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Bliss in the harbor of the heart

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P16 / Het
OC (Own Character) Sami Osala
12.06.2021
29.07.2021
28
43.824
11
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Dieses Kapitel
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21.07.2021 1.009
 
Sami drückte Safiras Hand, während sie das
Gesundheitszentrum verließen. “Soll ich Ai nehmen?” Vorsichtig übernahm er seinen Sohn. “Na Ai, was meinst du zu einer kleinen Schwester?” Er grinste, als der Kleine gluckste.
“Ein Mädchen wäre wirklich perfekt, aber eigentlich ist es egal.”
Safira grinste.
“Du musst gut auf dich achtgeben, Liebling. Der Doc hat es ernst gemeint. Auch wenn die Tabletten momentan gut wirken. So ein Baby ist eine zusätzliche Belastung.”, erklärte Sami ernst. “Ich mache mir wirklich Sorgen, Safira. -- Wenn das Baby da ist, sollten wir vielleicht anfangen zu verhüten.”
Safira trat vor ihn und sah ihn liebevoll an. Sie hauchte ihm einen Kuss auf die Lieben. “Ich werde aufpassen.”, versprach sie ernst.

Safira sah seufzend aufs Wasser hinaus. Sie hatte heute einfach raus gemusst.
Sami war ständig so besorgt um sie, er packte sie förmlich in Watte.
Heute hatte sie ihm um eine kleine Auszeit gebeten.
Natürlich hatte er wissen wollen, wohin sie fahren würde.
“Warum ausgerechnet dieser Strand?”, hatte er gefragt.
“Ich finde es schön dort. Es ist inspirierend.”
“Es hat nichts mit Samu zu tun?”
Safira hatte ihren Liebsten entgeistert angesehen. “Er ist unser Freund. Es ist ja nicht so, dass ich ihm sage, dass ich seinen Strand besuchen werde. -- Sami, ich liebe dich. Aber im Moment erdrückst du mich ein bisschen. Ich weiß, dass du dir Sorgen machst, aber die letzte Untersuchung war okay. Die Tabletten haben das Stolpern im Griff.”
“Aber der Doc sagt auch, dass sich das jederzeit ändern könnte.”, hatte er aufbegehrt.
“Bitte Sami, lass mir ein bisschen Luft zum Atmen.” , hatte Safira gebeten.
Sami hatte sie lange angesehen, bevor er schließlich genickt hatte. “Aber wenn etwas komisch ist, dann rufst du mich gleich an, okay?”
Also war Safira vor einer halben Stunde aufgebrochen.

Sie schüttelte den Kopf, als sie Samu den Strand betreten sah.
Vor allem, da er sich so suchend umsah. Langsam kam er herüber geschlendert.
“Sami hat dich nicht ernsthaft hergeschickt?”, fragte sie.
Samu hob die Schultern, während er sich neben sie fallen ließ. “Er macht sich doch nur Sorgen.”
Safira seufzte. “Aber zu oft. Heute hatte ich das Gefühl, erdrückt zu werden.”
Samu nickte verständnisvoll. “Das hat Sami erwähnt. Was machst du?”
“Ich hatte eine Idee für eine neue Geschichte.”, erklärte sie.
“Was ist aus der letzten geworden?”, fragte er neugierig.
“Die sucht nach einem Verlag. -- Drei Antworten stehen noch aus. Wenn die auch ablehnen sollten, publiziere ich sie selbst auf Amazon.”
“Glaub an dich. Einer wird es nehmen.”
“So stark wie du bin ich nicht. Ich könnte nicht hundert Mal abgelehnt werden.”, seufzte Safira. “Als Schreiberling hat man heute wenigstens die Möglichkeit, seine Geschichten selbst unter die Menschen zu bringen, ohne große Kosten.”
Samu legte ihr einen Arm um die Schulter. “Ich denke, du bekommst das hin. Sami hat Aimo letztens eine Geschichte erzählt, als du im Gesundheitszentrum warst.”
“Als ihr Kaffeetrinken gewesen seid?”
Er nickte. “Er sagte, es sei deine Geschichte.”
Safira lächelte. “Sami hat sie schon oft gelesen. Er liest sie Aimo vor, wenn es Zeit fürs Bett wird.”
Samu lächelte sanft. “Wenn du dich nicht erdrückt fühlst, bist du dann glücklich?”, fragte er leise.
Sie nickte. “Weißt du, ich bin angekommen. Bei Sami fühle ich mich zu Hause. Er liebt mich und die Kinder, auch wenn er es momentan nur Aimo zeigen kann. -- Ich finde es ja auch gut, dass Sami sich um uns sorgt. Wir sind ihm nicht egal. Er passt besser auf mich auf, als ich selbst das tue.”
“Er liebt dich so sehr.” Samu grinste. “Ihr zwei habt euch gefunden.”
“Ohne uns zu suchen. Ich mochte ihn von Anfang an. Ich habe nur bezweifelt, dass ich die Richtige für ihn bin.”
“Ich weiß.”
Safira sah ihn perplex an.
“Sami redet wirklich viel von dir.”, meinte Samu grinsend. “Ich hoffe, ich finde auch mal so eine Frau für mich.”
“Suchst du denn?”
Er hob die Schultern. “Nicht wirklich.”
Sie lächelte. “Dann lässt du dich eben finden.”
Samu lachte, bevor er nickte. “Okay.” Er sah neben Safira, wo Aimo in seiner Schale angefangen hatte, vor sich hin zu brabbeln. “Er stimmt wohl zu?”

