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Gefangen

von Mindy
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Andrew Underhill Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Lorenzo Rey Magnus Bane
06.06.2021
25.11.2021
20
79.167
32
Alle Kapitel
237 Reviews
Dieses Kapitel
10 Reviews
 
17.11.2021 5.014
 
Willkommen zum vorletzten Kapitel dieser FF. Heute wieder ein sehr langes Kapitel, aber es hat inhaltlich zusammengepasst und dann nehme ich lieber etwas mehr Länge in Kauf. Was die meisten hier aber eh nie stört ;)
Viel Spaß!

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„Das ist lange vergessen“, sagte Alec und schloss Clary kurz in die Arme. „Ich weiß, du wirst immer gut auf Izzy achten.“
„Das schwöre ich“, sagte Clary entschlossen.

Von jetzt an bis zu ihrem Ende.


~*~


Es war offensichtlich, dass Magnus keine Witze gemacht und sich wirklich an der Partyausrichtung beteiligt hatte, wie ihnen allen sofort auffiel, als sie das Institut betraten. Das Glitzer, das auf all den Schreibtischen verteilt war, die leuchtenden Kugeln an den
Decken, die bunte Lichter durch den Raum tanzen ließen sowie eine meterlange Bar samt Buffet in Gold- und Rottönen sprachen für sich.

Oder besser gesagt für Magnus.

Wenigstens die Musik war leise, immerhin musste hier gearbeitet werden – im Moment taten das zwar nicht viele Schattenjäger, aber bei einem Alarm würden sie bereit sein.
Zu dieser Zeremonie erschien Robert glücklicherweise ohne Annemarie und es war Alec peinlich, dass er und Maryse sich ihm fast mehr widmeten als Izzy, doch er hatte sich nach seiner Rückkehr nur telefonisch gemeldet, so dass es nicht verwunderlich war, dass sie ihn erst einmal umarmten, tadelten und dann wieder umarmten.
Als Alec auch Max an sich drücken wollte, trat dieser trotzig von ihm zurück und schüttelte den Kopf.
„Ich bin sauer auf dich, vergiss es! Du bist einfach abgehauen, das war scheiße!“
„Max!“, rief Maryse tadelnd und gab ihm einen Klaps gegen den Hinterkopf. „Achte auf dein Mundwerk. Allerdings ist sein Unmut durchaus nachvollziehbar, ohne dich von deiner Familie zu verabschieden zu verschwinden, Alec…wirklich…“
Wütend verschränkte Max die Arme vor der Brust und nickte.
Einen Verweis auf seinen Brief ließ Max wohl nicht gelten, daher war Alec einen Moment überfragt, wie er jetzt reagieren sollte.
Magnus sah dies dem hilflosen Gesicht seines Ehemannes an und obwohl dieser es nicht verdiente, trat er an seine Seite und lächelte Max zu. „Deine Wut ist vollkommen verständlich, Maxwell, und ich verspreche dir, ich werde Alec angemessen leiden lassen. Obwohl er es tat, um mein Leben zu retten, wofür ich nicht undankbar sein will.“
Max rümpfte als Antwort die Nase, wodurch er Alec einen Moment wirklich ähnlich sah.
„Natürlich kannst du die Feier damit verbringen, sauer auf deinen Bruder zu sein, aber die beleidigte Miene ziert dein Äußeres nicht unbedingt. Was bedauerlich wäre, denn das hübsche Mädchen mit den blonden Locken in der Ecke starrt schon seit geraumer Zeit zu dir herüber.“
Als Max ruckartig den Kopf drehen wollte – was Magnus hatte kommen sehen – stellte der Hexenmeister sich eilig in den Weg.
„Ahah, nicht starren, das schickt sich nicht. Ist das Kate?“
„…ja. Sie…ich hatte ihr von der Feier erzählt und weil sie frei hat, hat Dad sie mitgenommen, als Besuch…“
„Wer ist Kate?“, wunderte sich Alec, obwohl er dankbar war, dass Max effektiv von seiner Wut auf ihn abgelenkt war.
„Eine junge Dame, der Max mit meiner Hilfe den Hof gemacht hat“, grinste Magnus zufrieden.
Seine Tipps vor Alecs Geburtstagsfeier hatten sich offenbar bezahlt gemacht.* „Dafür hatte ich noch etwas gut, daher möchte ich dich bitten, deinem Bruder zu verzeihen.“
„Pah, das ist Erpressung!“
„Ist das nicht ein bewährtes Mittel unter Brüdern?“ Magnus zwinkerte dem Jungen zu und richtete mit ein wenig Magie sein Haar, so dass es lässig zur Seite fiel. „Perfekt. Jetzt geh zu deiner Freundin.“
„Kate ist nicht…ach, vergiss es“, murmelte Max, reckte entschlossen den Kopf und ging an Magnus vorbei zu dem Mädchen hinüber.
„Sie werden so schnell erwachsen“, seufzte Izzy neben Alec verzückt und ließ sich jetzt ebenfalls von ihren Eltern umarmen.
„Danke“, raunte Alec seinem Ehemann zu.
„Es wird langsam lästig, dich fortwährend zu retten.“
„Du meinst nicht, dass wir da ungefähr gleichauf sind?“ Alec griff nach Magnus‘ Hand und dieser ließ es zu.
Sanft verschränkte er ihre Finger.
So lange hatte Magnus sich unvollständig gefühlt – vor Alec und selbst ohne Erinnerungen an ihn.

