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Please love me!

von Chiyoku
GeschichteDrama, Romance / P18 / MaleSlash
04.06.2021
15.06.2021
10
27.979
5
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.06.2021 2.653
 
John saß bereits in dem kleinen Café, in der Nähe des Stadtzentrums, direkt am Fenster, die langen Beine in einer grauen Stoffhose übereinander geschlagen und mit dem Handy in den großen, gepflegten Händen. So wie er da saß, konnte er genauso gut aus einem Modemagazin entsprungen sein und Christian nahm sich einige Sekunden, um dieses Bild in sich aufzusaugen und ihn anzuhimmeln, bevor er mit neutraler Miene ebenfalls in das Café trat.

„Hi!“, rief John fröhlich und gab ihm eine kumpelhafte Umarmung. „Hab schon Kaffee für uns bestellt, hoffe das ist okay.“

„Hi, ja kein Problem“, grüßte Christian zurück und setzte sich ihm fahrig gegenüber, nachdem er Geldbeutel, Schlüssel und Handy auf den Tisch legte. Auf seinem Rücken brannte immer noch Johns Hand, die er bei der Umarmung abgelegt hatte.

„Du siehst gut aus“, meinte John und betrachtete ihn eingehend aus seinen ausgefuchsten braunen Augen. „Irgendwie anders.“

Christian fühlte sich unter dem Blick komplett nackt und knubbelte unbemerkt an der Tischdecke herum, um seinen Händen Beschäftigung zu geben. „Inwiefern anders?“, fragte er schließlich und erwiderte Johns Blick, bedacht darauf, nicht zu viel von seiner Nervosität, oder dem freudigen Kribbeln im Bauch, zu zeigen.

„Keine Ahnung, du hast eine andere Ausstrahlung“, entgegnete John und lächelte, woraufhin Christian, wie fast immer, dahinschmolz. Es war das typische Sunny-Boy-Lächeln. „Wenn ich dich nicht kennen würde, dann würde ich auf eine neue Liebe tippen.“

„Warum hat es jeder mit meiner Ausstrahlung?“, brummte Christian und nahm einen Schluck Kaffee.

„Weil du sonst immer die Ausstrahlung eines schimmelnden Toastbrotes hast“, lachte John und der Raum wurde, wie magisch, viel wärmer. „Außerdem siehst du gepflegter aus, bis auf deinen furchtbaren Bart. Aber wie ich dich kenne, willst du sowieso nicht darüber sprechen, warum du so glücklich aussiehst.“

„Es gibt nichts zu sprechen und ich bin genauso glücklich, wie vor drei Monaten auch. Mein Bart ist übrigens nicht furchtbar, kann halt nicht jeder so gesegnet sein wie du mit seinem Bartwuchs“, grummelte Christian, mit leichtem Neid in der Stimme. „Versteh eh nicht, wieso du den immer wegrasierst.“ Wobei es wohl besser war, denn früher, als John seinen Bart noch trug, konnte er nicht anders, als ihn ständig anzuglotzen, so gut sah er damit aus.

„Jackie mag den Bart nicht“, sagte John schulterzuckend. Christian verstand es zwar nicht, aber er hatte sowieso kein Mitspracherecht. Er würde nie im Leben für jemand anderes sein Äußeres verändern, selbst wenn es nur der Bart wäre. „Aber gut, dass wir von ihr sprechen, ich hab tolle Neuigkeiten!“

Christian wurde sofort schlecht. Das letzte Mal, als er ‚tolle Neuigkeiten‘ hatte, erzählte er ihm, dass er Jackie einen Antrag gemacht hatte und sie ‚Ja‘ sagte. Christian war der Trauzeuge und die ganze Hochzeit über war ihm unfassbar elend gewesen, musste sich jedoch bemühen, ein freudiges Gesicht aufzusetzen, was gar nicht so einfach war. Er erinnerte sich an seine Begleitung damals, sein Betthäschen namens Jorge, ein kleiner, zierlicher Mexikaner, der nicht mehr vorzuweisen hatte, als einen großen Schwanz und einen fülligen Hintern. Das Hirn war allerdings nicht so füllig, woraufhin Christian die Geschichte ziemlich schnell nach der Hochzeit beendete. Genau genommen verbrachte Christian nur Zeit mit ihm, um sich von dem Liebeskummer, den Johns Hochzeit mit sich brachte, abzulenken. Seitdem hatte er nur noch One Night Stands, da keiner seinen Ansprüchen genügte. Es war eben keiner wie John.

