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Hearthqueen and her Battlefield

von Wise Boy
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Annabeth Chase Aphrodite Demeter OC (Own Character)
06.06.2021
25.11.2021
6
10.960
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25.11.2021 1.827
 
Chapter 05 ~ The revelation of the goddess of love

Olymp - Thronsaal
Sie wurde nervös, während die vielen verschiedenen Augenpaare auf ihr ruhten. Augen von Wesen, von denen jedes Einzelne größer war als sie selbst, befand sie sich schließlich vor den Olympiern die eine Ratssitzung einberufen hatten, als sie die Kunde erfuhren. Die Kunde darüber, dass eine weitere große Prophezeiung bevorstand. Und anstelle das sich Mr. D diese einfach gemerkt hätte, hielt er es für angebrachter sie, Rachel Elizabeth Dare, das Orakel von Delphi, vor die Götter zu zerren, damit sie es wiederholen konnte.
„Wo ist meine Schwester?“, stellte der Göttervater seine Frage an Hermes, der nur mit den Schultern zuckte.
„Ich habe sie überall gesucht, doch gefunden habe ich sie nirgends. Ihre Präsenz ist einfach verschwunden.“
Athene blickte den Götterboten nachdenklich an. Sie konnte sich denken woran das lag, war heute schließlich, wie sie durch das Leiden ihres eigenen Sohnes wusste, der Todestag ihrer Tochter. Und auch wenn so etwas für sie, als Götter, oft geschah das sie dabei zusehen mussten wie eines ihrer Kinder starb, waren sie noch immer Eltern und es nahm sie mit. Auch wenn es bei Demeter, wie am Beispiel der Persephone erkennend, ohnehin eine besonders heikle Lage entstand, wenn eines der ihren das Zeitliche segnete.
Zeus schnaubte nur verächtlich, was den anderen zu verstehen gab das er noch ein ernstes Wort mit ihr sprechen würde, ehe sich seine Aufmerksamkeit auf die Sterbliche legte.
Die Sterbliche, die schon einige Minuten, nach der äußerst detaillierten Vorstellung des Apollon über sein Orakel, falls jemand vergessen hatte um wen es sich hierbei handelte, in den Hallen der Götter verweilte.
Zeus war noch immer nicht angetan davon, wieso Apollon nicht einfach, als Gott der Prophezeiungen, diese Vortrug, und er so sehr darauf pochte seine außerwählte hierher zu schleppen. Doch heute nahm er dies einfach mal so hin und auf eine weitere Diskussion wie wichtig die Halbgötter doch waren und das mit der Zustimmung der anderen Olympier, darauf konnte er durchaus verzichten.
„Nun gut, Sterbliche …“, ein Räuspern von Seiten des Apollon lies Zeus für einen Moment innehalten, und zornig verengten sich seine Augen, während er kurz zu seinem Sohn blickte, und dann wieder zur Sterblichen. Er sollte es nicht übertreiben mit seiner „Pro-Halbgott“ Haltung, und nicht vergessen das er, Zeus, der Chef unter ihnen war.
„… Orakel von Delphi …“, kam es genervt vom Himmelsgott, „… wie lautet die neue Prophezeiung?“
Das Orakel tat gut daran sich erneut vor ihm zu verbeugen, ehe sie grüne Augen bekam, während der Geist von Delphi ihren Körper durchflutete.

Geheimnis der Liebe gelangt ans Licht,
die Tochter, Schönheit und Kraft vermischt.
Ihrer Gabe, viele Unterlegen,
Sohn der Weisheit, hält fest dagegen.
Erinnerung spielt neue Rolle,
ableben in Frieden, oder Leben in Kontrolle.

