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Between the Shelves

von TenCount
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Armin Arlert Eren Jäger Irvin / Erwin Smith Levi Ackermann / Rivaille Mikasa Ackerman
13.06.2021
09.10.2021
30
72.049
31
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Dieses Kapitel
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13.06.2021 2.661
 
Zehn Minuten. Fünfzehn Minuten. Zwanzig Minuten. Eine fucking halbe Stunde.

Eren war auch nicht die Pünktlichkeit in Person – im Gegenteil, normalerweise war er immer derjenige, der zu allem zu spät kam. Aber nun wurde er versetzt und das ohne irgendeine Nachricht. Von seinem besten Freund. Armin – dem pünktlichsten Menschen auf der vermutlich ganzen Welt.
Die Wut machte schön langsam Platz für Angst und Sorgen. Was, wenn ihm etwas zugestoßen war?

Doch da vibrierte es auch schon in seiner Hand, in der er sein Smartphone hielt und sehnsüchtig auf eine Nachricht wartete.

Von: Armin
Hey! Sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Ich schaff es leider nicht, mich hat mein Professor aufgehalten. Kannst du das auch ohne mich?

Wie sich das anhörte… Als würde er ohne ihn nichts auf die Reihe kriegen! Er textete ein kurzes „Ja, kein Problem“ zurück und warf noch einmal einen Blick auf den Laden, vor dem er nun seit rund dreißig Minuten stand.

Attack on Nerds

Der Name war… interessant. Und Eren Jäger würde wohl nun zum ersten Mal in seinem Leben einen Comicbuchladen betreten.
Armin wollte ihn schon gefühlte hundertmal mit hier hinschleppen, bis dato jedoch erfolglos. Jetzt jedoch ging es um das Geburtstagsgeschenk für seine Schwester Mikasa. Und was tat man nicht gleich alles für seine Schwester, nicht wahr?

Das Problem war nicht wirklich der Laden an sich. Er interessierte sich schlicht und ergreifend nicht für das Alles und hatte dementsprechend auch überhaupt keine Ahnung von der ganzen Thematik. Das würde er allerdings nie direkt zugeben und deshalb trat er nun ganz selbstbewusst über die Türschwelle, die dabei einen melodischen Klang von sich gab.

„Herzlich willkommen im ‚Attack on Nerds‘! Kann ich dir helfen?“, begrüßte ihn auch schon eine recht schrille Stimme. Zuzuordnen war sie einer Frau – Eren schätze sie auf Mitte dreißig – mit Brille, dunkelbraunen Haaren zu einem Pferdeschwanz gebunden und einer sehr lebhaften Ausstrahlung.

„Ä-äh nein, danke. Ich seh‘ mich mal um“, antwortete Eren schnell, obwohl er ihre Hilfe durchaus hätte gebrauchen können. Er hatte nämlich immer noch keinen blassen Schimmer, wo genau er hier suchen sollte und es erschlug ihn hier förmlich.

Überall diese Heftchen – Manga, hatte er sich von Armin einmal erklären lassen –, Filme, Figuren und sonstiger Krimskrams. Wobei ihn sowohl Armin als auch Mikasa für das Wort ‚Krimskrams‘ vermutlich töten würden.

Und heilige Scheiße! Es gab einen zweiten Stock!

Nach seiner ersten Runde durch den Laden bemerkte Eren, dass die Regale mit den Manga beschriftet waren. Das erleichterte zumindest seine Suche und er blieb vor einem stehen, dass ihm doch etwas die Schamesröte ins Gesicht trieb.

Boyslove/Yaoi

Eren war sich nicht sicher, was ‚Yaoi‘ bedeutete, aber erstens war das Wort ‚Boyslove‘ doch recht eindeutig und zweitens wusste er, was seine Schwester las.

Er hatte (leider) einmal ihre Sammlung durchgesehen und nun ja… Jetzt wusste er zumindest, wie Sex zwischen Männern aussah, also in der Theorie. Verstanden hatte er nicht wirklich, wieso sie so auf das Zeug stand, aber ihr Regal wurde immer voller und voller und jetzt stand er hier und suchte nach dem Titel, den Armin ihm noch per SMS hinterhergeschickt hatte.

