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Bliss in the harbor of the heart

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Sami Osala
12.06.2021
24.07.2021
24
36.789
5
Alle Kapitel
127 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
22.07.2021 1.580
 
Zur Feier des Tages, dass mein Auto, nachdem es mitten auf der Bundesstraße einfach stehengeblieben war, nur ein "kleines" Vermögen gekostet hat und dass ich nächste Woche Urlaub habe... und weil meine Reviewschreiber so fleißig waren, gibt es ein weiteres Kapitel für euch.
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“Kulta?” Besorgt hielt Sami seine Liebste aufrecht, als sie schwankte.
Sie atmete flach und schnell, während sie im Reflex die Hand auf ihr Herz legte.
Sami legte seine Hand neben ihre. “Ganz ruhig, Liebling.”, flüsterte er, als er den rasenden Schlag spürte. Er führte sie vorsichtig zur Couch. “Ich rufe den Doc an, ganz ruhig, alles wird gut.”, flüsterte er voll Sorge. Sami wischte Safira mit einem feuchten Tuch übers Gesicht, bevor er vor ihr in die Hocke ging. “Hast du deine Tabletten genommen?”, fragte er leise.
“Du erinnerst mich doch immer daran.”, wisperte sie.
Sami nickte. “Es wird alles gut.”, flüsterte er immer wieder. Er blinzelte und schrak heftig zusammen, als Aimos Weinen zu ihnen drang. “Ich hole nur schnell den Kleinen.” Er war gerade rechtzeitig zurück, um dem Arzt die Tür zu öffnen.
“Ich kümmere mich um deine Freundin.”
Sami nickte, bevor er kurz in der Küche verschwand, um Aimo etwas zu essen zu machen.

“Hattest du in der letzten Zeit häufiger solche Momente?”, fragte Doktor Valkoinen gerade, als er zurückkam.
“Nicht so schlimm, die waren ganz schnell wieder vorbei.”
“Du hast nichts davon gesagt. -- Warum arbeitest du gegen dich Safira?”, rief Sami aus.
“Vorwürfe helfen uns hier gerade nicht.”, meinte der Arzt ernst. “Auch wenn er Recht hat.”
Safira senkte den Kopf.
“Liebling, ich will dich doch nur nicht hergeben müssen.”, flüsterte Sami sanfter.
Doktor Valkoinen schüttelte besorgt den Kopf. “Ich hatte gehofft, wir könnten uns das nach der Geburt in Ruhe überlegen. Aber die Situation ist nicht ungefährlich. Es bleibt wohl nur noch diese Möglichkeit.” Er schmunzelte, da er nun ihre volle Aufmerksamkeit hatte. “Wir werden eine Konversion durchführen.”
“Was ist das? Und warum wurde das noch nicht gemacht?”, fragte Sami, während er versuchte, Aimo zu beruhigen.
“Mit einer elektrischen Konversion versuchen wir den Rhythmus von Safiras Herzen wieder ins Lot zu bringen.”
“Elektrisch?”, fragte Safira.
Doktor Valkoinen nickte. “Ja, mit leichten Stromstößen.”
“Wie beim Defibrillieren?”
“Ja, nur mit weniger Strom.”
“Aber… -- Aber das ist doch bestimmt nicht ungefährlich.”, murmelte Sami erschrocken.
“Diese Situation ist gefährlicher. Wir müssten Vorbereitungen treffen und du musst dich schonen. -- Du kommst am besten morgen ins Gesundheitszentrum. Wir brauchen ein neues Langzeit-EKG und wahrscheinlich auch ein Ultraschall. -- Wir müssen alles unternehmen, gegen dein stolperndes Herz. Du willst doch deine Kinder aufwachsen sehen.”
Safira schluckte trocken, bevor sie nickte.
“Du musst diesmal auf den Doc hören.”, bat Sami eindringlich, während der Arzt Safira noch einmal untersuchte.

