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Gefangen

von Mindy
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Andrew Underhill Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Lorenzo Rey Magnus Bane
06.06.2021
25.11.2021
20
79.167
32
Alle Kapitel
237 Reviews
Dieses Kapitel
11 Reviews
 
11.06.2021 2.452
 
Hallo gemeinsam,

ich habe mich sehr über die zahlreichen Kommentare gefreut, auch von „neuen“ LeserInnen – und war ganz überwältigt von der Freude, die ich ausgelöst habe.
Das ist wirklich schön, manchmal fällt es mir immer noch schwer zu glauben, dass Sachen aus meinem Kopf bei „fremden“ Menschen solche Reaktionen von Freude/Rührung/Frust auslösen können. Das ist wirklich wertvoll und ich danke euch, dass ihr mir das zeigt. :-)

Zum Wochenende hier das neue Kapitel, viel Spaß!

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„Ich werde immer für dich da sein“, versprach Clary und ergriff Izzys Hand, um sie sachte zu drücken, wanderte damit weiter bis zu Izzys Unterarm und hielt ihn fest, so dass auch Izzys Hand an Clarys Unterarm zum Erliegen kam. „Immer.“
Lächelnd erwiderte Izzy den Druck.



~*~


Obwohl Alec bereits ein Höllenreich betreten hatte, war die Reise nach Occid schlimmer gewesen als einst der Weg nach Edom.

Wohlmöglich, weil er damals nur an Magnus und Izzy gedacht hatte.

Oder aber, weil sie endgültig gewesen war.

In vielen Punkten war Occid Edom ähnlich; dunkle, wolkenähnliche Aschegebilde, die durch eine Art Himmel zogen, in dem Blitze zuckten. Dunkler, sandiger Boden, größtenteils steinige Umgebung.
Zwar sah er Gebilde, die wie dornige Büsche oder abgestorbene Bäume wirkten, aber ob dies Pflanzen im Sinne des Wortes waren, bezweifelte er. Stickige Luft, die zäh wie Teer durch Alecs Lungen floss und unangenehm auf seiner Haut lag.

Alles hier roch nach Staub, nach Feuer, nach Verwesung, nach Tod.

Allerdings war der Himmel nicht blutrot wie in Edom, sondern von einem dunklen Blau, fast Schwarz, wie besonders tiefe Stellen im Meer. Das Gestein war zwar meist ebenso beige, doch zwischen und unter dem gelb-roten Sand türmte sich schwarzes Gestein.

Während Edom fast blendend hell und heiß gewesen war, verströmte Occid eine angsteinflößende Dunkelheit und Kälte.

Alec hatte versucht sich nichts von seinem Unbehagen anmerken zu lassen, während Asmodeus ihn einen staubigen Weg zwischen unzähligen Dämonen hindurch zu seinem Haus geführt hatte.
Wozu ein Dämon ein Haus brauchte, war Alec noch immer ein Rätsel.
Vielleicht war diese menschliche Form für die höheren Dämonen mit weniger Energieaufwand verbunden, vielleicht lag es daran, dass sie Annehmlichkeiten genießen konnten, die sonst Mundie vorbehalten waren, wie Schnaps, Nahrung…
Asmodeus‘ Haus glich eher einer alten, wenn auch ziemlich kleinen Burg und hatte ebenfalls viel von seinem Haus in Edom; es gab einen Saal mit einem Thron samt rotem Teppich, einer langen Tafel, an der sogar vereinzelt Stühle standen, und mehreren schwarzen Kerzenständern.
Außerdem, so hatte Alec nach und nach gesehen, gab es eine Reihe leerer Zimmer.
Eines wurde ihm zugewiesen. Es gab ein Bett und ein Waschbecken.

Mehr nicht.

