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Let´s Run Away Together

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / Het
General Hux Han Solo Kylo Ren Leia Organa Rey Rose Tico
11.06.2021
15.06.2021
5
30.666
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11.06.2021 7.809
 
Ben

„Sind sie zu einem Urteil gelangt?“ fragt die Richterin an die 12 Geschworenen, faltet das stück Papier wieder zusammen und gibt es dem Gerichtsdiener zurück.
Die Geschworenen-Sprecherin sieht auf ihren eignen Zettel und liest vor: „Wir, die Geschworenen, befinden die Angeklagte, Zam Wesell, der vorsätzlichen Körperverletzung, für nicht schuldig!“

Ein aufgeregtes Raunen geht durch die Menge der Zuschauer und die Richterin schlägt mehrmals auf ihr Richterpult, um die Ruhe im Gerichtssaal zurückzuerhalten.
Mit steifem Kiefer, erklärt sie Zam, von allen Vorwürfen befreit und die Verhandlung für geschlossen.

Ben packt schnell seine letzten Unterlagen zusammen.

Er ignoriert seine Mandantin, die ihm, zum Sieg, die Hand reichen will… oder schlimmer noch, ihn umarmen will.
Dieser Frau würde er nicht mal den kleinen Finger reichen.

Er ignoriert die Blicke des Staatsanwaltes…, er ist sicher wütend.

Er ignoriert die beiden Detektives, die den Geschädigten und seine Familie trösten.

Und er ignoriert ganz besonders die Blicke des Opfers…!

Mit großen Schritten drückt er sich durch die Menge, aus dem Saal, ins Treppenhaus, in ein ruhiges Stockwerk und in eine leere Toilette.
Nachdem er seine Aktentasche fallen lässt, übergibt er sich in der nächsten Kabine.

Drei gebrochene Rippen, zwei zertrümmerte Kniescheiben, ein gebrochener Unterkiefer, drei durchtrennte Wirbel, unzählige Hämatome und null Chancen, jemals wieder laufen zu können.
Wie kann eine Person von gerade mal 5 Fuß 5, einen erwachsenen Mann, für den Rest seines Lebens entstellen und verkrüppeln?

Erschöpft sackt er an der Kabinenwand zu Boden und bedeckt sein Gesicht mit beiden Händen.

Zam Wesell ist nichts weiter, als eine Auftragts-Schlägerin, für irgendeinen Untergrundboss. Aber sie war seine Mandantin! Ungeachtet seiner eigenen Gefühle! Jeder Mensch verdient, egal welches Verbrechens er beschuldigt wird, eine faire Verteidigung… Wirklich jeder?!

Nachdem er wieder zu Atem gekommen ist, schleppt er sich zum Waschbecken und bespritzt sein Gesicht mit Wasser.

Ihm wird schon wieder übel, wenn er daran denkt, wie er das Opfer im Zeugenstand auseinandergenommen hat.
Ben hatte seine Mandantin, vor der Jury, als unschuldige kleine Frau und das Opfer als groben, versoffenen Unhold dargestellt.
Als er dann auch noch eine angebliche Affäre des Opfers in den Raum warf, flippten er, seine Frau, der Staatsanwalt und zum Schluss auch die Richterin aus.

Er schämt sich…
Der Mann ist nichts weiter, als ein liebevoller Ehemann und Vater, ein tüchtiger Ladenbesitzer und eine Stütze der Gemeinde.
Das Einzige, dass er `verbrochen´ hat, ist seinen Laden nicht an irgendeinen windigen Immobilienhändler verkauft zu haben.
Jetzt muss er verkaufen…

Ben kann den Mann, der ihm im Spiegel entgegenstarrt schon gar nicht mehr erkennen.
Sein Magen wird wieder flau.

Auf schnellstem Weg, verlässt er das Gerichtsgebäude und eilt nach Hause. Ein großes Glas Tullamore, wird sein stechendes Gewissen wieder abdämpfen.

Angekommen in seiner dunklen und sterilen Wohnung, lockert er seine Krawatte und schmeißt seine Jackett-Jacke in die nächste Ecke.
Sobald der erste Schluck der goldenen Flüssigkeit seine Kehle hinabbrennt, fängt er an, sich zu beruhigen. Doch sein Gewissen quält ihn immer noch.
Er muss es einfach zugeben, er hasst seinen Job, seinen Boss und ganz besonders seine verabscheuungswürdigen Mandanten.

Doch ehe er diesen Gedanken weiter vertiefen kann, summt sein Handy.
Genervt stellt er fest, dass sich ein Gott-verdammter Gruppenchat geöffnet hat.
Einige Arbeitskollegen und ein paar ehemalige Kommilitonen wollen sich auf ein paar Drinks in einer Bar treffen.

Ben hat so gar keine Lust auf Gesellschaft. Insgeheim hofft er, dass seine mangelnde Beteiligung am Chat nicht bemerkt wird und er in Ruhe zuhause bleiben kann, um sich grübelnd in seinem Whiskey zu ertränken.  

Trotzdem er sein Handy weggelegt und ignoriert hat, klingelt es nach einer guten halben Stunde an seiner Tür.
Nach dem Betätigen der Gegensprechanlage ertönen zwei Stimmen im Chor: „Solo! Los runter jetzt!“
Snap und Bowdy, zwei Freunde aus seiner Collage-Zeit, drängen ihn endlich raus zu kommen.
Irgendjemand (wahrscheinlich Hux) hat im Gruppenchat von seinem heutigen Erfolg im Gerichtssaal erzählt, nun sind alle ganz wild darauf, mit ihm anzustoßen.
Auch wenn er absolut keine Lust hat, ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee, sich in Gesellschaft zu betrinken.




Rey

„Ok, ok! Ich gratuliere, du hast gewonnen!“
„Ahaha!“
„Ich kann nicht mit dir schlafen!“
„Und wieso nicht?“
„Weil ich Monica liebe! Deswegen!“
„Du… liebst wen?“
>Wuuuuuuh!< kommt aus dem Publikum.
„Ja, ihr habt richtig gehört! Ich… liebe sie! Ja! Ich… liebe sie!“
Kurzes Schweigen, in dem Chandler und Monica aufeinander zugehen.
„Ich liebe dich Monica.“
„Und ich liebe dich Chandler.“
Das Publikum applaudiert.


„Haaaach!“ seufzt Rey laut und schaltet ihren Laptop aus.
Warum kann nicht das ganze Leben so einfach sein, wie in Friends?

„Haben Monica und Chandler sich wieder ihre Liebe gestanden?“  kommt es von der Seite.
Rey liegt auf ihrem Bett auf dem Bauch und lässt ihre Füße in der Luft baumeln.
In der Tür lehnt ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Rose Tico und sieht sie skeptisch an.

„Woher willst du wissen, dass ich nicht irgendwas anderes gesehen habe?“ fragt die Angesprochene zurück.
„Ich bitte dich!“
Rose zieht eine Augenbraue hoch und setzt sich neben Rey auf das Bett.
„Friends ist deine Lieblings-Sitcom und `Das kollektive Geheimnis` ist deine absolute Lieblingsepisode!“
„Tja…,“ sagt Rey und dreht sich auf den Rücken.
„Ich würde sagen, du kennst mich einfach zu gut. Aber es ist ja auch die beste Folge!“

Die schwarzhaarige atmet einmal tief durch.
„Dagegen kann ich nichts einwenden aber… meinst du, sie wissen, dass wir wissen, dass sie wissen, dass wir es wissen?“
Beide Mädchen fangen schallend an zu lachen.

