapping.“, sage ich, ohne ihn anzuschauen.

„Wir gehen jetzt in mein Geschäft, du musst dringend deine Hände waschen und ich brauche einen Ort, an dem du mir nicht abhauen kannst.“, lächle ich Gabriel zu, werfe ihn über meine Schulter und laufe schnell aus dem Park. Gabriel schrie noch zu diesem bärtigen Mann „Tschüss Captain America.“, kicherte den halben Weg zum Geschäft.

Captain America ist doch dieses Superheldending? Ich frage später einfach meine Freundin Devin… Die weiß eher, was ihr Neffe anschaut und liebt. Ich bin nur die coole, nicht leibliche Patentante. Die echt coole Patentante, die gerade ihr zweites Tattoo Studio eröffnet. Ein Tattoo Studio, was nicht düster und muffelig ist, sondern hell, einladend – im mediterranen Stil. Viel weiß, Akzente in verschiedenen Koralle - und Blautönen, einige Stilmixe, viele Pflanzen und einer Wand, die in Holz verkleidet wurde.

Devin würde jetzt sagen, es sieht typisch griechisch aus und es wäre auch keine Lüge. Ich wuchs die ersten 14 Jahre meines Lebens in Kreta, Griechenland auf. Ich liebe meine Heimat, das Meer, die vielen Sonnenstunden, das Essen, die Bewohner und die griechische Art; es ist für immer in meinem Herzen. Und dann zogen wir in das kalte Deutschland, das einzig Gute daran war, dass ich Devin und ihre Schwester Gianna kennen lernte. Und nun bin ich in Amerika und versuche meinen Erfolg aus Deutschland hier weiterzuführen. Und vielleicht weil Gianna bereits seit 10 Jahren hier wohnt, Devin letztes Jahr zu ihrer Schwester zog, um ihr zu helfen und ich wollte nicht alleine in Deutschland verrotten.

Zum Glück waren die Umbauarbeiten bereits fertig und ich muss später nur noch etwas dekorieren und für meine Mitarbeiter herrichten, dann kann es losgehen. Schnell wusch sich Gabriel die Hände, ich fegte kurz durch und machte mir gedanklich einen Plan, wo ich was hinstelle oder aufhänge. Gabriel setzte sich zur Probe auf jede Liege und auf jeden Stuhl. Er fragte auch etwas enttäuscht, warum wir Captain America im Park so schnell verlassen mussten. Etwas genervt sage ich ihm, dass es nicht Captain Amerika war, weil Captain Amerika die Welt rettet und nicht in einem Park in Los Angeles rumlungert. Gabriel gab sich mit der Antwort zufrieden und wir konnten nach Hause.

>‘ Wer ist Captain Amerika, sollte ich den kennen? Du kennst deine Neffen besser als ich. ‘<, schriebe ich unterwegs noch Devin.
Schnell antwortete sie auch. >‘ Marvel, Superhelden – der mit dem Schild. Warum fragst du?‘<
>‘ Gabriel war der festen Überzeugung, er hätte ihn vorhin im Park gesehen.‘<

Bei Gabriels Zuhause angekommen war Gianna bereits zurück von Arzt mit ihren zwei anderen Kindern. Gabriel rannte zu seiner Mutter, umarmte sie und erzählte von dem schönen Tag, den wir hatten. Zu meinem Glück verschwieg er, dass er weggerannt ist und ich ihn panisch suchte. Ihr älterer Sohn Jacob zeigte mir stolz sein cooles Pflaster, erzählte etwas über Marvel und musste dann den Tisch decken.

„Bleibst du noch zum Essen?“, fragt Gianna lieb, doch ich verneinte. Schließlich habe ich noch zu tun und möchte morgen es nicht unter Stress erledigen. Heute dekorieren, morgen Devin abholen und übermorgen ist die Eröffnung. Schnell gab ich den vieren jeweils einen Kuss und lief nach Hause. Zuhause schmiss ich das Kleid in die Wäsche, zog eine kurze Hose, ein langes Shirt an, meine schwarzen Sneaker dazu und in meinen Rucksack schmiss ich jegliche Kleinteile hinein. Die zwei Kartons trug ich runter, befestigte sie an meinem Fahrrad und fuhr den kurzen Weg.  
Dadurch dass es bereits Abend war, bemerkte ich auch mal die Bar, die im Gebäude nebenan ist. Der Hinterausgang der Bar und meiner trennte nur eine halbhohe Wand, die nicht breiter war als der Ecktisch, den ich dort hinstellte. Immerhin ist es nur eine Bar und keine Diskothek.

