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Gefangen

von Mindy
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Andrew Underhill Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Lorenzo Rey Magnus Bane
06.06.2021
25.11.2021
20
79.167
32
Alle Kapitel
237 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
04.07.2021 5.070
 
Hallo miteinander!
Damit ich es trotz Prüfungsphase in der Schule nicht wieder verpasse, schon etwas früher das Update - damit ihr gut in den Montag kommt ;)

_______________________________________________________________

„Keine Sorge, kleine Blaubeere; solange du da bist, werde ich nirgendwo hingehen.“
Und obwohl Magnus es vollkommen ernst meinte und von seinen Worten überzeugt war, fühlte es sich irritierenderweise falsch an, sie zu Toby zu sagen.

//Na gut//, sagte das Kind, das dies zum Glück nicht bemerkt hatte. //Dann freue ich mich auf unseren
Ausflug.//
„Ja“, sagte Magnus und bemühte sich eilig wieder um einen unbeschwerten Ton. „Ich freue mich auch.“


~*~


Seit Alecs kleinem Ausflug aus dem Haus hinaus und durch die größere Bewegungsfreiheit, die Asmodeus ihm gewährt hatte, hatte sich etwas in ihrem Umgang verändert.

Zuvor hatte Alec sein Essen, das er nur im Saal mit dem Thron und der Tafel erhielt, oft mit in sein Zimmer genommen, manchmal hatte er es schlicht verweigert. Nur, wenn er gemusst hatte, hatte er sich länger in Asmodeus‘ Nähe aufgehalten.
Jetzt blieb er bei den Mahlzeiten am Tisch sitzen.
Asmodeus war meistens da, beachtete ihn aber nicht immer. Manchmal las er oder schrieb Botschaften während des Essens.
Seit dem Ausflug unterhielt er sich häufiger mit Alec.

Er antwortete auf Fragen.

Alec wollte sehen, wie weit dies reichte und ob er etwas Nützliches erfahren konnte.
„Was kann ein Dämon hier für Geschäfte haben?“, fragte Alec mit einer Mischung aus Spott und Neugierde, blickte dabei auf die zwei Bücher links und rechts von Asmodeus‘ Teller.
„Die meisten Dämonen kämpfen um ihr Überleben“, erklärte Asmodeus, ohne aufzusehen. „Die bemitleidenswerten, niederen Kreaturen. Sie schlafen, sie essen, sie paaren sich, sie jagen, um wieder zu essen und wieder zu schlafen. Manchmal kämpfen sie gegeneinander um Futter oder Partner oder Revier. Ein jämmerliches Existieren, ähnlich wie bei den Mundie. Wir klügeren, mächtigeren Exemplare müssen uns um unsere Angelegenheiten kümmern.“
„Angelegenheiten?“
Asmodeus blickte auf und verzog süffisant die Lippen. „Glauben Sie, dieses Domizil erhält sich von alleine? Ebenso wenig sein Inneres. Das alles bedarf meiner Magie. Dazu kommt der Kontakt mit meinen Dienern in der Oberwelt und anderen Dimensionen sowie der Schutz meiner Grenzen. Als mein Sohn mich hier her geschickt hat, habe ich den herrschenden Fürsten Supay unterworfen und in das Nihil-Gebirge verbannt. Wer sich mir nicht unterwerfen wollte, wurde vernichtet oder ebenso verbannt. Ab und an geraten meine Diener mit jenen der Vertriebenen aneinander. Selbstredend sind sie chancenlos.“
„Sie haben das also auch ohne Magnus geschafft, wieso lassen Sie ihn dann nicht in Ruhe?“
Jetzt verengte Asmodeus die Augen und faltete die Hände vor dem Gesicht. „Als Schattenjäger folgen Sie einer höheren Bestimmung, nicht wahr, Mister Lightwood?“
„Das wissen Sie ganz genau. Aber das hat nichts mit Magnus zu tun.“
„Und ob es das hat. Sie wurden als Nephilim geboren und als solcher schützen und dienen Sie, weil es Ihre Bestimmung ist. Ob Sie sie dies wollen oder es Sie glücklich macht, Dämonen zu töten oder gegen Unterweltler zu kämpfen, danach hat Sie mit Sicherheit niemals jemand gefragt. Sie hatten keine Wahl.“
Alec schwieg, was Asmodeus‘ dunkle Augen mit einem Funkeln zur Kenntnis nahmen.
„Magnus hat sie ebenso wenig. Er wurde als mein Sohn geboren, mit meinem Blut in den Adern. Seine Bestimmung ist es, an meiner Seite zu herrschen, die Welt zu unterjochen und mit mir zusammen andere Höllenfürsten niederzuwerfen. Nur deswegen habe ich mich mit einigen armseligen Mundies gepaart; ich hatte nur unterschätzt, wie sehr die menschlichen Schwächen meinen Sohn verderben könnten.“ Er seufzte theatralisch und lehnte sich auf dem Stuhl mit der meterhohen Rückenlehne zurück.
„Wenn Sie Magnus‘ gutes Herz, sein Mitgefühl und seine Hilfsbereitschaft nach all diesen Jahrhunderten noch immer als Schwächen sehen, werden Sie niemals irgendeine Form von Beziehung zu ihm haben“, sagte Alec kühl. „Wir wissen wenig über Dämonenfürsten, aber ich weiß, dass Sie zu Gefühlen fähig sind. Sie können wütend und frustriert sein, machthungrig und offenkundig auch neidisch und verschlagen.“
Amüsiert zog Asmodeus die Augenbrauen hinauf. „Die Nephilim glauben, wir wären nicht fähig, etwas Anderes zu fühlen? Ist es so leichter für euch, uns abzuschlachten?“
„Wir beschützen Unschuldige vor euch.“
„Mäuse sind ebenso unschuldig wie Gazellen, was aber Katzen und Tiger nicht interessiert, wenn sie sich ernähren müssen“, meinte Asmodeus gleichmütig. „Dämonen folgen ebenso nur ihrer Natur.“
„Aber es dient nicht dem Zweck, sich zu ernähren, sondern um die Welt der Mundie zu zerstören und sie zu töten oder zu versklaven“, schnaubte Alec, der den Vergleich mit Tieren daher völlig unpassend fand.
„Sie empfinden dies nur als unverhältnismäßig, weil Moral Ihren Horizont so einschränkt.“ Asmodeus griff nach seinem goldenen Kelch und trank daraus.

