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Mutatio - Unverhofft kommt oft?

GeschichteAbenteuer, Romance / P16 / Het
Albus Dumbledore Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
11.06.2021
13.06.2021
3
6.527
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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11.06.2021 1.186
 
! WICHTIG WICHTIG !

Ich möchte vorsorglich darauf hinweisen, dass ich die "alte" Version dieser Geschichte bereits unter einem anderen Nicknamen bereits einmal hochgeladen hatte.
Aus mehreren Gründen möchte ich zu diesem Account nicht mehr zurückkehren, daher möchte ich das nun hier alles in der überarbeiteten Version hochladen.. :)

Ich hoffe, es gefällt euch. Ich wünsche euch viel Spaß und Freude und freue mich auf eure Rückmeldungen. :)


Ich werde versuchen möglichst zwei Mal die Woche ein Kapitel hochzuladen. Also heute und dann, wenn nichts dazwischen kommt, am Wochenende direkt das nächste. :)


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* * * Prolog * * *
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Nur knapp konnte Hermione dem Fluch eines Todessers ausweichen und Sekunden später hätte sie nicht sagen können, wie sie das geschafft hatte. Ohne zu gucken schoss Hermione einen weiteren Fluch über ihre Schulter zurück und hörte nur ein leises Aufstöhnen, was ihr die Gewissheit gab, getroffen zu haben.

Vollkommen außer Atem lehnte sich die junge Gryffindor gegen einen Teil der Schlosswand, der bislang noch nicht durch die umher zischenden Zauber und Flüche beschädigt war.

Langsam lies Hermione ihren Blick über das Gelände schweifen. Mehrere Körper lagen verstreut auf dem sonst so schönen Gras – viele Todesser, aber auch sehr viele vom Orden und einige Schüler.

Hermione spürte das Brennen in ihren Augen. Schnell blinzelte sie, um die aufkommenden Tränen zurückzuhalten – es war Krieg, fürs Weinen hatte sie jetzt keine Zeit.

Sie nahm einen letzten tiefen Atemzug, ehe sie sich von der Schlossmauer abstieß und sich mit langsamen Schritten entfernte und den Weg zum Schlossportal einschlug.

Ihr Blick fiel auf jeden einzelnen leblosen Körper, an dem sie vorbei kam. Bei einigen verspürte sie tiefes Bedauern, bei anderen war sie erleichtert, diese Personen nicht mehr im Kampf zu wissen.

Aus dem Augenwinkel heraus bemerkte Hermione eine Bewegung zu ihrer Rechten, so dass sie automatisch in ihre Kampfposition zurückfiel und ihren Zauberstab erhob – welchen sie jedoch recht schnell wieder senkte. Sie erkannte den jungen Zauberer, der sich vom Schloss aus in Richtung des Waldes bewegte.

Unwillkürlich runzelte die junge Gryffindor ihre Stirn. ‚Wer ist denn so dumm und läuft hier so schutzlos herum?‘, fragte sie sich. Hermione kniff die Augen zusammen und lief ein paar Schritte in die Richtung des Jungen, um einen besseren Blick auf ihn zu erhaschen – und erstarrte, als sie ihn tatsächlich erkannte.

Hermione unterdrückte den Impuls, ihren besten Freund hinterher zu rufen und lief ihm stattdessen hinterher, darauf bedacht, dass er sie nicht bemerkte.

Es war sicherlich keine ihrer besten Ideen, aber vielleicht für Harry eine Rückversicherung, wenn er schon freiwillig in den Tod marschieren wollte.


Harry lief zielstrebig durch die Bäume in den Wald hinein. Er schien genau zu wissen, wo er hin musste.

Hermione stoppte kurz und betrachtete die Bäume vor sich.

Sie war bisher nur ein paar wenige Male im Wald gewesen und das auch nur, wenn sie mit den Jungs oder Hagrid nach Grawp geschaut hatte und das eine Mal, wo Umbridge mit ihr und Harry hierher gekommen war.

Ein Seufzen entfuhr ihr, während sie ihre Angst zurückdrängte und mit schnellen Schritten hinter Harry den verbotenen Wald betrat. Es dauerte ein paar Sekunden, doch schnell hatte sie den schwarzen Haarschopf ihres besten Freundes wieder entdeckt und versuchte mit leisen, aber schnellen Schritten hinter ihm herzukommen.

Er durfte zwar nicht mitbekommen, dass sie hier war – aber aus den Augen wollte Hermione ihn auch nicht verlieren. Wer weiß, ob sie hier alleine wieder heraus finden würde.

Hermione hoffte nur, dass Harry nicht allzu tief in den Wald hineinging. Falls er sich – mal wieder – in eine Situation bringen würde, in der sein Leben in Gefahr war, würde sie einschreiten – immerhin würde sie die Überraschung auf ihrer Seite haben.

