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Shadows of the Past

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
06.06.2021
22.07.2021
10
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22.07.2021 2.466
 
Bax hielt Ibns Hand noch immer fest in seiner, er spürte ein leichtes Brennen in seinen Augen. Die Erzählungen des Braunhaarigen ließen ihn keineswegs einfach kalt. Er hatte ja schon gewusst, dass es Ibn mehr als nur schlecht ergangen war, bevor er in dessen Leben getreten war. So war es Bax schließlich ebenfalls ergangen…

Doch das war dann doch etwas ganz anderes, als das der Schwarzhaarige selbst erzählt bekommen oder sich selbst zusammengereimt hatte. Und auch jetzt merkte Bax, dass Ibn ihm eine eher verharmloste und sehr kurze Version dieser vergangenen Ereignisse erzählt hatte. Ganz offensichtlich wollte er ihn nicht noch mehr beunruhigen… was nicht wirklich funktionierte, wie der Braunhaarige nun auch merkte.


Er setzte sich ein wenig aufrechter hin und legte sanft eine Hand auf Bax‘ Wange. „Hey, es ist alles gut. Die Zeit im Kerker war alles andere als angenehm, das will ich auch gar nicht schön reden, aber es ist vergangen. Mir geht es gut. Ich meine, inzwischen bin ich ein angesehenes Mitglied des Coven, der mächtigste Magier den es je gab und ich habe einen wunderbaren Partner an meiner Seite. Da werde ich wohl kaum an diese eine, dunkle Episode in meinem Leben denken. Und das solltest du auch nicht, Bax.“


Bax lächelte etwas, noch immer war er leicht bedrückt über das, was er gehört hatte und auch, wenn Ibn ihn anlächelte, sah er doch den leisen Hauch von Dunkelheit in den blauen Augen des Braunhaarigen. Zeit, diese Dunkelheit aus Ibns Seele zu verscheuchen. Denn auch, wenn seine Magie an solch ein dunkles Reich wie das des ‚Ghost Realms‘ gebunden war, war Ibns Seele alles andere als Dunkel. Nein, sie war hell, strahlte heller als alles, was Bax je gesehen hatte. Schließlich war sie dazu imstande gewesen, die Dunkelheit, die Bax immer fest in ihrem Griff gehabt hatte, vollends zu verscheuchen…


„Hey… Mach nicht so ein trauriges Gesicht, mein knallharter Bodyguard.“, murmelte Ibn, kam ihm dabei immer näher und streife Bax‘ Lippen leicht mit den seinen. Automatisch zuckten Bax‘ Mundwinkel leicht, er schüttelte etwas den Kopf und raunte: „Mag sein, dass ich vieles bin, aber sicherlich nicht knallhart.“ Ibn grinste, er biss ganz leicht in die Unterlippe des Schwarzhaarigen und legte urplötzlich seine Hand auf dessen Schritt, eine federleichte Berührung, die Bax zum Zusammenzucken brachte. Er riss die Augen auf, ein leises Keuchen entfloh seiner Kehle. „Nicht? Das hier fühlt sich aber schon sehr… hart an.“, raunte Ibn dunkel, woraufhin Bax eine Gänsehaut überkam, ein leiser Schauer huschte durch seinen Körper. Er blickte in die Augen des Braunhaarigen, das tiefe Blau schien mit jeder Sekunde die verging dunkler zu werden.


„Ibn…“, raunte Bax leise, lehnte sich ein Stück nach vorne. Wollte keine Sekunde länger von den Lippen seines Geliebten getrennt bleiben, die ihm immer anziehender und verführerischer schienen. Regelrecht danach schrien, sich mit seinen eigenen Lippen zu vereinen.
Ibn lächelte, als er ihm ebenfalls ein Stück entgegenkam und sich ihre Lippen endlich zu dem so ersehnten Kuss trafen, der anfangs recht sanft war, jedoch nicht lange so blieb.


Die Lust war in ihnen entfacht wie ein loderndes Feuer, dass sie beide langsam aber sicher zu verzehren begann. Ibn entkam ein leises Stöhnen, seine Lippen öffneten sich ein Stück, was Bax direkt nutzte, um mit seiner Zunge zwischen diese so sinnlichen Lippen zu schlüpfen und die Zunge des Braunhaarigen zu umspielen. Hitze schoss immer mehr durch seinen Körper, sammelte sich in seinem Schritt, in dem es leicht pulsierte und immer mehr nach Aufmerksamkeit schrie. Die er auch sogleich bekam, als Ibn seine Hand fester auf die pochende Beule presste, sie mit dem Handballen massierte, sodass Bax leise in den Kuss hinein stöhnte und sich Ibns Berührungen immer weiter entgegenstreckte.