Voller Motivation schloss ich auf und ging an meine Arbeit. Ich dekorierte dein Eingangsbereich und das Bad, die Bereiche von den verschiedenen Artisten dekorierte ich natürlich nach ihren Wünschen. Meine Ecke bekam noch ein Bild von Gianna, Devin und den Kindern und schon war ich zufrieden. In der kleinen Küche stellte ich bereits ein paar Flaschen Bier kalt für die Eröffnung, nahm mir allerdings jetzt schon eins und setzte mich raus an meinen kleinen Tisch. Zufrieden zündete ich mir eine Zigarette an und puste den Rauch in die warme Nacht.
Ich weiß, rauchen ist schädlich, aber zu meiner Verteidigung rauche ich nur abends manchmal oder wenn ich betrunken bin. Und beides ist eher selten der Fall. Gerade an den letzten Zügen angekommen räusperte sich ein Mann und kommt aus der Richtung der Bar. Mal wieder starre ich fragend, bin allerdings auch gerade bereit im Ernstfall ihm die Nase zu brechen. Als Frau ist es nachts leider nie entspannt...
„I’m sorry, but you look kinda familiar.”, sagt der Mann vorsichtig. Trotz der Laterne konnte ich ihn kaum erkennen, zumindest braune Haare und Bart. Er schien um die 1,80 Meter groß zu sein.
„that’s impossible.”, sage ich schnell und stehe auf. Schließlich bin ich erst seit vier Wochen hier und bin nur zwischen meinem Laden, Giannas Wohnung und meiner Wohnung hin- und hergerannt. Außer meinem Geschäftspartner und Angestellte habe ich niemanden kennen gelernt.
„You’re the woman who searched for Gabriel!”, fiel ihm ein, bevor ich die Tür erreichen konnte. Hä? Der Mann trat mehr unter das Licht, ich musste kurz überlegen, aber doch… Das ist der Mann aus dem Park. Mr. Ich-kaufe-meine-Shirts-zu-klein. Dachte Städte sind so beliebt, weil man niemanden zweimal trifft? Das Glück ist nicht meins.

„You’re really easy to remember with that hair and the tattoos.”, fügt er leise hinzu.
Dass ich auffalle mit den ganzen Tattoos und meinen kupfernen Haaren ist mir bewusst, aber so selten sind tätowierte Menschen doch auch nicht mehr. Wo ist diese Anonymität der Großstadt, huh?

Breit grinsend, wie Schwiegermutter Liebling, stellt er sich als Chris vor und erwähnt noch wie niedlich Gabriel gewesen sei. Ich sollte mich wohl als mindeste auch vorstellen, immerhin ihm sei Dank, dass Gianna mich nicht ermordet hat. Eigentlich sieht er ja ganz schnuckelig aus.
„I’m Nike, thank you again.”, stelle ich mich schnell vor und drücke die Türklinke hinunter. Natürlich sprach ich meinen Namen Griechisch aus, was sich dann eher anhört wie Nikä, mit einem langezogenen I.
„Nike like the sportbrand?”, fragt er verwirrt.
„It’s a regular name in Greece and the goddess of victory.”; antworte ich schnell genervt. Es war immer das erste was den Menschen in Deutschland zu meinem Namen einfiel und Amerikaner sind auch nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte. Warum gehe ich nicht einfach wieder zurück nach Griechenland, wo Leute meinen Namen aussprechen können und ich in meiner Muttersprache über die Welt philosophieren kann? Ach ja, Arbeitslosigkeit, keine Zukunft, Schuldenkrise...