Zwei Göttinnen. Zwei waren es, die ihre Augen entsetzt weiteten, da sie die Prophezeiung, jeweils zu einem gewissen Teil, deuteten. Bei der einen handelte es sich um Aphrodite, die nun mit Sicherheit wusste das sie ihrer Familie die Wahrheit erzählen musste, die sie sich all die Äonen nicht getraut hatte zu offenbaren, da sie ihre Tochter, trotz allem, liebte. Weswegen sie ja soweit ging ihnen allen die Erinnerungen zu Rauben. Und bei der anderen handelte es sich um Athene, der nun einige Gedanken durch den Kopf gingen. Diese unbekannte Unsterbliche deren Präsenz sie in diesem Fitnesscenter wahrnahm und über die ihr Sohn kurzzeitig mit ihr gesprochen hatte. Es war klar für sie das es sich bei dem Sohn der Weisheit in der Prophezeiung, um ihren Sohn Rene handelte. Innerlich seufzte sie. Hatte er nicht, wie so viele, schon weitaus genug erlebt? Wieso traf es nun ihn, der doch nur ein einfaches, friedliches Leben wollte. Weswegen er sich von ihnen allen auch abgeschottet hatte. Sie musste hier weg. Sie musste zu ihrem Sohn und mit ihm sprechen. Ihn warnen. So schnell wie möglich, auch wenn dies gegen die Prophezeiung war und man diese, im Normalfall, niemals austricksen konnte.
Doch ihrem Vorhaben wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht als durch einen aufkommenden Lichtblitz Demeter inmitten der Halle erschien und Rachel gerade noch so rechtzeitig ihre Augen bedecken konnte, um durch die wahre Form der Göttin nicht umzukommen. Die Augen, die zuvor auf Aphrodite geruht hatten, lagen nun überrascht auf der Erntegöttin, die verschnaufend vor ihnen stand und wie Abgehetzt wirkte.
„Es ist eine neue, große Gefahr, aufgetaucht.“
Sie wandte ihren Blick auf Athene, was der Weisheitsgöttin ein schlechtes Gefühl brachte.
„Sie hat deinen Sohn mitgenommen. Rene wurde entführt.“
Ihr Herz schmerzte. Es war schon geschehen. Es war schon zu spät. Sie hätte diese unbekannte Präsenz überprüfen sollen, als sie noch die Chance dazu hatte, und nun musste ihr Sohn das Ausbaden, was sie durch ihr Mangelndes Abschätzen von Unbekannten Gefahren verursacht hatte. Selbst dieses Mal, das erste Mal wo sie tatsächlich etwas für ihn tun hätte können, konnte sie ihm keine Hilfe sein. Nicht das tun, was Mütter normalerweise taten. Beschützen. Ihre dunkler werdenden Iriden richteten sich auf die Liebesgöttin, und durch eben jenen Blick schien diese zusammenzuzucken. Sie konnte die Mordlust der Kriegsgöttin deutlich spüren, und doch riss sie sich noch zusammen. Athene wusste schon vor der Prophezeiung das es einen Zusammenhang mit Aphrodite gab, seit sie ihre Reaktion beim letzten zusammenfinden erkannt hatte, und nun besaß sie tatsächlich die Gewissheit.
„Erzähl was geschehen ist, Schwester!“
Zeus war es nun, der die Erdgöttin ansprach, die, noch immer unter Schock, nickte, und sich auf ihren Thron setzte. Langsam, mit gewissen pausen, erzählte sie was geschah. Wie sie dem Sohn der Athene auf dem Friedhof begegnet war, über den Moment wo sie im Bann dieser Unbekannten stand und schlussendlich durch das eingreifen des Athenesprosses befreit wurde.
„Dein Sohn … Rene, er hat mich gerettet im Einsatz für seine eigene Freiheit. Bevor er ging sagte er zu mir, dass er einen Weg finden wird diesen Krieg zu beenden.“
Die Tochter des Zeus wusste nicht, ob sie lächeln oder weinen sollte, den diese Aussage, selbst die Aufopferung für Demeter, war so typisch ihr Sohn. Eigenschaften, die von einst von ihm übrigblieben. Auch wenn er den Miesepeter mimte, oder den Lustlosen, half er doch trotz allem stets, auch wenn er eben zu etwas keine Lust besaß. Er konnte keine gute Person leiden sehen, wenn er etwas daran ändern konnte. Und auch das er diesen Krieg beenden wollen würde, trotz seinem bisher langem Kampf, aus dem er sich zurückgezogen hatte, die größte Herausforderung annehmend, dies war einer der Charakteristiken die er von ihr vererbt bekommen hatte. Auch sie hatte sich den größten Gefahren gestellt, und sich als Einzige nicht versteckt als es all ihre Olympischen Familienmitglieder taten, während Typhon das erste Mal erwachte. Als sie an der Ehre der Olympier appellierte, die sich zuvor wie Feiglinge versteckten.