Er hatte viel Zeit mit Menschen verbracht, doch mit einem Nephilim hatte er sich nie derart ausgetauscht.

Dazu kam, dass Alec Lightwood ihm ein besonders interessantes Exemplar schien. Seine Art zu denken hatte zwar viel von dem sonstigen, viel zu idealistischen Unsinn, aber ab und zu blitzten wirklich außergewöhnliche Gedanken dazwischen.
„Also?“, fragte Alec, weil er sah, dass in diesem Punkt nichts bei dem Dämon zu erreichen war. „Fühlen Sie noch mehr?“
„Wie zum Beispiel?“
„…Liebe, Glück, Mitleid? Freundschaft?“
„Dämonen pflegen keine Freundschaften, aber Bündnisse. Doch zeigt jemand Schwäche, wird er aussortiert. Bündnisse muss man sich verdienen.“
„Also gibt es niemanden hier unten, den Sie mögen? Mit dem Sie reden oder sich austauschen?“
„Freundschaften in Ihrer Welt beruhen unter anderem auf gleichen Interessen, Bündnisse tun dies ebenso.“
„Das war nicht die Frage.“
„Ich wüsste nicht, welchen Sinn so ein Austausch haben sollte“, antwortete Asmodeus leicht verärgert. Sicherlich gab es Dämonen, die er weniger verachtete als andere, manche respektierte er und manche – wie Luzifer – fürchtete er.
Das hatte alles seine Richtigkeit, was ihn jedoch ärgerte, war der Ausdruck von Mitleid im Gesicht des Shadowhunters. „Und was sollen diese sinnentleerten Fragen?“
Alec zuckte die Schultern. „Wenn Sie Magnus bei sich haben wollten, weil Sie ihn vermissen, wäre das wenigstens nicht ganz so abscheulich.“
„Oh, ich vermisse Magnus durchaus. Bei jedem Gespräch weiß er mich mit neuen Beleidigungen und Vorwürfen zu bedenken, das ist stets ein Erlebnis.“
„Also können Sie Trauer empfinden?“
Hartnäckig war dieser Nephilim, das musste Asmodeus zugeben. „Wir waren einst Engel und wie bei diesen ist unser Gefühlserleben wesentlich eingeschränkter als das der Menschen und das Ihre, weil es uns sonst nur im Weg stehen würde. Ebenfalls wie bei Ihnen.“

Ehe Alec darauf etwas erwidern konnte, denn das war noch immer keine Antwort gewesen, ruckte Asmodeus‘ Kopf plötzlich zur Seite.

Zum ersten Mal, seit Alec hier war, sah er so etwas wie…Widerwillen auf dem Gesicht des Höllenfürsten – nur, dass Alec nicht der Grund dafür zu sein schien.
„Gehen Sie auf Ihr Zimmer“, befahl Asmodeus und erhob sich.
„Wieso?“, fragte Alec und stand ebenfalls auf, während Asmodeus aus dem Saal in den Flur schritt.

Soweit kam es noch.

Er war doch kein Kind, das man auf das Zimmer schickte, wenn es etwas nicht hören sollte.

„Sie haben meine Anweisungen nicht zu hinterfragen.“
„Jemand kommt, habe ich Recht?“
Asmodeus hielt inne und starrte Alec an. „Ja, wir bekommen Besuch.“
„Offenbar nicht erwünscht.“
„In der Tat.“ Asmodeus sah Alec an. „Gehen Sie jetzt.“
Der Dämon hatte erwartet, dass Alec erneut widersprechen und er ihn gewaltsam auf sein Zimmer zaubern musste, doch der junge Mann drehte sich um und ging.
,Er ist Soldat, die gehorchen Befehlen, wenn es darauf ankommt. Vielleicht gefällt Magnus das.‘ Der Starrsinn konnte es kaum sein, den Magnus anziehend fand.