Safira sah auf ihr Handy, welches eine Nachricht gemeldet hatte.
- Ich will nicht stören, Liebling. Ich hoffe, es ist alles okay. Zuhause wartet Post auf dich, vom Anderson-Verlag, es ist ein kleiner Umschlag. -
Sie schluckte trocken.
“Alles okay?”, fragte Samu sofort.
“Hm. Sami schreibt, dass ich Post habe. Es ist ein kleiner Umschlag. -- Wenn sie ein Manuskript ablehnen, ist es immer ein großer, weil sie es zurückschicken.”
Samu grinste. “Oh, da drücke ich jetzt aber die Daumen.”
Safira atmete tief durch. “Es wäre echt toll, wenn es klappt.”
“Willst du los?”
Sie schüttelte den Kopf. “Ein bisschen noch.”
“Soll ich gehen?”
Safira lächelte. “Ich mag deine Gesellschaft. Aber du kannst Sami schreiben, dass ich okay bin.” Sie hatte seinen Nachrichtenton also auch gehört.
“Vielleicht war er das gar nicht.” Samu stimmte in ihr Lachen mit ein.

Er machte ein Foto von ihr, nachdem sie Aimo aus seiner Schale befreit hatte. “Darf ich ihn mal haben?”
Safira beobachtete schmunzelnd, wie Samu ihren Sohn zum Lachen animierte. “Darf ich ein Foto machen?”, fragte sie vorsichtig.
“Wollen wir ein Foto, Ai?”, fragte Samu mit einem verschmitzten Grinsen, bevor er nickte.
“Du wirst mal ein prima Dad, Samu.”, stellte sie leise fest. Safira nickte, als Samu sie forschend ansah. “Ja, wirklich.”
“Ich hoffe es.”, seufzte er, während er Aimo weiter bespaßte.

Eine halbe Stunde später trug er die Schale mit dem schläfrigen Aimo für Safira zum Auto. Er drückte sie fest an sich, als sie ihn zum Abschied umarmte.
“Danke, dass du dich von Sami hast schicken lassen.”
Er grinste. “Ich wäre auch gekommen, wenn du mich gefragt hättest. -- Ich mag dich Safira. Ich bin froh, dass wir jetzt Freunde sind.”
“Das bin ich auch, Samu.-- Du musst uns bald mal wieder besuchen kommen.”, rief sie, bevor sie langsam davonfuhr.
Samu sah ihr einen Moment nach, bevor er sein Handy zückte. - Sie sind auf dem Weg nach Hause. -, schrieb er eine Nachricht an Sami, bevor auch er nach Hause ging.
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