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Das Leuchten der Stille

von Adrianna
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery / P12 / Gen
06.06.2021
12.06.2021
2
2.048
 
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06.06.2021 950
 
Das Leuchten der Stille

Ich bin das Gift in deinen Knochen


„Aulus, wie weit bist du nun mit deiner Forschung?“ fragte Avina. Der Hyuran zuckte mit den Schultern. „Die Versuche sollten bald beginnen können.“ meinte er gelassen und blätterte weiter in seinen Berichten.
„Und du meinst das wird ihr helfen?“ fragte die weißhaarige und zuckte mit ihren Ohren. „Sie hat heute Morgen wieder ihre Beine aufgeschnitten. Und geschlafen hat Sie auch wieder nicht.“
„Ich weiß, ich habe sie selber verbunden.“ ,meinte er tonlos. „Sei lieber froh das du schlafen konntest.“ Die Viera verdrehte die Augen. „Ja aber, das Militär... du weißt doch... für unnötige Esser haben Sie keine Verwendung. Und Aerias Zustand wird nicht besser.“
Aulus sah auf. „Auch das ist mir bewusst.“ Mit den Worten stand er auf. „Aber du könntest ja etwas mehr in meine Fähigkeiten vertrauen.“

Aulus nervte solche Gespräche, da es für ihn verschwendete Zeit verursachte, aber die Schwester seines Forschungsobjekts wurde immer aufdringlicher. So ging er in Aerias Zimmer um nach dem rechten zusehen.
Sie saß wie so oft still auf ihren Bett und starrte aus dem Fenster. Er wusste das Sie ihn wahrnahm, ihre Ohren bewegten sich in die Richtung des Forschers. „Du hast wieder nicht gegessen.“ stellte er fest, als er die volle Schüssel Suppe sah.
„Sie möchten Sie nicht essen.“ sagte Sie tonlos. „Und willst du Sie essen.“ ,fragte Aulus etwas amüsiert. Sie schüttelte den Kopf: „Dann werden sie noch lauter.“
„Erzählen Sie heute wieder böse Dinge?“ ,meinte er und setze sich neben Sie. Doch bekam er keine Antwort. „Das war eine dumme Frage.“ , sagte Sie nach einer Zeit. „Dabei bist du nicht dumm.“
Aulus musste laut auflachen, worauf Aeria zusammenzuckte. „Ob du da, so Recht hast?“ ,fragte er noch immer lachend. Worauf er ein fragenden Blick zugeworfen bekam. „Machst du dich grade über mich lustig?“
Der Forscher sah Sie noch amüsiert an: „Würde ich nie tun.“ und strich eine ihrer weißen Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Wir können bald mit der Seelenextrahierung beginnen.“ ,eröffnete er ihr dann. Sie nickte: „Meinst du das wird klappen?“ Der Hyuran nickte. „Davon bin ich überzeugt.“

„Weißt du noch was ich damals gesagt habe, als du mir von dem Projekt erzählt hast?“ fragte die Viera. „Ich bin das Gift in deinen Knochen.“ zittierte er. „Obwohl ich nie verstanden hab, warum.“  
Aeria stand auf und ging zum Fenster. „Weil du ganz versessen warst mir zu helfen... und nur noch an die Forschung denkst.“ .erklärte Sie. „Nun Varis sitzt mir damit auch sehr im Nacken. Und den Kaiser sollte man nicht gegen sich aufbringen.“ meinte er. „Immerhin wäre es auch für die Galear revolutionär.“
„Weil ihr keine Magie benutzen könnt? Ist das so eine Schande?“ fragte Sie. „Aulus zuckte mit denn Schultern. „Nicht eine Schande direkt, aber es wäre....“ begann er. „Gut fürs Ego.“ vollführe Sie den Satz. „Seid wann bist du so frech geworden?“ meinte er und stellte sich zu ihr ans Fenster.
„Weil ich nicht mehr das Gift in deinen Knochen bin, sondern die Liebe.“ meinte die weißhaarige und schmunzelte ihn etwas an.
„Nun, damit könntest du mehr an mir geforscht haben, wie ich.“ lachte er und küsste ihre Stirn. „Aber erzähl es nicht Avina.“ meinte er. „Sie würde mir die Hölle heiß machen.“ Aeria nickte: „Sie mag dich auch. Hat Sie mir vor einiger Zeit erzählt.“ Der Forscher lachte: „Ohje, und du hast ihr es nicht erzählt?“
„Du weißt genau was Sie gesagt hätte.“ meinte die Viera etwas ärgerlich. „Oh ja doch, ich kann es mir sehr gut vorstellen, was Sie gesagt hätte.“ meinte er. „Mein geliebtes Forschungsobjekt mit geistigen Einschränkungen.“
Aeria stöhnte auf. „Pass auf, oder ich kneife wenn es ernst wird.“ schlug  Sie ihn gegen die Schulter.

„Dann bleibt es wohl noch etwas unser Geheimnis?“ meinte er. Worauf die weißhaarige nickte.  „`Tun dir eigentlich noch die Beine weh? Du hast heute morgen wirklich tief geschnitten.“ fragte Aulus. Worauf die Viera verlegen wegsah. „Das... nunja, es tut nicht so sehr weh. Damit waren Sie ein paar Stunden ruhig.“ ,erklärte Sie. „Aber jetzt flüstern alle 3 wieder.“
Der Forscher nickte.
„Willst du vielleicht etwas mit mir raus gehen?“ ,fragte er nach einiger Zeit des Schweigens. „Über denn Kasernenhof?“ fragte Aeria etwas irritiert. „Nein nicht über das Gelände. Ich meine raus aus dem Stützpunkt.“ ,grinste er. „Aber ich kann doch nicht, ich kann nicht gehen...“ murmelte Sie.
„Mit Begleitung eines Erziehungsberechtigen und wenn du einen Schritt nach dem anderen machst kommst du hier raus.“ gringste Aulus. „Ich sollte glaube, das tun, was Sie flüstern.“ murrte Aeria. „Wenn du so fies heute bist.“

„Aulus lachte auf: „Das kann ich mir denken was Sie flüstern.“
„Ach?“ meinte Sie. „Kannst du das?“ Plötzlich zog er, Aeria näher. „Ohja kann ich sehr gut.“ mit denn Worten, küsste er die Viera.
„Gehen wir nun?“ grinste er.
Aeria nickte und folgte ihm. „Und das wird wirklich kein Ärger geben?“ ,fragte Sie wieder. „Wenn jemand fragen sollte, machen wir einen Forschungsausflug.“ nickte Aulus zufrieden.  „Und du bist doch ein braves Häschen, das mir nicht davon hoppelt.“
Die Viera musste nach der Aussage lachen. „Nein, Hasen sind sehr treudoofe Tiere, weißt du.“

Avina stand auf der Treppe und kehrte  als Sie die beiden erblickte. „Wo wollt ihr denn hin? Ins Labor.“
Aulus nickte. „Ja und ich möchte nicht gestört werden.“
Die ältere der beiden Schwestern nickte. „Ich werde dafür Sorgen.“ meinte Sie und ging ihrer Beschäftigung weiter nach. Aeria zog an seinen Ärmel. „Ist es okay, sie anzulügen?“ ,flüsterte Sie. „Wenn wir nicht bis Morgen hier stehen wollen und uns eine Predigt anhören wollen, ja.“ grinste er.
Sie zuckte etwas zusammen. „Aber wenn Sie....“ Aulus versuchte sie zu beruhigen.: „Sie wird dich nicht verfolgen. Genauso wenig wie die Soldaten.“
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