Mit einer Bewegung der Hand öffnete Asmodeus die schweren Türen, die nach beiden Seiten aufschwangen.

Ein einzelne Gestalt stand mittig davor, in einen schwarzen Anzug gekleidet und die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Das Haar war ordentlich nach hinten gekämmt.
„Ich habe dich nicht eingeladen“, sagte Asmodeus, noch immer im Flur stehend und keine Anstalten machend, sich dem Mann zu nähern.
„Und doch öffnet Ihr mir die Tür. Kann ich eintreten? Es gibt Angelegenheiten zu besprechen.“
Asmodeus zuckte gleichgültig die Schultern und ging in den Saal zurück. Er wusste, dass der Mann folgen würde.
Er nahm derweil betont gelangweilt auf seinem Thron Platz und wartete, bis der Mann aufgeholt hatte.
Wie es sich gehörte, blieb er in respektvollem Abstand zu Asmodeus stehen.
„Also, was willst du hier, Azazel?“

~*~


Gerade, als Izzy aufgelegt hatte, klopfte es an der Tür.

Den gestrigen Tag hatte sie sich nicht mehr in ihr Zimmer getraut, weil sie Simon nicht hatte unter die Augen treten wollen.
Als sie es schließlich betreten hatte, war es aufgeräumt gewesen – Simon jedoch war nicht mehr da gewesen. Auch heute hatte sie ihn noch nicht gesehen und es war ihr sogar ganz recht. Bestimmt schlief er gerade bei Freunden und wollte seine verrückte Freundin nicht sehen.
„Herein“, sagte Izzy und hob den Kopf vom Bett. Natürlich hoffte sie dennoch, dass es Simon war.
Allerdings öffnete Clary die Tür. „Hey…kann ich rein kommen?“
„Sicher doch.“ Izzy ließ sich wieder auf das Bett zurückfallen. Sie lag horizontal darauf, so dass ihre Beine auf der der einen Seite etwas herabhingen. Auf der anderen Seite fiel ihr langes Haar über den Rand.
Clary verschloss die Tür und legte sich neben Izzy, so dass ihr rotes Haar neben Izzys über den Bettrand floss. „Wie geht es dir?“
„Ehrlich?“
„Natürlich, immer.“
„Beschissen.“ Mit beiden Händen fuhr Izzy sich über das Gesicht. „Ich habe echt Mist gebaut mit Simon…und jetzt ist er weg. Nicht ganz weg, ich meine, wir brauchen wohl gerade beide eine Pause voneinander.“
„Geht mir mit Jace ähnlich“, gab Clary zu und blickte seufzend zur Decke. „Er ist sauer auf mich, weil er denkt, Alec wäre mir egal. Dem ist nicht so, ich will nur nicht, dass er daran kaputt geht…ich war wohl unsensibel, als ich erfahren habe, dass er mit einer Elbin rumgeknutscht hat, um an Informationen zu kommen.“
Das hat er? Hast du ihm eine geklebt?“
„Nein. Hätte ich das tun sollen?“
„Geschadet hätte es wohl nicht. Jace braucht das manchmal, rückt die Zellen in seinem Hirn an den richtigen Platz zurück.“
Clary verzog die Lippen zu einem Schmunzeln. „Na ja, wir haben uns angeschrien, das war schon schlimm genug.“ Sie hasste es mit Jace zu streiten, es fühlte sich falsch an, egal, ob Clary sich im Recht sah oder nicht.
„Wenigstens hast du ihn nicht gebeten, dich zu beißen, um high zu werden.“
„Was?!“ Clarys Kopf ruckte herum. „Izzy! Wie konntest…“
„Wie konnte ich nur so etwas Furchtbares verlangen, ausgerechnet von dem Mann, der mich liebt? Tja, ich bin eine Süchtige“, gab Izzy trocken zurück und erwiderte Clarys vorwurfsvollen Blick ruhig. „Wenn wir drauf kommen wollen, sind uns die Folgen egal und auch das, was wir dafür tun müssen – das ist ja gerade das Problem. Doch es ist nichts passiert, mein schlechtes Gewissen hat das Verlangen effektiv ertränkt. Meine wunderbare Beziehung habe ich damit wohl ebenfalls versenkt.“
Clary schluckte ihre erste Empörung und Wut herunter – immerhin war Simon ihr bester Freund und er musste sich gerade furchtbar fühlen – und strich Izzy über den Arm.
„Schon gut…du machst Schlimmes durch. Jace‘ Droge ist die unermüdliche Suche, da ist er Alec ähnlich. Wenn ich das Malen nicht hätte, würde ich manchmal einfach durchdrehen. Ich bin überzeugt, dass Simon dich deswegen nicht verlässt, er wird es verstehen und dir verzeihen.“
„Das hoffe ich, ich kann ihn nicht auch noch verlieren“, sagte Izzy mit brüchiger Stimme und wischte sich über die Augen, die sich mit Tränen füllen wollten.