Jetzt war er wieder ganz.

„Möglicherweise. Ich bin trotzdem noch wütend auf dich.“
„Ich weiß. Das heißt wohl, ich soll heute Abend wieder auf der Couch schlafen?“
„Nein, ich bestrafe mich doch nicht wieder selbst.“
Alec unterdrückte ein allzu breites Grinsen, weil Magnus derart entrüstet klang.
„Aber ich weiß, wer mindestens einen Monat ganz ohne magische Hilfe den Haushalt erledigen wird.“
„…“


„Ich freue mich so sehr für dich, meine Kleine.“ Luke drückte schon seit einer halben Ewigkeit Clary; er hoffte so sehr, dass diese Erfahrung für sie angenehmer und von größerer Dauer sein würde als seine mit Valentine.
Davon war Clary überzeugt, dennoch ließ sie sich gerne von ihrem Vater umarmen.
Sie beide hatten dank der Lightwoods endlich eine große, liebevolle Familie gefunden, die ihnen, so die Engel wollten, hoffentlich noch lange erhalten blieb.


„Miss Underhill?“
Fragend drehte Ariana sich um. Zwar war sie kaum mit Clary und Isabelle bekannt, dennoch war sie zu der Feier ihrer Parabataizeremonie eingeladen worden. Sie wollten sich dadurch für ihre Unterstützung bedanken.
Ariana hatte dies eigentlich als selbstverständlich angesehen, doch es stimmte wohl, dass sie Alecs Nachricht ebenso gut dem Rat hätte übergeben können, statt Clary, wodurch diese ihre Engelskräfte nicht zurückerhalten hätte. Insofern hatte sie den Dank akzeptiert.

Zudem mochte sie Partys.

Jetzt blickte sie zu dem Mann mit den sandblonden Haaren, der sie angesprochen hatte.
„Sam Rainstone“, sagte dieser und wirkte zutiefst verlegen. „Erinnern Sie sich? Ich bin der Oberarzt des Instituts. Ich meine, das klingt jetzt, als würde ich damit angeben wollen. Ich will nur sagen, ich habe Ihren Bruder behandelt und Sie…also wir…“
„Sicher erinnere ich mich, Sam“, half Ariana ihm lächelnd aus und griff am Tisch neben sich nach einem Glas Sekt, das sie ihm reichte, weil er die ganze Zeit mit seiner Krawatte spielte.  Seine Hände brauchten eindeutig etwas zu tun.
Dankbar ergriff er das Glas und nahm einen großen Schluck.Belustigt legte sie den Kopf schräg.
Sie wusste, dass sie eine attraktive Frau war und deswegen war es keine neue Erfahrung für sie, dass Männer in ihrer Nähe verunsichert waren. Die meisten Männer, die sie jedoch bisher angesprochen hatten, waren eher Marke Jace Herondale gewesen: Charmant, völlig überzeugt von sich und mit genauen Vorstellungen, was eine Frau zu tun und zu sein hatte.
Daher war Sams schüchterne Art fast erfrischend.
„Ich könnte Sie gar nicht vergessen, denn Sie haben sich sehr fähig und gut um Andrew gekümmert. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.“ Sie prostete ihm zu, was er lächelnd erwiderte.
„Das war selbstverständlich. Ich meine, das ist meine Aufgabe.“ Er räusperte sich und umfasste sein Glas etwas fester.
„Es tut mir übrigens leid, dass ich anfangs so ruppig war, das war wirklich unhöflich von mir“, fügte Ariana hinzu, von der Freundlichkeit des Arztes fast ein wenig beschämt.
Als Andrew sie damals angerufen hatte, hatte die Entführung schon zwei Tage zurückgelegen und sie war überstürzt, in schlabbernden, hastig übergeworfenen Kleidungsstücken zu Lorenzos Villa gegangen, Sam dabei praktisch mit sich schleifend.
Als sie gesehen hatte, was Andrew alles an Wunden davon getragen hatte – und noch hatte, trotz Lorenzos Heilung – hatte sie zu weinen begonnen. Sie hatte sich geweigert, bei der Untersuchung rauszugehen, obwohl sie wusste, dass es sich so gehörte, und Sam auch noch angefahren.**

Keine glanzvollen Momente.