Rose ist die erste, die wieder zu Atem kommt.
„Na los! Mach dich endlich fertig! Abflug ist in 30 Minuten!“
Mit einem genervten Grummeln dreht sich Rey schmollen auf den Bauch und ruft ihrer Freundin, die bereits den Raum verlässt, hinterher: „Wo gehen wir hin?“
„In die Bar um die Ecke. Und wir treffen uns dort mit Jess.“ Schallt es aus dem Badezimmer zurück.

„Ich habe aber gar nichts vernünftiges zum Anziehen.“ Versucht Rey ihren Plan zu durchkreuzen.
„Über deinem Schreibtischstuhl liegt schon ein Outfit mit passenden Schuhen!“
Rey schreckt augenblicklich hoch. Da hängen tatsächlich Klamotten auf dem drehbaren Computerstuhl.
Wann sind die da hingekommen?

Ziemlich ungelenk, schält sie sich aus dem Bett, verfängt sich mit dem Fuß in ihrer Decke und stürzt fast zu Boden.
Endlich aufrechtstehend und von ihrem Bett befreit, hebt sie den hellen Stofffetzen, den man nur schwerlich als Kleidung bezeichnen kann, auf.

Ein hell beiges, sehr kurzes Sommerkleid, mit Häkel-Optik, Spaghettiträgern und viel freiem Rücken.

Moment…! Das hat sie doch neulich im Schaufenster gesehen.

„Das ist aber nicht mein Kleid!“ ruft sie hinter sich.
„Jetzt schon!“ sagt Rose, die in ihr Zimmer tritt und sich gerade die Haare bürstet.
„Danke…! Aber wofür ist das?“
„Du hattest es so verliebt angestarrt, als wir neulich shoppen waren… ich weiß, dass du es dir nur nicht gekauft hast, weil du es zu freizügig findest. Aber ich wette, es steht dir ganz ausgezeichnet.“ Gibt sie als Erklärung an.

Rey runzelt leicht die Stirn.
„Da bin ich mir auch sicher, dass bezweifle ich gar nicht… Mich beunruhigt nur die Message, die das Teil, so ganz nebenbei, ausdrückt… `Nimm mich! Ich will Dich´“ spottet sie.
„Ach jetzt komm schon du Stubenhocker! Du hast Semesterferien, du lebst in der aufregendsten Stadt der Welt und alles, was du machst, ist lernen, alte Staffeln von Friends schauen und in dieser schrottigen Werkstatt arbeiten.“
„Das letzte kann ich zurzeit nicht machen, wie du sehr wohl weist, da mein Boss den Laden über seine Urlaubsreise geschlossen hat.“
„Um so mehr ein Grund endlich mal so richtig auf die Kacke zu hauchen! Trau dich doch auch mal was!“ ruft Rose aufgeregt.

„Du bist doch auch arbeiten.“ Versucht Rey vergeblich zu argumentieren.
„Ja, aber immerhin leite ich ja auch ein Geschäft. Und jetzt hör mit den Ausreden auf und mach dich ausgeh-fertig! Geh dich duschen! Mein Gott! Zum Glück habe ich dich zu Waxing geschläppt… Flachgelegt zu werden könnte dir auch nicht schaden!“ sagt die junge Asiatin und verlässt das Zimmer.

Schmollend und mit hochrotem Kopf, hält sie sich das Kleid an den Körper.
Ein wenig Spaß kann ja nicht schaden… sie sollte sich wirklich mal was trauen!


Ben

Weil er schon ein bisschen eingerostet ist, hängt er erstmal an den Jungs und klammert sich an das Glas Gin in seiner Hand.
Es ist eine gute Bar, mit runden Sitzecken, einem langen Tresen mit Sitzmöglichkeiten davor, Billardtischen, Darts, einem Flipper und sogar einer kleinen Tanzfläche im hinteren Bereich, aus dem ein starker Bass dröhnt.
Kurzum, es ist der perfekte Ort, um sich nach einem anstrengenden Arbeitstag mit Freunden zu treffen.
Trotzdem es nicht wirklich sehr voll ist, immerhin ist erst Dienstag, ist es sehr laut und man muss fast über den Tisch grölen, um sich zu unterhalten.

Nach dem Gin, steigt Ben auf Bier um und bietet an, den nächsten Krug zu holen. Die Abwechslung kommt ihm gerade recht. Ständig klopfen ihm die Jungs auf den Rücken, gratulieren ihm, zu seinem gewonnenen Prozess oder bewundern, dass er in seiner Kariere, bei der Kanzlei Snoke & Partner noch keinen Fall verloren hat.

Er will gar nicht daran denken, wie viele `böse´ Menschen er vertreten- und vor ihrer gerechten Strafe verschont hat.
`Verdammt! ´ So darf er nicht denken!
Es war schon immer sein Traum Anwalt zu werden. Doch… er ist mit seiner jetzigen Situation alles andere als zufrieden.

Beim Aufstehen merkt er bereits die Auswirkung von Whisky, Gin und Bier.
An der Bar gibt er den leeren Bierkrug ab und sieht sich beim Warten etwas um.
Die Gesellschaft ist sehr gemischt, von College-Studenten, normalen Arbeitern bis zu Geschäftsleuten aus Down Town in Anzug und Krawatte wie ihm, ist alles vertreten.

Sein Blick schweift über die verschiedenen Menschengruppen und bleibt bei drei jungen Frauen hängen. Er schätzt sie vielleicht auf etwas älter als Collage.
Sie sitzen ein paar Meter neben ihm, an der Bar und unterhalten sich angeregt miteinander.

Die beiden schwarzhaarigen Mädchen haben die Köpfe in seine Richtung geneigt und sehen die Dritte an. Bisher sieht er nur kastanienbraunes, schulterlanges Haar, einen sonnengeküssten freien Rücken, der von einem sehr freizügigen weißen Kleid umrahmt wird und die Andeutung eines schönen Hinterns, der auf dem Barhocker platziert ist.

Sobald seine Augen wieder auf ihrem Hinterkopf landen, dreht sie sich zu ihm und in nur einer Sekunde… steht- seine Welt Kopf.

Die schönsten Haselnussaugen sind auf ihn gerichtet. Sie sieht ihn nicht einfach nur an. Sie scheint in ihn hinein zu sehen.
Perfekt geschwungene rosa Lippen, die in einem Anschein von Erstaunen leicht geöffnet sind.
Eine süße Nase, die bedeckt ist mit… ´Oh Gott!? Sind das Sommersprossen? `

Und dieses Licht…, die Lampe über der Bar strahlt sie auf unglaubliche Weise an.

Und wie sie aussieht…! Wie ein Engel.

Als sich ihre Mundwinkel nach oben verschieben und sie mit einem Lächeln eine Reihe perfekter weißer Zähne präsentiert, schleicht sich eine zarte Röte auf ihre Wangen und um Ben ist es geschehen.
Sein Herz fängt an im Marathon zu rasen.
Plötzlich überkommt ihn eine unglaubliche Angst aber gleichzeitig ist ihr kleines Lächeln, wie Rauschgift, dass in einem Mordstempo durch seine Adern jagt.

Dieses Mädchen ist einfach… Killer!

