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Der Lehrer - Jeder geht Mal durch die Hölle, aber ich bleibe da

GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P18 / Gen
Karin Noske Natascha OC (Own Character) Stefan Vollmer
08.06.2021
19.07.2021
4
4.510
 
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08.06.2021 1.072
 
So nun bin ich hier. Zusammen mit meiner Familie bin ich nach Köln gezogen und das auch nur wegen zwei Gründen. Zum einen weil mein großer Bruder eine neue Arbeit hier bekommen hat und das andere ist nun Mal nicht so wichtig. Meine Familie besteht aus meiner Mutter, meinen Papa und meinen Bruder, der 12 Jahre älter ist als ich. Er ist 29 Jahre und arbeitet in einem Büro.
Da es gerade Samstag ist heute keine Schule und ich bin leider Zuhause. Mein Bruder ist hier genauso wie meine Mutter. Mein Papa ist arbeiten, er hat einen Vollzeitjob und kommt erst so gegen halb 3 oder so.
Mein Bruder hat keine feste Freundin, dafür hat er ja etwas anderes. Meine Mutter kommt dicht vom ganzen Alkohol in mein neues Zimmer gestürmt und zieht mich an meinen Haaren in die Küche. Da lässt sie mich los und rammt meinen Kopf auf die Spüle. Sie dreht sich um mit den Worten: "Mach dene beschissene Arbeit und daahn.. kommmmste zu mir!"
Mit einen pochenden Kopf und einen Schmerzverzehrten Gesicht mache ich mich also an die Arbeit. Lieber das, oder ich bekomme noch mehr strafen von ihr. Mein Papa ist teilweise nicht so schlimm, nicht so schlimm wie sie. Meine Arbeit besteht daraus zum einen das Mittagessen für sie und meinen Bruder zu machen und Anderfall um den restlichen Haushalt. Ich bin sozusagen ihre Putze und nicht ihre Tochter.
Ich bin gerade mit dem Essen fertig geworden, da knallt auch schon die Haustüre.
"Hey, du dumme Kuh, hol mir sofort n' Bier! Für mich und meine Freunde!"
Sofort komme ich seinem Befehl nach und Eile mit gerade geöffneten Bierflaschen zu ihm und seinen Seinen. Ich Eile wie ein Blitz zu meinen Bruder. Niklas ist ein richtiges Arschloch.. früher war er immer so lieb zu mir und ich könnte immer zu ihn gehen, jetzt bin ich Mal froh wenn ich von ihn weg bin.
Am Sonntag war ich die ganze Zeit mit meinen Bruder Niklas und seinen fünf Freunden unterwegs. Naja, was heißt hier "Unterwegs" ich war in der Wohnung von einem Freund, meines Bruders und ging, oder besser gesagt musste deinen bleiben und durfte nicht rausgehen. Selbst wenn, nicht alleine.

Dann kam endlich der Tag auf dem ich mich etwas gefreut habe. Montag. Heute werde ich in die Schule gehen und für eine bestimmte Zeit weg von hier sein. Ich gehe zu Fuß zu meiner Schule. Die GSG - eine Gesamtschule.
Zu meinen Notenschnitt will ich mich nicht wirklich äußern. Naja.. ich bin bin sonderlich gut und auch nicht als zu schlecht.
Plötzlich vibriert mein Handy und ich gehe dran. "Ja?" "Denk dran zu mir zu kommen. Wir waren gestern Abend noch nicht fertig. Immerhin bist du die einzige. Ruf mich in deiner Pause noch Mal an." Dann legte er auf.
Ich schau auf mein Handy und stecke es wieder ein. War mir doch klar, was er meint.
Heute haben ich einen Kapuzenpullover an und die Kapuze habe ich mir tief ins Gesicht gezogen. Ich halte an, da die Ampel rot ist, über die ich gehen muss. Ich weiß nicht Recht, aber so ein paar Minuten habe ich noch Zeit.
Ich schau also auf meine Handyuhr und sehe schon, ich habe noch etwas 20 Minuten Zeit. Es wird für mich grün und ich geh rüber auf die andere Seite der Straße. Plötzlich fährt ein Auto schnell an mir vorbei und naja.. wie sonst auch interessiert es mich eher wenig. Ich gehe also sachte zur neuen Schule und direkt werde ich vor den Türen der Schule von ein paar Jungs abgefangen. "Na, du heiße Schnitte, Lust auf ein Quickie?" Da merke ich es erst, meine Kapuze ist mir leicht von Kopf gerutscht und damit haben die mich erkannt.
Ich gehe weiter, werde aber plötzlich am Arm festgehalten und zurückgezogen. Ein junge mit einer hässlichen fresse und breitem Grinsen schaut mich an. Er kommt mir näher, doch ich ducke mich unter seinen Arm, den er an die Wand, die hinter mir war, gelehnt hat, durch und gehe mit schnellen Schritten ins Schulgebäude. Dann gehe ich auf eine Tür zu, wo Sekretariat steht und begebe mich da rein. Vor mir sitzt keine Sekretärin, sondern vor mir steht eine junge Frau mit blonden Haaren. Sie dreht sich zu mir um und lächelt mich an, was ich nicht zurück gebe. "Guten Morgen." Ich nicke. Verwirrt sieht sie mich an. Dann dreht sie sich zu meiner linken, da sich dort eine Tür öffnet. Darin kann ich den Direktor erkennen, der abgesegnet hat, dass ich hier sein kann und darf. Die Tür wurde von einer dicken Frau geöffnet und bevor sie die Tür zu macht, erblickt sie mich. Hier drin ist meine Kapuze im übrigen wieder auf. Sie sieht mich fragend an und ich nicke zum Raum, in deren Tür sie noch steht. "Was ist denn noch Barbara?" "Hier ist jemand für dich.." "Hä? Oh, lass sie rein." Diese dicke namens Barbara geht aus der Tür und nickt mir zu. Ohne zu erwidern, sondern Eiskalt ignoriert, gehe ich ins Büro des Direktors. Die Tür schließ ich einfach. "Hallo, schön das Du es hier her geschafft hast. Ich bin Günther Rose, der Direktor. So, da ich bereits alles mit deinem Vater besprochen habe, kannst du also direkt in den Unterricht gehen. Du bist wegen deinen Noten im G-Kurs. Dein Lehrer ist im Chemieraum... KARIN!" Die Tür wird laut aufgezogen und die blonde Frau kommt rein. "Das ist eine neue Schülerin. Du musst doch bestimmt eh wieder zu Stefan, dann kannst du sie doch gleich mitnehmen." "Natürlich. Kommst du?" Ich stehe vom Stuhl auf und folge ihr aus dem Raum raus. Dann gehen wir auf dem Schul-Flur und gerade aus. Kurz bevor die Treppen in die einzelnen Stockwerke kommen, geht dir nach rechts an eine weiß, graue Tür, wo dran steht "Chemieraum". Dann klopft sie, die Tür öffnet sich von innen und ein Mann, ein etwas gestresster Mann schaut mich an. Er schaut mich sowie die blonde Frau verwirrt an, lächelt dann schließlich doch. "Stefan, dass ist eine neue Schülerin. Ähm.. mit fällt auf ich kenne deinen Namen noch hat nicht... Egal.. Also Stefan wir sehen uns." Dann war sie weg und ich stand alleine vor der neuen Klasse und meinen Lehrer.
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