„Ich hatte damals wie heute Verständnis dafür“, sagte Sam aufrichtig. „Angehörige dürfen so reagieren, wenn sie mit so etwas konfrontiert werden. Sie waren sehr tapfer, ebenso Ihr Bruder.“ Das hatte Sam von Anfang an so empfunden.
Zwei Wochen lang war Ariana Underhill fast täglich mit Andrew im Institut erschienen und vom ersten Augenblick an hatte Sam sich in sie verliebt.
Nicht, weil sie sehr schön war, denn obwohl sie das war, war sie bei ihrer ersten Begegnung in recht unpassender Kleidung, ungeschminkt und völlig außer sich gewesen.
Doch die Liebe zu ihrem Bruder, ihr bedingungsloser Rückhalt und ihre direkte Art hatten Sam wirklich beeindruckt.
Bei jeder Untersuchung hatte er gehofft, sie würde wieder kommen und jedes Mal hatte er sich fest vorgenommen, sie anzusprechen und auf ein Date zu bitten, aber jedes Mal hatte er gekniffen. Er war zwar ein ausgebildeter Schattenjäger, aber als Arzt so gut wie nie auf Missionen, was man seinem wenig trainierten Körper ansah.
Ariana Underhill lag weit außerhalb seiner Liga mit ihren langen blonden Haaren, ihren strahlend blauen Augen und den geschwungenen Lippen, die stets etwas zu erzählen zu haben schienen.

Doch als er sie eben entdeckt hatte, hatte er sich ein Herz gefasst.

Wer wusste schon, ob er noch mal eine Chance bekommen würde? Immerhin arbeitete sie nicht hier im Institut.
Angesprochen hatte er sie jetzt, aber weil er nicht mit einer derart freundlichen Reaktion gerechnet hatte, war er ziemlich überfordert.
Er hatte den Kopf ständig in irgendwelchen Medizinbüchern und im Leben überhaupt nur vier Freundinnen gehabt – und meistens war die Initiative zu den Beziehungen von ihnen ausgegangen.
Das hier war neu für ihn und viel schwieriger, als er es sich vorgestellt hatte.

Vielleicht hätte er mal vor seinem 35. Lebensjahr anfangen sollen zu üben!

Doch jetzt stand er hier, vor dieser atemberaubenden Frau, und durfte es nicht vermasseln!

„Miss Underhill“, setzte er daher tapfer an, doch Ariana hob die Hand und unterbrach ihn.
Sams Schultern sackten vor Enttäuschung in sich zusammen, doch Ariana lächelte.
„Bitte, nennen Sie mich Ariana. Ich schulde Ihnen so viel, weil Sie sich so gut um Andrew gekümmert haben – wissen Sie was, ich schulde Ihnen sogar das Du.“
Sam strahlte über das ganze Gesicht. „Sehr gerne! Also, Mi…Ariana, würden Si…würdest du gerne tanzen? Hier? Mit mir, meine ich?“
Lächelnd trank Ariana ihr Glas aus und stellte es auf dem Tisch ab. Ein Tanz konnte nicht schaden, denn ihr Bruder amüsierte sich bestimmt irgendwo mit seinem Verlobten und würde so bald nicht auftauchen. „Sehr gerne, Sam.“


Abgesehen von den Shadowhuntern hatte Izzy auch ein paar Unterweltler eingeladen, doch Simon war völlig verblüfft, als er darüber hinaus Raphael entdeckte.
„Selbst in der Freizeit treibst du dich in Kirchen herum“, lachte Simon und begrüßte ihn mit einer Umarmung.
„Für Isabelle immer. Obwohl es mir ein Vergnügen ist, diese heiligen Stätten zu besuchen“, antwortete Raphael demütig.
Es war immer wieder erstaunlich für Simon, welchen inneren Frieden sein Freund durch seine Ausbildung und den Weg zu Gott gefunden hatte.
„Ja, das ist ein großartiger Tag“, sagte Simon und blickte sich zufrieden um. Nach all den dunklen Tagen war er froh, dass sich jetzt wieder alles zum Guten zu wenden schien.
„Danke übrigens für deinen Tipp mit dem Tor, der hat uns wirklich gerettet. Obwohl du es ruhig weniger rätselhaft hättest verpacken können.“
Das war wie in Geisterfilmen, in denen Simon sich fragte, wieso die Wesen Türen zuschlugen, Kerzen flackern ließen oder gruselige Botschaften auf beschlagene Spiegel oder Computerbildschirme kritzelten, statt einfach Namen, Todesursache und Bitte an die Lebenden zu formulieren.
Vermutlich, weil die Filme dann nach 15 Minuten vorbei wären.
„Wir müssen alle alleine auf den Weg finden, der uns glücklich macht, mein Freund“, erwiderte Raphael kryptisch und klopfte ihm auf die Schulter, woraufhin Simon nach einem kurzen Moment der Verwirrung geistesgegenwärtig in seine Tasche griff.

Das Ringkästchen war noch immer darin – natürlich!