Ihm fällt definitiv gerade kein besseres Wort ein. Sobald sie ihren Blick wieder von ihm abwendet, dreht auch er sich wieder um.
Er spürt, wie seine Ohre rot werden.

Verdammt! Was soll er jetzt machen? Soll er auf sie zugehen? Sie ansprechen? In Anwesenheit ihrer Freundinnen? Oder soll er warten, bis sie allein auf die Toilette geht und sie dort abfangen? Würde ihn das nicht wie einen Grusel aussehen lassen?
Aber er muss sie auf jeden Fall kennenlernen!

Unglücklicher Weise steht er nur rum und macht einen auf Jerry Lewis… was so viel heißt wie…, er sagt nichts und macht Gesichtsballett.  
Seine Mimik verkrampft sich immer wieder aufs Neue, während er überlegt, wie er mit ihr ins Gespräch kommen kann.
Bis sie ihn völlig unerwartet mit der Hüfte anschubst.

Sie hat ihre Freundinnen zurückgelassen und ist alleine auf ihn zugegangen. ´Oh Gott! `

„Hey du Lauch! Entspann dich mal!“ ertönt ihre hinreißende Stimme, mit dem bezauberndsten britischen Akzent, der seinen Kopf vollkommen blutleer macht.

Mit einem leicht frechen Grinsen strahlt sie ihn an.
„Trinkst du einen Jägermeister mit mir?“ fragt sie.
Doch anstatt zu antworten, kann er nur auf ihre Unterlippe starren, die sie gerade zwischen
ihre Zähne zieht. `Oh Gott! ´

Er weiß nicht, wie lange er auf ihre Lippen gestarrt und die Welt um sich vergessen hat, bis er bemerkt, dass sie wieder spricht.
„Ich glaube er redet mit `dir´.“ Sagt sie und deutet neben sich, zum Barkeeper, der ihn verärgert ansieht.

Ben sieht auf den vollen Bierkrug in seiner Hand und kann sich wieder an den Grund erinnern, aus dem er an die Bar ging.
Kurz sieht er in das erwartungsvolle Gesicht der hübschen jungen Frau, die immer noch auf eine Antwort wartet und dann wider auf den Bierkrug.

Ohne lange darüber nachzudenken, holt er seine Brieftasche vor, reicht dem Wirt einen Schein und sagt: „Geben sie mir bitte noch zwei Jägermeister und bringen sie das Bier bitte an den Tisch!“

Der Mann verdreht genervt die Augen und tritt weg.
Doch es hat sich gelohnt! Das Mädchen vor ihm leuchtet förmlich mit ihrem glücklichen Lächeln.

„Ich bin Rey.“ Stellt sie sich vor und setzt sich auf den Hocker neben ihm.
„Ich bin Ben.“ Muss er, über die lauter werdende Musik, fast brüllen.
Warum muss es ausgerechnet jetzt so lauter werden?

Der Jägermeister kommt, beide stoßen an und kippen sich den eisgekühlten Kräuterlikör hinter. Eigentlich mag er dieses deutsche Kräuterzeug gar nicht aber für sie…, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, würde er sogar Lebertran freiwillig trinken.

Sie bestellen noch zwei weitere Runden, können durch die Lautstärke aber nur ein oder zwei Sätze austauschen. Zu seiner großen Freude, lehnt sie sich beim Sprechen näher zu ihm und er kann den blumigen Duft ihres Parfums einatmen. `Oh Gott! ´

Er erfährt, dass sie hier in New York auf das College geht und Elektroingenieurin studiert. Dass sie 21 ist (…, zum Glück…, Alkohol ist im Staate New York erst ab 21 legal…,) Jedoch scheint sie bereits Erfahrung im Umgang mit Alkohol zu haben, wie er schon bald feststellen wird.

Während ihres dritten Shots, wechselt die Musik zu einem Jason Derulo-Song. (Want to want me)
Sie horcht auf, legt ihr Glas weg, ergreift seine Hand und lehnt sich zu ihm. „Hey! Ich liebe dieses Lied! Ich will tanzen!“ sagt sie in sein Ohr und zieht ihn in Richtung Tanzfläche.
Noch ehe er angemessen reagieren kann, stehen sie zwischen sich bewegenden Körpern, er mit seinen Händen auf ihrer Hüfte und sie mit ihren auf seinen Schultern.

Er ist ein miserabler Tänzer aber… wie soll er ihr bitte widerstehen?
Also versucht er zumindest sich einigermaßen mit ihr im Tackt zu bewegen.
Danach kommt ein etwas langsameres Lied, ein Cover von Stand by me, aus den 90´ern oder 2000´ern. Es ist eine Hip Hop-Ballade, die sie dazu animiert sich enger an ihn zu drücken. Doch vollkommen unerwartet, geht sie auf die Zehenspitzen und legt ihre Lippen ganz plötzlich auf seine und er erstarrt.

Für die nächsten Sekunden, in denen sich ihre weichen und berauschend süßen Lippen gegen seine bewegen, spürt er nichts…, nur den Bass und sie… Rey! Dieses zauberhafte Wesen, was sich immer fester an ihn drückt…, doch das tut sie gar nicht! Es ist sein Körper, der auf Autopiloten geschalten hat, seine Arme fest um ihre Gestallt schlingt und die Berührung ihrer Lippen mit aller Macht erwidert.

Als sie sich irgendwann, nach Atem ringend, voneinander lösen, bewegen sich die Körper um sie herum immer noch.
Für die folgenden Worte muss sie sich nicht näher zu ihm bewegen…
Er versteht sie auch durch die laute Musik.
„Meine Wohnung ist nur einen Block entfernt… kommst du mit mir, Ben?“

Er nickt nur, löst seinen Griff um ihre Taille und lässt sich von ihr aus der Bar führen.
Alles ist vergessen, seine Kollegen, die ihm erstaunt hinterherstarren, ihre Freundinnen, die nicht minder- erstaunt sind. Die heutige Verhandlung, sein seelenfressender Job oder sogar sein Leben. Alles was jetzt zählt ist Rey… und ihr Licht, ihre Hand in seiner und die Art, wie ihr Kleid beim Gehen ihre endlos Langen Beine umschmeichelt.
Oh Gott!

Rey

`Oh fuck! Oh fuck! Oh fuck! Ohfuck…! Was zum Teufel habe ich mir nur dabei gedacht? ´ denkt sich Rey den ganzen Weg von der Bar bis zur Ecke, während sie Ben an der Hand hinter sich herzieht.

Ben! Der Mann, den sie seit nicht mal einer halben Stunde kennt. Den sie gebeten hat ihr, Drinks zu spendieren. Den Sie zum Tanzen aufgefordert hat. Den Man, den sie aus einem vollkommen irren Impuls heraus plötzlich geküsst hat. (Und der, so ganz nebenbei erwähnt, den Kuss erwidert hat… Wow! Das war mit Abstand der beste Kuss ihres Lebens!)

Was zur Hölle ist nur los mit ihr?

Und zur Krönung des Ganzen, hat sie ihn auch noch gebeten, mit ihr, in ihr Appartement zu kommen. Das war es nicht, was Rose mit „Trau dich mal was!“ meinte.

Ihr ist doch wohl klar, was gleich geschehen wird?! Aber will sie das? Sie hatte noch nie einen One-Night-Stand… Generell halten sich ihre Erfahrungen in Sachen Sex, mit gerade mal zwei Liebhabern sehr in Grenzen.

