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EIne schöne Überraschung

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteRomance / P12 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
13.06.2021
13.06.2021
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1.166
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Hallo, meine lieben Leser. Hier ist mein kleine Sommergeschichte für das „Summer-Schattenwelt-Wichteln“ von der lieben ladyfangirl.

Zu den Vorgaben:

Meine Wichtel war „Mellie Bane“.

3 Schlagwörter für den Sommer, die in der Story vorkommen sollen: Eis, Ausblick , farbenfroh

Zwei Dinge, die nicht vorkommen/ genutzt werden dürfen: Clace , Drama



Meine liebe Mellie Bane. Ich hoffe, diese kleine Geschichte wird dir gefallen. Es hat echt Spaß gemacht, es zu schreiben. Die Vorgaben haben mich in meiner Idee beflügelt. Nach kurzen in mich gehen mit den Vorgaben ist schon die Idee zu dieser erfrischenden und leichten Geschichte entstanden.

Auch ein Dank an ladyfangirl, die dies alles möglich gemacht hat.

Viel Spaß.

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Alec POV



„Wie weit ist es denn noch? Ich halte das hier kaum noch aus.“, Magnus bewegte sich nervös vor mir und zupfte an der Augenbinde, die ich im vor ungefähr einer Viertelstunde angelegt hatte. Er erinnerte mich im Moment mehr an einen kleinen Jungen als an den großen Hexenmeister von Alicante. Ich schmunzelte als ich ihn weiter schob. Zum Glück konnte er das nicht sehen, denn würde er nur einen dummen Spruch auf den Lippen haben. Hoffentlich gefiel ihm meine Überraschung, doch nein, ich war mir sicher, dass ihm diese gefallen würde. Das würde nach Mags Geschmack sein. Zudem hatte ich ihn ja schon allein, damit überrascht, dass ich ihn überraschte. „Nun noch ein paar Minuten und die Binde bleibt auf den Augen, dass das klar ist. Du willst dir doch nicht alles verderben.“, sagte ich mit einem unterdrückten Lächeln als er erneut an der Augenbinde zog. Mein Ehemann nickte und zog gleichzeitig eine Schmolllippe. Er sah im Moment echt süß aus. Ich schob ihn weiter voran.



Nach wenigen Schritten konnte ich schon unser Ziel erblicken. Ich sah auch, dass da auf dem Felsvorsprung eine große Decke lag und ein Picknickkorb. Izzy hatte alles  perfekt hergerichtet und ich würde meiner Schwester noch morgen eine Dank zukommen lassen. Das hatte sie sich verdient, auch wenn sie mir das Wochen auf die Nase binden würde. Langsam für ich Magnus an der Decke vorbei und ein paar weiter Schritt in die Nähe des Enden des Felsvorsprungs.

„Wir sind da. Du kannst jetzt die Augenbinde abnehmen.“, meine Stimme war vor Anspannung etwas rau. Magnus riss sich den Stoff von den Augen. Augenblicklich hörte ich nur eine Oh, Ah. Ich hatte also ins Schwarze getroffen. Den großen Hexenmeister von Alicante sprachlos zu erleben, hatte schon etwas. Ich legte meine Hand auf Magnus Schulter und bewunderte den Ausblick, der sich uns bot. Auch wenn ich hier schon öfter gewesen war. Vor uns war eine Schlucht, die aus einen dieser Romanzen stammen konnte, die die Mundies und auch Magnus  so liebten. Da war ein riesiger Wald, der grün strahlte, durch das sommerliche Licht. Da war mitten in diesem Wald eine Lichtung mit Blumen, die farbenfroh zu uns hoch strahlte.  Doch noch mehr beeindrucke mich  der Fluss, der die Schlucht durchquerte. Der Fluss war sternenklar und rein. Dieser Ort war echt wie nicht von dieser Welt.

„Wow, das ist die tollste Überraschung, die du mir machen konntest. Das ist wie in einem Traum.“, Magnus hatte seine Stimme wiedergefunden und  kuschelte sich in meinen Arm. Mein Herz setzte für einen Moment aus. Ich liebte meinen Ehemann so sehr und ich liebte seine ehrliche  Art.