Aufgeregt umfasste er es. Er wusste, welchen Weg er zu seinem vollständigen Glück beschreiten musste.


Lächelnd reichte Andrew Lorenzo einen Drink, den er ihm an der Bar geholt hatte.
Der Hexenmeister trank ihn fast sofort aus und stellte das Glas ab, während er seinen Blick uninteressiert über die tanzenden und sich unterhaltenden Gäste schweifen ließ. Er war gekommen, weil Isabelle ihn gebeten hatte und er sie schätzte, obwohl dies der letzte Ort war, an dem er gerade sein wollte.
Gleichzeitig stellte sein Besuch hier einen Teil seines angekratzten Images wieder her, womit er eigentlich alternativlos war.
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir jemals wieder gemeinsam auf einer Institutsfeier sein würden“, scherzte Andrew, als John fröhlich mit Serena Castillo an ihnen vorbei tanzte und ihm dabei winkte. Verspielt hängte Andrew sich bei Lorenzo ein.
Seit sie aus der Wüste zurück waren, hatten sie sich irgendwie kaum gesehen; Andrew hatte viele Berichte schreiben müssen und Lorenzo war unterwegs gewesen, vermutlich ebenfalls arbeiten.

Er war froh, wenn sie nach der Party ein wenig Zeit füreinander finden würden.

„Die nächste Feier wird dann wohl die unserer Hochzeit sein, wenn wir die Einladungen denn endlich versendet bekommen.“
Lorenzos Körper verkrampfte sich. „Ja…“ Er räusperte die nächsten Worte aus seiner Kehle:
„…was das angeht…“
Andrew drehte den Kopf und Lorenzos angespannter Gesichtsausdruck, gepaart mit dem unüberhörbaren Bedauern in seiner Stimme, jagte einen Schauer durch sein Inneres, der alles, was er berührte, in Eisklumpen verwandelte. Andrews unbeschwerte Miene fiel ab und zerbrach am Boden.
Obwohl er Lorenzos folgende Worte instinktiv geahnt hatte, trafen sie ihn wie eine Ohrfeige:
„Ich habe die letzten zwei Tage nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es klüger wäre, mit dem Versenden der Einladungen noch zu warten.“
Andrew schluckte und brachte kein Wort heraus, als hätte er plötzlich verlernt zu sprechen.
Die Geräusche um ihn herum waren zu einem entfernten Rauschen geworden.
„Allgemein mit der Hochzeit.“
Die zweite Ohrfeige.
„Ich…muss über einiges nachdenken und dafür brauche ich Zeit.“
Andrew ließ den Hexenmeister los und starrte ihn an, wobei er automatisch einen Schritt zurückgetreten war.

Er hasste es in solchen Momenten Fragen zu stellen, auf die er die Antwort nicht nur bereits kannte, sondern die er vor allem nicht hören wollte.

Er fragte dennoch: „Worüber nachdenken?“
Zwar öffnete der sonst um kein Wort verlegene Spanier den Mund, aber Andrews sorgenvolle Miene mit den traurig glänzenden Augen machte es ihm unmöglich, etwas zu sagen.
„Verstehe“, sagte Andrew bitter, der die Antwort aus dem Schweigen sehr wohl heraushörte.
„Nachdenken über uns.“
„Alles, was ich will, ist ein wenig Zeit“, wiederholte Lorenzo, als Andrew sich wegdrehte, als wäre ihm schwindlig. „Ein paar Wochen, vielleicht Monate…“
Monate?“
Lorenzo fühlte sich äußerst unwohl diese Unterhaltung zu führen, während um sie herum alle tanzten, lachten und sich amüsierten, doch es brachte nichts, sie länger hinauszuzögern.
Er konnte Andrew nicht ständig aus dem Weg gehen, also war dieser Moment ebenso passend – unpassend – wie jeder andere.
„Nun, wie du selbst einst angemerkt hast, war unsere Verlobung insgesamt recht überstürzt und ich habe…das vielleicht nicht bis zum Ende durchdacht.“
Der Shadowhunter starrte Lorenzo nur an, unfähig die rotierenden Gedanken in seinem Kopf einigermaßen zu sortieren und daraus eine sinnvolle Erwiderung zu bauen.
Lorenzo hingegen schien gar nicht mehr aufhören wollen zu reden.
„Ich will mir einfach über ein paar Dinge klar werden und gewisse Umstände neu bewerten.“
„Neu bewerten? Wir lieben einander, das dachte ich zumindest bis eben – was kann man daran bitte neu bewerten?“
Sonst hatte er nie Probleme gehabt, Lorenzo zu verstehen, wie umständlich und versteckt er seine Gefühle auch kommuniziert hatte.

Jetzt war Andrew, als spreche sein Partner eine völlig andere Sprache.