Nein, damit fing sie garantiert nicht wieder an!

„Was auch passiert, ich bin bei dir“, versicherte Clary und ergriff Izzys Hand. Sie verschränkten die Finger miteinander und kurz lächelte Izzy sogar wieder, während sie in das Gesicht ihrer Freundin blickte.
„Ich weiß, Clary. Und, lernst du schon fleißig den Schwur?“
„Dringe mich nicht, dass ich dich verlassen und umkehren und dir nicht folgen soll“, zitierte Clary leise und Izzy lächelte noch etwas mehr.
„Denn wo du hingehst, da gehe ich hin.“ Izzy schloss kurz die Augen und atmete durch. Jetzt fühlte sie sich schon etwas besser, daher wollte sie etwas mit Clary teilen:
„Aline rief gerade an und wollte wissen, ob ich für das Amt des Inquisitors zur Verfügung stehen würde.“
„Was?! Wirklich?“ Erstaunt hob Clary den Kopf. „Das würde man in Erwägung ziehen?“
„Na ja, die erste Wahl bin ich nicht, aber ich habe eine gute Bilanz, jahrelange Erfahrung als Institutsleitung und ich bin eine Lightwood. Durch meine Beziehung zu Simon verkörpere ich ähnliche Werte wie Alec und da er so beliebt war, glaubt man, dass die Unterwelt eine Verwandte eher akzeptieren wird als einen komplett Fremden.“
„Reizend“, schnaubte Clary. „Du wärst hervorragend in dem Job, weil dir die Unterweltler nicht gleichgültig sind.“ Izzy war fähig und sollte nicht auf die Männer in ihrem Umfeld reduziert werden, selbst wenn diese Gründe ebenso plausibel waren.
„Dann traust du mir das zu?“
„Selbstverständlich! Alec hatte weniger Erfahrung, als er den Posten übernahm. Du wirst geschätzt und hast Alec über die Schulter sehen können. Sicher könntest du das Amt in seinem Sinne weiterführen.“
„Das ging mir ebenfalls durch den Kopf“, gestand Izzy und blickte wieder zur Decke. „Ich könnte sein Andenken bewahren, damit es nicht von Rosales oder sonst wem demontiert wird. Doch dieses Amt hat Alec alles gekostet…vielleicht wird es Zeit, dass ein Lightwood nicht alles an den Rat verliert, sondern einfach glücklich wird.“
Ganz zu schweigen davon, dass sein Amt zu übernehmen Izzy vorkäme, als profitiere sie von dem Verlust ihres Bruders.

Clarys Handy klingelte und hinderte sie an einer Antwort.

Unwillig nahm sie ab. „Hallo?“
//Clary? Hier spricht Ariana Underhill, ich bin…//
„Andrews Schwester, ja, ich erinnere mich“, sagte Clary verwundert. „Was kann ich für dich tun?“ Noch nie hatten sie miteinander telefoniert, doch ihre Nummer hatte Ariana sicher aus den Akten.
„Was will sie?“, fragte Izzy, während Clary mit jedem gehörten Wort ungläubiger schaute.
„Okay, ich komme so schnell es geht“, sagte sie und legte auf, ehe sie Izzy anblickte. „Ariana sagt, ich soll nach Alicante kommen – sie hat in der Bibliothek eine Nachricht gefunden, die Alec vor seinem Verschwinden für mich hinterlassen hat.“

~*~


Noch immer ruhte Asmodeus‘ Blick abwartend auf dem Dämon Azazel.

Einst hatte er den Menschen die Waffen gebracht und ihre Gier genutzt, um ihre dunkelsten Seiten zu wecken; mit ihren Waffen hatten sie sich geholt, was immer sie begehrt hatten, sei es das Haus, die Frau oder das Land des Nachbarn gewesen.
Dafür war Azazel vor ewiger Zeit von einem Engel, die sich zu dieser Zeit noch häufiger in menschliche Belange eingemischt hatten, nach Dudael verbannt worden.
Diese Dimension lag außerhalb der zehn Haupthöllenreiche und glich einem Gefängnis für die abscheulichsten und schlimmsten Dämonen. Asmodeus fand, dass Azazel dort hervorragend hingepasst hatte, vor allem, da er als einer der Höllenprinzen Ambitionen gezeigt hatte, sich einen der Fürstenthrone zu erobern.
Als Liliths Abschaum ihn aus Dudael befreit hatte und Azazel nach seinem kurzen Intermezzo auf der Erde wieder verbannt worden war, war er in seine ursprüngliche Dimension – Cupidis, Reich der Gier – zurückgekehrt.
Dort unterstand er dem Fürsten Mammon, mit dem Asmodeus eine verhältnismäßige gute Beziehung pflegte; Gier und Wollust lagen oft nahe beieinander denn aus Letzterem erwuchs oft das Erste.
Auch, wenn Asmodeus inzwischen lange nicht mehr in seiner eigenen Dimension – Libidinz, Reich der Wollust – gewesen war, da sein Sohn ihn erst nach Edom und dann nach Occid verbannt hatte, wusste Asmodeus sehr wohl, was sich in den verschiedenen Reichen abspielte.
Azazel seinerseits war in den letzten Jahren stärker geworden und hatte sich bemüht, seine Kräfte und seine Dienerschaft zu vergrößern. Asmodeus hätte einem Dämon unter sich niemals erlaubt, seine Macht derart auszubauen, doch Mammon war sorglos und betrachtete so etwas eher mit Wohlgefallen: Je gieriger ein Dämon nach Macht strebte, desto stolzer war er auf ihn. Zu seinem Glück war die Gier neben der Wollust die mächtigste Triebfeder von Mundies, Dämonen und sogar von Nephilim und Engeln, obgleich diese ihre Gier nach Herrschaft stets mit heldenhaften und scheinheiligen Motiven zu verschleiern wussten. Das nährte beständig Mammons Macht.