Es überraschte ihn, dass es hier tatsächlich Wasser gab, doch was aus dem Hahn kam, war stets trüb. Dazu kamen in jedem Raum Regale voller Bücher. In manchen standen ferner Artefakte und Substanzen, die Alec nicht zuordnen konnte, in einem Raum hatte er einmal geglaubt, eine Reihe Waffen zu sehen, allerdings hatte er ihn nicht wieder finden können.
Vielleicht änderten die Räume manchmal ihre Einrichtung oder ihre Position in dem Komplex. Wenigstens blieb sein Zimmer immer am gleichen Platz.

Alec hatte eigentlich erwartet, dass Asmodeus ihn nur mitnahm, um den Schein seiner Gefangenschaft aufrechtzuerhalten, ihn dann aber trotzdem tötete.

Das war jedoch noch nicht geschehen.

Der Dämon hatte ihm direkt nach seiner Ankunft eine Rune auf die Brust gebrannt, unterhalb des Herzens. Diese Rune hielt Alec tatsächlich am Leben, die giftige Umgebung schadete ihm nicht, soweit er das beurteilen konnte.
Drei Mal am Tag erschien Essen auf der Tafel im Saal, woher auch immer.
Alec kam sich vor wie ein besseres Haustier, das gefüttert wurde. Doch er trank und er aß meistens, denn dies einfach verweigern und sich damit umbringen war nicht, was einem Shadowhunter gebührte.
Weiterhin hatte er angenommen, dass Asmodeus ihn, wenn schon nicht tötete, auf andere Weise quälen würde. Im indonesischen Kloster hatte er immerhin bewiesen, wie viel Spaß es ihm machte, Alec Schmerzen zu bereiten*.

Doch auch das geschah nicht.

In Wahrheit ließ Asmodeus ihn die meiste Zeit einfach in Ruhe.

Meistens schien er nicht einmal in seinem Zuhause, wer wusste, was ein Dämon an Tagesgeschäften zu tun hatte.
Natürlich hatte Alec versucht, dieses Haus zu verlassen, doch an jedem Fenster und an jeder Tür war er gegen eine unsichtbare Barriere gestoßen, wobei sein ganzer Körper warm geworden war, fast, als würde sein Blut beginnen zu kochen.
Offenbar hielt ihn sein Blutschwur hier; er konnte nur soweit gehen, wie Asmodeus es ihm gestattete.

Allerdings funktionierten diese Barrieren nicht nur in eine Richtung, wie Alec festgestellt hatte.

An einem Tag – Alec konnte nicht unterscheiden, wann es Tag und wann Nacht war, weil es immer gleich düster zu sein schien – war ein fliegender Dämon einige Zeit über die Burg gekreist. Bei diesem Zuhause hatte Asmodeus sich ein Dach geleistet, dennoch hatte Alec den Dämon hören können.
Überhaupt sah er, wenn er ab und an aus dem Fenster blickte, viele Dämonen im näheren Umkreis herumstreunen und immer wieder zu ihm starren und dabei fauchen. Es schien ihnen zu missfallen, dass ein Lebewesen sich hier unten aufhielt, das kein Dämon war, noch dazu ein Nephilim.
Das fliegende Ungetüm hatte schließlich sein Glück versucht, denn es hatte sich kreischend durch eines der Fenster gestürzt, wurde dabei aber von einer dunklen Wolke Energie regelrecht zerfetzt.
Alec schloss daraus, dass Asmodeus entweder einen starken Bann um sein Zuhause aufrecht erhielt, um Eindringlinge fernzuhalten, oder aber diese Barriere diente wirklich dazu, Alec vor den anderen Dämonen zu beschützen.
Wenn dem so war, so kam Alec schließlich zu dem Schluss, dann deswegen, weil Asmodeus ihn als Druckmittel gegen Magnus brauchte, da er noch immer glaubte, dieser würde herkommen. Ihn zu töten wäre definitiv ungünstig, denn dann würde Magnus nicht bleiben, doch gut behandeln müsste der Dämon ihn nicht.