“Wie fühlst du dich?”, fragte Doktor Valkoinen.
“Besser.”
“Gut, dann sehen wir uns morgen früh. -- Du gibst weiterhin gut auf sie acht?”
Sami nickte. “Immer, wenn Safira es zulässt.”, murmelte er angespannt.
Sami brachte den Arzt zur Tür. Er legte Aimo auf seiner Spieldecke ab, bevor er sich zu Safira setzte. Sami atmete zittrig durch, schwieg aber. Irgendwann legte er seinen Arm um Safiras Schulter und zog sie an sich. “Ich liebe dich, Safira.”, flüsterte er. “Ich will, dass du lebst. Nur deshalb bin ich so hinterher, dass es dir gut geht. Ich will dich und unsere Kinder ganz lange bei mir haben, bis zu meinem Ende. Du bist in meinem Herzen. Ohne dich wäre es leer und würde schrumpeln, bis es aufhören würde zu schlagen.”
Safira schlang ihre Arme um seinen Leib. Sie schniefte leise. “Es tut mir leid, dass ich dir solche Sorgen mache. Ich liebe dich doch auch, du bist mein Zuhause.”, schluchzte sie.
Sami drückte sie an sich. “Du ruhst dich aus, ja? Ich kümmere mich.”
“Aber es ist nicht wenig… Und du wolltest mit den Jungs ins Studio.”, protestierte Safira.
“Du bist wichtiger. Du und Aimo, ihr bedeutet mir alles und das Kleine hier drin auch.”
Sie verzog blinzelnd das Gesicht.
Sami strich ihr sanft über die Wange. “Es ist okay. Es dauert einfach ein bisschen länger, bis ein neues Album kommt. Wir kommen klar, das Geld wird reichen. Außerdem steuerst du doch auch etwas bei.”
“Aber nur, wenn sich das Buch verkauft.”
Sami hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen. “Mach dir mal keinen Kopf.”

- Du bekommst richtige Stromstöße? Und das soll helfen? -, fragte Jacky per Messenger, während Safira sich bettfertig machte.
- Es soll meinem Herzen den richtigen Rhythmus zurückgeben. -, erklärte sie, bevor sie damit begann, ihr Haar zu bürsten.
- Aber während der Schwangerschaft? -
- Das ist wohl okay, auch wenn der Doc lieber gewartet hätte. -
- Soll ich raufkommen? Ich könnte helfen, während du dich ausruhst. -
Safira blinzelte. - Würdest du? -
- Sonst hätte ich nicht gefragt. -
- Ich frage Sami, ob es für ihn okay ist. - Sie atmete schwer durch, was Sami sofort aufhorchen ließ, da er gerade das Schlafzimmer betrat.
“Ai schläft ganz friedlich. -- Was ist los?”, fragte er sanft.
“Jacky hat gefragt, ob sie kommen soll? Sie würde helfen wollen.”, erzählte sie.
Sami lächelte sanft. “Es würde ja schon reichen, wenn sie dich im Auge behält.” Er grinste, als Safira ihn entgeistert ansah.
“Du würdest sie gern wiedersehen, oder?”, fragte er.
Sie hob die Schultern.
“Dann lad sie ein. Aber sie kommt nicht hierher, damit ich arbeiten gehe. Aimo wird sich bestimmt auch freuen, seine Tante Jacky zu sehen.” Sami wartete, bis sie das Handy zur Seite gelegt hatte. Sanft zog er sie in seine Arme. “Gute Nacht, Liebling.”
“Schlaf gut, Schatz.”, flüsterte sie, die Augen schließend.

Sami wiegte Aimo sanft, da der Kleine langsam quengelig wurde, während sie hier am Airport warteten.
“Sami?”
Er sah verwundert auf. “Samu? Mal wieder unterwegs?”
“Hm, ein bisschen Promotion. -- Und was machst du hier, ohne deine Freundin?”, fragte der blonde Hüne.
“Wir holen Jacky ab, sie sollte gerade gelandet sein.”, erklärte Sami, während Aimo endlich ruhiger wurde.
“Du holst Jacky ab? Ohne Safira? Was ist los, Sami?”, fragte Samu irritiert.
“Safira muss sich ausruhen.” Sami schluckte unter Samus forschenden Blick. “Ihr Herz spielt verrückt. Deshalb kommt Jacky rauf. Sie soll auf meine Liebste achtgeben. Vielleicht übernimmt sie Aimo, damit ich bei Safira im Krankenhaus sein kann.”
“Krankenhaus?”, fragte Samu entgeistert.
“Hm, sie wollen mit Stromschlägen ihr Herz wieder in Ordnung bringen.” Sami blinzelte angestrengt. “Ich habe Angst, Samu. -- Was, wenn es nicht okay wird?”
Samu schluckte trocken. “Es wird okay, du musst fest daran glauben.”, flüsterte er, während er Sami kurz umarmte. “Wenn du etwas brauchst, dann melde dich. Ich kann auch Haushalt.”
Sami grinste. “Den kriege ich bisher ganz gut alleine hin. Aber vielleicht, wenn Jacky mit Ai spazieren gehen will… Sie kennt sich ja nicht wirklich aus.”
Samu schnaubte. “Wenn sie einverstanden ist, auch das.”, murmelte er, bevor sie sich verabschiedeten.

