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Stereotype und Walter Bosshard

GeschichteHistorisch / P16 / Gen
17.06.2021
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China. Was weiss ich scho über China. Grosses Land, viel Lüt, Kommunistisch. Nöd würkli viel. Und doch, wenni ah China dänke, denn hahni es Bild i mim Chopf. Chlini Mänsche, die typischi Augeform. Guet in allem. Ässed Nudle und Ries. Und ich dänke dra, wie sie alli überwacht werded und mit Propaganda überhüfft werded. Nöd würkli Definition vomene Neutrale Bild, woni da han.

Ich bin Schwizer. Ich bin westlich prägt. Das isch wichtig zum wüsse. Sälbstverständlich bin ICH nöd manipoliert worde. MIS Bild isch nöd vo Propaganda prägt. ICH weiss dWahrheit.  

Ich weiss nüt. Mis Bild isch voller Sterotypen. Voller Schublade. Ich gsehn öppis, oder ghör öppis und pass die Idrück uf mis Bild ah. Nöd umgekehrt. Die Sterotype gids nöd nume vo China. Au anderi Länder und Mänsche hend die Sterotype. Italien zum Bispiel. Issed Pizza und Pasta und gestikulieret viel. Aber da isch mir bewusst, dass Italiener nöd IMMER und NUME Pizza und Pasta ässed. Das wär ja lächerlich. Und nöd ganz gsund.

Bi mim Bild über China bin ich da nöd so reflektiert. Will China isch främd und unbekannt. Da hälfed mir mini Stereotype. Und mis Bild isch au schwirig zVerändere. Alles guti woni vo China ghör, isch sicher eihundert Prozent Propaganda.

Und drum bruchts de Walter Bosshard und sini Bilder. De Herr Bosshard isch en Schwizer gsi. Kei Popagandist. Er hed nöd nume die schöne Bilder vo China ufgnoh. Er isch en Kriegsfotograf gsi. Er hed die Tragik, wo immer voneme Chrieg usgaht, festghalte.

Die Schuel lernt mehr immer nume dGschicht vo Europa. Viellicht no chli Nordamerikanischi Gschicht. Mer ghört nüd vom Mitkämpfe vo China, bide beide Wältkrieg. Allei de Fakt, dass China au Chrieg gha hed, also userhalb vo de Opiumchrieg, gid de Mensch dete meh Mänschlichkeit. Also usde eurozentrische Sicht. Und wärend em Betrachten vode Bilder, wird mer klar, dass China en eigetli Gschicht hed. Anderst prägt worde isch. Ufgrund vo andere Umständ nöd die glichi Kultur hend. Und das isch okay.

Aber ohni die Bilder, oder wenn sie vomene Chines gmacht worde währed, denn hett ich sie wahrschnili für Propaganda ghalte, also ohni em Bosshard sini Bilder, hett ich dChinese villicht nie als Mänsche gseh. Sonders als Teil vom fämde, böse China.

Drum isch es wichtig fürs eurozentrische Wältbild vo China, und um gäge die Stereotype acho, dass es die Bilder gid und das sie usgstellt werded.

*****

En wunderschöne Tag wünschi dir.
Ich hoffe, de Poetryslam hed dir gfalle.
Im Gschichtsunterricht hend mir müse de Stoff reflektiere und hend sThema u.a. als Poetry Slam darstelle döffe. Lueged doch Mal em Walter Bosshard sini Bilder ah und lised euch id Gschicht vo China ine. Es isch viel meh als Opiumchrieg und Kommunismus.
De Link zur Ustellig zu China ide 30e, vodem de Text handelt:

https://www.artmuseum.tsinghua.edu.cn/en/cpsj_english/zlxx/zlhg/201910/t20191023_4014.shtml  

Hend no en schöne Tag,
Wolfsglanz
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