„I’m sorry for saying it wrong, most people I meet do not have irregular names. What are you doing here that late anyways?”, fügt er schnell hinzu. Lustlos antworte ich, dass es mein Studio ist und ich es vorbereite für die Öffnung, was ich auch nun weiterführen sollte. Er bat mich zwei Minuten auf ihn zu warten, haute wieder in die Bar ab und kam mit einer Whiskeyflasche zurück. Ich war zu verwundert darüber, dass ich kurz warten soll, obwohl ich nicht unbedingt freundlich war und bewegte mich auch nicht in der kurzen Zeit.
Lächelnd mit der Whiskeyflasche meint er, dass man darauf anstoßen sollte. Gegen etwas anderes als Bier habe ich nichts auszusetzen... also öffnete ich die Tür, lies ihn durch. Dieser Chris lief den Flur entlang bis zur offiziellen Eingangstür und den zwei Sofas dort. Ich schnappte aus der Küche zwei Gläser und stellte sie auf den kleinen Tisch.
Er gab mir ein Kompliment für den Style und war verwunderlicher weise der gleichen Meinung wie ich; dass es zu viele dunkle, miefige Tattoo Studios gibt.

Entspannt schenkt er in beide Gläser ein und fragt mich wie ich dazu kam, ein Tattoo Studio zu eröffnen. Also, holte ich ein bisschen aus, erwähnte dass ich schon immer gern zeichnete und dadurch an den Job kam. Beiläufig sagte ich auch, dass ich mein erstes in Deutschland vor 5 Jahren eröffnete und es gut lief. Chris gratulierte mir zu meinem Erfolg, fragte nach, ob ich jemals etwas anderes arbeitete.

„I was a tattoo model for a few years. It wasn’t really amazing, but paid well.”, antworte ich schnell und nehme einen Schluck. Bah, der Whiskeygeschmack erinnert mich an einige schlimme Partys. Solche Partys mit keinem schönen Ende.

Nach ein paar weiteren Gläsern fragte ich ihn, ob seine Freunde ihn nicht in der Bar vermissen würden. Er lachte kurz auf, erzählte dann, dass er mit seinem Bruder und dessen Date dort war und er sich fühlte wie das fünfte Rad am Wagen. Er ist überzeugt, dass die zwei bereits abgehauen sind und ihn nicht vermissen.

Oh, well... Also tranken wir weiter und ich merkte schnell, wie wenig Alkohol ich mittlerweile vertrage. Irgendwann als die Flasche leer war, führte ich ihn herum, zeigte ihm jeden Raum, bis wir wieder am Hinterausgang waren und dann ging es sehr schnell. Wir schauten uns einige Sekunden gegenseitig nur in die Augen, bevor er mein Gesicht in seine Hände nahm und mich küsste. Seine Lippen waren weich und schmeckten komischerweise nach Pfirsich und nicht nach Whiskey. Seine Zunge bat vorsichtig um Eintritt in meinen Mund und wurde von meiner Zunge begrüßt. Fuck, warum küsst er so gut? Seine linke Hand glitt an meinen Hinterkopf, die rechte legte er um meine Taille.
Nur langsam lösten wir uns wieder, innerlich lachte ich mich aus – ich meine, welche vernünftige Person, die erst vor ein paar Wochen nach Amerika auswanderte, knutscht einfach mit jemanden der aussieht als würde er deine zukünftige Anrufe und Nachrichten ignorieren, im neuen Geschäft, welches noch nicht einmal eröffnet ist? Genau, Nike Mia-Alekto Karafoulidou, für weise Lebensratschläge, meldet euch bitte nicht bei mir.

„I’m sorry, I just couldn’t resist.“, stottert er verlegen und schaut den Boden an.
„Noooo, don’t apologize. I liked it.“, grinse ich und sofort steigt sein Blick wieder und lächelt.
„Sooo… how about we go to my place? I can offer more alcohol and cold pizza! “
„Cold pizza sounds good. “, kichere ich.
Schnell kam der bestellte Uber und fuhr uns einige Minuten in eine ruhigere, schönere Gegend. Eine Gegend, die teuer aussah. Wie viele Nieren muss man verkaufen, um sich hier eine Wohnung oder Haus zu leisten? 5? 13? 20?
Chris schloss die Tür auf, wir stolperten fast hinein und schneller als ich realisieren konnte, trafen sich wieder unsere Lippen. Die Hände erkundeten den Körper des anderen und irgendwie landeten wir in der Küche. Ich landete auf der Küchentheke, mein Shirt lag bereits auf dem Boden, Chris platzierte Küsse von meinem Hals, über das Dekolleté, meinen Bauch, meine Hüfte bis zum Knopf meiner Hotpants.
Er hörte auf, blickte kurz zu mir nach oben.
Unsere Blicke trafen sich und ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Ich biss mir verlangend auf die Unterlippe und warf ihm einen verführerischen Blick zu, bevor ich seine Wangen zwischen meine Hände nahm und leidenschaftlich küsste.
Seine Hände packten meine Hüfte und glitten langsam, fast schon quälend zu meiner Hotpants. Langsam und spielerisch ließ er seine Finger an der Seite hineingleiten, bevor er sie in einem Zug von meinem Körper zog.
Ein lüsternes Lächeln machte sich in seinem Gesicht breit, bevor er mich wieder küssen wollte, doch ich hielt ihn ab. „Now it’s your turn.”, flüsterte ich und zog ihm das Shirt über den Kopf. Das verlangende lächeln war wieder zu sehen und erneut küssten wir uns wild. Es dauerte nicht lange bis auch er ohne Hose vor mir stand.