„Nun?“ Abwartend blickte Asmodeus den Dämon an, dessen dunkle Energie deutlich fühlbar in den Raum ausstrahlte.
„Ich bin hier, weil sich herumgesprochen hat, dass Ihr Besuch habt“, erklärte Azazel unumwunden. Die dunklen Augen waren schwarz wie Teer. Der Dämon ließ den Blick schweifen und begann, etwas auf und ab zu gehen.
„Der Shadowhunter ist kein Besuch, sondern eine Geisel“, sagte Asmodeus gelangweilt.
„So? Eine Geisel, die mit Euch an einem Tisch sitzt?“ Azazel strich mit den Fingerspitzen über die Speisetafel, dessen Enden noch immer für zwei Personen gedeckt war.
Mit einer Handbewegung ließ Asmodeus alles verschwinden. „Es mangelt dir an Erfahrung, das zu begreifen. Mit Schmeichelei und Geduld kommt man wesentlich weiter als mit Drohungen. Deswegen hast du keine Woche in der Mundie-Welt überlebt, ehe man dich vernichtet hat.“
Er hat mich vernichtet!“, grollte Azazel und blähte die Nüstern. „Dieser schwächliche Nephilim traf mit einem Schuss meinen Kern und hat mich in die Hölle zurückgeschickt, nachdem ich so viel Mühe darauf verwendet habe, Valentine zu befreien, um den Kelch zu bekommen!“
„Auf Kosten der Gesundheit meines Sohnes“, sagte Asmodeus. „Du solltest dankbar sein, dass ich dich dafür nicht vernichtet habe.“
Azazel kräuselte die Lippen. „Zugegeben, das war unbedacht von mir. Doch Ihr habt stets eine strenge Hand bewiesen und sicher gefiel Euch, dass Euer Sohn eine Lektion für seine Hybris erhielt.“
„Durchaus“, lächelte Asmodeus und hob die Hand, woraufhin die meterlange Tafel sich ohne Vorwarnung in die Luft erhob und gegen Azazel flog.
Nur knapp konnte der Dämon zur Seite ausweichen, während der Tisch gegen die Wand krachte und zerberstendes Holz herum flog.
„Doch nur ich habe das Recht, meinem Sohn Lektionen zu erteilen, merke dir das“, sagte Asmodeus mit drohend blitzenden Augen.
Leider hatte Azazel hochrangige Freunde und stand unter Mammons Schutz, sonst hätte Asmodeus ihm schon die Zunge herausgerissen; doch er war es nicht wert, deswegen einen Konflikt heraufzubeschwören.

Im Moment hatte Asmodeus andere Dinge zu tun.

Azazel wusste dies, doch ebenso, dass er gewisse Grenzen nicht überschreiten sollte, wenn er nicht wollte, dass Asmodeus seinen Kopf abriss und auf einen Pfahl spießte.
„Wie dem auch sei – ich verstehe, wieso Ihr Lightwood hergebracht habt, aber Euer Plan geht offenbar nicht auf. Ihr könnt mit diesem Nephilim doch sicher nichts weiter anfangen. Darum bitte ich darum, ihn mir zu übergeben.“
„Was ich plane oder noch mit ihm anfangen kann, lass allein meine Sorge sein“, sagte Asmodeus kühl.
Hart presste Azazel die Lippen aufeinander. Er hatte es mit Freundlichkeit versucht. Jetzt würde er andere Saiten aufziehen. „Mein Fürst sieht es nicht gerne, dass ein Schattenjäger hier wohnt, als wäre es ein Hotel. In allem Dimensionen hat es sich herumgesprochen und alle wollen seinen Tod. Man will die Engel damit erniedrigen. Doch niemand wurde so gedemütigt wie ich, daher will ich es sein, der sein Herz herausreißt. Ihr seid mächtig, großer Asmodeus, niemand bestreitet das, doch dieses Wesen in Eurem Haus bringt Euch Feinde.“

Ohne Vorwarnung explodierte eine Salve roter Energie vor Azazel.