Zumal, sie mit jedem von ihnen nur einmal geschlafen hat.
Der Erste war ihr High Shool Freund, der ihr nach dem Abschlussball auf dem Rücksitz seines Wagens versprach, dass sie für immer zusammenbleiben würden, wenn er sie ficken darf.
Tja, Rey war jung, verliebt und dumm. Nachdem er mit ihr fertig war, brachte er sie nachhause und sie sah ihn nie wieder.

Der Zweite war ein Junge aus ihrem Englischkurs im ersten Jahr am College. Wochenlang hatte er ihr den Hof gemacht, und sie ständig um ein Date gebeten. Als sie dann schließlich nachgab und mit ihm ausging, führte er sie in ein billiges Restaurant aus und teilts sich die Rechnung auch noch mit ihr. Dann lud er sich selbst zu ihr ein und… sagen wir einfach, es war sehr schnell vorbei. Er meldete sich danach nie wieder bei ihr. Wie sich später herausstellte, wurde ihm die Aufgabe gestellt, eine Studienanfängerin zu knallen, um einer blöden Studentenverbindung beizutreten.

Danach hatte sich Rey ausschließlich auf ihr Studium konzentriert und fiel zum Glück einer netten Tutorin mit dem Namen Paige auf, die sie ihrer kleinen Schwester Rose vorstellte und der Rest war, wie man so schön sagt, Geschichte.
Rose hatte sie unter ihre Fittiche genommen und ihr beigebracht, anderen Menschen wieder zu vertrauen.

Aber jetzt…?! Sie weiß genau, was er jetzt erwartet… und was danach passieren wird.
Rey ist sich absolut sicher, dass sie nicht scharf darauf ist, dass sie wieder von einem Mann benutzt wird, der sie dann wieder eiskalt verlässt.
Doch sie kann das hier noch beenden! Ja genau! Sie wird sich zu ihm umdrehen, ihm sagen, dass es ihr ganz furchtbar leidtäte, ihn um Verständnis bitten, nachhause gehen und sich mit einer Packung Stracciatella Eis in ihrem Zimmer einschließen… So der Plan…

Aber zu mehr als sich umzudrehen kommt sie nicht. Da ist wieder dieser Blick. Er sieht sie an, als wäre sie etwas ganz Besonderes… Und jetzt weiß sie auch wieder, warum sie sich diesem praktisch fremden Mann an den Hals wirft.

Ohne Vorwarnung, ohne dass sie selber weiß, was sie da tut, springt sie ihn förmlich an, schlingt Arme und Beine um ihn und presst ihre Lippen gegen seine. Sobald seine Zunge mit einem Stöhnen in ihren Mund fährt, seine riesigen Hände ihren Arsch bedecken und er sie gegen die nächste Hauswand drückt, ist auch klar, dass er ihre Impulsivität begrüßt.
Wie sehr, spürt sie, als seine deutliche Erregung gegen ihren (sehr) empfindlichen Kern reibt.

Ok! Bevor sie wirklich jeglichen Sinn für Anstand verliert, muss sie das jetzt unterbrechen!

Äußerst widerstrebend löst sie sich von ihm und versucht einen Moment zu Atem zu kommen.
„Hör mal Ben!“ `Oh Mann! Seit wann ist meine Stimme so heiser? ´ denkt sie sich.
„Ich mache sowas hier nicht oft… Eigentlich mache ich sowas eher selten… nein, um ehrlich zu sein, mache ich sowas gar nicht!“ jammert sie jetzt sehr verlegen.
„Also ich meine… fremde Männer in einer Bar aufreizen… und sie in meine Wohnung bitten…“ sagt sie jetzt wenig ruhiger.
„One-Night-Stands… damit kenne ich mich nicht aus… ICH HATTE SCHON MAL SEX! Also… aber nicht so…“

Ben setzt sie mittlerweile ab und löst sich vorsichtig von ihr.
„Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich nicht, was gerade in mich gefahren ist.“ Gesteht sie und bedeckt verlegen ihr Gesicht mit den Händen.

`Oh Mann! Gleich wird er mich anschreien… mich beschimpfen, was für eine verblödete Schlampe ich bin… oder schlimmer…?! Wird er sich mir aufdrängen? ´

Mit allem hat sie gerechnet. Nur nicht damit, dass er ihre Hände ganz vorsichtig wegzieht und ihr den zartesten Kuss aller Zeiten auf die Wange haucht. Verwirrt blinzelt sie in seine, schon fast leuchtenden Augen. Dieser liebevolle Blick, mit dem er sie betrachtet, ist einfach unbeschreiblich.

Noch nie hat jemand sie so angesehen. In seinen Augen liegt so viel… Verständnis!

„Rey! Wir machen nichts, was du nicht willst! Und ich verstehen vollkommen, wie du dich fühlst… Ich tue so etwas sonst auch nicht.“
Vorsichtig umfasst er ihre Wange und streicht mit dem Daumen über ihre Nasenspitze.
„Hab keine Angst! Ich fühle es auch.“

Ok… sie ist eindeutig verloren!


*


„Möchtest du etwas trinken? Einen Kaffee… oder… ich habe auch Tee…“

Ungefähr fünf Minuten, nach seinem Angebot, den Abend zu beenden, steht Rey in ihrer Küche und fragt diesen fast fremden Mann, den sie dann doch mit in ihr Appartement genommen hat, ob er etwas trinken will.

Obwohl doch sehr klar ist, dass er nicht mitgekommen ist, um etwas zu trinken.

„Nein danke! Ich habe keinen Durst…, auf Kaffee oder Tee…“ antwortet er mit seiner tiefen Baritonstimme und beobachtet, wie sie in ihrer kleinen Küche aus dem obersten Regal zwei Tassen angelt. Dabei hebt sich der hintere Teil ihres Kleides an und lässt durch den transparenten Teil am Saum, ihr weißen Höschen erahnen.

Dieser kurze Blitzer sendet sofort sehr eindeutige Signale in Bens Leistengegend. Unwillkürlich geht er einige Schritte auf sie zu, bleibt direkt hinter ihr stehen und schiebt ihre Haare zur Seite, so dass er freien Zugang zu ihrem geschmeidigen Hals hat.

Sie zuckt kurz zusammen und lässt die Tassen fast aus der Hand fallen. Doch sobald er anfängt die empfindliche Haut unter ihrem Ohr mit leichten Küssen zu verwöhnen, gibt sie ein leises Wimmern von sich.

„Ich habe großen Durst… auf dich!“ flüstert er ihr ins Ohr und jagt ihr damit eine Gänsehaut ein.
„Wie meinst du das…? Durst auf mich…?“ fragt sie mit unsicherer Stimme.
Er stockt. `Was zum…?! Hat sie das gerade wirklich gefragt? ´

Ben kommt der Gedanke…, dass sie wirklich noch sehr jung… und vor allem noch sehr unerfahren ist.
Er streicht ihr beruhigend mit den Händen die Arme auf und ab.
„Rey… Versteh die Frage jetzt bitte nicht falsch…! Aber… mit wie vielen Männern hast du schon geschlafen?“
Seine Stimme ist immer noch sehr sanft, jedoch kann er eine leichte Besorgnis nicht ganz verbergen.
Rey wird dunkelrot vor Scham. „Was…? Wie? Mit…Mit einigen! Mit so einigen Männern!“ behauptet sie, mit einer Stimme, die etwa zehn Oktaven zu hoch ist.