Nur bei dem Braunhaarigen konnte er sich so weit fallen lassen, sich so gehen lassen, seine stoischen Masken ablegen. Nur bei Ibn konnte er jede einzelne Seite seiner Selbst zum Vorschein kommen lassen.

Der braunhaarige Magier lächelte leicht in den Kuss hinein, bevor er seine Lippen von Bax Mund löste und mit ihnen seinen Kiefer hinab wanderte, an dessen Hals innehielt und die weiche Haut mit seiner Zunge liebkoste. Bax überkam eine Gänsehaut, er seufzte leise auf und legte den Kopf ein Stück zur Seite, gab Ibn so noch mehr Spielraum, den dieser auch sogleich nutzte. Lippen, Zunge und Zähne trieben den Schwarzhaarigen an den Rand des Wahnsinns, immer wieder entkamen ihm erregte Laute, er wand sich voller Lust unter Ibn, der mit einer Hand unter sein Shirt schlüpfte, die Finger der anderen Hand wanderten langsam unter den Bund seiner Hose. Immer weiter, bis sie schließlich die Spitze seines Glieds trafen und sich dann um dieses schlangen.


Bax‘ Hüfte zuckte hoch, er öffnete den Mund zu einem langgezogenen Stöhnen, sein Rücken bog sich durch. Ibn kicherte zufrieden, als er diese Reaktion sah, woraufhin sich ein Rotschimmer auf den Wangen des Schwarzhaarigen breitmachte. Langsam bewegte der Braunhaarige seine Hand auf und ab, sandte heiße Schauer durch den Körper von Bax, bis Ibn seine Hand wieder hervorzog, auch die andere Hand strich noch ein letztes Mal über Bax‘ Haut, die Fingerspitzen striffen die Narbe an seiner linken Seite, bevor Ibn den Bund seiner Hose an beiden Seiten umfasste.


Der Schwarzhaarige hob seine Hüfte ein Stück an, während Ibn diese nach unten zog und sie neben sich zu Boden fallen ließ. Auch die Unterhose und das Shirt folgten dieser und Bax seufzte leise auf, als er von der Enge seiner Hose befreit war. Dieses Seufzen mündete in ein Stöhnen, als Ibn erneut seine Erregung umfasste, diesmal jedoch deutlich fester und seine Hand auf und ab bewegte, quälend langsam und nur nach und nach sein Tempo erhöhte.


Und auch, wenn Bax und Ibn schon öfter Intim miteinander geworden waren, so war diese Erfahrung für den Schwarzhaarigen dann doch neu für ihn, da er selten die Kontrolle abgab und sich so sehr fallen ließ wie bei dem Braunhaarigen. Sein ganzer Körper stand unter Strom, ein Schauer nach dem nächsten rauschte durch diesen, er fuhr mit seiner Hand unruhig über das Polster des Sofas, bis seine Fingerspitzen eines der Kissen trafen und er seine Hand in dieses krallte.


Ibn bewegte seine Hand nur langsam auf und ab, dennoch war das Gefühl sehr intensiv, Bax fühlte immer mehr Hitze in sich aufsteigen, die sich in seinem Unterleib zu sammeln schien. Der Braunhaarige ließ immer mal wieder seinen Daumen über die Spitze huschen, sammelte die Lusttropfen auf, sodass er seine Hand noch geschmeidiger bewegen konnte und durch den Körper des Schwarzhaarigen unzählige Blitze schossen.


Langsam spürte er, wie sich der Druck in seinem Unterleib immer weiter ausbreitete, sich sein Höhepunkt immer mehr anbahnte, doch bevor es wirklich so weit war, ließ Ibn von ihm ab. Bax gab unwillkürlich ein unzufriedenes Brummen von sich, was der Braunhaarige lächelnd mit einem „Nicht so ungeduldig, mein kleiner Bodyguard.“ kommentierte. Woraufhin Bax Ibn an der Hüfte packte und sie schwungvoll herumdrehte, sodass er nun über dem Braunhaarigen thronte. Gut, dass das Sofa so breit war, sonst wären sie beide bei diesem Manöver sicherlich heruntergefallen.


Bax blickte mit einem Schmunzeln auf Ibn hinab, seine violetten Augen waren vor Lust noch dunkler, beinahe schon schwarz. Langsam beugte er sich zu dem Braunhaarigen hinab, seine Lippen berührten dessen Ohr hauchzart, sodass dieser kaum merklich erschauerte. „Du solltest wissen, dass man mich nicht ungestraft so lange reizen sollte… Sir.“, raunte der Schwarzhaarige heiser, wanderte mit sanften Küssen hinab und biss dann sanft in die weiche Haut von Ibns Hals. Dieser keuchte unterdrückt auf, eine Gänsehaut breitete sich auf der leicht gebräunten Haut aus. Er streckte seine Kopf ein Stück nach hinten, sodass Bax noch leichteren Zugang zu dessen Hals hatte, der mit Lippen, Zunge und Zähnen die warme, weiche Haut entlang fuhr, Ibn immer wieder leise Genusslaute entlockte.