„Es gibt gewisse Faktoren gegeneinander abzuwägen“, beharrte Lorenzo und sah durch Andrew hindurch, während er sprach. „Wenn du solange einige deiner Sachen brauchst, ich werde das Personal unterrichten, man kann sicher…“
„Warte…Sachen? Du willst mich Zuhause rausschmeißen?“
„Nein!“, sagte Lorenzo entrüstet. „Natürlich tue ich das nicht! Ich nehme nur an, dass wir diese Zeit des Nachsinnens nicht in ständiger Zweisamkeit verbringen werden…wollen.“

Das wiederum verstand Andrew sofort: Lorenzo wollte das nicht.

„Die Villa ist groß genug, eines der Gästezimmer am Ende des Ostflügels….“

Gästezimmer.

Andrew musste kurz die Augen schließen, doch als er sie wieder öffnete, entpuppte sich das alles leider nicht als ein furchtbarer Traum. Offensichtlich war sein Verlobter – schlimmer, die Liebe seines Lebens – im Begriff, ihn zu verlassen.
Das traf den Schattenjäger so unvorbereitet wie ein Dämonenangriff aus dem Hinterhalt, nur, dass dort wenigstens Reflexe und jahreslanges Training übernommen hätten.

Hier jedoch – war nur Leere.

„…bestimmte Zeiten festlegen, in denen du einkehrst und zu denen ich gehe, damit…“
„Beim Engel, hör auf zu reden!“, unterbrach er Lorenzos Ausführungen barsch.
Andrew wusste, dass Lorenzo manchmal unbedacht war und nicht merkte, wenn er Gefühle anderer verletzte, doch gerade fühlte Andrew sich, als würde er ihm bei vollem Bewusstsein das Herz herausreißen und darauf herumtreten.
Wenigstens hielt Lorenzo sofort den Mund und beobachtete ihn dabei, wie er tief durchatmete, um endlich etwas Hilfreiches zu sagen.

Etwas, um die Wunde zu schließen, die Lorenzos Worte verursacht hatte und die seither beständig blutete.

„Ich verstehe nicht…ist…es, weil der Rat dich getadelt hat?“ Andrew wusste, wie sehr Lorenzo solche Flecken auf seiner makellosen Weste des Prestiges verabscheute. Allerdings war er zu verstört, um Lorenzo überhaupt antworten zu lassen.
„Oder wegen der Sache mit der Elbenkönigin? Ich…ich hatte doch zurückgezogen, aber du sagtest damals, es sei alles in Ordnung!“ Andrew hatte verärgert klingen wollen, hörte aber deutlich, dass die Verzweiflung in seiner Stimme alles andere überdeckte.

Scheiße!

„Darum geht es nicht, nicht nur“, antwortete Lorenzo und merkte noch in der Sekunde, in der er es sagte, an Andrews erschütterter Miene, dass es die falschen Worte waren. „Die letzten Wochen haben mir einfach gezeigt…“
Wochen?“ Wieso wiederholte er eigentlich ständig die grausamen Worte, die Lorenzo ihm an den Kopf warf, und vergrößerte damit das Blutbad?
„Dann empfindest du schon länger…so?“

Wochen…vor Wochen war er entführt worden.***

Er hatte gedacht, sie hätten das geklärt, doch offensichtlich war dies ein Irrtum gewesen.

Das hätte er ahnen – wissen – müssen.

Emotionale Schritte waren für Lorenzo noch nie einfach gewesen und hatten viel Zeit gebraucht.
Wie hatte Andrew so dumm sein und glauben können, er wäre so schnell über alles, was mit der Entführung zusammenhing, hinweg gekommen? Er selbst war ja noch nicht einmal darüber hinweg.
Lorenzo verzog das Gesicht. „Nicht direkt…Andrew, du musst das begreifen: Es ist wirklich kompliziert, was…“
„Nein, komm mir nicht so und sag mir schon gar nicht, was ich muss! Was haben dir diese Wochen gezeigt, Lorenzo?!“, fragte Andrew scharf und trat wieder näher.

Jetzt war er es mal, der unterbrach.

Herausfordernd sah er Lorenzo ins Gesicht. „Dass es zu kompliziert ist, mit einem Schattenjäger liiert zu sein?! Oder ist es, weil ich dir nicht stark genug bin?! Schämst du dich, weil ich so schwach war mich entführen zu lassen?!“ Andrew sprach leise und eindringlich, obwohl er am liebsten brüllen würde, bis seine Worte vielfach von den hohen Decken der Kathedrale zurückgeworfen wurden. Dabei lag es nicht mal an der Umgebung, dass er nicht schrie, sondern schlicht daran, dass seine Stimme ihm kaum gehorchte.
Ebenso wenig sein Atem und sein Herz; alles spielte verrückt, als stünde sein Körper kurz vor einem Systemausfall.
Nein“, sagte Lorenzo bestimmt, obwohl Andrew einmal wieder einen guten Instinkt bewies. Von Anfang an hatte er es verstanden, Lorenzo zu durchschauen. Es ging um Stärke und um Schwäche, aber nicht, wie er dachte; denn Lorenzo war es, der schwach war.