Ben wartet ab.

Er weiß, dass sie flunkert, doch will er sie bei diesem sehr persönlichen Thema nicht bedrängen.
Nach einigen Momenten der Ruhe kapituliert sie endlich und antwortet flüsternd: „Mit zweien…“
Ben beginnt zu verstehen. Ganz sanft küsst er die empfindliche Haut unter ihrem Ohr und flüstert dann: „Und hat einer dieser Kerle dir auch nur einen Höhepunkt geschenkt?“

Ein Schauer durchfährt ihren Körper. Sie weiß nicht wie sie auf diese Frage reagieren soll… Doch Ben kennt die Antwort bereits.

Er lässt sie die Tassen abstellen und dreht sie vorsichtig zu sich um. Mit glühendem Blick fixiert er sie und macht sie nervös.

„Ich werde dir sagen, was ich jetzt mit dir vorhabe… Aber es liegt ganz bei dir. Du kannst zustimmen oder ablehnen…“
Seine Stimme ist fest und geschäftsmäßig. Er beugt sich vor und küsst ganz leicht ihr Ohrläppchen. Dann raunt er ihr heiser zu: „Aber wenn du zustimmst… und ich erst mal richtig angefangen hebe, wird es mit sehr schwerfallen, wieder aufzuhören… Hast du das verstanden?“

Rey sieht sich nicht mehr in der Lage zu sprechen. Sie nickt eifrig und Ben muss sich ein kleines Kichern verkneifen, während er ihr eine Haarsträhne hinters Ohr schiebt.

„Ich werde dich ficken! Und zwar richtig. Aber vorher schenke ich dir noch zwei Orgasmen… Ich muss ja wieder aufholen, was meine Vorgänger verpatzt haben… Bist du damit einverstanden?“
Ben muss sich höllisch zurückhalten. Am liebsten würde er sie über die Küchenanrichte beugen und ins Nirvana ficken. Doch Rey ist noch sehr unerfahren… Vermutlich, denkt er sich, haben ihre beiden vorigen Lover, sich nur ihre eigene Freude an ihr geholt und Reys Gefühle außen vorgelassen. Doch das würde er jetzt ändern!

Rey ist immer noch zu keinem Wort fähig und nickt wieder enthusiastisch.
„Sag es mir! Benutz deine Worte Rey!“
Sein leicht befehlender Ton löst etwas in ihr aus. Sie spürt die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln und drückt diese unbewusst zusammen, was Ben mit Freude registriert.

„Ja…“ krächzt sie endlich.
„Ja… was? Sag es mir, Rey! Was soll ich tun?“
Ihr Mund ist völlig ausgetrocknet und sie braucht einen Moment, um zu verstehen, was sie sagen soll. Nachdem sie schwer geschluckt hat, sagt sie mit hauchdünner Stimme: „I-I.-Ich will…, dass du mich fickst!“

Ben gibt den Hauch eines Lächelns zu erkennen.
„Wo ist dein Schlafzimmer meine Süße?“
Sie führt ihn wortlos, sich seiner unmittelbaren Nähe immer bewusst.
Sobald sie angekommen sind, schließt er die Tür und lässt sie dadurch kurz aufschrecken und sich zu ihm umdrehen. Durch die spärliche Straßenbeleuchtung, die in ihr Zimmer strahlt, kann sie erkennen, dass sich seiner Augen verdunkelt haben. Das leicht wölfische Grinsen auf seinen Lippen lässt sie beinahe zittern.

Er schlüpft aus seinen Schuhen, löst seine Krawatte und legt sie, zusammen mit seiner Anzugjacke über den Schreibtischstuhl, auf dem vorhin noch ihr neues Kleid lag.
Wie, wieder zu Sinne gekommen, steigt sie aus ihren eigenen Schuhen und greift hinter sich um die filigrane Schnürung ihres Kleides am Rücken zu lösen.

„Nein warte! Lass mich!“ sagt Ben schnell, geht auf sie zu und stoppt ihre Finger. Sie lässt ihn gewähren und genießt dabei seine Nähe und den herrlichen Duft, der von ihm ausgeht.
Sie dreht sich mit dem Rücken zu ihm und fühlt, wie seine warmen Finger ganz zart über ihre Haut streichen. Sobald das Kleid offen ist, wandern seine Hände ganz sacht ihren Rücken hinauf und er tritt dabei sehr nah zu ihr. An ihren Schultern angekommen, schiebt er den ersten Träger des Kleides zur Seite und haucht einen süßen Kuss auf die Stelle, an der eben noch der dünne Faden auf ihrer Haut lag.

Als nächstes widerholt er das auf der Anderen Seite und das Kleidungsstück fällt auf den Boden und sammelt sich in einer Stoffpfütze um ihre nackten Füße.
Bis auf ihr Höschen ist sie nun völlig nackt und wie im Reflex, hebt sie die Arme, um ihre spärlichen Brüste zu bedecken. Ben dreht sie um und öffnet die Knöpfe seines Hemdes. Er hält ihren Blick dabei immer fest und registriert das leichte Zittern ihrer Unterlippe.

Doch sobald er sich von seinem Hemd befreit hat und es zu seinen restlichen Sachen geworfen hat, wandern ihre Augen über seinen Oberkörper und bekommen einen hungrigen Ausdruck.
Helle Haut. Breite Schultern. Brettharte Bauchmuskeln. Und ein leichter Glückspfad aus dunklen Härchen, der unter seinem Bauchnabel bis in seine Hose wandert. Endlich sieht sie auch das Zelt in seiner Hose. Sie beißt sich auf die Unterlippe und sieht schnell wieder nach oben, nur um seinem glühenden Blick auszuweichen.

Vorsichtig greift er nach ihren Handgelenken und führt ihre Hände zu seiner Brust. Seine Haut ist warm…, sehr warm und die Muskeln darunter sind hart. Er beobachtet sie genau, als sie mit ihren Händen hinunterfährt und er atmet scharf ein, sobald sie mit den Fingern über seine Bauchmuskeln streicht.

Sie freut sich über seine Reaktion und wird mutiger. Etwas unbeholfen öffnet sie seinen Gürtel, den Knopf und den Reißverschluss seiner Hose.
Sobald er mit einer Hand an ihrer Seite hochfährt und mit dem Daumen ganz leicht ihre Brustwarze berührt, zuckt sie wieder zusammen.

„Sie sind klein!“ sagt sie verlegen, dreht sich von seiner Berührung weg und bedeckt ihre Brüste mit den Armen.
Von hinten greift er mit seinen großen Händen unter ihre Arme und umfasst ihre zarten Hügel, die sie zu verbergen versuchte.
„Sie sind, genau wie du, perfekt!“ flüstert er ihr ins Ohr und pfeffert ihren Hals mit süßen kleinen Küssen, die ihr ein Wimmern entlocken.

Langsam entspannt sie sich und lässt ihre Verteidigung sinken.
Irgendwas an seiner Stimme lässt sie förmlich dahinschmelzen. Wie macht er das nur?

Er dirigiert sie zum Bett und lässt sie sich in die Mitte legen. Im nächsten Moment liegt er über ihr, immer noch mit seiner Hose bekleidet und beansprucht ihren Mund mit einem fordernden Kuss.
Seine Lippen wandern über ihren Kiefer, ihren Hals und ihr Schlüsselbein bis zu einer ihrer kecken Titten. Leckend, saugend und knabbernd entlockt er ihr die süßesten Geräusche, während seine Hand, die freie Brust knetet und den Nippel leicht zwirbelt.