»Ich will dich heute Nacht«

Das konnte doch nur ein schlechter Scherz sein…

„Sicher, dass man dir nicht helfen kann?“, ertönte eine tiefe Stimme neben ihm und er musste aufsehen, da er sich hingekniet hatte.

Eren wusste nicht, wo er zuerst hinsehen sollte. Auf die wirklich sehr enganliegende dunkelblaue Jeans, in denen schlanke Beine steckten. Den dunkelroten Hoodie mit dem Logo des Comicbuchladens. Die schwarzen Haare mit Undercut, akkurat gescheitelt und doch fielen sie ihm wieder lässig zurück ins Gesicht. Oder dieses schmale Gesicht mit den spitzen und doch auch feinen Zügen. Und diese graublauen Augen, die ihn gerade so abschätzig, fast schon herablassend musterten.

„Hallo?“, wiederholte sich der Mann erneut, diesmal eindeutig genervt.

„Ä-ähm… Entschuldige“, entgegnete Eren und stand im gleichen Atemzug auf. Dabei fiel ihm auf, dass sein Gegenüber locker zwanzig Zentimeter kleiner war als er. Ein leichtes Grinsen huschte trotz größter Bemühung über sein Gesicht.

„Also? Kann ich dir nun helfen?“, kam es erneut. Man erkannte deutlich an seiner Stimmlage, dass er nur fragte, weil es sein Job verlangte.

Eren überlegte. Es war ihm wahrlich peinlich, nach ausgerechnet so einem Buch zu fragen. Aber sonst stand er noch ewig in diesem Laden.

„Äh ja. Ich suche nach einem Manga“, erklärte er deshalb.

„Was du nicht sagst“, entgegnete der Verkäufer, an dessen Pullover ein Namensschild prangerte. Levi.
„Der Titel würde durchaus helfen.“

„Ich will dich heute Nacht“, kam es wie aus der Pistole geschossen von Eren.

„Ist das so?“, schmunzelte Levi, wie Eren gerade herausgefunden hatte.

Wollte ihn dieser gerade verarschen? Etwas verärgert zog er seine Augenbrauen zusammen.

„Das ist der Titel. Er dürfte recht neu sein“, fügte er deshalb hinzu. Das hatte ihm zumindest Armin erzählt.

„Na da kennt sich ja jemand aus.“
Den belustigten Unterton konnte man gar nicht überhören.

„Der ist für meine Schwester“, rechtfertigte sich Eren. Warum er das tat, wusste er nicht, aber er hatte das Gefühl, er musste.

Als Antwort gab es nur eine hämisch hochgezogene Augenbraue und einen ausdruckslosen Gesichtsausdruck. Kurz darauf griffen blasse, feingliedrige Finger haarscharf an seinem Gesicht vorbei und zogen ein dünnes, in Folie verpacktes Buch heraus.

„Bitteschön“, kam es monoton von Levi und hielt es Eren unter die Nase.

Dieser errötete leicht, als er die doch recht eindeutige Pose der beiden Männer auf dem Cover sah und wollte erst gar nicht wissen, was dann in dem Manga zu sehen war. Zensiert wurde da nämlich nichts.

„Danke“, murmelte Eren daher nur und wollte es ihm schnellstens aus der Hand nehmen.

Allerdings ließ sein Gegenüber nicht los und sah ihn stattdessen herausfordernd an.

„Bist du überhaupt schon alt genug dafür?“, fragte er und deutete auf das „Ab 18“-Symbol.

Schon langsam verlor Eren die Geduld. Was nahm sich dieser Verkäufer eigentlich heraus?

„Ich bin 19. Also ja, ich denke schon“, antwortete er dennoch relativ gelassen nach einem tiefen Atemzug.

„Was für ein kleines Balg“, entgegnete Levi leise, jedoch noch deutlich hörbar.

Mit einem scharfen „Wie bitte?“ riss Eren den Manga fast schon an sich und funkelte Levi wütend an.

„Nichts. Du kannst mir dann zur Kasse folgen. Oder willst du dich noch umsehen?“

Eren behielt seinen mürrischen Ausdruck bei und bemühte sich nur um ein beinahe geknurrtes „Bezahlen“, ehe er dem deutlich kleineren Mann folgte.