Eilig überkreuzte er die Arme vor dem Gesicht, dennoch schob die Energie ihn zurück, als hätte ihn ein Laster getroffen. Seine in den Boden gerammten Füße hinterließen tiefe Spuren, während er mehrere Meter nach hinten gedrückt wurde.
„Drohst du mir?!“, brüllte Asmodeus und seine laute Stimme hallte durch die Mauern. Er war von seinem Thron aufgesprungen. In seiner erhobenen Hand züngelten Flammen blutroter Farbe. „Du schwächlicher Wicht?! Ich sollte dich für deine Unverschämtheit zerschmettern!“
„Das könntet Ihr“, sagte Azazel schnell und nicht minder feindselig. „Doch Ihr wisst, dass ich Recht habe! Wochenlang schon wohnt dieser Engelsabschaum hier! Er gehört nicht hier her und wir verdienen es, ein Stück von ihm zu bekommen!“
Verdienen?!“ Einen Wimpernschlag später stand Asmodeus vor Azazel und packte ihn an der Kehle.
Seine goldenen Augen sahen dabei zu, wie der Dämon knurrte, als Asmodeus ihn mit Leichtigkeit in die Luft hob. „Wenn du willst, was du verdienst – das kann ich dir mit Leichtigkeit zukommen lassen.“
„Meine Rache steht mir zu!“, knurrte Azazel widerspenstig. „Ihr mögt mich dafür vernichten, doch es werden andere kommen!“
„Mammon wird niemals einen Krieg gegen mich führen!“
Er nicht, aber er wird Euch auch nicht unterstützen, wenn Ihr diesem Nephilim einfach so Schutz gewährt! Ich war im Nihil-Gebirge und habe mich mit Supay verbündet!“
Der in Occid herrschende Dämon aller Gewalt war von Asmodeus vertrieben worden und würde seinen Thron mit Freuden zurückerobern.
„Ich habe ihn schon einmal besiegt, du glaubst, ein erneuter Kampf macht mir Angst?“, fragte Asmodeus höhnisch. Wobei er so großzügig gewesen und Supay einen Teil seines Königreichs abseits des Gebirges gelassen hatte, denn sie verband eine bewegte Vergangenheit.
Azazel keuchte gehässig. „Nicht nur er wird kommen. Auch Lamia.“
Asmodeus‘ Grinsen erstarb. Er ließ Azazel los, so dass der Dämon unsanft zu Boden prallte, wo er sich den Hals rieb. „Wo hast du dieses Weib denn gefunden?“
„In der Dimension Thymos. Doch sie hat mich gefunden, denn auch sie hat einen Hass auf Alec Lightwood.“

Und dessen Clan; Lamia war die Schwester Liliths. Nach deren Tod hatte sie einen Rachefeldzug gegen die Lightwood-Familie und deren Freunde geführt. Sie hatte sie entführt und mit mächtigen Zaubern in einer parallelen Welt ihrer Familie und Erinnerungen beraubt und zwei von ihnen gegeneinander gehetzt, um sich an dem Kampf um Leben und Tod zu erfreuen. Allerdings war es der Gruppe gelungen, sie zu besiegen und in die Hölle zurückzuschicken.**

„Wenn Ihr uns den Shadowhunter nicht freiwillig übergebt, werden wir alle kommen und ihn uns holen.“ Mühsam richtete Azazel sich auf.
„So viel bedeutet dir deine Rache an diesem wertlosen Wesen?“, fragte Asmodeus ungerührt, während Azazel lauernd wie ein Raubtier um den Fürsten herum ging.
„Und Euch? Bedeutet Lightwood Euch so viel, einen Krieg zu beginnen?“
„Bedeuten? Mach dich nicht lächerlich.“
„Wer weiß“, meinte Azazel und kam wieder vor Asmodeus an. „Möglicherweise erliegt Ihr den gleichen seiner Reize wie Euer Sohn. Für einen Nephilim mag er vielleicht ansprechend sein…“
Spöttisch verzog Asmodeus das Gesicht. Welch lächerliche Vorstellung. „Ich mag der Dämon der Wollust sein, doch ich habe genug Wesen, die mir zu Diensten sind. Meine Pläne mit dem Nephilim übersteigen diese niederen Triebe und alles, was dein kleingeistiger Horizont zu erfassen vermag. Jetzt verlasse mein Haus, ehe ich dich entferne. Stückweise.“
Wieder glühten Azazels Augen. „Wie Ihr wünscht. Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.“
Asmodeus begleitete Azazel in den Flur und beobachtete ihn wachsam dabei, wie er durch das Tor trat.
Mit einer Handbewegung schloss er die Türen hinter dem ungebetenen Besucher.

Eine Weile blieb er stehen und starrte die geschlossenen Torflügel an.


Alec, der sich in eine Ecke gegen die Wand gepresst hatte, wo er alles hatte belauschen können, hielt den Atem an und entfernte sich leise.
Obwohl er nur einen kurzen Blick auf Asmodeus‘ Gesicht hatte werfen können, hatte er dort eine weitere Regung wahrzunehmen geglaubt, die ihm bisher niemals aufgefallen war:

Ein eindeutiger Hauch von Beunruhigung.