Sie würde ganz sicher Spuren von seiner Behandlung davontragen.
Nach einiger Zeit, wechselt er mit seinem Mund zu ihrer vernachlässigten Brust und gleitet mit seiner Hand weiter nach unten und unter ihren Slip.

Er grinst, als er die Nässe zwischen ihren Beinen bemerkt.
„Ist das alles für mich?“ raunt er gegen ihre Brust.
Sie ist vollkommen verwirrt.
„W-W-W-Was… ich… wie meinst du…ouuuuhhh…!“ stöhnt sie in ihr Gebrabbel, sobald seine großen Finger ihren Schlitz teilen und ihre Klitoris angreifen.
Mit kreisenden Bewegungen um ihren empfindlichen Lustpunkt bringt er sie dazu, sich aufzubäumen.

Sein Mittelfinger fährt langsam in ihr Loch und krümmt sich ein wenig, was genau den richtigen Punkt trifft.
„Oh mein Gott! Ben!“ schreit sie und krallt sich an seine Oberarme. Er fickt sie mit dem Finger und stimuliert ihren Kitzler mit dem Handballen.
Ganz langsam schaukelt ihre Hüfte seiner Bewegung entgegen, auf der Jagd, nach der langersehnten Erleichterung.

„Lass los, Süße! Komm für mich!“ sagt er und fügt einen zweiten Finger zu seinen Bemühungen dazu.
Und damit ist es geschehen. Rey wird von einer Welle purer Ekstase davongeschwemmt.
Als ob ein Knoten in ihrem Bauch geplatzt ist, greift sie mit einem Todesgriff in die Laken und stößt ein langgezogenes „Oh!“ aus.

Hechelnd kommt sie nach ihrem ersten Orgasmus wieder zur Ruhe und wacht erst wieder auf, sobald Ben sie mit einem tiefen Zungenkuss verschlingt.
Er lehnt sich auf, lächelt sie an und steckt sich zwei Finger in den Mund.
Erst als er die Augen schließt und genüsslich stöhnt, realisiert sie, dass er mit eben jenen zwei Fingern gerade noch in ihr war.
Sie errötet vor seiner Schamlosigkeit, doch… einen gewissen Teil von ihr, tunt es auch ungemein an.

„Du schmeckst unglaublich, Süße!“
Rey weiß mit diesem Kompliment nicht so ganz umzugehen. So etwas hat sie noch nie erlebt. Und wenn sie ganz ehrlich ist, war das gerade ihr erster Orgasmus.
Doch er hatte etwas gesagt. Sollte sie nicht irgendwie darauf antworten?
Immer noch schwer atmend, haucht sie ein verlegenen: „Danke!“.

Das Lächeln, mit dem er sie beglückt, ist einfach hinreißend.
Behutsam hebt sie eine Hand und berührt mit den Fingerspitzen ganz sanft seine Stirn. Zart streicht sie über seine Augenbrauen, seine Schläfe, bis zu seiner Wange. Sie fährt über einem seiner Leberflecken, direkt neben seiner Adlernase und verweilt mit dem Daumen an seinem charmanten Grübchen.
Dieser Mann ist in seiner Imperfektion, wunderschön!

„Wir sind noch lange nicht fertig, meine Süße!“ verspricht er, setzt sich auf und greift mit beiden Händen an den Bund ihres Höschens. Kooperativ hebt sie ihre Hüfte an und lässt ihn das hinderliche Stück Stoff entfernen.

Nun, vollkommen nackt, ergreift sie wieder eine gewisse Scham, vor allem, wenn er ihre Kniee spreizt, sich mit dem Oberkörper dazwischen platziert und doch tatsächlich ihre Beine über seine Schultern legt. Im nächsten Moment liegt einer seiner Arme über ihrem Bauch und hält sie an Ort und Stelle.
„Halt bitte still!“ sagt er mit einem glühenden Blick.

Noch ehe sie protestieren kann, landet sein Mund auf ihrer Falte. Mit seiner Nase teilt er ihre Mitte und stößt gegen ihre Klitoris.
Sobald er mit seiner Zunge einen Angriff auf ihre Vagina startet, greift sie mit beiden Händen an die Bettgitter am Kopfende und versucht verzweifelt ihr lautes Wimmern und Stöhnen zu unterdrücken… Ohne Erfolg.
Auch wenn er sie fest im Griff hat, kann sie es nicht verhindern, mit ihrem Becken leicht gegen sein Gesicht zu knirschen, weil sich dieser herrliche Druck in ihrem Bauch bereits wiederaufzubauen beginnt.

Er konzentriert seinen Liebkosungen auf ihre Klitoris und fickt sie wieder mit zwei Fingern, was sie dazu bringt, Sterne zu sehen. Ben ist mit seinem Mund und seinen Fingern unglaublich geschickt und Rey steht wieder kurz vor dem Abgrund.
Plötzlich dringt er auch mit einem dritten Finger in sie ein und fängt an, besonders stark an ihrem Kitzler zu saugen und sie fällt über die Kante.  
Rey hat das Gefühl zu fliegen und ruft seinen Namen in einem schrillen Schrei.

Kurze Zeit später, nimmt Ben seine Finger aus ihrem Loch und ersetzt sie durch seinen Mund. Wie ein Verdurstender, trinkt er von ihr und stöhnt bei dem herrlichen Geschmack ihrer Säfte auf seiner Zunge. Er hatte bisher immer Gefallen daran gefunden, Frauen auszuessen aber Rey… Rey schmeckt wie Ambrosia! Und auf gewisse Weise gefällt es ihm, dass er der erste Mann ist, der sie kommen lässt.

Immer noch von kleinen orgastischen Nachbeben zitternd, spürt Rey nur am Rande, dass sich die Matratze bewegt.
Erst als er wieder über ihr aufragt, wacht sie auf.
„Kannst du noch, Süße?“ fragt er mit belegter Stimme und wartet tatsächlich auf ihre Antwort. Er hat sich mittlerweile Hose, Unterhose und Socken ausgezogen und mit einem Blick hinunter, kann sie sein stolz aufragendes, mit einem Kondom verpacktes Glied erkennen.

Ben gibt ein leises Stöhnen von sich, in dem sich eine leichte Spur von Frustration verbirgt.
„Wenn du aufhören willst dann…“ beginnt er.
„Nein… Nein!“ protestiert Rey und löst ihre Hände vom Bettgitter, an dem sie sich bis eben noch mit aller Kraft festgehalten hatte.

Schnell zieht sie ihn zu sich runter und drängt ihn zu einem Kuss, bei dem sie sich auf seiner Zunge schmecken kann. Irgendwie ungewohnt aber auch irgendwie… geil!

Ben liegt jetzt zwischen ihren Beinen und Rey zieht die Kniee an, um ihm einen einladen deren Winkel zu bieten.
Sie ist immer noch völlig überwältigt, dass sie diesem Traum von einem Mann, vor nicht einmal zwei Stunden begegnet ist… und jetzt?! Jetzt liegt er über ihr und ist bereit, sie mit seinem (vermutlich) enormen Schwanz aufzuspießen.