„Welche Neuigkeiten denn?“, fragte Christian mit gespieltem Interesse. Er konnte es sich schon denken, was als nächstes kam.

„Jackie ist schwanger! In der zwölften Woche! Ich weiß es schon eine Weile, aber wir wollten uns noch einmal vergewissern, dass alles okay ist, bevor wir es an die große Glocke hängen“, schwärmte John glücklich.

Genau wie damals fühlte Christian sich, als würde jemand gewaltsam an seinem Nabel herumreißen. Die Schmetterlinge, die zuvor bei Johns Anblick herumflogen, starben jäh ab und hinterließen ein bitteres Brennen. „Herzlichen Glückwunsch“, sagte er und versuchte wie jemand zu klingen, der sich über solche Nachrichten freute.

„Danke! Aber das war noch nicht alles…“, sprach er weiter. „Ich hoffe, dass du der Patenonkel wirst.“

Mit größter Mühe verkniff sich Christian ein Würgen. „Ich bin nicht sonderlich gut mit Kindern, das weißt du“, presste er hervor. In dem Punkt konnte er sich nicht zurückhalten. Er hasste Kinder und Kinder hassten ihn, das war so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz. Er mochte es nicht, die kleinen Gestalten zu verhätscheln und regte sich immer darüber auf, wenn es plötzlich nach vollgeschissener Windel roch oder dieser widerliche Geruch von Milch, den Babys immer an sich trugen.

„Es gibt aber niemandem, den ich so vertraue, wie dir“, erwiderte John ernst und nippte an seinem Kaffee. Sofort schlug Christians schlechtes Gewissen Alarm, während Liams Gesicht in seinen Gedanken aufploppte. „Außerdem musst du dich ja nur um das Kind kümmern, wenn uns was zustößt und die Gefahr, dass uns beiden gleichzeitig etwas passiert, ist nicht so hoch.“ Er klopfte abergläubisch mit den Knöcheln auf den Tisch.

„Wenn es sein muss“, gab Christian schließlich klein bei und hoffte, dass den beiden wirklich nichts zustieß, denn er hatte keine Lust, sich um ein schreiendes Balg zu kümmern. Außerdem konnte er John keinen Wunsch abschlagen, egal wie absurd er auch war. Es nervte ihn selbst und er wünschte, es gäbe eine Formel, um sich zu entlieben, aber egal wie oft und lange er nach dieser Formel suchte, er fand sie einfach nicht. Immerhin ging seine Verliebtheit schon seit ungefähr zehn Jahren so, seitdem John ihn, als er sechzehn war, mit Alkohol erwischt hatte. Damals arbeitete John schon bei der Polizei und Christian hatte Angst, dass er es seinen Eltern erzählen würde, tat er jedoch nicht, woraufhin ihm Christian eine kleine Aufmerksamkeit als Dankeschön schenkte, was John so sehr freute, dass er ihn zum Essen einlud. Und so baute sich ihre merkwürdige Freundschaft, genau wie Christians Vernarrtheit, immer mehr auf. Er fragte sich, ob John auch bei der Liam-Sache so entspannt reagieren würde…

„Das ist schön, ich wusste doch, dass ich auf dich bauen kann. Ich freu mich wirklich, dich wieder zu sehen. Gibt’s irgendwas Neues in deinem Leben, außer deiner angeblich nicht existierenden neuen Liebe?“, fragte John verschmitzt grinsend und als hätte er Christians Gedanken lesen können.