Er hatte sich instrumentalisieren lassen, weil Andrew ihn schwach machte.

Die Beziehung zu ihm hatte Lorenzo angreifbar gemacht, wie er es Jahrhunderte lang nicht gewesen war und mit jedem weiteren Tag war diese unleugbare Tatsache schärfer in Lorenzos Bewusstsein getreten.
Wie sehr er Anteil nahm, wie er sich verändert hatte, was er bereit war zu opfern…zu viel.
Diesen Aspekt von Bindungen hatte er vollkommen vergessen gehabt und jetzt, da sie ihm so gewaltvoll ins Gedächtnis gerufen worden war, konnte er ihn nicht einfach ignorieren.
Nicht nur die Türme und das, was ihm eigentlich dafür geblüht hätte: Das Eingeständnis gegenüber der Königin, das er vor allem Andrew zuliebe gemacht hatte, sein unvernünftiges Zögern bei der Schließung des Tores und dann der Tadel durch den Rat.
In letzter Zeit traf er nur Entscheidungen, die er zwar nicht bereute, mit denen er sich jedoch im Grunde unwohl fühlte und die dem widersprachen, woran er glaubte und wofür er Jahrhunderte lang hart gearbeitet hatte.

Und das hing, wie er sich nach einer schlaflosen Nacht gestern endlich eingestanden hatte, mit dieser Beziehung zusammen.

Ohne Frage gab Andrew ihm viel: Niemals zuvor hatte Lorenzo jemanden so geliebt und abgesehen von seiner Mutter hatte es kein Wesen gegeben, das ihn in all seinem Sein je mehr akzeptiert, verstanden und geliebt hatte als Andrew Underhill.
Trotzdem waren die Samen von Lorenzos latenten Zweifeln in den letzten Wochen auf fruchtbaren Boden gefallen und hatten dort Wurzeln geschlagen.

Er wusste nicht mehr, ob diese Liebe genug war.

Ob sie vielleicht sogar zu viel war.

Ob er all das, mit allen Konsequenzen, die durchaus länger anhalten konnten als diese Beziehung, wirklich wollte.

Ob er mit der ständigen Angst, Andrew verlieren zu können, überhaupt noch leben konnte.

Ob er trotz all dieser Überlegungen wieder glücklich mit dem Schattenjäger sein konnte.

Was das aus ihm machen konnte – und nicht zuletzt, was all das für Andrew bedeutete.

Diesen Kampf konnte Andrew jedoch nicht auf Lorenzos Gesicht ablesen, weil er seinen eigenen austrug.
„Also ist es nicht meine Schuld, willst du mir das sagen?“, fragte Andrew und konnte nicht glauben, wie schrecklich laut sein eigener Herzschlag gerade in seinen Ohren dröhnte. „Es liegt nicht an mir?“

Wieder so eine Frage, die er nicht stellen sollte.

Als würde er sich selbst die Seraphklinge in die Wunde jagen und dabei sadistisches Vergnügen empfinden.

Abwartend starrte Andrew Lorenzo ins Gesicht und dieser – blickte nach unten.

Die Klinge drehte sich in der Wunde.

Das alles war so absurd, so schmerzhaft, dass Andrew bitter lächelte. „Ich verstehe.“
Dabei verstand er gar nichts und wusste deswegen nicht, was er sagen sollte. Aber er war sowieso immer mehr ein Mann der Taten gewesen als der Worte.
Wie betäubt hob er die Hand und betrachtete kurz den schwarz-goldenen Ring an seinem Finger. Ein Symbol für die Ewigkeit. Langsam zog er ihn ab und hielt ihn Lorenzo hin.

Es fühlte sich an, als hätte er sein Herz mit herausgerissen.

„Andrew, das muss wirklich nicht sein. Ich sagte doch…“, wehrte Lorenzo ab, doch Andrew ergriff seine Hand und legte den Ring hinein.
„Ich weiß, was es bedeutet, wenn jemand nachdenken muss“, sagte der Blonde, wobei er mit seiner Hand Lorenzos schloss und unwillkürlich fester drückte. „Und wir sind über diesen Punkt hinaus, Lorenzo. Alles oder nichts.“
Denn Andrew hatte das schon mit Charly hinter sich und er hatte sich geschworen, sich nie mehr an jemanden zu hängen, der nicht bereit war zu geben, was Andrew geben wollte – alles.

Er konnte das nicht, nicht mit Lorenzo.

Seit ihm klar geworden war, dass er sich ausgerechnet an den kühlen, eingebildeten, schwierigen Hexenmeister gebunden hatte, hatte er sich vor genau diesem Tag gefürchtet:

Dem Tag, an dem Lorenzo Rey ihm das Herz brechen würde.