Und dann ist er in ihr. Langsam, fast quälend und Stück für Stück drückt er sich in sie.
Und Rey hat tatsächlich das Gefühl aufgespießt zu werden.
Mit einem tiefen Stöhnen bricht Ben den Kuss ab und legt seinen Kopf in ihren Nacken.

„Oh… Du bist so eng, meine Süße… hnng… kannst du noch?“
Doch sie kann noch nicht antworten. Vollkommen ergriffen von diesem Gefühl, hält Rey die Luft an und versucht sich um diesen großen Mann herum zu entspannen.

Schließlich ist Ben angekommen, er ist komplett in ihr begraben und versucht wieder zu sich zu kommen. Rey ist wieder zu Atem gekommen und fängt an, sich an das Eindringen zu gewöhnen. Sie weiß nicht, wie lange er gewartet hat, nur Sekunden, Minuten oder gar Stunden?

Doch irgendwann fragt er mit belegter Stimme, ob er sich bewegen darf.
Sobald Rey zustimmt, zieht er sich fast vollständig raus, nur um danach in einer langsamen, gleitenden Bewegung wieder in sie zu fahren.
Beide geben ein kurzes Stöhnen, wenn er wieder angekommen ist.

Er wiederholt diese Bewegung, immer und immer wieder.
Raus und Rein. Raus und Rein…
Doch er beschleunigt das Tempo nicht. Er stößt weiterhin, ganz langsam in ihre warme feuchte Mitte.

Es ist schön! Denkt sich Rey… aber Nichts im Vergleich dazu, was er ihr gerade noch mit Fingern und Mund angetan hatte.

„Ben…!“ wimmert sie seinen Namen. Doch er reagiert nicht. Er fickt sie weiter, in langsamer und gemächlicher Geschwindigkeit.
Aber es ist einfach nicht genug! Sie bracht mehr!

„Ben… bitte!“ fleht sie… ohne sich ganz sicher zu sein, wonach sie eigentlich fleht.
Er reagiert immer noch nicht und macht sie mit dem ständigen rein- und rausschaukeln beinahe wahnsinnig.

„Bitte! Ben… bitte!“ jammert sie immer eindringlicher.
„Was meine Süße? Was soll ich tun? Sag es mir!“
Doch sie kann keine klaren Worte finden, außer `Ben` und `Bitte`.
Es ist zum verrückt Werden. Rey fühlt genau, dass sich in ihr wieder ein Höhepunkt aufbaut und sie ist so nah dran. Aber wenn sie kurz vor dem Ende steht, wird er noch langsamer, bis er fast stillsteht, nur um danach, wenn sie sich wieder beruhigt hat, im gleichen frustrierenden Tempo fortzufahren.

Rey versteht die Welt nicht mehr. Bis eben war er noch so gut, so groß und so überwältigend. Warum neckt er sie jetzt?
Und alles, was sie machen kann, ist ihre Fersen verzweifelt gegen seinen Hintern zu drücken um ihn weiter zu drängen… Was eigentlich ziemlich sinnlos ist, da er sich von seinem Foltertempo nicht abbringen lässt.
Und das einzige, was ihr immer wieder über die Lippen kommt ist „Ben! Bitte Ben…! Oh bitte, bitte… bitte!“ Doch auch das nützt rein gar nichts.

Er wiederholt nur ab und zu, dass sie ihm sagen soll, was sie will und was er machen soll. Und fast die ganze Zeit, liegen seine Lippen auf ihrer Schulter und scheinen den größten Knutschfleck aller Zeiten in ihre Haut zu brennen. Das Saugen, Beißen und Lecken, ist auf seine Art leicht schmerzhaft und doch angenehm.

Irgendwann ist es genug! Mit einem Geräusch, dass einem Fauchen gleichkommt, zieht sie ihn grob an den Haaren, bis er sie erstaunt ansieht.
„Verdammt, Ben! Hör auf damit…! Und fick mich endlich richtig!“
Sie wollte streng klingen, doch im Endeffekt war ihre Stimme eher ein verzweifeltes Krächzen.

Mit einem freudigen Grinsen strahlt er sie an, gibt ihr einen Kuss auf die Nase und sagt: „Wie du wünscht!“
Entgegen all ihrer Erwartungen, beschleunigt er nicht, sondern zieht sich aus ihr heraus und setzt sich auf. Rey wimmert kläglich und vermisst sofort das Gefühl, ausgefüllt zu sein.

„Komm hoch und dreh dich um!“ weist er sie an.
Ihr gesunder Menschenverstand sollte ihr das Gefühl der Angst verleihe… für Anal ist sie definitiv nicht bereit… doch über solche Gefühle, wie Angst, ist sie weit hinaus.
Ben hat etwas in ihr ausgelöst und sie will mehr davon.
Und nur er kann es ihr geben.

Und außerdem… ist sie sich hundertprozentig sicher, dass Ben ihr nicht wehtun wird.
Also setzt sie sich auf, dreht sich um und geht auf alle vier für ihn. Er dräng sie noch weiter nach vorne und lässt sie sich am Bettgitter festhalten. Dann ist er ganz nah hinter ihr. Sein, von ihren Säften befeuchteter, Schwanz presst sich gegen ihren Hintern und fast wie im Reflex, drückt sie sich gegen ihn, was ihm ein kehliges Stöhnen entlockt.

Er streichelt mit seinem Penis an ihrer nassen Falte entlang und neckt sie.
„Wenn ich dir wehtue… möchte ich, dass du es mir sagst!“
Seine Stimme ist rau und gepresst.

Mit einer Hand hält er ihre Hüfte fest und mit der anderen fährt er über die Rundungen ihres Hinterns.
„Du hast so einen schönen Arsch!“ bewundert er und gibt ihrem Po einen kleinen Klapps.
Mit Freude beobachtet er ihre Reaktion. Nach einem Stöhnen drückt sie ihren Rücken durch und bietet ihm ihren kecken Hintern an.
Unweigerlich muss er darüber nachdenken, wie es sich wohl anfühlen würde, ihren süßen Arsch zu versohlen, bis er rot leuchtet und sie sich am nächsten Tag jedes Mal an ihn erinnert, wenn sie sich hinsetzt.

Sie zu markieren… zu beanspruchen…

Doch er schiebt diesen Gedanken beiseite und fährt mit der rechten Hand über ihre Hintern, um ihre Hüfte, unter ihren Bauch, zwischen ihre Brüste und umfasst ihre linke Schulter.
Mit der anderen Hand bringt er sich in Position und gleitet mit einem Mal komplett in sie hinein.

Dieses Mal ist er nicht langsam oder sanft… Er legt sofort ein strafendes Tempo an den Tag. Die Geräusche ihres Gestöhnes und des Klatschens von Haut auf Haut erfüllt den Raum. Es ist ein brutales Ficken und sie hält sich mit aller Kraft am Gitter fest, während er wie ein Presslufthammer auf sie einschlägt und ihr ins Ohr keucht.
Wie ein wildes Tier nimmt er sie und sie weiß, dass es genau das ist, was sie bracht.
Die Hand, die immer noch ihre Hüfte festhielt, gleitet zwischen ihre Beine, findet ihren Kitzler und reibt den geschwollenen kleinen Noppen in wütenden Kreisen.