Dieser kassierte ab und Eren fragte sich, warum dieses dünne Büchlein so teuer war.

Wie sich Mikasa ihre Sucht – und ja, anders konnte man das nicht bezeichnen – von ihrem Gehalt finanzieren konnte, war Eren immer noch ein Rätsel, aber sollte ihn nicht weiter kümmern.

„Schönen Tag wünsche ich“, verabschiedete sich Levi. Konnte ein Mensch noch gleichgültiger klingen?

„Danke, ebenso.“
Eren setzte rein aus Protest sein strahlendstes Lächeln auf und verließ den Laden.

***

„Und hat’s Spaß gemacht?“

„Was willst du, Vierauge?“, stellte Levi genervt die Gegenfrage.

„Och so einiges. Vielleicht, dass du deine Chefin endlich mal beim Namen – der, falls es dir entfallen ist, Hanji ist – nennst. Oder dass du unsere Kundschaft mal freundlicher behandelst. Aber momentan will ich eigentlich nur wissen, was du mit dem Jungen da vorher getrieben hast. Er wirkte nun… ein wenig angespannt“, antwortete die Dunkelhaarige. Sie wollte wohl tadelnd klingen, aber ihre Neugierde und ihren Enthusiasmus konnte sie schlecht verbergen.

Levi hatte im Prinzip nichts gegen seine Chefin. Im Gegenteil, vermutlich würde er sie sogar sowas als seine Freundin bezeichnen. Seit er vor knapp vierzehn Jahren ohne viel Geld seine eher bescheidene Heimat und damit verbundene Vergangenheit hinter sich gelassen hatte und nach Köln gezogen war, war in ihrem Laden sein erster Job. Und er war geblieben. Auch wenn er sich für das Alles bei Weitem nicht so begeistern konnte, wie Hanji war er doch so bewandert in der Thematik, dass er einen kompetenten Verkäufer abgab. Nicht freundlich, aber kompetent.

Es lag allerdings einfach an seinem Naturell, dass er ständig unterkühlt und emotionslos rüberkam. Was ihm auch so ganz recht war, er war kein Mensch für große Gefühlsduselei.

„Ich will auch einiges. Zum Beispiel nicht mehr diesen hässlichen Pullover tragen“, erwiderte er daher und zupfte an dem dicken Stoff.

Der Name des Ladens war in großen Lettern aufgedruckt, darunter zwei Strichmännchen. Eines davon attackierte den anderen mit einem Schwert, während das andere nur auf seinen Gameboy starrte.

„Es ist witzig und du weißt es!“, empörte sie sich.

„Naja…“

„Zurück zum Thema“, meinte Hanji und ignorierte damit geflissentlich die Kritik an ihrem Logodesign.
„Was war jetzt mit dem Typen?“

„Nichts Besonderes. Er hat einen Manga gekauft.“

„Der? Sah irgendwie nicht so danach aus. Da musst du dich bei der Beratung ja gut angestellt haben“, gab sie belustigt zurück.

„Er wusste schon, was er will – war für seine Schwester“ gab Levi mittlerweile wieder genervt zurück. Diese Fragerei konnte er überhaupt nicht ab.

„Und sonst war nichts für dich drin? Er wirkte wirklich verstört. Was entweder bedeutet, dass du besonders unfreundlich warst oder ihn unverschämt angegraben hast.“
Sie setzte ein dreckiges Grinsen auf und hob verschwörerisch die Augenbrauen.

Leider hatte sie damit nicht ganz unrecht. Es wäre nicht das erste Mal, dass Levi eine neue Bekanntschaft hier geschlossen hatte. Tatsächlich konnten auch so manche Nerds heiß sein.

Und es war nicht so, dass ihm sein vorheriger Kunde nicht gefallen hatte. Es war noch kalt draußen und so hatte die dicke Winterjacke einiges versteckt, aber Levi hatte mittlerweile ein gutes Auge dafür und die Statur war doch vielversprechend.
Auch das dunkelbraune Haar, dass er locker zu einem Dutt am Hinterkopf gebunden hatte, gefiel ihm, obwohl er diese Man Buns eigentlich eher zum Fürchten fand.
Am meisten hatten ihn jedoch wohl diese grünen Augen gefesselt, die bei genauerer Betrachtung ins bläuliche schimmerten.