***

„Wie kommt, es das du einen solch himmlischen Ort kennst?“, Magnus und ich lagen gemütlich auf der Decke und genoss das Sommerwetter. „Jace, Izzy und ich sind vor ca. 5 Jahren zufällig hier gelandet. Wir waren auf einem Auftrag und sind etwas vom Weg abgekommen…“, ich unterbrach meine Erklärung, da Magnus ich etwas auf setzte.

„Izzy und Jace waren auch hier. Ich glaube ja, dass unser Blondie sich nicht hier wohl fühlte und direkt wieder weg wollte.“, Magnus fiel mir ins Wort. Ich sah die Erheiterung in seinen Augen.

Ich trank einen Schluck und sprach dann weiter: „ Nun ja, er war nicht so ganz begeistert und ist fast da hinten von der Klippe gefallen, doch das ist eine andere Geschichte. Izzy hingegen haben wir fast nicht mehr hier weg gekommen und sie ist öfters hier, wenn sie Zeit hat. Aber lass uns doch einfach unseren freien Tag genießen. Ich werde dir alles ein anderes Mal erzählen.“

Magnus nickte und  kuschelte sich noch mehr an mich. Seine schwarzen Haare, welches er heute mit roten Spitzen verfeinert waren, streichelten über meinen Arm. Ich bekam eine leichte Gänsehaut. Ich gab ihm einen zarten Kuss auf die Stirn.



„Okay, doch du wirst sie mir wirklich erzählen. Das ist ein Versprechen.“, Magnus war nicht richtig von meiner Antwort zufrieden. Ja, ich würde ihm die Geschichte noch erzählen, doch nicht heute. Heute waren nur er und ich von Bedeutung. Das war unser Nachmittag.



Alles war perfekt. Naja, fast. Die Sonne brannte schon ziemlich und in meine Gedanken kam der Wunsch nach einer Abkühlung. „Jetzt eine schönes Eis. Das wäre doch perfekt.“, entwich es meinen Lippen, während ich gähnte. Es war nur so dahin gesagt, aber wahr. Ich liebte Eiscreme, auch wenn das meiner Figur nicht so gut tat und mir auch peinlich ist. Shadowhunters naschten nicht und vor allem machte das keine Lightwood. Neben mir kicherte es und ich merkte wie Magnus sich aufrichtete. Ich blinzelte zu Magnus hinüber und sah, dass er eine Zauber wirkte. Ich setze mich auf, um auch besser sehen zu könne, denn die Sonne blendet. Da sackte mein Herz ab. Ich suchte zuerst nach den richtigen Worten.

Vor uns standen nun zwei Eisbecher, die in der Sonne verführerisch aussahen. Der erste Eisbecher war mit Vanilleeis und einem Fruchteis. Um das Eis waren vielen exotische Früchte, darunter Mango. Dieses war fruchtig und erfrischend.

Der andere Eisbecher, der vor mir stand, ließ mich zittern. Bei Raziel. Da stand ein Schokoladenbecher mit Schokoladeneis, Karamellsause und Schokostücken. Das war mein Lieblingseis, das ich mir heimlich in einem kleinen Cafe manchmal kaufe. Der Eisbecher stand da und ich konnte nicht mehr weg sehen. Woher wusste Magnus davon? In meinen Augen glänze es.

„Trifft das deinen Geschmack, oder soll ich eine andere herzaubern.“ sagte Magnus mit einem Grinsen. Seine Augen glänzten in dem wunderschönen Kupfer, „ Ich bevorzuge ja die fruchtigen Varianten, doch für mein Süßen kann es was süßeres sein.“

„Nein, der ist perfekt, doch woher wusstest du davon, dass das mein Lieblingseis ist.“, meine Stimme war etwas belegt.

„Ich würde sagen, ein Engel mit schwarzen Haaren und einer scharfen Zunge hat es mit mal geflüchtet. Doch lass uns Essen , sonst ist alles geschmolzen. Das wäre eine Schande.“, er nahm seinen Eisbecher in die Hand und begann mit den Löffel, der auch zufällig aufgetaut war, das Eis zu essen.

Auch ich nahm meinen Eisbecher und nahm die erste Ladung Schokoladeneis auf die Zunge. Das Eis schmolz auf meiner Zunge und es war herrlich. Ich würde Izzy echt danken müssen. ´

Wir aßen unser Eis, wobei sich mein Liebster den einen oder anderen Bissen von meinem Becher nahm. Danach blieben wir noch bis zu Sonnenuntergang. Es war ein herrlicher Tag.
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