„Es gibt wirklich keine“, murrte Christian und rührte den inzwischen kalten Kaffee noch einmal herum. Er biss sich auf die Lippe und war kurz davor, ihm von Liam zu erzählen, beschloss jedoch, es nicht zu tun. Das würde John ebenfalls in eine miserable Lage bringen, in der er sich zwischen Christian und seinem Job entscheiden musste. „Und mein Leben ist genauso langweilig, wie vorher.“ Wie als wurde er heraufbeschworen, blinkte Christians Handy auf. Hastig nahm er es vom Tisch, aber John hatte es schon bemerkt und lächelte wissend. Warum hatte er nur vergessen, die Pop-Up-Benachrichtigungen auszuschalten?

„Wer ist denn Liam?“, säuselte John und stützte seinen Kopf auf seine verschränkten Finger ab.

„Niemand“, kam es, viel zu schnell, von Christian und er bemerkte, wie seine Ohren brannten, wie es üblich war, wenn er log.

„Niemand? Deswegen das Herzchen?“, fragte John mit belustigt erhobenen Brauen.

Christian wurde wütend auf Liam, weil er es nicht lassen konnte, sich mit diesen dummen Emojis einzuspeichern, aber im Endeffekt war er selbst schuld, dass er ihn nicht umbenannte. „Ist nur eine Bettgeschichte“, hörte Christian sich lügen und er wusste, kaum als er den Satz zu Ende gesprochen hatte, dass das das Schlimmste war, was er hätte sagen können, denn wenn John herausfand, dass Liam minderjährig war, wäre alles vorbei. „Also ich meine…“, versuchte er sich herauszureden, gab es jedoch auf und ärgerte sich wieder darüber, dass er nie nachdachte, bevor er den Mund aufmachte.

„Musst es mir nicht erklären, ich versteh schon“, meinte John mit zuckenden Mundwinkeln. „Wird eigentlich echt mal Zeit, dass du auch unter die Haube kommst, du vergnügst dich schon viel zu lange.“

„Ja ja…“, motzte Christian, immer noch wütend auf sich selbst. „Und wie läuft es sonst so bei dir?“, fügte er mit ruhigerer Stimme hinzu, in der Hoffnung, das Thema wäre für heute erledigt.

„Bisschen viel Stress auf der Arbeit tatsächlich. Muss ständig pendeln zwischen Seattle, Portland und Windy Falls. Auch wenn mein Dienst hier immer sehr angenehm ist“, klagte John.

„Warum das denn?“, fragte er, dankbar darüber, dass es funktionierte.

„Darf dir nicht zu viel verraten, aber im Endeffekt geht es um eine Art Bande, die ihr Unwesen in Portland, Seattle und dazwischen treibt. Immer wieder verschwinden Menschen auf mysteriöse Art und Weise und es geschehen ziemlich viele Morde. Alles ziemlich willkürlich. Nur bei einem Fall haben die Opfer überlebt. Pass also am besten auf, wen du in deine Wohnung lässt“, sagte John und grinste bei seinem letzten Satz, den Christian allerdings nicht lustig fand. „Nur ein Scherz“, ruderte er zurück, als er Christians Gesicht bemerkte, der die Lippen zu einer schmalen Linie zusammenpresste. „Die meisten Morde passieren in Portland, hierher hat sich die Gruppe, nach unseren Informationen, noch nicht verirrt.“

Nachdem sie ihren Kaffee leer tranken und über die Bande philosophierten, genau wie stumpfsinnige Gespräche führten, verabschiedete sich John von Christian und als er weg war, brach wieder einmal seine Welt zusammen, wie damals, als John ihm von seinem Antrag erzählte. Wieso musste er sich genau in den Menschen verlieben, der erstens hetero war und zweitens ein so erfülltes Leben zu haben schien, dass Christian, selbst wenn John es nicht wäre, niemals dagegen anstinken konnte. Er brauchte definitiv einen Moment für sich, bevor er zurück nach Hause ging, öffnete jedoch die Nachricht von Liam, die er beinahe vergessen hätte.

Liam
Kannst du zufällig Milch mitbringen? Die im Kühlschrank ist schlecht. :(

Christian
Ja, kann ich machen.