Der Schwarzhaarige betrachtete Ibn aus dunklen Augen, während seine Hand sich unter das Shirt des Magiers schob, sanft und zugleich bestimmend über die weiche, warme Haut glitt und schließlich an den Brustwarzen halt machten, die sich ihm bereits hart entgegen reckten. Zwirbelte diese sanft zwischen seinen Fingern, sodass Ibn nun das erste Mal ein leises Stöhnen entkam. Bax lächelte leicht, holte seine Hände wieder hervor und umfasste den Saum des Shirts, zog es dem Braunhaarigen über den Kopf. Auch der Rest der Kleidung folgte und kurze Zeit später pressten sie sich Haut an Haut aneinander, in einem leidenschaftlichen Kuss versunken, in dem keiner der beiden Männer wirklich nachgeben wollte.


Keuchend lösten sie sich schließlich doch voneinander, sahen sich aus dunklen Augen an. Ibn legte eine Hand auf Bax Wange, strich mit dem Daumen über die warme Haut. Diese sanfte Geste stand sehr im Kontrast zu der dunklen Leidenschaft, die in dessen blauen Augen lag. Eine Leidenschaft und Lust, die nur Bax zu Gesicht bekam und die ihm ein heftiges Kribbeln in der Magengegend bescherte. Ibn war wirklich etwas ganz besonderes… Und das nicht allein wegen seiner Magie. Sondern einfach… weil er Ibn war.


Ein kühler, glitschiger Finger, der seinen Muskelring umspielte, riss Bax zurück in die Gegenwart, er zuckte leicht zusammen und konzentrierte sich wieder auf Ibn, der ihn mit einem leichten Schmunzeln ansah. Dennoch sah er auch die leise Unsicherheit, die sich nun in seine Augen schlich.

Der Schwarzhaarige beugte sich ein Stück hinunter und küsste Ibn sanft, versuchte so, ihm zu zeigen, dass es okay war. Kurz darauf keuchte er leise an seinen Lippen auf, als der Finger langsam in ihn eindrang, sich immer weiter in ihn schob, Stück für Stück. Bis die Fingerkuppe schließlich diesen einen, speziellen Punkt in Bax traf, der ihn kurz Sterne sehen ließ und ihm ein lautes Stöhnen entlockte. Er schob sich automatisch dem Finger entgegen, wollte mehr von diesem elektrisierenden Gefühl, das Ibn ihm soeben bescherte. Es war selten, dass Bax diese „Rolle“ einnahm, war ungewohnt und dennoch genoss er es.


Ein weiterer Finger gesellte sich zu dem ersten, weitete ihn sanft und stieß immer wieder gegen diesen so süßen und empfindlichen Punkt. „Ibn… Ah!“ Bax Hüfte zuckte nach vorne, als sich die Hand, die sich irgendwann von seinem Glied gelöst hatte, erneut um dieses schloss und auf und ab fuhr. Lange würde der Schwarzhaarige das hier nicht aushalten, was er Ibn irgendwann auch heiser ins Ohr raunte.
Dieser lächelte nur leicht, schob einen weiteren Finger in ihn und weitete ihn weiterhin sanft, darauf bedacht, seine Prostata nicht zu erwischen. Auch die Bewegungen seiner Hand an seinem Glied wurden langsamer, sodass Bax zwar noch immer auf dem Level der Lust blieb, jedoch nicht vollends von ihr übernommen wurde.


Schließlich zog Ibn seine Finger zurück, packte stattdessen seine Hüfte mit beiden Händen und kurz darauf spürte er, wie etwas deutlich größeres und dickeres an seinen Eingang stupste, als die Finger von eben. Bax biss sich leicht auf seine Unterlippe, als er spürte, wie die Spitze von Ibns Glied langsam in ihn eindrang. Kurz schmerzte es etwas, doch das nahm Bax nur am Rande war, da Ibn soeben erneut seine eigene Erregung packte und diese fest rieb.


Der Schwarzhaarige legte den Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf, als Ibns Daumen über seine Eichel huschte und er gleichzeitig spürte, wie der Braunhaarige seine Prostata traf. Kurz darauf zog dieser sich wieder ein Stück zurück und stieß erneut zu, fester diesmal und Bax sah vor seinem inneren Auge Sterne. Wieder stöhnte er heiser auf, wölbte sich Ibn entgegen.