„Ich möchte, dass du ihn mir wieder gibst, wenn…wenn du fertig bist mit nachdenken. Wenn du überzeugt davon bist.“ Von ihnen. Nur unter dieser Voraussetzung wollte Andrew diesen Ring tragen. Obwohl er sich wirklich bemühte, war seine Stimme gegen Ende brüchig.
Da Lorenzo nichts erwiderte, wandte Andrew sich ab.
Quälend langsam, weil er so sehr hoffte, der Hexer würde doch noch etwas sagen.

Ihn aufhalten. Sich entschuldigen. Ihn umarmen und festhalten.

Doch Lorenzo stand nur da, wie erstarrt, Andrews Ring fest umschlossen und seine geschlossene Hand anstarrend.
„Lorenzo?“
Der Hexenmeister hob den Blick und sah zu Andrew, der noch einmal innegehalten hatte.
Seine angespannte Stimme und seine verkrampfte Haltung zeigten nur einen Bruchteil des Chaos‘ aus Schmerz und Traurigkeit, das sich gerade in seiner Seele abspielte.
„Du hast am Tor auf mich gewartet, also werde ich auch warten, während du…nachdenkst und bewertest.“ So, wie er immer gewartet hatte. „Ich hoffe jedoch, dass du wirklich den Wunsch hast, zu mir zurückzukommen.“

Denn trotz seiner Worte glaubte Andrew an Lorenzos Gesicht ablesen zu können, dass der Hexenmeister dies schon nicht mehr vorhatte.



„Huch“, machte Izzy, als Andrew förmlich an ihr vorbeistolperte und sie dabei anrempelte. Das war sonst nicht seine Art, doch er schien es eilig zu haben.
„Izzy!“, lenkte Simons begeistertes Gesicht sie ab.
„Na?“ Lächelnd wandte sie sich ihrem Freund zu und legte die Arme um seine Taille. „Du wirkst ja fast noch glücklicher als ich.“
„Wirklich? Ich meine, ich bin auch glücklich, denn ich freue mich sehr für Clary und dich. Und ich bin stolz darauf, dass ihr es wirklich getan habt.“
„He, es lag sicher nicht an fehlendem Mut, dass es so lange gedauert hat, bis wir unseren Plan endlich in die Tat umsetzen konnten.“ Neckend hakte sie ihre Finger in seine Hosentaschen und zog ihn zu sich. „Doch es freut mich, dass du das so siehst. Ich hatte schon befürchtet, du wärst vielleicht verstimmt darüber. Immerhin bist du Clarys bester Freund und ich will dir nicht das Gefühl geben, mich euch in den Weg zu stellen.“
„Unsinn, Isabelle“, sagte Simon ernst, löste ihre Hände und umfasste sie mit seinen, während er sie anblickte. „Du könntest nie in irgendeiner Weise im Wege stehen – ich liebe dich. Ihr seid die zwei Menschen, die mir am meisten bedeuten und euch auf diese Weise verbunden zu sehen ist wunderbar.“
Gerührt beugte Izzy sich vor und küsste Simons weiche Lippen. Es tat so gut, diese Worte aus seinem Mund zu hören, denn obwohl er ihr oft versichert hatte, dass er ihr Vorhaben unterstütze, hatte sie doch immer einen Rest an Zweifeln gehabt.
„Izzy“, wisperte er an ihren Mund, woraufhin sie sich wieder etwas zurücklehnte. Seine Finger strichen sanft über ihre Hände. „Ich liebe dich wirklich sehr und das werde ich immer tun, für den Rest meines Lebens. Auch meines unsterblichen Lebens. Deswegen versuche ich schon lange, dich etwas zu fragen…“
Izzys Herzschlag beschleunigte sich. Was sie beim Einhaken in Simons Tasche mit dem Finger gestreift hatte, nahm plötzlich eine glasklare Form in ihrem Kopf an.
„Isabelle, willst du mi…“
„Ob ich mit dir tanzen will?“, unterbrach sie ihn eilig und schlang die Arme um seinen Hals, als er Anstalten machte, ein Knie zu beugen, woraufhin er sie verwundert anblickte.
„Unbedingt! Und ich bin wirklich sehr froh, dass du mir das gesagt hast, Simon, dass alles in Ordnung ist, meine ich, denn ich möchte nicht, dass es irgendetwas zwischen dir und mir ändert.“ Ihre dunklen Augen bohrten sich fast verzweifelt in sein Gesicht. „Es ist perfekt zwischen uns, wie es ist und ich würde das niemals riskieren wollen. Denkst du darüber nicht ebenso?“
Unsicher lächelte Simon, ehe er zögernd die Hände an ihre Hüften legte und schließlich nickte. „Doch, es ist perfekt. Solange du bei mir bist, bin ich glücklich.“
„Ich auch.“ Erleichtert umarmte sie ihn und kniff hinter seinem Rücken kurz die Augen zusammen, ehe sie wieder eine unbeschwerte Miene aufsetzte und sich löste.
„Dann komm, zeigen wir den Leuten hier mal, wie man ordentlich tanzt.“
„Klar doch“, grinste Simon und ließ sich von Izzy auf die Tanzfläche ziehen, obwohl sein Lächeln nicht standhalten konnte.