Deswegen war es auch so wichtig, dass Harry sie nicht bemerkte. Harry war mit Sicherheit auf dem Weg zu Voldemort - Hermione spürte erneut die Gänsehaut, wenn sie nur an seine Ansprache dachte – doch so lange Harry nicht wusste, dass sie hinter ihm war und ihm zur Hilfe kommen würde, so lange gab es noch eine Chance. Immerhin war Voldemort ein Profi in Sachen Okklumentik und Harry war zu schwach, als das er sich gegen den Eingriff in seine Gedanken wehren könnte.

Es schien Hermione als seien sie bereits eine Ewigkeit unterwegs, bis Harry irgendwann plötzlich stehen blieb.

Vorsichtig drückte Hermione sich gegen einen großen Baumstamm und lugte vorsichtig an diesem vorbei, in der Hoffnung, unentdeckt zu bleiben. Sie konnte Harry erkennen, der inzwischen zu sprechen begonnen hatte, doch ansonsten war niemand da – doch mit wem sprach er?

Hermione runzelte die Stirn, ließ sich jedoch nicht weiter davon beirren, da Harry wieder loslief – diesmal mit schnelleren und zielstrebigeren Schritten. Noch immer darauf bedacht leise zu sein, beschleunigte nun auch Hermione ihre Schritte und folgte dem jungen Zauberer.

Ein Aufschrei ließ sie aufschrecken. Ohne groß darüber nachzudenken duckte Hermione sich hinter einen der Baumstämme und lauschte. Sie konnte Hagrid hören, der Harry fragte, warum er hier war – eine Frage, die Hermione ihren besten Freund auch am liebsten gestellt hätte.

Plötzlich durchschnitt eine kalte Stimme die Stille, die nach Hagrids Ausbruch entstanden war. „Harry Potter..“, hörte Hermione die Stimme sagen. Sie wusste instinktiv, dass das Voldemort sein musste.

Vorsichtig schob Hermione sich an dem Baumstamm entlang und versuchte die Szene zu überblicken, ohne selbst aufzufallen. Sie konnte viele Todesser entdecken, unter anderem Bellatrix Lestrange und Narzissa Black.

Hagrid stand weiter hinten und wurde von vier Männern in Schach gehalten. Seine Arme waren mit dicken Seilen auf seinem Rücken gefesselt und jeder der Männer hielt ein Ende fest.

Harry selbst stand in der Mitte der kleinen Lichtung, während Voldemort nur wenige Meter vor ihm stand und ihn musterte. Hinter ihm war ein Thron errichtet worden, von welchem er sich wahrscheinlich zuvor erhoben hatte.

Hermione konnte nicht ganz verstehen, was Harry und Voldemort zueinander sagten, doch plötzlich veränderte sich die Stimmung. Die feinen Härchen auf meinen Armen richteten sich auf, die Luft schien spürbar kühler zu werden.

Der dunkle Lord hob den Zauberstab und richtete ihn auf Harry.


Ohne groß darüber nachzudenken preschte Hermione nach vorne, während sie die nasale Stimme „Avada-..“ sagen hörte.

Sie hörte von mehreren Seiten ein überraschtes Aufschnappen, Harry und Hagrid riefen ihren Namen, doch Hermione beachtete niemanden und richtete ihrerseits nunmehr den Zauberstab auf den dunklen Lord. Der Fluch schoss ihr lediglich durch den Kopf, sie sprach ihn nicht aus – und dennoch erglühte die Spitze ihres Zauberstabes und der Fluch schoss grell auf Voldemort zu, welcher zwischenzeitlich den Unverzeichlichen beendet hatte.

Die beiden Flüche trafen in der Mitte aufeinander, woraufhin eine Explosion die Stille des Waldes durchbrach.

Hermione merkte noch, wie sie – und wahrscheinlich alle anderen – zurückgeschleudert wurden. Schnell schloss sie die Augen, während grelles Licht die Lichtung einhüllte.

Atemlos wartete die junge Gryffindor auf den harten Aufprall am Boden und stöhnte auf, als es endlich soweit war.

Es dauerte jedoch einige Sekunden, bis sie erkannte, dass sie kein Gras oder aufgewühlte Erde unter sich spürte.


Vorsichtig öffnete Hermione die Augen und nahm verwirrt ihre Umgebung wahr.

Sie war nicht mehr im verbotenen Wald und sie war auch nicht mehr umringt von Todessern, Harry und Hagrid.. stattdessen lag sie auf Steinboden und hatte vor sich den dunklen Lord persönlich – jedoch in vollkommen anderer Erscheinung.
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