~*~


Es war schon fast Abend, als Simon im Park stand und wartete.

Auch heute würde er nicht ins Institut zurückkehren, denn er wusste nicht, wie es Izzy ging. Eigentlich sollte er bei ihr sein, verhindern, dass sie ihre Sucht vielleicht anderweitig befriedigte, doch Clary hatte ihn vorhin kurz kontaktiert und versprochen, auf seine Freundin zu achten. Sie würden wohl morgen sehr früh nach Alicante reisen.
Das kam Simon ganz recht, so konnte er ein wenig Ruhe in sein aufgewühltes Gemüt bringen.
„Simon.“
Simon drehte sich um und lächelte, da die Person gekommen war, auf die er gewartet hatte.
„Raphael.“ Er lief zu dem Schwarzhaarigen und umarmte ihn.
Noch immer war es ungewohnt, ihn in so schlichter, farbloser Kleidung zu sehen und nicht in einem schicken Anzug. „Du bist gekommen.“
„Natürlich, wenn ein Freund ruft.“ Raphael schmunzelte und lief ein Stück mit Simon. Seit seiner Ausbildung zum Priester war er ruhiger geworden. Eine innere Ruhe, die ihm nicht einmal seine vorige Unsterblichkeit hatte schenken können. „Du klangst sehr aufgeregt am Telefon.“
„Ja…bei uns ist mal wieder einiges los, alles scheint dem Untergang entgegenzugehen…wie so oft in der Schattenwelt.“
Das war etwas, das Raphael wahrlich nicht an seinem früheren Leben vermisste. „Und wie kann ich einfacher Mundie dir helfen?“
„Ich weiß es nicht…ich wollte vielleicht nur mal mit jemandem reden, der nicht involviert ist.“ Obwohl Raphael nicht neutral war, immerhin kannte er sie alle und hatte vor allem ein enges Verhältnis zu Magnus. „Ich brauche einen Rat…und vielleicht einen Segen, denn ich will ein Versprechen brechen.“
„Nun, ich bin noch nicht soweit, dass ich Beichten abnehmen oder Segen erteilen kann, doch ich kann zuhören“, sagte Raphael sanft und deutete auf eine Parkbank. Es war kalt und daher war der Park um diese Zeit relativ leer.
Seufzend ließ Simon sich auf die Bank fallen. „Also…es ist vor knapp einem Monat passiert…“

Und plötzlich sprudelte alles aus Simon heraus; der Necess, Alecs Pakt, Magnus‘ Zustand und die Folgen. Er sprach und sprach, während Raphael nur dasaß und zuhörte, ohne sich anmerken zu lassen, was er darüber dachte.

„…und das war gestern, da musste ich einfach fliehen“, endete Simon endlich und fühlte sich ganz aufgeregt von all dem Reden, aber gleichzeitig erleichtert.
„Es tut mir sehr leid all das zu hören“, sagte Raphael ernst. Besonders um Magnus, dem er alles Glück dieser Welt so sehr gewünscht hatte.
Gleichzeitig verurteilte er Alecs Handeln, obwohl es ebenso imponierend war, wie weit der Nephilim aus Liebe bereit gewesen war zu gehen.
„Weißt du, ich konnte Alec verstehen und tue es noch“, fuhr Simon fort. „Er hat Magnus damit gerettet, ja, aber seine Entscheidung zerstört alle anderen.“ Verzweiflung spiegelte sich in seinem Gesicht. „Es zerstört Izzy, weil sie ihn so sehr vermisst und versucht, seinem Wunsch irgendwie zu entsprechen, obwohl es ihr eigentlich widerstrebt. Es zerstört Jace, der ohne seinen Parabatai herumläuft wie ein Geist und wie besessen versucht, einen Ausweg aus dieser Lage zu finden. Es zerstört Clary, die nicht weiß, wie sie Jace und Izzy helfen kann…und ich weiß es auch nicht. Ich weiß nicht, was die richtige Lösung gewesen wäre, aber das war sie nicht.“

Das wurde Simon mit jedem Tag klarer.

„Es ist, als wären wir alle gefangen, nicht nur Alec: Wir in dem Verlust und Magnus in seiner Ahnungslosigkeit. Ich meine, ich weiß ganz genau, dass Magnus das nicht gewollt hätte, wir alle wissen es, und je länger wir es ihm vorenthalten, desto schlimmer ist es.“
„Doch Magnus erinnert sich nicht“, gab Raphael zu bedenken. „Ist es wirklich sein Leiden, das du lindern willst, oder dein eigenes?“
„…“ Den Ausbildungsteil mit den tiefenpsychologischen Fragen hatte Raphael offensichtlich schon hinter sich. „Vielleicht meines…und das meiner Freunde. Dennoch ist es ebenso für Magnus falsch, diese Lüge aufrechtzuerhalten. Alec ist noch da, er lebt, und Magnus verdient das zu wissen! Und Alec verdient es, von uns gerettet zu werden.“
„Und du bist überzeugt, dass dies der rechte Weg ist?“
„Ja.“ Jetzt, da Simon es laut ausgesprochen hatte, war es eindeutig für ihn.