„Wer ist sie, Aphrodite?“, der Zornige Blick des Zeus lag auf ihr, was sie erneut zusammenzucken lies.
„Sie ist … meine Tochter.“
Die meisten Nickten. Diese Vermutung hatten sie schon selbst angenommen. Die Prophezeiung war dort Eindeutig gewesen.
„Und was meinte sie, als sie zu mir sagte ich hätte ihr schon einst einen individuellen Thronsaal mit Blumen bepflanzt? Ich kannte deine Tochter vorher nicht.“
Aphrodite biss sich auf die Zunge. Das was jetzt kommen würde, konnte zu ihrer Verbannung, gar zur Entnahme ihrer Göttlichkeit führen, war Zeus doch für dessen legendären Zorn und dessen Strafen berühmt berüchtigt.
„Dies ist nicht ganz … korrekt. Auf meinen Befehl hin hat euch vor vielen Äonen Mnemosyne … die Erinnerungen an sie beraubt.“
„WAS?“, schrie der König der Götter jähzornig, und in der Liebesgöttin wuchs die Angst weiter, als sie die Wütenden blicke ihrer Familie auf sich ruhen spürte und auch erkannte.
„Meine Tochter, Arimaia, hatte einst fast jeden von euch, durch ihre Gabe, zu ihren Sklaven gemacht. Sie besitzt die Gabe sich andere, egal welchen Geschlechts, gefügig zu machen, was zunächst mit dem Gefallen ihres Äußeren beginnt. Nur wenige sind immun dagegen. Dein Sohn, dieser Rene, scheint, wie es die Prophezeiung sagt und Demeter erzählte, einer der wenigen zu sein bei denen dies zutrifft“, Wandte sie das Wort an Athene, die sie noch immer mit Mordlust beäugte.
„Wie kann sie so mächtig sein, dass sie selbst uns Götter gefügig macht? Über solch eine Macht verfügst nicht einmal du, Liebesgöttin!“
Hades hatte sich nun zum ersten Mal, seit er bei den Sitzungen des Olymps beiwohnen durfte, zu einem Thema zu Wort gemeldet.
„Nun, dies liegt an meiner Macht und der Vermischung mit der Kraft ihres Vaters.“
„Wer ist ihr Vater?“, auch Artemis, welcher sich beim Gedanken in jemanden Verliebt zu haben alle Nackenhaare aufstellten, sah die Schönheitsgöttin an, als wäre sie eines der Tiere auf das sie gerade Jagd machte.
„Ihr Vater ist … Herakles“, in den Augen der Olympier machte sich das blanke entsetzen breit.
„WIE?“, entwich es der Königin des Olymps, die Maßgeblich an der Namensgebung des Legendären Helden, und später auch an dessen Tod, schuld war.
„Als er zum Gott ernannt wurde, kurz bevor er Hebe heiratete. Einer der Augenblicke, in denen er aus deinem Radius der Rache verschwand“, erklärte sie, während sie zu Boden blickte. Sie konnte nun keinen von ihnen anschauen. Herakles selbst wusste von seiner Tochter. Tatsächlich war er selbst noch immer in Kenntnis darüber, doch er tat stets so, als wüsste er nichts mehr. Sie hatte nur an seinen Reaktionen ihr gegenüber erkannt, dass er ihr vorgab über nichts bescheid zu wissen, und scheinbar hatte er die Titanin damals davon überzeugt seine Erinnerungen behalten zu dürfen, und Aphrodite zu belügen.
Die meisten Olympier blickten sich unsicher an, oder schauten zu Boden. Sie wussten nicht was sie sagen konnten. Vielmehr wussten sie nun was der Großteil der Prophezeiung zu bedeuten hatte. Arimaia, das Geheimnis der Liebesgöttin Aphrodite, das nun offenbart wurde. Die Tochter, die durch Aphrodite die Schönheit, und Herakles die Kraft, vermischte. Viele, die durch ihre Gabe, der Demeter schon kurzzeitig zum Opfer fiel, versklavt werden würden. Und schließlich Athenes Sohn, Rene Strauss, der versuchte eine Lösung gegen diesen übermächtigen Feind zu finden und stets gegen sie ankämpfte. Doch was die letzten Zeilen bedeuten konnten, wussten sie nicht.
„Erinnerung spielt eine neue Rolle? Vielleicht Mnemosyne, die uns unser Gedächtnis zurückgibt?“, schlug Poseidon vor, und Athene blickte ihn, zum ersten Mal in all den Äonen und durch die Situation ihren Streit vergessend, Anerkennend an.
„Hermes, sorge dafür das die Titanin so schnell wie möglich erscheint.“
„Vater, ich würde gerne Rachel ins Camp zurückbringen und den Halbgöttern die Situation erklären, damit sie sich vorbereiten können. Ich würde direkt danach hierher zurückkehren.“
„Und ich würde gerne meiner Tochter, Annabeth, bescheid geben. Sie war zurzeit bei Rene zu besuch und macht sich sicherlich schon sorgen um ihren Bruder. Ich würde gerne dafür sorgen das sich nur eines meiner Kinder in unmittelbarer Gefahr befindet, würde sie sich sonst selbstständig auf die Suche nach ihm machen.“
Einen kurzen Moment dachte der Herr des Donners über die Worte seiner Kinder nach, ehe er vorsichtig nickte.
„Ihr alle könnt Vorbereitungen treffen. In zwei Stunden treffen wir uns wieder hier. Ich erkläre die Sitzung, für den Moment, für beendet.“
 
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