Ja, er hatte den Jungen durchaus genauer gemustert. Das änderte aber an gewissen Tatsachen nichts…

„Wohl beides, würde ich sagen. Aber er ist 19“, äußerte Levi sein Bedenken.

„Na und? Wäre doch legal und du siehst ja auch nicht aus wie ein alter Sack“, antwortete Hanji schulterzuckend und lehnte sich entspannt an den Tresen.

„Sind immerhin dreizehn Jahre… Aber selbst wenn wir das mal außen vor lassen, wäre er immer noch so extrem hetero“, entgegnete Levi.

„Wäre nicht der Erste, den du umdrehst“, gab sie nur mit einem Augenzwinkern zurück.

„Ist mir für eine Nacht aber mittlerweile zu anstrengend. Und bei dem wäre einiges notwendig“, schmunzelte er.
„Hättest mal sehen müssen, wie rot er geworden ist, als er das Cover von dem Boyslove-Manga gesehen hat.“

„Oh Gott, das hätte ich wirklich gern!“
Hanji brach ich schallendes Gelächter aus und strich sich ein paar Lachtränen aus den Augenwinkeln.

„Na jedenfalls werden wir den sowieso nicht mehr sehen“, meinte Levi abschließend und sie konnte nur zustimmend nicken.

„Gehst du heute zu der Party?“, wollte sie wissen.

„Zu der von Erwins Azubis? Ich weiß nicht… Schreit ja förmlich nach Kindergeburtstag.“
Levi verdrehte leicht die Augen, als er sich mit den Fingern durch die Haare fuhr.

„Eben deswegen. Er wollte uns ja als erwachsene Begleitung dabeihaben“, lachte Hanji.

„Dann hätte er nicht zusagen sollen, wenn er eigentlich keine Lust drauf hat.“

„Du kennst ihn doch. Aber könnte doch auch ganz witzig werden. Ich bin mir sicher, es gibt einiges zu trinken.“

Da könnte sie allerdings recht haben. Und vielleicht fand sich so auch mal wieder eine willige Person für eine Nacht. Wobei er dann definitiv nach dem Ausweis fragen müsste…

„Na gut. Aber wenn’s scheiße ist, geh‘ ich wieder“, gab sich Levi schließlich geschlagen.

„Was anderes hätte ich nicht erwartet“, erwiderte Hanji nur grinsend, „ich freu mich trotzdem!“

***

Eren war um die kleine Papiertüte, in die man ihm den Manga gepackt hatte, sehr froh. Wo er diesen auf dem Nachhauseweg sonst versteckt hätte, wäre eine Herausforderung geworden.
Jetzt musste er ihn nur vor Mikasa unbemerkt in sein Zimmern schmuggeln. Theoretisch hätte er ihr ihn auch einfach so gleich übergeben können. Immerhin war ihr Geburtstag ja auch schon heute. Aber er wollte es noch einpacken. Eigentlich.

Als er dann jedoch mit Geschenkpapier, Schere und Tesafilm hantierte, erschien ihm das als doch keine so gute Idee mehr.
Letztendlich war die vorher noch volle Rolle zur Hälfte leer, das meiste Papier jedoch lag am Boden und an allen Enden und Ecken des Geschenks klebte Tesa, damit es irgendwie zusammenhielt.

Aber es war verpackt.

Kurz darauf klopfte es auch schon an seiner Tür und ein Blondschopf steckte seinen Kopf herein. Armin.

„Ich hab den Kuchen besorgt. Hast du den Manga?“, erkundigte dieser sich.

Eren hielt das etwas stümperhaft eingepackte Etwas in die Luft und nickte.

Er war schon gespannt, was Mikasa zu alldem sagen würde. Es war der erste Geburtstag, den sie zusammen als WG feiern würden. Er, Mikasa und Armin – Freunde seit Kindertagen.

Und da weder er noch Armin besonders geschickt im Backen waren, hatten sie sich dazu entschlossen, eine Bäckerei mit dieser Aufgabe zu betrauen.

„Dann mal los“, verkündete Armin freudig.