„Ja… Ja… Oh Gott ja! Mach weiter Ben…! Genau das… jaaaaa!“ schreit sie, während sie ihrem absoluten Ende immer näherkommt.
„Du bist so gut Rey…! So gut! Sag mir, dass du kommst…! Ich will, dass du auf meinem Schwanz kommst, Süße… Sag mir, dass du für mich kommst!“
Und im nächsten Moment tut sie genau das. Mit Hecheln und einem lauten Schrei, der den Nachbarn denken lassen würde, jemand bringt sie gerade um, erlebt sie einen absolut mächtigen Orgasmus.
Sie sieht für einen Moment Sterne, während er sie durch ihren Höhepunkt fickt und mit einem animalischen Brüllen ebenfalls über die Kante kippt. Er ejakuliert in das Kondom, während ihre Fotze ihn förmlich melkt.

Schwer atmend kommen sie von ihren Hochs wieder runter und bemerken im selben Moment, dass seine Hand, die eben noch ihre Klitoris stimuliert hatte, jetzt auf ihrer Hand am Bettgitter liegt und sich ihre Finger verflochten haben. Und beide spüren, dass sie noch nie in ihrer beider Leben, einem anderen Menschen so nah waren, wie in diesem Moment.

Seine warme Brust ist fest an ihren Rücken gepresst. Mit einem Seufzen gleitet sein, nun schlaffes, Glied aus ihrer Möse und hinterlässt bei ihr ein merkwürdiges Gefühl der Leere.
Rey kann sich kaum noch halten, was Ben rechtzeitig bemerkt und sie festhält, ehe sie vom Bett fällt.
Behutsam legt er sie auf die Seite, streicht ihre Haare aus dem Gesicht und gibt ihr einen zarten Kuss auf die Schläfe.

Danach zieht er sich von ihr zurück, zieht das Kondom ab, verknotet es und wirft es in den Papierkorb. Sofort ist er wieder bei Rey und beobachtet, wie sie, immer noch schwer atmend, wieder zu sich kommt.

Das war das Unglaublichste, was sie je erlebt hat. Sie hat das Gefühl, dass ihr ganzer Körper wehtut. Ein Glück, dass sich das menschliche Gehirn nur auf einen Schmerzpunkt konzentrieren kann.

„Mein Gott…! Das war fantastisch!“ sagt Ben und zeichnet mit den Fingern beruhigende Kreise auf ihren Rücken.
Rey schmunzelt, dreht sich auf den Bauch und sieht ihn verstohlen von der Seite an.

„Rey.“ Murmelt sie leicht vom Kissen gedämpft.

„Was?“ fragt er verwirrt.

„Du musst mich nicht Gott nennen…! Rey reicht völlig.“ Erwidert sie und dreht ihren Kopf mit einem kleinen Grinsen zu ihm.

Beide verfallen in ein mildes Lachen und sehen sich eine Weile tief in die Augen. Und wieder ist da dieses sonderbare Gefühl… Das Gefühl, dass es richtig ist…, dass es genau so sein soll.
Doch es macht ihr schnell Angst. Verlegen dreht sie sich weg und setzt sich langsam wieder auf. Auf der Bettkante sitzend, geht sie im Kopf immer wieder durch, dass das hier nur eine einmalige Sache war. Leider sind ihre Erfahrungen mit One-Night-Stands äußerst limitiert.
Das Einzige, was sie weiß ist, dass die Männer nur selten über Nacht bleiben… Zumindest stellt sie es sich so vor.

„Ich bin kurz im Bad.“ Sagt sie, steht auf und geht auf wackeligen Beinen zur Tür.
Im Türrahmen, dreht sie sich noch mal halb um und betrachtet Bens, schon fast, gemeißelten Körper, der absolut entspannt auf ihrem Bett liegt.
„Es war sehr schön...“ flüstert sie fast und verschwindet aus dem Zimmer.

Nachdem sie pinkeln war und sich etwas frisch gemacht hat, kehrt sie in ihr Zimmer zurück und findet Ben, immer noch auf ihrem Bett ausgebreitet vor.

„Du bist noch hier!“ platzt es aus ihr raus, was ihn die Stirn in Falten legen lässt.
„Möchtest du, dass ich gehe, meine Süße?“

Und da ist es wider. `Meine Süße´
Wenn es nicht dieser Kosename ist, der ihre Knie in Wackelpudding verwandelt, dann sind es seine Augen. Wie könnte sie irgendwas ablehnen…, wenn er sie mit diesen hinreißenden Welpen Augen ansieht?

Da sie, (mal wieder,) jegliche Befähigung zu sprechen verloren hat, setzt er sich auf und sieht sie lächelnd an.
„Wenn du nichts dagegen hast…, würde ich gerne über Nacht bleiben.“
Eine leichte Röte ziert sein Gesicht.
„Wenn…, ich meine, wenn das ok ist…“ stamme er verlegen.
„Ja, das währe schön…“ haucht sie und versucht ihre Kraft wiederzufinden, um auf das Bett zuzugehen.

Wenn ihr Gehirn endlich einrastet, geht sie die wenigen Schritte und setzt sich, etwas unbeholfen, neben ihn auf das Bett. Ohne ihn weiter anzusehen, zieht sie die dünne Decke über sich und dreht sich mit dem Rücken zu ihm auf die Seite.

Im Moment fühlt sie sich so ausgeliefert. Ihr fällt ein, dass sie noch nie das Bett mit jemandem geteilt hat. Was ist, wenn sie nicht einschlafen kann? Was, wenn er schnarcht? Oh Mann! Was, wenn sie schnarcht???

„Rey! Drehst du dich bitte zu mir?“ sagt er sehr ruhig und unterbricht damit ihren inneren Kampf. Langsam dreht sie den Kopf und schielt zu ihm.
„Darf… Darf ich dich in den Arm nehmen…? Lass mich dich bitte halten!“
Eine ungewöhnliche Bitte. Rey ist es nicht gewohnt, dass ein Mann nach dem Sex kuscheln will. Doch sie nickt, dreht sich wieder zu ihm und legt sich in seine offenen Arme.

Es ist ungewohnt. Ihr Kopf ruht auf seinem Oberarm. Eine Hand liegt auf ihrem Hinterkopf, die andere auf ihrem Rücken. Wie in einem schützenden Kokon, liegt sie in seinen Armen.
„Ist es so gut?“ flüstert er.
Sie summt zustimmend und genießt seinen herrlichen Duft.
Kurz kitzelt sein Atem ihre Nase, was ihr nicht gefällt, doch dann liegt sein Kinn auf ihrem Kopf und er presst ihr einen kurzen Kuss auf den Haaransatz.

Eingelullt vom Geräusch seiner Atmung und dem stätigen Klopfen seines Herzens, dass sie, gegen seine Brust gelehnt spürt, verlieht sie schnell das Bewusstsein und driftet in einen ruhigen Schlaf ab.
Ihre letzten Gedanken kreisen um die Frage, warum sie diesem liebevollen Sex Gott nicht schon viel früher begegnen konnte.

Ben genießt den süßen Duft ihrer Haare und erfreut sich an seinem aufpolierten Ego, diesem wunderschönen kleinen Engel in seinen Armen, drei Orgasmen entlockt zu haben.
Schnell vergisst er die Geschehnisse des Tags, seinen Job, sein Leben und sogar seine Vergangenheit. Er denkt nur noch an dieses Mädchen und was er am Morgen alles mit ihr anstellten will.

Und mit dem Blick auf eine friedliche Zukunft, schläft er schnell ein.
 
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