„Was ist?“, fragte Clary, die sich dicht an Jace geschmiegt langsam zum Takt der Musik hin und her wiegte.
„Wieso?“
„Du bist irgendwie so still.“
„Ach…ich denke nur nach. Das letzte Mal, als ich dich auf einer Institutsfeier so in den Armen hielt, war die schlimmste Nacht meines Lebens.“
Verständnisvoll lächelnd blickte Clary in Jace‘ Gesicht, das einen seltenen Moment der Verletzlichkeit zeigte. Momente, die er vor allem ihr gegenüber zuließ. „Ich weiß. Doch heute Nacht werde ich bei dir sein und in deinen Armen liegen, darauf hast du mein Wort.“
Lächelnd strich er ihr eine Haarsträhne aus der Stirn. „Ich weiß, ich habe es dir die letzten Wochen nicht einfach gemacht. Dafür möchte ich mich entschuldigen.“
„Das ist nicht nötig. Davor war ich es, die deine Nerven strapaziert hat, weil ich nicht über den Verlust meiner Kräfte hinweg gekommen bin. Zudem verstehe ich es“, sagte Clary ernst.
„Jetzt verstehe ich es wirklich. Ich kann Izzy spüren, jede Sekunde lang, und der Gedanke, das wäre plötzlich anders, ist schon jetzt völlig…huch!“
Clary zuckte zusammen, als plötzlich eine Woge der Panik und Traurigkeit über sie hinweg schwappte.
„Was ist? Fühlst du dich nicht wohl?“, fragte Jace alarmiert.
„Nein. Ich meine, doch…“ Clary brauchte einen Moment, um zu begreifen, dass diese Gefühle nicht ihre waren.
Irritiert sah sie sich um, doch als sie Izzy endlich in der Menge entdeckte, tanzte sie ausgelassen mit Simon. „Ich dachte, ich hätte etwas gespürt, von Izzy…aber ich irre mich wohl…“
„Ach so. Du wirst dich daran gewöhnen und die Gefühle besser einordnen und weniger intensiv wahrnehmen, das ist eine Sache von Zeit und Übung“, versprach Jace und zog sie beruhigt wieder an sich heran. „Am Anfang sind diese Irritationen normal. Richtig gruselig wird es, wenn sie das erste Mal Sex hat.“
„…uh, bitte sag mir nicht, dass ich das spüren werde?“, sagte Clary, obwohl sie mit Simon ja selbst schon einmal an so einem Punkt gewesen war.
„Nein, nicht so, aber es ist…interessant“, druckste Jace herum.

Clary würde es ja dann selbst erleben.

„Das ist jedoch völlig normal, wenn man auf diese Weise aneinander gebunden wird.“
Unwillkürlich erinnerte Clary sich an die Worte des Engels Azbugah, die er ihr gesagt hatte, kurz bevor die Vision geendet hatte:

Gemeinsam seid ihr immer stärker als allein und vermögt tatsächlich, in unserem Sinne zu handeln Das ist der Zweck eurer Bindung. Eine Zugewandtheit für das höhere Gut.“

Seit sie aus Occid zurück waren und wieder so etwas wie Ruhe in ihr Leben eingekehrt war, war kein Abend vergangen, an dem Clary nicht über den Sinn dieser Worte nachgedacht hatte.

Das ist der Zweck eurer Bindung...

„Clary?“ Jace bemerkte, dass Clarys Blick in die Ferne ging und strich ihr vorsichtig über die Wange, woraufhin sie ihm eilig ins Gesicht blickte. „Ist wirklich alles in Ordnung?“
Sie lächelte und gab ihm einen beruhigenden Kuss. „Ja, Jace, ist es.“

Doch ganz sicher war sie sich nicht.

~*~


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*Vgl. "Pakt mit dem Teufel"
** Vgl. "Pakt mit dem Teufel" und vor allem "Die Reyhillschriftrollen 30-32 von Mellie Bane
*** Vgl. "Pakt mit dem Teufel"und vor allem "Die Reyhillschriftrollen 30-32 von Mellie Bane
(man merkt, dass das mal eine FF war XD)

Gerade die Rollen empfehle ich sehr, auch um Andrew und Lorenzo jeweils besser zu verstehen. Die Ereignisse um die Entführung habe ich zwar in „Pakt mit dem Teufel“ und hier immer mal wieder erwähnt und zusammengefasst, aber in den Rollen kriegt man es halt in allen grausamen Einzelheiten, ich denke, das hilft ein wenig die Entwicklung zu verstehen…ach so, und bitte steinigt mich nicht XD ❤️
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