Liam
Und diese super leckeren Karamellbonbons, die du mal mitgebracht hast, wenn du schon im Laden bist! <3

Christian
Deswegen schreibst du eigentlich, oder?


Liam
Ich weiß gar nicht, was du meinst… :P Aber dafür bekommst du heute auch das beste Essen, was ich kochen kann!

Seufzend schob Christian sein Handy zurück in die Hosentasche und spazierte in Richtung Einkaufsladen, während er seinen düsteren Gedanken nachhing. Im relativ kleinen Einkaufsladen angekommen, schien jeder auf den letzten Drücker noch seine Wochenendeinkäufe zu erledigen, wodurch es beinahe brechend voll war. Grummelnd schob Christian den Einkaufswagen durch die Gänge und füllte ihn nicht nur mit Liams Karamellbonbons, sondern mit viel anderem Süßkram, von dem er sich erhoffte, dass er sich nach dem verspeisen besser fühlen würde. Der Tag wurde bei weitem nicht besser, als er seinen Boss sah, der lächelnd auf ihn zukam.

„Was für ein Zufall“, meinte Mr. Ryder, stützte sich auf seinem Einkaufswagen ab und linste auf Christians Einkaufswagen. Dieser schämte sich ein wenig, als er ihre Einkaufswägen miteinander verglich, denn während Christians voll mit Zuckerbomben war, lag in Mr. Ryders nur Gemüse, Obst und fettloses Fleisch.

„Sie scheinen wohl auch ein Einkäufer in letzter Minute zu sein“, sagte Christian verlegen. Auch wenn sie hier nicht auf der Arbeit waren, schüchterte Mr. Ryder ihn ein.

„Ach, wir sind hier privat, sag doch einfach Du zu mir“, erwiderte Mr. Ryder und begegnete Christians Blick, wieder mit diesem Interesse, welches er kein Stück zurückhielt. „Und du darfst mich gerne Kevin nennen.“

„Okay“, sagte Christian versteift, dem das gar nicht gefiel, dass sein Boss ihm das Du anbot. Aber es gefiel ihm, wie er ihn ansah. ‚Tu das nicht!‘, rief die Stimme des Engelchens in ihm und klatschte ihm metaphorisch auf die Finger.

„Hast du heute Abend eine große Party vor, oder wieso das ganze Zeug?“, fragte Kevin und deutete belustigt auf den Wagen.

„Ich fühl mich danach“, erwiderte Christian schulterzuckend.

„Ich verstehe. Wenn du keine Party planst, dann kannst du ja heute mit mir essen gehen“, meinte Kevin beiläufig. „Damit würdest du dir auch ziemliche Magenschmerzen ersparen.“ Erneut deutete er auf den Einkaufswagen.

Obwohl Christian das Angebot schon am vorherigen Tag bekam, war er verdutzt über die Direktheit, die sein verwegen grinsender Boss plötzlich an den Tag legte. Und dann kam ihm ein anderer Gedanke… Normalerweise lenkte Christian sich immer mit irgendjemandem ab, wenn John mit guten, für Christian schlechte, Nachrichten kam. Das war das Einzige, was ihn das Dilemma mit John für einen Moment vergessen ließ. Das Einzige, womit er sich gewollt fühlte, selbst wenn es nur für eine Nacht war. Und dass er Kevin genau jetzt begegnete, schien mehr als nur Zufall zu sein, auch wenn er nicht an Schicksal glaubte.

„Ja, wieso auch nicht“, stimmte Christian schließlich zu, ohne über den Rattenschwanz nachzudenken, den es mit dieser Entscheidung mit sich ziehen könnte.