„Warum tun Sie das?“, fragte Alec daher eines, er vermutete Abends, als er an der Tafel vor seinem Teller und dem Wein saß.
Der Dämon blickte auf, einen Weinkelch dabei locker zwischen den Fingern schwenkend. „Das ist eine besonders edle Sorte und obwohl ich das Trinken in dieser Dimension nicht nötig habe, ist Alkohol doch ein Genuss, in gewissen…“
„Das meine ich nicht“, sagte Alec scharf. Inzwischen hatte er keine Hemmungen mehr, den Höllenfürsten zu unterbrechen. Der Aufenthalt hier, in Dunkelheit und Kälte, umgeben von Dämonen, zermürbte ihn.
Er wusste nicht, ob Wochen, Monate oder schon Jahre vergangen waren, doch jeder Tag, an dem weder Magnus noch jemand aus seiner Familie hier auftauchte, war ein guter Tag.

Ein Tag, an dem sie in Sicherheit waren.

„Wieso behandeln Sie mich, als wäre ich…“
„Ein Gast? Das sind Sie doch aber, Mister Lightwood.“
„Ich bin ein Gefangener“, widersprach Alec und korrigierte Asmodeus‘ Ansprache gedanklich. Selbst, wenn er aus Magnus‘ Leben getilgt war, würde sein Name bis zu seinem Tod mit dem des Hexenmeisters verknüpft bleiben.
„Sie sind freiwillig mit mir gekommen“, erinnerte Asmodeus mit süßlicher Stimme und wie immer klang jedes seiner Worte höhnisch, spottend und verachtend.
„Unter Zwang, weil Sie Magnus sonst nicht geholfen hätten“, sagte Alec zerknirscht, obwohl Asmodeus das selbst ganz genau wusste.
„Und doch war es Ihre Entscheidung, diesen Pakt einzugehen.“ Gleichmütig nippte Asmodeus an seinem Wein. „Doch seien Sie unbesorgt, es kann nicht mehr lange dauern, bis Ihr Aufenthalt hier abwechslungsreicher wird.“
„Weil Sie glauben, Magnus kommt, um mich zu holen?“
Asmodeus hielt inne. Seine dunklen Augen waren wie die von Magnus und ähnelten ihnen doch kein Bisschen; in Magnus‘ Blick lag immer diese tröstende Wärme, hinter Asmodeus‘ Augen lauerte nur ein dunkler Abgrund.
„Das glaube ich nicht nur, das weiß ich. Mein Sohn hängt an seinem momentanen Spielzeug und handelt immer so herrlich berechenbar-emotional. Zweifellos die menschliche Seite an ihm.“
Jetzt nahm Alec selbst einen großen Schluck Wein. Vielleicht sein letzter. „Sir irren sich. Er wird nicht kommen.“
Etwas an Alecs Tonfall ließ Asmodeus‘ siegessicheres Lächeln ersterben. „Wieso das?“
Geräuschvoll stellte Alec den Kelch ab.

Zeit, diese Scharade zu beenden.

Früher oder später würde Asmodeus es sowieso erfahren und ihn büßen lassen.
„Ich habe dafür gesorgt, dass er sich nicht mehr an mich erinnert. Alle Erinnerungen an mich sind aus seinem Gedächtnis gelöscht, für immer. Er wird nicht kommen, weil er nicht einmal weiß, dass es mich jemals gab, geschweige denn, dass ich hier bin.“ Diese Worte laut auszusprechen lösten eine ungeahnte Trauer in Alec aus, als wäre in seiner Seele ein Regenschauer ausgebrochen.

Mit diesem innerlichen Schmerz konnte er sich jedoch nicht befassen, weil er von Äußerem abgelöst wurde.