Safira seufzte leise auf, als Samu sie fest drückte.
“Es wird alles gut.”, flüsterte er.
Sie lächelte schwach. “Gib gut auf meine Freundin und meinen Sohn acht, ja?”
Er nickte. “Alles Gute.”
Samu blieb neben Jacky, während sie dem Wagen nach sahen, den Sami in Richtung Krankenhaus lenkte.
“Sie war schon die letzten Tage so müde, dabei war ihr Herz ständig am rasen.”, murmelte Jacky.
Samu schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln. “Es wird ja jetzt repariert.”
“Hoffentlich. Mir tut Sami leid, dass er diesen Moment alleine durchmachen muss. Er wollte partout nicht, dass wir ihn begleiten.”, erzählte Jacky, während sie den Buggy in Richtung Park schob.
“Er wird nicht alleine sein.” Samu grinste schief. “Wir waren über Jahre wie eine Familie, das hört nicht einfach auf.”
Sie sah ihn forschend an. “Du hast jemanden geschickt?”
Er nickte. “Ich hätte ihm Gesellschaft geleistet, wenn Safira mich nicht gebeten hätte, auf dich und Ai acht zu geben.”
Jacky verzog das Gesicht. “Sie mag dich wirklich, hm?”
Samu hob die Schultern, während sie sich dem See näherten.

Jacky sah schmunzelnd zu, wie Samu den kleinen Aimo aus dem Wagen nahm.
“Schau mal Ai, ist es nicht schön hier?”, fragte er und drehte sich mit dem Kleinen.
Aimo gluckste begeistert, was Samu lachen ließ.
Er streckte den Kleinen in die Höhe.
Jacky blinzelte, während sie die Szene mit dem Handy festhielt.
Samu wirkte gelöst, beinahe glücklich.
Sie lächelte, als Samu sie ansah. “Danke.” Jacky grinste, als er den Kopf schief legte. “Dass du uns begleitest. Und dass du meinen Patensohn zum Lachen bringst, während ich es heute nicht kann.”
“Du machst dir halt Sorgen. -- Es wird wieder gut.”
Sie blinzelte. “Du bist ziemlich gut, im Mut machen.”, murmelte sie.
Samu lächelte. “Manchmal. -- Magst du auch einen Kaffee?”, fragte er und deutete zum Verkaufswagen.

Sami legte seine Stirn gegen Safiras. Er versuchte, nicht zu blinzeln, während er ihr in die Augen sah.
Sie lächelte. “Es wird gut werden, Sami.”, flüsterte sie.
Er zog die Nase hoch, bevor er kurz nickte. “Ich bin ganz in der Nähe.”, murmelte er, als die Schwester heran trat.
“Es wird Zeit.”
Sami nickte angespannt. “Ich liebe dich, Safira.”, flüsterte er und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Lippen, bevor er den Raum verließ.

Sami ließ sich seufzend auf dem mittleren der drei Plastikstühle fallen. Er schrak aus seinen sorgenvollen Gedanken, als sich jemand neben ihm niederließ. Er sah erst genauer hin, als ein Kaffeebecher in seinem Blickfeld auftauchte. Sami blinzelte, als er in Rikus Gesicht sah. “Was tust du denn hier?”
“Samu war der Meinung, dass du nicht alleine hier warten musst. Und wir waren derselben Meinung.”, erklärte Raul.
Sami schniefte.
“Wir waren nicht nur eine Band.”, murmelte Riku.
Sami nickte. “Ihr wart wie große Brüder für mich.”
Die drei Männer nickten einhellig.
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