„Das ging ja schnell“, frohlockte Kevin. „Ich dachte, du bist eine härtere Nuss. Wie wäre es denn mit neunzehn Uhr?“

Christian schob den Hemdärmel hoch, um auf die Uhr zu sehen. Noch vier Stunden. „Passt.“

„Ich hole dich ab“, bestimmte Kevin, sodass Christian nicht widersprechen wollte. „Ich freue mich schon.“ Mit einem letzten intensiven Blick auf Christian verabschiedete er sich und schob seinen Wagen aus dem Gang. Noch nie hatte Christian ein unromantischeres Angebot für ein Date bekommen, als zwischen Fertigsuppen und asiatischen Instantnudeln, aber auch er freute sich darauf. Nicht zuletzt, weil er sich erhoffte, die Sache mit John fürs Erste aus seinem Kopf zu verbannen. Christian stopfte das Süßzeug wieder zurück in die Regale, sodass tatsächlich nur noch Liams Bonbons und die Milch übrig blieben.

Liam freute sich wie ein Honigkuchenpferd, als Christian ihm die Bonbons reichte, nachdem er wieder zu Hause angekommen war. „Danke! Die werden als Nachtisch noch besser schmecken!“, rief er glücklich und lächelte sonnig.

Plötzlich bekam Christian ein schlechtes Gewissen. Das hatte er komplett vergessen, dass Liam ihm etwas Besonderes kochen wollte. „Ja, nun… was das angeht“, stammelte Christian und rügte sich selbst dafür. „Ich hab heute Abend sowas wie ein Date.“

Die Bonbons glitten Liam aus den Händen und klackerten geräuschvoll zu Boden, während er ihn erschrocken anstarrte. Von seinem Lächeln war jede Spur verschwunden. „Date?“, wiederholte er monoton. „Mit diesem John?“

„Nein…“, antwortete Christian und hob die Packung vom Boden auf. „Mit meinem Boss.“ Er verdrängte die Gedanken an all die Dinge, die dagegen sprachen und das Engelchen in seinem Kopf bekam einen Tobsuchtsanfall.

„Oh“, sagte Liam nur und nahm Christian die Bonbons wieder ab. Mit leerem Blick betrachtete er die beigefarbene Packung. „Ist das nicht ein bisschen dumm mit seinem Boss auf ein Date zu gehen?“

Christians Mund verschmälerte sich und beinahe hätte er sich wie ein trotziges kleines Kind die Ohren zugehalten, da Liam genau seine Zweifel aussprach. „Jetzt hab ich schon zugesagt, ist ja nur ein Essen, nichts überdramatisches…“ Warum rechtfertigte er sich vor diesem Bübchen? War ja nicht so, als würde es ihn etwas angehen, wen er datete und wen nicht.

„Mhm“, machte Liam leise. Und das war das letzte, was er mit Christian für den restlichen Tag sprach, der absolut nicht verstand, was plötzlich los war, ging aber davon aus, dass es am geplatzten Abendessen lag und Liam sich auch bald wieder einkriegen würde, also ließ er ihn in Ruhe. Christian stellte sich grübelnd vor den Wandschrank. Er hatte zwar die langweiligste Garderobe der Welt, wollte sich jedoch nicht gerade das schlechteste Hemd aussuchen, wenn er sich mit seinem immer gestriegelten Boss traf, also entschied er sich für ein schwarzes. Währenddessen saß Liam auf dem Bett und blickte auf sein Handy. Christian meinte zu sehen, dass es nicht einmal angeschaltet war. Wieso zum Teufel nahm es ihn so mit, dass er nicht für Christian kochte? Auch wenn es ihn wurmte, war er tatsächlich kurz davor abzusagen, damit Liam sich besser fühlte. Aber andererseits konnte er nicht sein ganzes Leben für diesen Jungen umkrempeln, sodass er sich, zwar mit leichten Magenschmerzen, gegen eine Absage entschied.

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Na, wie findet ihr John? Ich mag ihn irgendwie nicht, aber das liegt wohl eher daran, dass er Christian unbewusst verletzt, auch wenn es wohl sein gutes Recht ist zu heiraten und Kinder zu bekommen xD
Aber wie das Schicksal so will, trifft Christian zum richtigen (oder besser gesagt falschen?) Zeitpunkt seinen Chef, der ihm noch einmal mehr als deutlich macht, dass er ihn daten will. Ich ahne ja Böses...
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