„Mehr…“, wisperte er leise, bewegte sich im Takt von Ibns Stößen, zog ihn zu sich runter, der seine Erregung nun wieder losließ, und vereinte ihre Lippen zu einem heißen Kuss. Stieß mit seiner Zunge in die Mundhöhle des Braunhaarigen, umspielte dessen Zunge mit seiner eigenen und stöhnte immer wieder gedämpft auf, wenn Ibn etwas fester in ihn stieß. Keuchend lösten sie den Kuss wieder, der Braunhaarige wanderte Bax‘ Kiefer hinab, blieb an seinem Hals stehen und saugte sich dort an der empfindlichen Haut fest, während er weiterhin in ihn stieß.


Bax streckte den Kopf ein Stück nach hinten, bot Ibn mehr Spielraum. Lieferte sich ihm regelrecht aus, und gab immer wieder ein Keuche und Stöhnen von sich. Schrei leise auf, als Ibn seine Stöße noch intensiver gestaltete, seine Erregung erneut umfasste und an dieser fest und schnell auf und ab rieb. Sein Daumen huschte dabei immer wieder über seine so empfindliche Eichel.
Der Schwarzhaarige drückte Ibn mit seinen Beinen eng an sich, als der Druck in seiner Mitte schließlich ins unendliche Anstieg und er sich mit einem heiseren Schrei ergoss. Regelrecht davonflog. Sein Höhepunkt flutete jeden Zentimeter seines Körpers und auch Ibn stöhnte fast zeitgleich mit ihm auf und ergoss sich tief und heiß in ihm.


Nur nach und nach beruhigte sich ihr beider Herzschlag. Ibn sah Bax aus noch immer dunklen, blauen Augen an, strich ihm seine verschwitzten Haarsträhnen aus der Stirn und drückte ihm einen sanften Kuss auf.
Bax lächelte in diesen hinein, schloss den Braunhaarigen sanft in seine Arme.


„War… war es okay?“, ertönte schließlich die leise, zaghafte Stimme von Ibn, Bax Lächeln wurde daraufhin sanft. „Vollkommen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Auch, wenn ich selten den passiven Teil einnehme, mache ich es bei dir gerne. Denn nur bei dir kann ich jegliche Kontrolle abgeben, mich vollkommen fallen lassen. Mach dir darum also keine Gedanken, dass es in irgendeiner Weise unangenehm sein könnte oder mir nicht gefallen könnte. Denn das Gegenteil ist der Fall.“ Bax legte seine Hand auf Ibns Wange, streichelte mit dem Daumen über die weiche, leicht erhitzte Haut. „Ich liebe dich, Ibn.“


Ibns Augen funkelten, der besorgte Ausdruck in ihnen verschwand und er lächelte. „Ich liebe dich auch, Bax.“ Wieder fanden sich ihre Lippen zu einem sanften, zärtlichen Kuss.


Eine Weile noch blieben sie auf dem Sofa liegen, bis sie sich schließlich, wenn auch eher widerwillig und etwas wacklig auf den Beinen, aufrafften und hinüber ins Schlafzimmer gingen. „Das hätten wir eigentlich sofort machen können.“, kicherte Ibn leise, als sie eng aneinandergeschmiegt in ihrem Bett lagen. Bax lächelte leicht. „Wir wollten ja auch eigentlich nur reden. Ich schätze, keiner von uns hätte damit gerechnet, dass das „Reden“ so schnell ausarten würde.“


Ibn hob eine Augenbraue. „Ach ja? Du meintest doch im Trainingsraum, dass wir das auf später verschieben würden.“ Das „das“ betonte Ibn extra so, dass klar war, was genau er meinte. Daraufhin wurde Bax rot, woraufhin Ibn laut auflachte.
Grummelnd pfefferte der Schwarzhaarige dem Magier ein Kissen ins Gesicht, der sich davon jedoch nicht im geringsten beeindrucken ließ und weiter lachte.
Doch nach und nach machte sich auch auf dem Gesicht des Schwarzhaarigen ein Lächeln breit, da er doch nichts lieber mochte, als wenn Ibn ausgelassen lachte.
Auch, wenn er sich auf seine Kosten amüsierte.


Ibns Kichern erstarb schließlich und er kuschelte sich enger an Bax heran. Dieser legte einen Arm um den Braunhaarigen, drückte ihm einen letzten Kuss auf die Stirn und murmelte leise: „Schlaf ruhig. Ich bin bei dir.“


Ibn lächelte an seiner Brust. „Ich weiß.“
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