Asmodeus war mit einem Aufschrei von seinem Stuhl gesprungen und innerhalb eines Wimpernschlags bei Alec. Zornig riss er Alec aus dem Sitz und umklammerte mit einer Hand seinen Hals.
Reflexartig riss Alec die Hände hoch und versuchte, Asmodeus‘ prankenartigem Griff zu entkommen, doch der Dämon hob ihn mühelos in die Luft und schleppte ihn zur nächsten Wand, gegen die er Alec mit hasserfüllt glühenden Augen presste.
„Das haben Sie nicht getan!“, zischte er bedrohlich und verstärkte den Griff um Alecs Hals.
Angestrengt versuchte Alec die Schmerzenslaute zu unterdrücken und einen Finger zwischen Asmodeus‘ Hand und seinen Hals zu schieben, aber ohne Erfolg. Seine Beine zappelten hilflos in der Luft.
„Oh doch…denn ich wusste…was Sie vorhatten…“, brachte er brüchig hervor. „Und Sie…selbst haben mir verraten…wie ich Magnus vor Ihnen beschützen kann…“
„Was soll das heißen?!“ Verwirrung mischte sich zu der Wut in Asmodeus‘ dunklem Gesicht, in dem die Augen wie schwarze Perlen glühten.
„Damals…im Kloster“, sagte Alec und ließ sich zu einem triumphierenden Grinsen hinreißen.  „Sie haben es…zu Magnus gesagt. Wie viel Leid ihm erspart geblieben wäre, wenn er mich nicht kennen würde: Ich hätte wohl besser zugelassen, dass du alle Erinnerungen an diesen schwächlichen Nephilim ausradierst. * Das…hat mich auf die Idee gebracht.“
Zweifellos erkannte Asmodeus seine eigenen Worte und offensichtlich war er so bestürzt, dass sich der Griff um Alecs Kehle etwas lockerte.

Er hatte einen Dämonenfürsten aus der Fassung gebracht – wie bedauerlich, dass er damit Jace gegenüber nicht mehr würde angeben können.

Ganz plötzlich ließ Asmodeus ihn los.

Unsanft knallte Alec auf den Hintern. Die harte Wand hinter ihm schabte trotz der Kleidung brennend über seinen Rücken.
Asmodeus starrte ihn weiter an und überlegte wohl, ob Alec log. Doch offensichtlich verwarf er diese Option, weil Magnus wohl sonst schon lange hier gewesen wäre.
„Ich weiß nicht, ob ich beeindruckt von Ihnen sein oder Sie auf der Stelle in Stücke reißen soll.“
Vermutlich würde der Dämon beides tun, doch Alec war nicht Jace: Er wusste, wann man besser den Mund hielt und so etwas nicht ansprach.
Jetzt ging Asmodeus in die Hocke und fixierte Alec aus stechend-goldenen Katzenaugen. Offenbar war er so in Rage, dass er sein Mal nicht mehr verbergen konnte – oder wollte.
„Sie gehen für Magnus in die Hölle und sorgen dafür, dass er Sie vergisst? Löschen damit jede Chance auf Rettung aus, sorgen dafür, dass er sich nie an Ihr Opfer erinnert? Wieso?“
Alec lächelte matt. „Das würden Sie nicht verstehen.“
„Aha.“ Asmodeus kräuselte die Lippen. „Kommen Sie mir jetzt wieder mit diesem Unsinn von Liebe und Opferbereitschaft?“
„Ich sagte ja, Sie würden es nicht verstehen.“
„Alles dummes Gewäsch!“ Wütend warf Asmodeus die Hände in die Luft und richtete sich auf. „Magnus hat alle hundert Jahre eine neue große Liebe, Sie sind nichts Besonderes, so sehr Sie beide sich das wohl einreden.“
„Aber Magnus ist etwas Besonderes für mich.“ Mühsam rappelte Alec sich auf, rieb sich dabei den wunden Hals. „Er wollte mich nur beschützen, ich konnte nicht zulassen, dass er deswegen stirbt oder zur Hölle fahren muss, wo er Ihnen ausgeliefert wäre.“
„Ah, dann waren es Schuldgefühle, nicht Liebe, die Sie antrieben“, meinte Asmodeus triumphierend, woraufhin Alec den Kopf schüttelte.

Mit einem Dämon über Liebe zu sprechen war ebenso fruchtlos wie einen Vampir zum Veganer konvertieren zu wollen.