Mit einem lauten „Happy Birthday“ trugen sie die Torte ins Wohnzimmer, in dem Mikasa auf der Couch saß und stellten ihn vor ihr auf den Tisch ab.

Ein sanftes Lächeln huschte kurz über ihr Gesicht, als sie die Kerzen auspustete.

„Dankeschön“, meinte sie schließlich, „den Kuchen habt aber nicht ihr gemacht, oder?“

„Traust du uns das nicht zu, oder was?“, erwiderte Eren trotzig.

„Nicht wirklich“, kam es etwas monoton zurück.

Ein wenig erinnerte Eren ihre Art an die des Verkäufers von heute. Nur war Mikasa wenigstens lieb zu ihm. Sie war ehrlich, aber sie stand jederzeit an seiner Seite und nahm ihn in Schutz.

„Na danke auch…“, grummelte Eren, dennoch ein wenig beleidigt.

Schmunzelnd kniff sie ihm in die Wange, ehe sie ihm das Geschenk aus der Hand nahm.
„Ist wohl für mich, hm?“

„Ja, wir hoffen, es gefällt dir“, antwortete Armin.

Zu anfangs versuchte sie noch, es einigermaßen sorgfältig auszupacken, allerdings machten ihr die vielen Klebestreifen einen Strich durch die Rechnung und es riss überall ein. Daraufhin machte sie selbst kurzen Prozess und innerhalb Sekunden lagen Papierreste am Boden und das Buch in ihrem Schoß.
Mit großen Augen strich sie andächtig über das Cover und in ihrem Gesicht machte sich dieser Ausdruck bemerkbar, den Eren immer als leicht pervers einstufen würde. Er war sich immer nie ganz sicher, was dann in ihrem Kopf vorging.

„Vergiss‘ aber deswegen die Party heute Abend nicht“, ermahnte Eren sie scherzhaft.

„Hättest du nicht gefühlt unseren ganzen Jahrgang inklusive Ausbildungsleiter eingeladen, hätten wir auch einen gemütlichen Abend zu dritt verbringen können“, entgegnete sie.

„Ach komm schon, das wird bestimmt lustig“, hielt Eren dagegen.

„Werden wir sehen“, war Mikasas letztes Wort, während sie vorsichtig durch den Manga blätterte.

Armin hatte derweil Teller geholt, verteilte den Kuchen und hielt ihm schließlich dem missmutigen Eren unter die Nase.

„Ich freu mich schon, eure Kollegen mal kennenzulernen“, meinte Armin gut gelaunt. Vermutlich auch, um diese kleine Fehde zu beenden.

„Ich bin gespannt, ob Herr Smith tatsächlich kommt…“, überlegte Eren laut.

„Du hast ja auch noch groß damit getönt, er kann noch jemanden mitbringen“, warf Mikasa ein.

Unschuldig zuckte Eren mit den Schultern.
„Naja, damit er sich nicht so alleine fühlt zwischen uns Jungen.“

„Wir sollten auf jeden Fall schön langsam mal etwas aufräumen und herrichten…“, schlug Armin vor und die anderen beiden konnten ihm nur zustimmen.


~

Hello zu meiner ersten AoT-Fanfiction :)

ich hoffe einfach mal, dass ich mit meiner Charakterdarstellung gut dabei bleibe. Bei meinen anderen ist es mir teilweise ganz gut gelungen, teilweise waren sie auch total OoC. Also mal sehen, wie’s hier läuft :D

Noch kurz ein paar Anmerkungen:

- ich schreibe auch beim Plural von Manga weiterhin Manga. Ich persönlich finde, dass Mangas falsch klingt :D es wäre aber (nach Googlerecherche) beides richtig!

- Den hier erwähnten Boyslove-Manga „Ich will dich heute Nacht“ gibt es wirklich & er ist sehr empfehlenswert. Steht auch bei mir im Regal ;)

- Beim Namen vom Comicbuchladen hat mir meine liebe Freundin Tanja wieder ein wenig unter die Arme gegriffen. Danke dafür <3

Ansonsten freue ich mich über Feedback, Kritik, Anmerkungen, etc.
Alles Liebe
Lisa :)

Disclaimer: I do not own Shingeki no Kyoji/Attack on Titan
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