Sie durften Alecs Wunsch nicht respektieren.

Wenn jemals wieder jemand von ihnen Frieden finden wollte, mussten sie zumindest versuchen, ihn zurückzuholen.

„Wenn dem so ist, solltest du diesem Pfad folgen“, sagte Raphael und nickte. „Doch wenn du nicht noch mehr Schmerz heraufbeschwören willst, sollte dein Vorhaben gut geplant sein.“
Raphael empfand noch immer sehr viel für Isabelle und wollte daher nicht, dass sie oder der Mann, den sie liebte, in Gefahr gerieten.
„Ein Plan…tja…: Wir müssen nach Occid kommen, obwohl Asmodeus dafür gesorgt hat, dass niemand außer vermutlich Magnus dorthin einen Zugang öffnen kann, dann dort überleben und Alec irgendwie von dem Höllenfürsten befreien. Keine Ahnung, wie wir das anstellen wollen, aber das steht auf der To-Do Liste.“
„Nun, es heißt, dass viele Wege in die Hölle führen“, sagte Raphael versonnen und holte ein Papier aus seiner Tasche, auf das er einige Zeilen schrieb. „Hier, vielleicht hilft dir das, während du versuchst, deinen Weg zu finden.“
„Ich bin nicht gut mit Metaphern – oder Bibelzitaten“, meinte Simon, wollte aber nicht unhöflich sein und nahm den Zettel entgegen.

In diesem Moment klingelte sein Handy.

„Oh, das ist Jace. Ich muss rangehen.“
„Mach nur. Es wird ohnehin Zeit für meine abendlichen Gebete.“ Raphael erhob sich lächelnd. „Du bist gut, Simon. Sei es weiterhin, dann wird sich alles fügen.“
„Du sprichst jetzt schon wie ein Glückskeks, wie wird das erst, wenn deine Ausbildung abgeschlossen ist?“
„Dann werde ich mir überlegen, ob ich dir nach einer Beichte Gottes Vergebung zukommen lasse.“ Raphael zwinkerte ihm zu, woraufhin Simon grinste und an sein Handy ging.
„Ja?“
//Wieso dauerte das so lange?//
„Dir auch einen schönen Abend, Jace“, brummte Simon. „Wieso rufst du an?“
//Ich habe Informationen, dass wir im Elbenreich etwas finden, das uns hilft, in Occid zu überleben.// Simons ironische Bemerkung überging Jace einfach. //Allerdings finde ich einfach keinen Zugang in dieses verfluchte Reich.//
„Und wie soll ich dir dabei helfen?“, fragte Simon verwundert und begann bereits zu laufen. Als er sich umdrehte, stellte er fest, dass Raphael schon weg war.
//…du nicht direkt. Aber du musst mir helfen den zu fragen, der es kann.//

~*~


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**Wenn jemandem die Handlung und der Name bekannt vorkommt – habt ihr Recht^^
Hiermit eine ganz dicke Empfehlung für TessaGray88 und ihre FF: Zwischen den Welten.
Ich mag es ja, wenn Fans/Autoren untereinander zusammen halten und mit Tessas freundlicher Erlaubnis (klar, wir schreiben alle „nur“ FF, aber dennoch müssen die Ideen/Handlungsstränge jedes FFs-Autor innerhalb des jeweiligen Universums als sein geistiges Eigentum betrachtet und als solches respektiert werden, weshalb ich einen Verweis und/oder eine Nachfrage vor Nutzung als etwas sehe, das der Anstand gebietet) habe ich mir Lamia und deren Hintergrund für Azazels Rachefeldzug ausgeliehen^^
So konnte ich die toll ausgearbeiteten Fakten ihrer FF in meinen Plot übernehmen – wer die FF nicht kennt, macht nichts, die gegebenen Infos reichen aus, ich empfehle sie aber trotzdem: Sie ist erfrischend, interessant und fantastisch geschrieben, fehlerfreie Rechtschreibung, logische Zusammenhänge und lange, leserfreundliche Kapitel – was will man mehr? :-)
Da fehlt noch ein Epilog, aber wer die FF verfolgt, wird hier nicht gespoilert - neue Leser ein wenig, aber hey, ist dennoch absolut lesenswert^^

Ich liebe es ja, wenn man solche Handlungen zum Headcanon macht und ich bin ehrgeizig dabei, meine lieben Freunde, auch die Handlungen anderer toller Autoren hier zu verweben^^
Und ihr treuen Leser werdet es beim Erkennen ebenso feiern, da bin ich sicher! :-D

Was die Infos zu Azazel angeht, das meiste steht so in den Legenden über ihn geschrieben, ich vermische es wie immer mit der Serienlogik und eigenen Ideen...was ja eigentlich genau ist, was Cassie auch getan hat, das ganze bestehende Engel/Teufel Zeug in einen neuen Kontext setzen. Läuft also ;)

Eine schöne Woche!
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