„Dabei…“, meinte Asmodeus langsam, während er durch den Saal schritt, „waren diese Schuldgefühle völlig unbegründet. Seine Verwundung hatte nur sekundär etwas mit Ihnen zu tun, müssen Sie wissen.“
Jetzt runzelte Alec verwirrt die Stirn. „Wie ist das gemeint?“
Der spöttische Zug lag wieder um Asmodeus‘ Mund und Alec spürte, dass jetzt die Revanche kam; die Rache dafür, dass Alec seine Pläne vereitelt hatte.
„Möglicherweise sind Sie doch nicht so klug, wenn ich es erklären muss: Wie glauben Sie ist es dem Necess gelungen, so zielsicher in Alicante zu erscheinen?“
„Er…hatte durch das Ausschalten der Türme freie Bahn. Doch dann brauchte es einen mächtigen Zauber, um ihm den Übertritt in unsere Dimension…“ Alecs Augen weiteten sich. „Sie?“
„Natürlich. Boris Eichner heuert ständig Dämonen für seinen Kampf gegen die Shadowhunter an und nachdem ich die erste Gruppe dieser Erleuchteten dezimiert habe, als Sie mich aus dem Limbus befreit haben*, entschied ich nun, dass sie mir nützlich sein könnten. Ich versprach ihnen über einen Mittelsmann, den Inquisitor für sie zu töten, wenn sie die nötigen Rahmenbedingungen schaffen würden. Eine gefälschte Feuernachricht war alles, was dazu nötig war. Diese Verräter sind hervorragend organisiert, was mir sagt, dass Sie in Ihrem Beruf offenbar nicht besonders gut sind, Mister Lightwood.“ Der Dämon besaß die Frechheit, tadelnd zu klingen.
Alec hörte nur halbherzig zu, weil alles in seinem Kopf wild durcheinander zu wirbeln schien, als hätte man darin einen Mixer angeschaltet. „Dieser Necess sollte jemanden töten, darum wurde er geschickt…“
„Richtig.“
„Ich war gar nicht das Ziel“, sagte Alec tonlos. „Er hat mich nur angegriffen, damit Magnus kommt…“
„Wie ich es vorausahnte. Ich wusste, würde man Sie angreifen, würde mein Sohn wie immer sofort heldenhaft herbeieilen. Ich wusste auch, dass mein Sohn stark genug sein würde, den Necess zu vernichten, aber sicher verwundet werden würde – er ist einfach ungestüm, wenn er wütend ist. Und mit seiner Verwundung…“
„…kam die Krankheit.“ Alec schloss die Augen. „Es war klar, dass ich recherchieren und so auf die Aufzeichnungen über den Blutzauber stoßen würde…und dass ich dann keine Wahl hätte, als Sie zu beschwören.“
Es war alles geplant gewesen…selbst Eichner war nur benutzt worden, während Asmodeus‘ perfider Plan fast vollständig aufgegangen war – dabei wäre es zu all dem ironischerweise nicht gekommen, wenn Alec bei dem Kampf mit dem Necess umgekommen wäre.

Vermutlich ein kalkuliertes Risiko.

„Sie sind ein widerliches Scheusal.“
„Ich sagte doch, dass ich nichts unversucht lassen werde, meinen Sohn wieder zu bekommen.“ Mit ausdrucksloser Miene starrte der Dämon Alec an. „Doch Sie haben mir all die Monate der Planung kaputt gemacht. Ein wertloser Nephilim…“
Alec lächelte freudlos. „Und nun?“ Eigentlich glaubte er die Antwort zu kennen, denn er hatte Asmodeus nicht nur verärgert, sondern absolut keinen Nutzen mehr für ihn.
Zu seiner Überraschung stürzte Asmodeus sich jedoch nicht auf ihn und riss ihm das Herz aus der Brust.

„Das wird noch zu überlegen sein, Mister Lightwood“, sagte er nur und verließ den Saal.

~*~


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* siehe "Alle Legenden sind wahr - noch immer"
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