Meine Hände strichen über seinen muskulösen Oberkörper und erkundeten jeden Zentimeter von ihm. Verdammt, er sieht aus wie gemeißelt. Meine Beine hatte ich um seine Hüfte geschlungen und zog ihn somit immer näher an mich ran. Es wurde stürmischer und irgendwann war zwischen uns kein Millimeter mehr Platz. Er drang in mich ein und ich stöhnte bei diesem intensiven Gefühl laut auf. Meine Hand vergrub ich in seinen Haaren und mit der anderen krallte ich mich in seinen Rücken. Wenn andere im Bett frühstücken, können wir auch in der Küche schlafen, blitze der Gedanke kurz auf, doch verschwand beim nächsten Stoß von Chris wieder aus meinem Kopf. Ungewohnt schnell kam ich laut zum Höhepunkt, Chris verlangsamte sein Tempo, küsste mich gefühlvoll und lächelte als er wieder seinen Kopf hebt. Erschöpft schaue ich ihn leicht fragend an woraufhin er mich fragte, ob ich weiter machen möchte.

Ich entschuldige mich hiermit bei meinen vorherigen Gedanken, wie dumm Amerikaner sind und dass er aussah wie ein Typ, der sich nicht u m die Gefühle einer Frau kümmert. In all meinen vergangen Beziehungen hat mich das noch nie jemand gefragt, oder überhaupt sich um meinen Orgasmus geschert.

Ich setze mich schnell auf, küsse ihn und fordere ihn auf, den Raum zu wechseln. Schnell schiebt er seine Hände unter meinen Hintern und trägt mich in das Schlafzimmer. Das Bett fühlte sich an wie eine Wolke und bevor er noch ein en weiteren Gedanken darüber verloren kann, schiebt Chris vorsichtig meine Beine auseinander und senkt seinen Kopf vor meinem Intimbereich. Wieder brachte er mich zum Höhepunkt, meine Beine zitterten bereits. Als er wieder in mich eindrang, stockte ich kurz meinen Atem und musste mich wieder seiner Größe anpassen. Es wurde noch heißer, lauter, intimer bevor wir beide verschwitzt und befriedigt nebeneinander lagen und versuchten unsere Atmung zu beruhigen. Im Augenwinkel sah ich wie seine muskulöse Brust auf- und abebbte, seine Bauchmuskeln zeigten sich deutlich.

Danke Aphrodite für diesen wunderbaren, erfüllenden, heißen und ermüdenden Sex mit diesem relativ fremden Mann! Sobald ich zuhause bin, werde ich sehr glücklich einschlafen, vielleicht morgen ein paar schmerzen haben, aber das war es auf jeden Fall wert.
„I’m gonna take a quick shower, make yourself a home.”, verkündet Chris nach ein paar Minuten und verschwindet in ein anderes Zimmer.

Meine Augen waren nur noch halboffen, aber mein Gewissen sagte mir, ich sollte wieder nach Hause. Erstens ist es nach einem spontanen One-Night-Stand danach immer unangenehm, zweitens heißt es nicht umsonst One Night, drittens habe ich morgen etwas vor und viertens bin ich auch nicht der Typ Mensch, der danach liegen bleibt, schläft und sich irgendwelche Hoffnungen macht.

Auch wenn ich zugeben muss; bester Sex, den ich je hatte. Ich nahm ein kleineres Kissen und legte kurz meinen Kopf darauf ab. Nur ganz kurz durchatmen, bevor ich aufstehe. Nur ganz kurz die Augen schließen, um Energie zu sammeln…

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